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Verständnisfrage: ISDN weg-zwangsmigrieren?

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  1. Re: Wiedermal die uralte Dolchstoßlegende (war ja klar)

    Autor: MxH 17.08.08 - 17:16

    Rainer Zufall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > und man achte darauf das jeder der in
    >
    > deutschlan internet benutzt von der telekom
    >
    > abhängig ist, da sie die infrastruktur von
    > uns
    > steuerzahlen geschenkt bekommen hat,
    >
    > Wieder die alte Dolchstoßlegende.
    >
    > Fakt ist das Telekom nichts geschenkt bekommen
    > hat. Die Firma hat ca. 300 000 Mitarbeiter, davon
    > ein erheblicher Teil Beamtet, übernehmen müssen.
    > Die Firma ht die Pensionsansprüche dieser Beamten
    > am Hals. Die Firma hat die Schulden der Bundespost
    > übernehmen müssen, ebenso deren Verpflichtungen
    > auch die finanziell unintressanten Kunden bedienen
    > zu müssen. Die Firma hat auch die Infrastruktur
    > übernommen, die ist tatsächlich wertvoll und ob
    > sie angemessen bezahlt wurde darüber wird u.A. vor
    > Gericht diskutiert. Denn die Firma Deutsche
    > Telekom AG befand sich zu 100% im Staatsbesitz,
    > die Aktien dieser Firma hat der Staat verkauft und
    > damit den Gewinn eingestrichen. Und weil einige
    > Aktionäre der Meinung sind das der Besitz der
    > Firma (namentlich die Grundstücke) gar nicht sooo
    > viel Wert waren und der Staat sie also über den
    > Tisch gezogen hat streiten sie jetzt vor Gericht.
    >
    > Also geschenkt wurde hier gar nichts. Es wurde
    > verkauft und der Käufer war die AG und der
    > Verkäufer der Staat.
    >
    > aber der
    > > staat seiner plicht zu regulierung nicht
    >
    > nachkommt, da telekom für ihre eigenen
    > anschlüsse
    > nichts abführen muss, dieses
    > entgeld aber von
    > seinen kunden
    > verlangt!!!!)
    >
    > und der staat
    > (regulierungsbehörde) nimt seine
    >
    > regelungspflicht meines erachtens nicht wahr,
    > bzw
    > nur eigeschrenkt. da sie vom staat
    > bezahlt und
    > auch der staat an den erlösen der
    > telekom
    > beteiligt ist.
    > also kann ihr
    > intresse ebend nicht ein freier
    > markt
    > sein.
    >
    > die telekom ist mitlerweile eines
    > der schäbigsten
    > unternehmen die schlecht mit
    > kunden und
    > mitarbeitern umgehen, wie fast
    > alle ehemaligen
    > staatlichen unternehmen.
    >
    > die schlussfolgerung von solchen plänen wie
    > sie
    > die telekom hat, ist eine
    > wiederverstaatlichung,
    > da sie aus reinem
    > monopoldenken entsteht (übrings
    > hat das in
    > den usa für das ehemalige
    > staatsunternehmen
    > bewirkt, das sie heute
    > kleinanbieter
    > sind).
    > die tlekom will um keinen preis der
    > welt ihr
    > monopol verlieren. das ist der
    > einige grund.
    >
    > und hatten wir das nicht
    > im ostdeutschalnd, wo
    > diese netze
    > dazuführten, das zB internet nur mit
    >
    > technisch veralteten techniken ging.... wollen
    > wir
    > wieder zu zeit unsere 65k modems
    > zurück?
    > diese überlegungen sind nicht nur
    > schlecht für die
    > mitanbieter, sondern vor
    > allem sehr schlecht für
    > den
    > verbraucher!!!!
    >
    >
    sie ist aber wahr, ihre infastruktur ist von den steuerzahler in westdeutschlan fast zu 100% bezahlt worden.

    und der staat hat nur teile verkauft, der staat hat noch soviel anteile das er einschreiten kann und ich hoffe auch wird. da das kein seriöses geschäftsgebaren ist was die da vor haben.

    weil es sowohl die mitbewerber als auch die endkunden benachteiligt...bishin das es sogar zu schlechteren versorgung kommt.

  2. Re: Verständnisfrage: ISDN weg-zwangsmigrieren?

    Autor: Youssarian 17.08.08 - 18:03

    MxH schrieb:

    [Zwei Kilometer Fullquote mit krankem Zeilenumbruch]

    > mir sind rechtschreibung hier egal

    Mir sind Du hier auch egal.

