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Federation is Communism
Autor: Hellcat 11.08.08 - 15:49
"Wer fleißig Geld und Erfahrungspunkte sammelt, dürfe allerdings bald in größere Schiffe mit mehr Besatzung umsteigen."
Nur doof, dass das System der Föderation ganz ohne Geld funktioniert. -
Re: Federation is Communism
Autor: Heaven's Pussy 11.08.08 - 16:22
Hellcat schrieb:
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> "Wer fleißig Geld und Erfahrungspunkte sammelt,
> dürfe allerdings bald in größere Schiffe mit mehr
> Besatzung umsteigen."
>
> Nur doof, dass das System der Föderation ganz ohne
> Geld funktioniert.
Allerdings hatte die Föderation irgendwann auch ein paar Lagerhallen voll mit goldgepresstem Latinum angehäuft, um mit den kapitalistischen Nachbarländern (Ferenginar) Handel treiben zu können...den Kropf wird man halt nicht mehr los.
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Re: Federation is Communism
Autor: Sharra 11.08.08 - 17:20
Hellcat schrieb:
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> "Wer fleißig Geld und Erfahrungspunkte sammelt,
> dürfe allerdings bald in größere Schiffe mit mehr
> Besatzung umsteigen."
>
> Nur doof, dass das System der Föderation ganz ohne
> Geld funktioniert.
Das war mal die tolle Idee von Gene Roddenberry.
Spätestens mit der Einführung der Ferengi als DIE kapitalistische Rasse schlechthin war das hinfällig.
Intergalaktischer Handel basiert eben leider nicht auf geben und nehmen sondern auf Währung. -
Re: Federation is Communism
Autor: TheRealKillerCat 11.08.08 - 17:46
Das goldgepresste Latinum war ne Erfindung aus der Deep Space 9 Zeit. d.h post-Roddenberry, d.h Bockmist.
Als die Ferengi bei TNG auftauchten bekamen sie noch repliziertes Gold.
Heaven's Pussy schrieb:
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> Hellcat schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > "Wer fleißig Geld und Erfahrungspunkte
> sammelt,
> dürfe allerdings bald in größere
> Schiffe mit mehr
> Besatzung umsteigen."
>
> Nur doof, dass das System der
> Föderation ganz ohne
> Geld funktioniert.
>
> Allerdings hatte die Föderation irgendwann auch
> ein paar Lagerhallen voll mit goldgepresstem
> Latinum angehäuft, um mit den kapitalistischen
> Nachbarländern (Ferenginar) Handel treiben zu
> können...den Kropf wird man halt nicht mehr los.
>
>
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Re: Federation is Communism
Autor: TheRealKillerCat 11.08.08 - 17:51
Wie ich schon schrieb :
https://forum.golem.de/read.php?27028,1414821,1415018#msg-1415018
Sharra schrieb:
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> Hellcat schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > "Wer fleißig Geld und Erfahrungspunkte
> sammelt,
> dürfe allerdings bald in größere
> Schiffe mit mehr
> Besatzung umsteigen."
>
> Nur doof, dass das System der
> Föderation ganz ohne
> Geld funktioniert.
>
> Das war mal die tolle Idee von Gene Roddenberry.
> Spätestens mit der Einführung der Ferengi als DIE
> kapitalistische Rasse schlechthin war das
> hinfällig.
> Intergalaktischer Handel basiert eben leider nicht
> auf geben und nehmen sondern auf Währung.
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Re: Federation is Communism
Autor: Hellcat 11.08.08 - 18:24
Sharra schrieb:
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> Das war mal die tolle Idee von Gene Roddenberry.
Ähm, also die Idee mit dem Gesellschaftssystem ohne Geld kam meines Wissen von jemand anderem. Siehe Thread-Titel.
Zu dem Ferengi-Thema siehe TheRealKillerCats Posts. -
Re: Federation is Communism
Autor: Heaven's Pussy 11.08.08 - 19:22
TheRealKillerCat schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das goldgepresste Latinum war ne Erfindung aus der
> Deep Space 9 Zeit. d.h post-Roddenberry, d.h
> Bockmist.
