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Das Problem der Branche

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  1. Das Problem der Branche

    Autor: Der braune Lurch 21.08.08 - 10:58

    Ich sehe das Problem dadrin, dass diese Casual-Gamer die einzigen sind, die tatsächlich noch bereit sind, Geld für ein als gut empfundenes Spiel auszugeben. Als Schüler wurde immer viel kopiert, immer das neueste, war ja auch sonst kein Geld da. Und wenn ein Spiel zu kaufen bedeutet, dass man für den Rest des Monats kein Geld ausgeben durfte, überlegt man sich das doch mehrmals. Heute, wo das Geld da wäre, kenne ich nur noch wenige, die immer das neueste spielen müssen. Mich interessieren die neuen Shooter auch nicht. Habe nur UT3 in der Collector's Edition vorbestellt und muss eben jetzt, nachdem das Spiel lange im Regal gestanden hat, merken, dass der angekündigte Linux-Installer leider doch nicht kommt. Kann man nix machen, ich ärgere mich auch nicht wirklich, aber dann ist es kein Wunder, dass ich nichts mehr kaufe. Warcraft III und Diablo II habe ich allerdings sogar jeweils doppelt. Und ich weiß nicht, ob es nur pure Nostalgie ist, wenn ich doch mal lieber den SNES- Emulator anwerfe und ein paar alte Spiele zocke, am besten noch Mehrspieler (Secret of Mana z.B.), die auch ein bißchen mehr fordern, als irgendwohin zu zielen. Oder aber warum hat es keinen Mehrwert, wenn ich ein Spiel kaufe? Sollen sie doch direkt ein Fanpaket mit z.B. einem t-shirt und Poster beilegen. Aber so macht es doch keinen Unterschied, ob das Spiel jetzt unauffällig im Regal steht oder als Image irgendwo auf der Platte liegt.

    tl,dr: Die Spieleindustrie sollte sich Gedanken über ihre Zielgruppe und deren Kaufkraft machen.

  2. Re: Das Problem der Branche

    Autor: TraurigerSpieler 21.08.08 - 11:12

    Ich kann dir nur zustimmen.
    Jetzt wo das Geld verfügbar ist, sind die meisten neuen Spiele uninteressant für mich.

    Sind zwar alles toll aus, aber wo bleibt der Spaß?

  3. Re: Das Problem der Branche

    Autor: Der braune Lurch 21.08.08 - 11:26

    TraurigerSpieler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann dir nur zustimmen.
    > Jetzt wo das Geld verfügbar ist, sind die meisten
    > neuen Spiele uninteressant für mich.
    >
    > Sind zwar alles toll aus, aber wo bleibt der Spaß?

    Vor allem ist die Grafik bei einem guten Spiel ja wirklich nicht so wichtig. Die Phoenix Wright-Teile waren die Spiele, die mich in letzter Zeit am meisten gefesselt haben (und den ersten Teil muss ich mir so um Ostern 2007 gekauft haben). Die ersten Teile waren ja grafisch nur auf GBA-Niveau, und der letzte auch nicht weit darüber. Aber kein Spiel habe ich so intensiv gespielt. Da konnte Metroid Prime Hunters meiner Meinung nach einpacken.

  4. Re: Das Problem der Branche

    Autor: Red Hat 21.08.08 - 11:27

    TraurigerSpieler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann dir nur zustimmen.
    > Jetzt wo das Geld verfügbar ist, sind die meisten
    > neuen Spiele uninteressant für mich.
    >
    > Sind zwar alles toll aus, aber wo bleibt der Spaß?

    Richtig. Das hängt wohl mit dem veränderten Kundenkreis zusammen. Viele Casual Gamer sind nicht mehr bereit sich richtig in ein Spiel rein zu kniehen. Folglich wird das Niveau zurückgeschraubt. Spiele wie Sim City Societies spielen sich fast von alleine. Wenn man sich hier die Diskussionen bei Golem so durchliest fällt auch auf das viele User Spiele nur noch durch die Grafik definieren. Gutes Spieldesign und neue Ideen scheinen kaum angesagt zu sein. Es ist wie bei den Filmen. Der meiste Umsatz wird meist mit Filmen voller special Effects aber dünner Handlung gemacht. Für anspruchsvolle Filme haben immer weniger Leute Zeit.

  5. Re: Das Problem der Branche

    Autor: kikimi 24.08.08 - 03:21

    Ein Problem hast du vergessen: Da kauft man sich schon mal ein Vollpreisspiel und dann wird das Entwicklerstudio ohne ersichtlichen Grund (wars nicht sogar von Microsoft?) dicht gemacht -- so geschehen beim Spiel Freelancer.

    Und man denkt, als Käufer unterstützt man ein Studio, auf dass es eine Fortsetzung herausbringt.

    Oder bei den Star-Wars-Spielen. Sie wollen den PC ausklammern? Gut, wenn sie auf mein Geld verzichten können. Sollen sie doch. Ärgert mich nicht, (nur ein bischen ^^) Eine Konsole hole ich mir doch nicht, sollen die Der-PC-ist-Tod-Schreier flamen was sie wollen.

    Das bringt mich zu einem weiterem Punkt. Der einzige Vorteil den eine Konsole hat, ist eine einheitliche Hardwarebasis. Warum also proklamieren Spielehersteller nicht einen Standard-PC für den sie sich freiwillig verpflichten ihre Spiele anzupassen? Und für Leute mit HighEnd-PCs gibts die High-End-Details. (Viel anders als das heutige Gebaren wäre es ja nicht, nur durchsichtiger.) Oder man machts wie Valve bei HL2, das hat ja eine geniale Abwärtskompatibilität, war das Spiel auch nur besserer Durchschnitt.

    Auch ein anderes Prob: Unfertige Spiele! Gothic3 war mein letztes blindgekauftes Spiel. Da war ich ein Opfer des Hypes. Jetzt lese ich definitiv vorher Spieleberichte von *seriösen* Zeitschriften (PC Games ist für mich ob des Gothic3-Testes gestorben. 4players rult ;) ) und kaufe schon gar nichts mehr zum Vollpreis. (Das Gothic3-AddOn muss Jowood schon gratis rausrücken. Das seh ich dann als den GB-Patch an, der bis heute ausblieb.)

    Zu den Casual Games: Ein Bekannter hat sich neulich bei Conrad für 5€ "Du und dein eigenes Tierheim" o.s.ä. gekauft. Als das Spiel mehrfach abstürzte hat er natürlich zuerst den Rechner dafür verantwortlich gemacht (den ich zusammengestellt habe, weswegen er mich rund machen wollte ^^), insofern sehe ich für Mistspiele einen großen Markt -- leider. Und die sorgen wiederum für ein schlechtes Bild für Computerspielen im Allgemeinen ...

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