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Käufer geraten in eine Abhängigkeit

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Käufer geraten in eine Abhängigkeit

    Autor: Denkzwerg 29.08.08 - 11:46

    Hey Gamer Fanbase,

    wie ich es hier bereits in einigen Beiträgen lese,
    nehmen es ein paar von Euch sehr wohl in kauf,
    in Zukunft die Spiele online zu aktivieren
    und nur so spielen zu können.

    Ich finde diese Situation mehr als bedenklich.

    Der Käufer gerät in eine Abhängigkeit,
    bei der er den Spieleschmieden ausgeliefert ist.

    Einfaches Szenario:
    Valve (Betreiber von Steam) wird aufgekauft.
    Steam wird durch die Übernahme nicht mehr weiterbetrieben.
    (siehe das Abschalten von DRM Servern)

    Der Kunde hat keine Möglichkeit seine Spiele zu starten.

    Warum kann man diese Situation nicht so lösen:

    Ja, der Käufer kann Spiele online bzw. im Handel erwerben.
    Das Spiele wird installiert und nach der Installation
    muss der Käufer das Produkt bei dem jeweiligen Studio registrieren.

    Wenn das Spiel weiterverkauft werden soll,
    muss die Möglichkeit bestehen, genau über diesen Account das Spiel abzumelden, damit eine Weiterverkauf ermöglicht wird.

    Einige alte Spiele können zur Zeit nur noch mit Hilfe von Google zum laufen gebracht werden, weil a.) die Spieleschmiede nicht mehr existiert b.) kein Support von Seiten der Spieler bereitgestellt wird c.) die Käufer nicht wissen, wo sie sich bei Problemen melden sollen.

    Ihr solltet Euch dazu ein paar Gedanken machen.

    Gruß

    Der Denkzwerg

  2. Re: Käufer geraten in eine Abhängigkeit

    Autor: bluaub 29.08.08 - 11:49

    Genau meine Meinung.

    Wenn ich ein Spiel kaufe, möchte ich es spielen können, wann immer ich es auch will, ohne Internet haben zu müssen, ohne Registrierung, Aktivierung oder sonstiges. Ich will mein Spiel auch in 20 Jahren noch spielen können. Und ich möchte mein Spiel auch wieder verkaufen können.

    Aber ich sehe da irgendwie schwarz für mich :(

  3. Re: Käufer geraten in eine Abhängigkeit

    Autor: throgh 29.08.08 - 12:01

    bluaub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Genau meine Meinung.
    >
    > Wenn ich ein Spiel kaufe, möchte ich es spielen
    > können, wann immer ich es auch will, ohne Internet
    > haben zu müssen, ohne Registrierung, Aktivierung
    > oder sonstiges. Ich will mein Spiel auch in 20
    > Jahren noch spielen können. Und ich möchte mein
    > Spiel auch wieder verkaufen können.
    >
    > Aber ich sehe da irgendwie schwarz für mich :(


    Einer der Gründe warum Spiele wie "Bioshock", "Mass Effect", "Two Worlds" oder "Spore" nicht auf meine Festplatte geraten: Alle müssen auf irgendeine Weise ONLINE aktiviert werden. Einen Teil davon ("Bioshock" und "Two Worlds") habe ich sogar in der Vergangenheit in geistiger Umnachtung gekauft, aber Mass Effect zum Beispiel ist und bleibt ein X-Box-ONLY-Spiel für mich. Vollkommen gleichgültig, ob es auf dem PC besser aussieht. Auch "Half Life 2" und alle Begleiterscheinungen können mir mal gestohlen bleiben.