>
> Als die Ferengi bei TNG auftauchten bekamen sie
> noch repliziertes Gold.
>
> Heaven's Pussy schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Hellcat schrieb:
>
> --------------------------------------------------
>
> -----
> > "Wer fleißig Geld und
> Erfahrungspunkte
> sammelt,
> dürfe
> allerdings bald in größere
> Schiffe mit
> mehr
> Besatzung umsteigen."
>
> Nur doof, dass das System der
>
> Föderation ganz ohne
> Geld funktioniert.
>
> Allerdings hatte die Föderation
> irgendwann auch
> ein paar Lagerhallen voll mit
> goldgepresstem
> Latinum angehäuft, um mit den
> kapitalistischen
> Nachbarländern (Ferenginar)
> Handel treiben zu
> können...den Kropf wird man
> halt nicht mehr los.
>
>
Aha...das wusste ich nicht. Thx.
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Re: Federation is Communism
Autor: nope 11.08.08 - 20:30
Hellcat schrieb:
-------------------------------------------------------
> "Wer fleißig Geld und Erfahrungspunkte sammelt,
> dürfe allerdings bald in größere Schiffe mit mehr
> Besatzung umsteigen."
>
> Nur doof, dass das System der Föderation ganz ohne
> Geld funktioniert.
Eine Zukunft ohne Geld - sehr realistisch oO
Klingt nach idealisitischer Utopie. -
Re: Federation is Communism
Autor: KAcktus 11.08.08 - 21:48
Wieso?
wenn geld einfach niemanden mehr was wert ist, braucht man es auch nicht mehr...
> Nur doof, dass das System der
> Föderation ganz ohne
> Geld funktioniert.
>
> Eine Zukunft ohne Geld - sehr realistisch oO
> Klingt nach idealisitischer Utopie.
-
Re: Federation is Communism
Autor: nope 11.08.08 - 22:30
KAcktus schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wieso?
>
> wenn geld einfach niemanden mehr was wert ist,
> braucht man es auch nicht mehr...
>
> > Nur doof, dass das System der
> Föderation
> ganz ohne
> Geld funktioniert.
>
> Eine Zukunft ohne Geld - sehr realistisch oO
>
> Klingt nach idealisitischer Utopie.
>
>
Warum sollte das passieren?
Weil in der Zukunft alles verschenkt wird und niemand mehr etwas bezahlen muß?
Die Wirtschaft in einer StarTrek-Zukunft wird sicher anders aussehen als heute, genauso wie die Währnung, aber es wird immer noch Besitz geben und Menschen, die mehr davon besitzen (wollen) als andere. Und Währungen haben sich im Laufe der Geschichte eben als effektiver erwiesen als Tauschhandel. -
Re: Federation is Communism
Autor: Hellcat 11.08.08 - 22:50
nope schrieb:
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> Eine Zukunft ohne Geld - sehr realistisch oO
> Klingt nach idealisitischer Utopie.
Ja, Star Trek eben. -
Re: Federation is Communism
Autor: TheRealKillerCat 11.08.08 - 22:58
Du bist offensichtlich kein Trekker (oder auch Trekkie), sowie in einem veralteten und eingeengtem Denkschem gefangen
Das Wirtschaftssystem des 24 Jhd wurde in der Serie bereits erläutert.
Jeder versucht sich und andere besser zu machen, und sein bestes und möglichstes zur Gesellschaft beizutragen und nimmt sich alles was er braucht, bzw. ist weltlicher Besitz reichlich irrelvant, weil durch Replikatoren eh alles umsonst verfügbar ist. Es gibt daher keinen Besitz im klassischem Sinne mehr. Daher muss es auch keine Währrung geben. Nicht replizierbare Bodenschätze (z.B Dilizium) gehören der Allgemeinheit, abgebaut durch automatische HighTech Anlagen. Tausch ist irrelevant.
nope schrieb:
-------------------------------------------------------
> Warum sollte das passieren?
>
> Weil in der Zukunft alles verschenkt wird und
> niemand mehr etwas bezahlen muß?
