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Praktisch schlimmer als Raubkopien?!?

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Praktisch schlimmer als Raubkopien?!?

    Autor: Techi 29.08.08 - 14:02

    Der gute Mann hat erst jetzt überrissen, dass der Weiterverkauf von Spielen den Gewinn drückt. Praktisch richtet nämlich dieser vermutlich mehr "Schaden" an als "Raubkopien", sieht man sich die Fakten an:

    2nd-Hand-Käufer:
    #1 sind potenzielle Käufer auch für Neuware
    #2 handelt legal und ehrlich
    #3 bringen keinen Gewinn

    Raubkopierer:
    #1 kein potenzieller Käufer, denn wer downloaded würde das Game auch nicht gleich kaufen, so wird es aber in den Verlustrechnungen hingestellt.
    #2 hält als "schwarzer Peter" her und ist immer gut für diverse Ausreden ("Wenn nicht so viele Raubkopien im Umlauf wären..." blablabla) und als Rechtfertigungsgrund
    #3 kann auch für Einnahmen sorgen, da der "Verlust" ggf. (teilweise) abgeschrieben werden kann oder auf sonstige weise "genutzt" werden kann.

    Naja... sie sollen sich aber an Steam kein Beispiel nehmen. Die handeln teilweise selbst illegal. Die haben nämlich einen Key ungerechtfertigt von 'nem Freund gesperrt. ebay-Kauf ist KEIN rechtskräftiger Grund zur Sperrung. Nach EU-Recht greift deren AGB nämlich nicht. Endergebnis der Aktion von Steam: ganzer Clan spielt jetzt (mit ggf. gecracktem Steam) auf gecrackten Servern. Keinen Cent sehen die mehr.

    BTW: Spiele sind Software und kosten in der Produktion praktisch nur 1mal, nämlich die Entwicklung. Server werden eh von der Community selbst gehostet. Und die Entwicklungskosten sind imho noch bei jedem halbwegs brauchbaren Spiel reingekommen. Also was jammern die bitte rum? Immer noch mehr haben wollen...

    MfG, Techi

  2. Re: Praktisch schlimmer als Raubkopien?!?

    Autor: dec.net 29.08.08 - 14:21

    Hmm, ist das Problem nicht ähnlich wie beim Gebrauchtwagenmarkt? Letztlich fließt das Geld vom Verkauf der Software doch wieder in die Tasche der Spieler, die immer das neueste und beste Spiel haben wollen - und somit können die sich von der Kohle wieder leichter was Neues kaufen. Es ist für nen armen Schüler oder Studenten auf jeden Fall relevant, ob er 20 Euro mehr oder weniger auf dem Konto hat, wenn das neue, lange erwartete Spiel rauskommt. Und Fakt ist ja schließlich auch (gerade bei Onlinespielen), dass es durchaus auf den Start und den anfänglichen Erfolg ankommt. Wenn also die Gruppe der Pioniere sich ihren frühen Kauf dadurch finanziert, dass sie die Titel nach nem halben Jahr weiterverkaufen, schadet das im Endeffekt der Spieleindustrie kein Stück.

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