    Dafür muss man einfach Spiele wie "Temple of Elemental Evil" loben: Obgleich die Firma längst nicht mehr existiert, gibt es immer noch eine aktive Community, die einem mit Rat und Tat zur Seite steht. ;P

  4. Re: Käufer geraten in eine Abhängigkeit

    Autor: robinx 29.08.08 - 12:37

    Mich nervt es ja schon wenn ich mal so ein altes fifa soccer installiere und dann auf den Update button klicke und dann steht da nur "server nicht erreichbar" und früher hat sich das spiel auch nur selber aktualisiert ohne dass es eine EXE datei zurückläßt die man für spätere zwecke nochmal hätte verwenden können.
    Also spiele mit aktivierungszwang kommen mir nicht ins haus (zumindest spiele die man eigentlich offline spielt)

  5. Produkt kaufen und dann benutzen.

    Autor: Bernhard B. 29.08.08 - 15:14

    robinx schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mich nervt es ja schon wenn ich mal so ein altes
    > fifa soccer installiere und dann auf den Update
    > button klicke und dann steht da nur "server nicht
    > erreichbar" und früher hat sich das spiel auch nur
    > selber aktualisiert ohne dass es eine EXE datei
    > zurückläßt die man für spätere zwecke nochmal
    > hätte verwenden können.
    > Also spiele mit aktivierungszwang kommen mir nicht
    > ins haus (zumindest spiele die man eigentlich
    > offline spielt)


    Mein letztes spiel war sands of time,eingelgt installiert und gespielt.

    Und das ist auch die einzige art von spielen,wofür ich bereit bin gelt auszugeben.

    Gibt ja sogar Idioten die sich ein telefon kaufen,wofür sie nen computer brauchen um es benutzen zu dürfen.



  6. Re: Käufer geraten in eine Abhängigkeit

    Autor: moeper 29.08.08 - 15:28

    Denkzwerg schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hey Gamer Fanbase,
    >
    > wie ich es hier bereits in einigen Beiträgen
    > lese,
    > nehmen es ein paar von Euch sehr wohl in kauf,
    > in Zukunft die Spiele online zu aktivieren
    > und nur so spielen zu können.
    >
    > Ich finde diese Situation mehr als bedenklich.
    >
    > Der Käufer gerät in eine Abhängigkeit,
    > bei der er den Spieleschmieden ausgeliefert ist.
    >
    > Einfaches Szenario:
    > Valve (Betreiber von Steam) wird aufgekauft.
    > Steam wird durch die Übernahme nicht mehr
    > weiterbetrieben.
    > (siehe das Abschalten von DRM Servern)
    >
    > Der Kunde hat keine Möglichkeit seine Spiele zu
    > starten.
    >
    > Warum kann man diese Situation nicht so lösen:
    >
    > Ja, der Käufer kann Spiele online bzw. im Handel
    > erwerben.
    > Das Spiele wird installiert und nach der
    > Installation
    > muss der Käufer das Produkt bei dem jeweiligen
    > Studio registrieren.
    >
    > Wenn das Spiel weiterverkauft werden soll,
    > muss die Möglichkeit bestehen, genau über diesen
    > Account das Spiel abzumelden, damit eine
    > Weiterverkauf ermöglicht wird.
    >
    > Einige alte Spiele können zur Zeit nur noch mit
    > Hilfe von Google zum laufen gebracht werden, weil
    > a.) die Spieleschmiede nicht mehr existiert b.)
    > kein Support von Seiten der Spieler bereitgestellt
    > wird c.) die Käufer nicht wissen, wo sie sich bei
    > Problemen melden sollen.
    >
    > Ihr solltet Euch dazu ein paar Gedanken machen.
    >
    > Gruß
    >
    > Der Denkzwerg

    Das Problem ist doch ein ganz anderes, die Spiele sind einfach zu teuer, bestes bsp. PS3 Games, die löhnen doch tatsächlich 70€...dafür kauf ich keine Spiele, dafür nutz ich das nur als BD player, für 30€ würd ich mir aber hin und wieder mal eins kaufen, so kauf ich mir höchstens ein Spiel das ich unbedingt möchte, wenn ich es gebraucht für die 30€ kriege...die Publisher müssen sich also überlegen, ob Sie wollen, das der Nutzer zwei Spiele für 140€ im jahr kauft oder sechs Spiele für 180€ + event. Zusatzmaterial...außerdem muss man bedenken, die Absatzmenge macht da noch was aus, wenn vorher einer ein Spiel gekauft hat und hat es einmal weiterverkauft und ein dritter kauft es garnicht, weil es ihm zu teuer war, dann haben die 70€ Umsatz, wenn drei Leute gekauft hätten wären es schon 90€...


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