>
> Die Wirtschaft in einer StarTrek-Zukunft wird
> sicher anders aussehen als heute, genauso wie die
> Währnung, aber es wird immer noch Besitz geben und
> Menschen, die mehr davon besitzen (wollen) als
> andere. Und Währungen haben sich im Laufe der
> Geschichte eben als effektiver erwiesen als
> Tauschhandel.
-
Re: Federation is Communism
Autor: Hellcat 11.08.08 - 22:59
nope schrieb:
-------------------------------------------------------
> Warum sollte das passieren?
Wenn Du das verstehen möchstest, solltest Du eventuell in Erwägung ziehen, Star Trek anzuschauen, vorzugsweise The Next Generation.
> Weil in der Zukunft alles verschenkt wird und
> niemand mehr etwas bezahlen muß?
>
> Die Wirtschaft in einer StarTrek-Zukunft wird
> sicher anders aussehen als heute, genauso wie die
> Währnung, aber es wird immer noch Besitz geben und
> Menschen, die mehr davon besitzen (wollen) als
> andere. Und Währungen haben sich im Laufe der
> Geschichte eben als effektiver erwiesen als
> Tauschhandel.
Falls Du zu faul sein solltest, meinen Rat zu befolgen, hier die Kurzfassung:
Besitz und Eigentum gibt es natürlich, aber nicht das Bedürfnis der Menschen, davon mehr zu haben als andere. Denn es hat einfach nicht mehr den Wert, den es heute hat (Status-Symbole etc.). Wenn sich jeder mittels Replikator soviel Gold herstellen kann, wie er will, beeindruckt das niemanden mehr. Ganz einfach.
Die Menschheit und somit jeder einzelne Mensch strebt vielmehr nach mehr Wissen und der Verbesserung von sich selbst und der ganzen Spezies. Dieses Streben ersetzt das kleinliche und egoistische Streben nach Besitz und Eigentum (Raffgier).
Insofern sind diese Idee und die Idee von Marx und Engels genau die gleichen, nur dass letzteren darauf bauten, dass die Menschen durch ihre eigene gesellschaftliche Entwicklung dahinkommen (sozialistische Revolution), was sich leider als Irrtum herausgestellt hat (Egoismus, menschliches Naturell). Der Einzige Unterschied ist somit, dass bei Roddenberry dieser Zustand durch technologischen Fortschritt eingetreten ist (manipulieren von Materie stellt kein Problem mehr dar). Geld bzw. Währung ist damit einfach nicht mehr erforderlich. -
Re: Federation is Communism
Autor: surfenohneende 11.08.08 - 23:38
Hellcat schrieb:
-------------------------------------------------------
> nope schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Warum sollte das passieren?
>
> Wenn Du das verstehen möchstest, solltest Du
> eventuell in Erwägung ziehen, Star Trek
> anzuschauen, vorzugsweise The Next Generation.
>
> > Weil in der Zukunft alles verschenkt wird
> und
> niemand mehr etwas bezahlen muß?
>
> Die Wirtschaft in einer StarTrek-Zukunft
> wird
> sicher anders aussehen als heute,
> genauso wie die
> Währnung, aber es wird immer
> noch Besitz geben und
> Menschen, die mehr
> davon besitzen (wollen) als
> andere. Und
> Währungen haben sich im Laufe der
> Geschichte
> eben als effektiver erwiesen als
>
> Tauschhandel.
>
> Falls Du zu faul sein solltest, meinen Rat zu
> befolgen, hier die Kurzfassung:
>
> Besitz und Eigentum gibt es natürlich, aber nicht
> das Bedürfnis der Menschen, davon mehr zu haben
> als andere. Denn es hat einfach nicht mehr den
> Wert, den es heute hat (Status-Symbole etc.). Wenn
> sich jeder mittels Replikator soviel Gold
> herstellen kann, wie er will, beeindruckt das
> niemanden mehr. Ganz einfach.
> Die Menschheit und somit jeder einzelne Mensch
> strebt vielmehr nach mehr Wissen und der
> Verbesserung von sich selbst und der ganzen
> Spezies. Dieses Streben ersetzt das kleinliche und
> egoistische Streben nach Besitz und Eigentum
> (Raffgier).