  3. Das Märchen wird durch hundertfache Wiederholung nicht wahrer

    Autor: Rainer Zufall 17.08.08 - 19:25

    MxH schrieb:
    > sie ist aber wahr, ihre infastruktur ist von den
    > steuerzahler in westdeutschlan fast zu 100%
    > bezahlt worden.

    Das ist nicht der Fall. Die Bundespost hat keine Steuern eingezogen und der Telekommunikationsbereich der Bundespost hat Gewinn erwirtschaftet - Jahr für Jahr.

    Das heißt der Steuerzahler hat nicht die Infrastruktur bezahlt sondern der Teilnehmer.

    Der Steuerzahler hat davon über den Umweg der Dienstleistungen der gelben und blauen Post (Brief und Bank) profitiert.

    Selbst die Pensionen der Beamten wurden nicht aus dem Bundestopf sondern von den Einnahmen der Post selbst bezahlt.

  4. Re: Verständnisfrage: ISDN weg-zwangsmigrieren?

    Autor: :-) 17.08.08 - 20:25

    Youssarian schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Verstando schrieb:
    >
    > > Wie jetzt? ISDN wird zugunsten welcher
    > "neuen
    > Technik" abgesägt?
    >
    > Sicher. Der ISDN-Anschluss heißt auch nicht mehr
    > "ISDN-Anschluss" sondern "Universal-Anschluss".


    Die Anschlußform "analog" wird wegfallen. Jeder Anschluss wird bundesweit digital sein.

  5. Re: Verständnisfrage: ISDN weg-zwangsmigrieren?

    Autor: :-) 17.08.08 - 21:00

    ike schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > ISDN ist ja schon lange nicht mehr die Krone der
    > Schöpfung und hat so seine Probleme im Vergleich.
    > ISDN ist in seiner Geschwindigkeit auf 64kBit
    > beschränkt, nur durch Kanalbündelung geht es
    > schneller. Und man reserviert immer die komplette
    > Bandbreite, auch wenn man sie nicht benötigt.

    Letzteres gilt ja nur für die Leitung vom Straßenkasten zum Hausanschluss. Da stimmt es: Wenn nicht telefoniert wird, liegt die Leitung brach. Dieser Straßenkasten fast dann in der Tat die Anschlüsse der zu ihm gehörenden Teilnehmer zusammen, wodurch sich die Datenmenge erhöht. Über eine Glasfaser gehen eine Menge Gespräche rüber..., aber dabei bleibt es ja nicht, es kommt ja auch noch der Datenverkehr der angeschlossenen DSL-Teilnehmer dazu.

    Angenommen, es sind 100 Teilnehmer, das sind dann 100 x 128.000 Bit/s + 100 x 10 Megabit/s für DSL. Die Telefongespräche machen gerade mal einen DSL-Anschluss aus. Zusammen müssen also max 1,1 gigabit/s über die Leitung vom Kasten zum Großrechner geschickt werden.

    Wenn keiner der 100 Teilnehmer (an diesem Kasten) telefoniert und auch nicht im Internet ist, bleibt auch diese Kapazität brach.


    >
    > Also ich habe keine Probleme damit, wenn ISDN
    > stirbt. Wenn eine VoIP-basierte Technik kommt,
    > wird sie mit genügend Bandbreite und Priorisierung
    > arbeiten, so dass es für den Enduser keine
    > Unterschiede geben wird.
    >

    ISDN ist eine Dienste-Bezeichnung. An der Art der Digitalisierung und Signalisierung wird sich nichts ändern. Warum sollte man diesen tiefen Frequenzbereich nicht weiterhin für Telefongespräche nutzen? Er wäre zusätzlich zum DSL. Bei einer "Paketlösung" ginge das Telefonieren zu Lasten der Internetkapazität. Wenn weder telefoniert noch gesurft wird, bleibt auch hier die Leitung brach. Durch wen oder was sollte sie genutzt werden können?

    Man kann auch über diese Leitung fernsehen, dann aber nur alternativ zum Internetsurfen.






  6. Re: Verständnisfrage: ISDN weg-zwangsmigrieren?

    Autor: Youssarian 18.08.08 - 16:32

    :-) schrieb:

    > Die Anschlußform "analog" wird wegfallen. Jeder
    > Anschluss wird bundesweit digital sein.