>
> Insofern sind diese Idee und die Idee von Marx und
> Engels genau die gleichen, nur dass letzteren
> darauf bauten, dass die Menschen durch ihre eigene
> gesellschaftliche Entwicklung dahinkommen
> (sozialistische Revolution), was sich leider als
> Irrtum herausgestellt hat (Egoismus, menschliches
> Naturell). Der Einzige Unterschied ist somit, dass
> bei Roddenberry dieser Zustand durch
> technologischen Fortschritt eingetreten ist
> (manipulieren von Materie stellt kein Problem mehr
> dar). Geld bzw. Währung ist damit einfach nicht
> mehr erforderlich.
Yup, der Transporter der 2150s (Siehe NX-01) war warscheinlich
der Anfang vom Ende des Geldes in Star Trek. (Transporter und
Replikator sind sich doch relativ änlich, aber nicht das Gleiche.)
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Re: Federation is Communism
Autor: nope 12.08.08 - 03:21
TheRealKillerCat schrieb:
-------------------------------------------------------
> Du bist offensichtlich kein Trekker (oder auch
> Trekkie), sowie in einem veralteten und
> eingeengtem Denkschem gefangen
Nein, bin ich tatsächlich nicht, aber ich behaupte mal, das StarTrek Universum ist mir nicht vollkommen fremd.
Ich beteilige mich gern noch weiter an der Diskussion, das Thema ist ja nun wirklich nicht gerade uninteressant.
> Das Wirtschaftssystem des 24 Jhd wurde in der
> Serie bereits erläutert.
> Jeder versucht sich und andere besser zu machen,
> und sein bestes und möglichstes zur Gesellschaft
> beizutragen und nimmt sich alles was er braucht,
> bzw. ist weltlicher Besitz reichlich irrelvant,
> weil durch Replikatoren eh alles umsonst verfügbar
> ist. Es gibt daher keinen Besitz im klassischem
> Sinne mehr. Daher muss es auch keine Währrung
> geben. Nicht replizierbare Bodenschätze (z.B
> Dilizium) gehören der Allgemeinheit, abgebaut
> durch automatische HighTech Anlagen. Tausch ist
> irrelevant.
>
Gut, wir haben die Möglichkeit Materie jeder Art und Form beliebig herzustellen. Den Realismus können wir dabei ruhigen Gewissens außen vor lassen - das ist ja in der Sci-Fi nun eher Nebensache.
Daß Gold in Zukunft nicht mehr den selben Wert besitzen wird wie heute, ist ja keine reine Sci-Fi, da alleine das Sonnensystem reich an Rohstoffen ist, die in Zukunft sicher erreichbar sind.
Neben den materiellen Werten gibt es ja noch solche, die gerade in unserer Zeit an Bedeutung gewonnen haben: Informationen und Dienstleistungen.
Ob sich die Menschheit jemals so weit entwickelt, daß alle Menschen nur dem Wohl der Allgemeinheit dienen? Bisher hat es leider nicht geklappt, trotz gewaltiger Fortschritte, durch die Industrialisierung oder Computertechnologie.
Dienstleistungen werden immer gebraucht werden. Die Replikatoren müssen ja auch erst einmal gebaut und gewartet werden, und riesige Replikatoren die ganze Raumschiffe auswerfen gab es in StarTrek meines Wissens nach auch noch nicht ;)
Die Information hat dafür enorm an Wert gewonnen. Erfindungen, Patente, Ideen waren noch nie so wertvoll. Wie könnte das in Zukunft aussehen?
In StarTrek gibt es immer noch zahlreiche verschiedene Parteien, die miteinander in (kriegerischen) Konflikten stehen, wodurch diese ein gewisses Interesse haben, ihre Informationen (Technologie, etc) den anderen vorzuenthalten, was dieser einen gewissen Wert gibt.... -
Re: Federation is Communism
Autor: TheRealKillerCat 12.08.08 - 06:18
nope schrieb:
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> Gut, wir haben die Möglichkeit Materie jeder Art
> und Form beliebig herzustellen. Den Realismus
> können wir dabei ruhigen Gewissens außen vor
> lassen
Wieso? Materie und Energie sind tatsächlich beliebig in einander konvertierbar. Hat schon Einstein bewiesen. OK, ok, Heisenbergs Unschärferelation ist störend. Prinziepel ist es nicht soooooo
lächerlich.
> Daß Gold in Zukunft nicht mehr den selben Wert
> besitzen wird wie heute, ist ja keine reine
> Sci-Fi, da alleine das Sonnensystem reich an
> Rohstoffen ist, die in Zukunft sicher erreichbar
> sind.
Gold ist replizierbar in Star Trek und hat gar keinen Wert mehr.
> Neben den materiellen Werten gibt es ja noch
> solche, die gerade in unserer Zeit an Bedeutung
> gewonnen haben: Informationen und
> Dienstleistungen.
Beides sind Dinge die von den meisten Förderationsbewohnern (insbesondere der Erde) bereitwillig der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden ohne dafür eine Bezahlung zu verlangen oder für sich selbst einen Vorteil zu erhoffen. Es geht darum die Gesellschaft als ganzes voranzubringen, nicht die eigenen Taschen zu füllen.
Im Unterschied zu heute gilt der erste Gedanken nicht dem eigenem, materiellem, Vorteil sondern dem der Allgemeinheit. Es gibt kein Ego mehr.
Wie ich schon sagte, du hast ein sehr veraltetes eingeengtes Vorstellunsgvermögen.
> Ob sich die Menschheit jemals so weit entwickelt,
> daß alle Menschen nur dem Wohl der Allgemeinheit
> dienen?
Im Star Trek Universum hat das geklappt.
Folge : kein Hunger mehr, keine Armut und damit mehr Reichtum für ALLE.
> Bisher hat es leider nicht geklappt, trotz
> gewaltiger Fortschritte, durch die
> Industrialisierung oder Computertechnologie.
Wir sind ja auch noch 300 Jahre weg von Picard & Co. ;)
(leider)
> Dienstleistungen werden immer gebraucht werden.
Jo. Und? SOll was heissen?
> Die Replikatoren müssen ja auch erst einmal gebaut
> und gewartet werden,
So what? Das machen Techniker unentgeltlich, bzw. Roboterstrassen.
> und riesige Replikatoren die
> ganze Raumschiffe auswerfen gab es in StarTrek
> meines Wissens nach auch noch nicht ;)
Nein, weil zu komplex. Die Programmierung des Replikators würde ausserdem mehr Zeit benötigen als der normale Bau eine Raumschiffs.
> Die Information hat dafür enorm an Wert gewonnen.
> Erfindungen, Patente, Ideen waren noch nie so
> wertvoll. Wie könnte das in Zukunft aussehen?
Es gibt in Star Trek keine Patente mehr? Wozu?
Es gilt das Wohl der Gesellschaft. Wenn ich etwas nutzliches erfinde sollen alle davon profitieren. Da es keine Währung gibt und ich alles bekomme was ich zum Leben brauche und es keine Statussymbole mehr gibt, weil es keine unterschiedlichen Statuse mehr gibt, gehören aller Erfindunger der Allgemeinheit.
Menschen im Star Trek Universum denken völlig anders als du.
Nicht "ICH", sondern "WIR" zählt.
> In StarTrek gibt es immer noch zahlreiche
> verschiedene Parteien, die miteinander in
> (kriegerischen) Konflikten stehen,
Nur von ausserhalb der Förderation. D.h Romulaner gegen alle (seit dem Dominion Krieg Friendsverhandlungen), alle (bis auf Breen und Cardasianer) gegen Dominion, Cardasianer gegen Bajoraner, etc.
(innerhalb des Alpha Quadranten)
> wodurch diese ein gewisses Interesse haben, ihre Informationen
> (Technologie, etc) den anderen vorzuenthalten, was
> dieser einen gewissen Wert gibt....
Auf der Erde selbst gibt es kein Konfliktparteien/Kriegsparteien mehr. Dein Einwurf also irrelevant.
z.B : Die Tarntechnologie (Romulaner, Klingonen, etc) ist der Förderation verboten (Vertrag von Alderaan), d.h aber nicht das die Förderation das technisch nicht selbst hinkriegen würde (hat sie nähmlich schon). Ohne gegnerische Informationen.