    Letzteres stimmt sicher, denn der analoge
    Anschluss heißt auch nicht mehr "analoger
    Anschluss" sondern "Standard-Anschluss".
    Es wird zwar eine andere Technik sein, aber
    die Diversifizierung in unterschiedlich
    ausgestattete Telefonieprodukte wird es
    weiterhin geben. Nur der Wechsel von dem
    einen zum anderen Produkt dürfte bei "NGN"
    sehr viel einfacher sein und dann auch keine
    60 EUR mehr kosten.


  7. Re: Verständnisfrage: ISDN weg-zwangsmigrieren?

    Autor: Rumpelstilz 21.08.08 - 03:57

    MxH schrieb:
    -------------------------------------------------------


    > nuja, ich rede davon das ein unternehmen das
    > solche macht wie telkom, bahn, post, rwe,eon etc
    > hat, kein privates unternehmen sein darf, da sie
    > letztendlich immer jeden der von ihnen abhängig
    > ist (und man achte darauf das jeder der in
    > deutschlan internet benutzt von der telekom
    > abhängig ist, da sie die infrastruktur von uns
    > steuerzahlen geschenkt bekommen hat, aber der
    > staat seiner plicht zu regulierung nicht
    > nachkommt, da telekom für ihre eigenen anschlüsse
    > nichts abführen muss, dieses entgeld aber von
    > seinen kunden verlangt!!!!)

    Aha. Arcor zahlt also für seine eigenen Anschlüsse?
    Zu deiner Information:
    Arcor nutzt die mit Steuergeldern finanzierten Glasfaserleitungen der defizitären Bundesbahn, die Glasfaserleitungen meines regionalen Betreibers habe ich über meine Stromrechnung finanziert (die liegen in den Erdseilen und werden zur Steuerung der Umspannwerke benutzt, und 99.999% der Bandbreite ist noch für andwere zwecke übrig.)

    > und der staat (regulierungsbehörde) nimt seine
    > regelungspflicht meines erachtens nicht wahr, bzw
    > nur eigeschrenkt. da sie vom staat bezahlt und
    > auch der staat an den erlösen der telekom
    > beteiligt ist.
    > also kann ihr intresse ebend nicht ein freier
    > markt sein.

    An einem freien Markt wäre die telekom so stark wie intel.
    Aber wir leben im Kommunismus, Infrastrukturbetriebe werden enteignet, natürlich nicht zugunsten des Volkes, sondern der Kapitaleigner.

    > die telekom ist mitlerweile eines der schäbigsten
    > unternehmen die schlecht mit kunden und
    > mitarbeitern umgehen, wie fast alle ehemaligen
    > staatlichen unternehmen.

    Ja, hauptsache privat.
    Und die neuen Unternehmen zahlen besser und verwöhnen die Mitarbeiter und Kunden?

    > die schlussfolgerung von solchen plänen wie sie
    > die telekom hat, ist eine wiederverstaatlichung,
    > da sie aus reinem monopoldenken entsteht (übrings
    > hat das in den usa für das ehemalige
    > staatsunternehmen bewirkt, das sie heute
    > kleinanbieter sind).

    ehemalige Staatsunternehmen?
    Ma Bell war ein privates Monopol, kein staatliches. Die Bell Labs haben unter anderem den Transistor erfunden, aber das ist natürlich weit abseits des Core Business und Shareholder Values.
    Der Laden, die seitdem wieder fusionierten. Genauso hat hier jedes Stadtwerk die Glasfasern in den Erdseilen seiner Hochspannungsleitungen genutzt um ins Telefongeschäft einzusteigen. Die meisten haben aber aufgegeben, sind erfolgreich heuschreckisiert worden.

    > die tlekom will um keinen preis der welt ihr
    > monopol verlieren. das ist der einige grund.

    Durch Regulierung verliert sie das zwangsläufig, wird kalt enteignet.

    > und hatten wir das nicht im ostdeutschalnd, wo
    > diese netze dazuführten, das zB internet nur mit
    > technisch veralteten techniken ging.... wollen wir
    > wieder zu zeit unsere 65k modems zurück?
    > diese überlegungen sind nicht nur schlecht für die
    > mitanbieter, sondern vor allem sehr schlecht für
    > den verbraucher!!!!

    65k kenne ich nur als Speichergrößenangabe für den 6503, den Kern des C64. Du meinst wahrscheinlich Modems nach V90 oder V92, bzw. 56k-Modems.

    Sehr schlecht für den Verbraucher sind Aasgeier die nur abgreifen statt zu investieren.

    hh

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