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Re: Federation is Communism
Autor: VigarLunaris 12.08.08 - 07:29
Hellcat schrieb:
-------------------------------------------------------
> nope schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Eine Zukunft ohne Geld - sehr realistisch
> oO
> Klingt nach idealisitischer Utopie.
>
> Ja, Star Trek eben.
Naja ich kann auch behaupten das ich alle ST Teile durch habe. Egal ob es nun Classic / TNG / DS9 oder Voy. ist :)
Der Faktor mit dem Geld wurde ja immer nur bedingt angesprochen und auch nur sehr schwammig umrissen.
Fakt ist :
- Stg Online wird eine Währung haben - Basta -
- Stg Online wird Schiffe und Ausrüstung über Crafting und gegen Kohle über ein AH z. B. Anbieten
- Stg Online wird auch ne Überrüstung nachher anbieten und bei weitem werden die Spieler nicht im Sinne von Roddenberrys Visionen handeln.
Diskussionen darüber zu führen was in der Serie oder in den Filme von sich gegeben wird ist obsulent. Der Grund dafür ist sehr einfach : STG Online wird von HEUTIGEN Menschen in einer HEUTIGEN Welt entwickelt.
Einen Menschen auf das Niveau der Steinzeit zurück zu schicken, in der man z. B. 20 Einheiten eines Gases gegen 1 Einheit eines speziellen Metalls tauscht, glaube ich nich das sich die Spieler damit herumplagen wollen.
Ich denke mal zu Roddenberrys Zeiten war es noch recht "blumenhaft" was er sich vorstellte und fein sich einen Kopf darüber zu machen, wie es doch wäre ohne Geld durch den Tag zu kommen ;)
Geld wird immer so Verteufelt und Co. dabei ist es einfach nur eine Bemessungsgrundlage zum Tauschhandel. Oder wolltet ihr in den Aldi um die Ecke gehen und sagen wir mal 20 Köpf Blattsalat aus eurem Garten mitnehmen um diese gegen ein Paket Batterien und gegen en Sixpack Bier eintauschen?
Das wird zwar teilweise in MMORPGs betrieben, ist aber bei weitem nicht so gängig wie der Tausch gegen Gold. Gold ist nun einfach eine Bezeichung von X-beliebigen Währungswert. Ihr könnt es auch umbennen in TikaTuckaWoffa :)
Damit werden wir es wohl oder übel in STG-Online zu tun bekommen und somit hat der Autor im dem Bericht vollends richtig interpretiert. "Wer fleißig Geld und Erfahrungspunkte sammelt, dürfe allerdings bald in größere Schiffe mit mehr Besatzung umsteigen." entspricht dem gängigen MMO-Prinzipien wie Sie zur Zeit in den MMO-Welten gang und gäbe sind. Zarghafte versuche das wieder zu UO-Zeiten zurück zu bringen, wie z. B. von Darkfall, mal abgesehen (( worauf ich mich im übrigen wirklich freue )).
Jedoch wage ich zu bezweifeln das in einem Spiel wie Stg-Online, wo ja nuneinmal das Gear wirklich eine Bedeutung haben müsste, ein reines Skillbased System zum Erfolg gereichen kann. Oder um es anders zu sagen, wir bekämen ein Eve-Online mit Stg-Gfx und Storyset wenn es sich so entwickeln würde und auch dort hat das Gear nicht wirklich unbedeuteten einfluss auf den Erfolg einer Schlachtmission.
Bitte nun keine Vergleiche mit der Serie wo die Mannschaft ein altes abgewracktes Schiff in gang bringt und damit "locker" die Galaxyklasse in Bedrängniss bringen kann und nur die super dollen schnellen Computer den Blitzangriff vereiteln können.
Denn bei aller SciFi müssen wir einem Balancing und in einer Welt der Spieler bleiben in denen man auch den Erfolg spüren möchte. Ich glaube kaum das wer bereit ist Geld auszugeben wenn er nicht die Chance hat, nach einer gewissen Zeit und evtl. Raiding, ein spezielles Schiff mit spezieller Ausrüstung vorweisen zu können.
Das Außenboarding der Mannschaft lassen wir auch mal dahingestellt sein. Wenn dies im Adventuregewand daherkommen sollte hätten wir allemal ein "kurzweiliges" Vergnügen :)
Und somit werden wir am Ende eine Währung haben, egal ob ein paar hundertausende Hardcoretrekkies sich dagegen erwehren wollen oder nicht. Denn die Mehrheit bestimmt was geliefert wird und eine Umrechnungen der Teile in eine X-beliebige Währungsform wird vorhanden sein um überhaupt einen vernüftigen Handel unter den "Schiffen" zu ermöglichen. -
Re: Federation is Communism
Autor: Nolan ra Sinjaria 12.08.08 - 07:30
TheRealKillerCat schrieb:
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> Im Unterschied zu heute gilt der erste Gedanken
> nicht dem eigenem, materiellem, Vorteil sondern
> dem der Allgemeinheit. Es gibt kein Ego mehr.
Irgendwas sagt mir, dass die Menschheit das selbst in 300 Jahren nicht hinbekommt :) -
Re: Federation is Communism
Autor: WinamperTheSecond 12.08.08 - 09:25
Nolan ra Sinjaria schrieb:
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> TheRealKillerCat schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Im Unterschied zu heute gilt der erste
> Gedanken
> nicht dem eigenem, materiellem,
> Vorteil sondern
> dem der Allgemeinheit. Es
> gibt kein Ego mehr.
>
> Irgendwas sagt mir, dass die Menschheit das selbst
> in 300 Jahren nicht hinbekommt :)
Zugegebenermaßen glaube ich obwohl ich es schön fände das wir in 300 Jahren eher in einer Welt leben die von Kriegen stärker heimgesucht wird als heute, nur das evtl. auch Ressourcen extraterrestrischer Herkunft eine stärkere Rolle spielen werden.
Zur Wirtschaft von ST:
Es gibt durchaus etwas das man ansammeln kann in diesem Universum und das ist Respekt, Taten, einen hohen Rang.
Weil Menschen damit auch spezielle Privilegien offen stehen.
Außerdem bin ich mir mit dem Besitz nicht ganz sicher, schliesslich weiss man auch das Picards Familie eine Reihe von Weinbergen in dem ehemaligen Gebiet Frankreichs "besitzt" (sie werden ihn nicht in unserem Sinne vermarkten aber es ist eine Art "Erbstück")
Letztenendes gibt es ja auch Besitztümer wie Andenken o.ä. grundsätzlich ist der emotionale Wert um einiges höher einzuschätzen als der materielle in Star Trek.
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Re: Federation is Communism
Autor: WinamperTheSecond 12.08.08 - 09:31
VigarLunaris schrieb:
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> Hellcat schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > nope schrieb:
>
> --------------------------------------------------
>
> -----
> > Eine Zukunft ohne Geld -
> sehr realistisch
> oO
> Klingt nach
> idealisitischer Utopie.
>
> Ja, Star
> Trek eben.
>
> Naja ich kann auch behaupten das ich alle ST Teile
> durch habe. Egal ob es nun Classic / TNG / DS9
> oder Voy. ist :)
>
> Der Faktor mit dem Geld wurde ja immer nur bedingt
> angesprochen und auch nur sehr schwammig
> umrissen.
>
> Fakt ist :
>
> - Stg Online wird eine Währung haben - Basta -
> - Stg Online wird Schiffe und Ausrüstung über
> Crafting und gegen Kohle über ein AH z. B.
> Anbieten
> - Stg Online wird auch ne Überrüstung nachher
> anbieten und bei weitem werden die Spieler nicht
> im Sinne von Roddenberrys Visionen handeln.
>
> Diskussionen darüber zu führen was in der Serie
> oder in den Filme von sich gegeben wird ist
> obsulent. Der Grund dafür ist sehr einfach : STG
> Online wird von HEUTIGEN Menschen in einer
> HEUTIGEN Welt entwickelt.
>
> Einen Menschen auf das Niveau der Steinzeit zurück
> zu schicken, in der man z. B. 20 Einheiten eines
> Gases gegen 1 Einheit eines speziellen Metalls
> tauscht, glaube ich nich das sich die Spieler
> damit herumplagen wollen.
>
> Ich denke mal zu Roddenberrys Zeiten war es noch
> recht "blumenhaft" was er sich vorstellte und fein
> sich einen Kopf darüber zu machen, wie es doch
> wäre ohne Geld durch den Tag zu kommen ;)
>
> Geld wird immer so Verteufelt und Co. dabei ist es
> einfach nur eine Bemessungsgrundlage zum
> Tauschhandel. Oder wolltet ihr in den Aldi um die
> Ecke gehen und sagen wir mal 20 Köpf Blattsalat
> aus eurem Garten mitnehmen um diese gegen ein
> Paket Batterien und gegen en Sixpack Bier
> eintauschen?
>
> Das wird zwar teilweise in MMORPGs betrieben, ist
> aber bei weitem nicht so gängig wie der Tausch
> gegen Gold. Gold ist nun einfach eine Bezeichung
> von X-beliebigen Währungswert. Ihr könnt es auch
> umbennen in TikaTuckaWoffa :)
>
> Damit werden wir es wohl oder übel in STG-Online
> zu tun bekommen und somit hat der Autor im dem
> Bericht vollends richtig interpretiert. "Wer
> fleißig Geld und Erfahrungspunkte sammelt, dürfe
> allerdings bald in größere Schiffe mit mehr
> Besatzung umsteigen." entspricht dem gängigen
> MMO-Prinzipien wie Sie zur Zeit in den MMO-Welten
> gang und gäbe sind. Zarghafte versuche das wieder
> zu UO-Zeiten zurück zu bringen, wie z. B. von
> Darkfall, mal abgesehen (( worauf ich mich im
> übrigen wirklich freue )).
>
> Jedoch wage ich zu bezweifeln das in einem Spiel
> wie Stg-Online, wo ja nuneinmal das Gear wirklich
> eine Bedeutung haben müsste, ein reines Skillbased
> System zum Erfolg gereichen kann. Oder um es
> anders zu sagen, wir bekämen ein Eve-Online mit
> Stg-Gfx und Storyset wenn es sich so entwickeln
> würde und auch dort hat das Gear nicht wirklich
> unbedeuteten einfluss auf den Erfolg einer
> Schlachtmission.
>
> Bitte nun keine Vergleiche mit der Serie wo die
> Mannschaft ein altes abgewracktes Schiff in gang
> bringt und damit "locker" die Galaxyklasse in
> Bedrängniss bringen kann und nur die super dollen
> schnellen Computer den Blitzangriff vereiteln
> können.
>
> Denn bei aller SciFi müssen wir einem Balancing
> und in einer Welt der Spieler bleiben in denen man
> auch den Erfolg spüren möchte. Ich glaube kaum das
> wer bereit ist Geld auszugeben wenn er nicht die
> Chance hat, nach einer gewissen Zeit und evtl.
> Raiding, ein spezielles Schiff mit spezieller
> Ausrüstung vorweisen zu können.
>
> Das Außenboarding der Mannschaft lassen wir auch
> mal dahingestellt sein. Wenn dies im
> Adventuregewand daherkommen sollte hätten wir
> allemal ein "kurzweiliges" Vergnügen :)
>
> Und somit werden wir am Ende eine Währung haben,
> egal ob ein paar hundertausende Hardcoretrekkies
> sich dagegen erwehren wollen oder nicht. Denn die
> Mehrheit bestimmt was geliefert wird und eine
> Umrechnungen der Teile in eine X-beliebige
> Währungsform wird vorhanden sein um überhaupt
> einen vernüftigen Handel unter den "Schiffen" zu
> ermöglichen.
Naja letztenendes wird es auch ein Gildensystem wahrscheinlich geben und eine "Gildenbank" (ich ziehe einen Vergleich mit WoW) sit dem ST-Prinzip ja durchaus sehr ähnlich (aus der Bank nimmt nur der der braucht und wenn man weiss das jemand anderes es dringender braucht lässt man es - vereinfacht ausgedrückt).
Hab jetzt leider nichts von den Gildenschiffen gelesen, das wäre wirklich wichtig für StarTrek Online.



