1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Angetestet: Google Chrome…

komische Argumentation!?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. komische Argumentation!?

    Autor: Brainfart 03.09.08 - 12:58

    Also ich bin seit ein paar Jahren (Hobby-)Programmierer, und kann die technischen Argumentation Googles hier irgendwie nicht ganz nachvollziehen...

    Soweit ich weiß, kann dynamisch angeforderter Speicher immer wieder freigegeben werden (vorausgesetzt der Programmierer weiß, was er tut), warum behauptet Google also, ebendas wäre nicht möglich??

    Ist das Herumrühren mehrerer Prozesse in einem Fenster nicht umständlich (Interprozess-Kommunikation), und wäre eine Lösung mit Threads nicht sinnvoller, zumal das Betriebssystem ja meist Mechanismen zur Überwachung des Threadstatus anbietet? Firefox jedenfalls fragt nach, falls eine Seite beim Aufbau nicht mehr reagiert, und bietet an, diesen abzubrechen... Oder werden hier einfach die Begriffe Thread und Prozess durcheinandergeschmissen?

    Ich hab irgendwie den Eindruck, Google würde hier mir halbseidenen Argumenten für seine eigene suboptimale technische Umsetzung werden, also wer Ahnung möge mich erhellen :)

    Grüße

    Martin (der nicht vorhat, Chrome zu benutzen, da er der Meinung ist, dass Google eh schon zuviel über ihn weiß...)

  2. Re: komische Argumentation!?

    Autor: igittiti 03.09.08 - 13:08

    Brainfart schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ich bin seit ein paar Jahren
    > (Hobby-)Programmierer, und kann die technischen
    > Argumentation Googles hier irgendwie nicht ganz
    > nachvollziehen...
    >
    > Soweit ich weiß, kann dynamisch angeforderter
    > Speicher immer wieder freigegeben werden
    > (vorausgesetzt der Programmierer weiß, was er
    > tut), warum behauptet Google also, ebendas wäre
    > nicht möglich??
    >
    > Ist das Herumrühren mehrerer Prozesse in einem
    > Fenster nicht umständlich
    > (Interprozess-Kommunikation), und wäre eine Lösung
    > mit Threads nicht sinnvoller, zumal das
    > Betriebssystem ja meist Mechanismen zur
    > Überwachung des Threadstatus anbietet? Firefox
    > jedenfalls fragt nach, falls eine Seite beim
    > Aufbau nicht mehr reagiert, und bietet an, diesen
    > abzubrechen... Oder werden hier einfach die
    > Begriffe Thread und Prozess
    > durcheinandergeschmissen?
    >
    > Ich hab irgendwie den Eindruck, Google würde hier
    > mir halbseidenen Argumenten für seine eigene
    > suboptimale technische Umsetzung werden, also wer
    > Ahnung möge mich erhellen :)
    >
    > Grüße
    >
    > Martin (der nicht vorhat, Chrome zu benutzen, da
    > er der Meinung ist, dass Google eh schon zuviel
    > über ihn weiß...)


    hoffentlich wird dann google nicht rot aufgrund der vielen xxx seiten von dir

  3. Re: komische Argumentation!?

    Autor: raf 03.09.08 - 17:50

    Brainfart schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Soweit ich weiß, kann dynamisch angeforderter
    > Speicher immer wieder freigegeben werden
    > (vorausgesetzt der Programmierer weiß, was er
    > tut), warum behauptet Google also, ebendas wäre
    > nicht möglich??
    Theorie und Praxis ;-). Firefox ist doch ein wunderbares Beispiel dafuer, das Speicherverwaltung keineswegs so trivial ist wie man sich das gemeinhin vorstellt.

    Ein weiteres Argument gegen die Verwendung von Threads ist, dass man (Web-Applikationen im Blick) die Nutzung von shared memory vermeiden moechte.
    So greifen die OS Mechanismen zur Abgrenzung der einzelnen Tabs, was (theoretisch) das auslesen/die Manipulation von Daten parallel laufender Anwendungen erschwert.

    > Ist das Herumrühren mehrerer Prozesse in einem
    > Fenster nicht umständlich
    > (Interprozess-Kommunikation)
    Ja IPC erzeugt (meist) mehr Overhead, duerfe aber kaum signifikant sein.

    > Firefox
    > jedenfalls fragt nach, falls eine Seite beim
    > Aufbau nicht mehr reagiert, und bietet an, diesen
    > abzubrechen...
    Meistens, und auch erst nachdem die gesamte GUI fuer mehrere Sekunden komplett eingefroren ist.

    > Martin (der nicht vorhat, Chrome zu benutzen, da
    > er der Meinung ist, dass Google eh schon zuviel
    > über ihn weiß...)
    Chromium ist open source, ich hab leichte Probleme nachzuvollziehen woher die ganze Paranoia stammt. Einfach mal ein bis zwei Wochen abwarten bis sich die Horde der Berufsparanoiden auf den source gestuerzt hat ;-)

    Gruesze

    raf

    p.s.: Habe vorhin einmal Wireshark bemueht, konnte nichts verdaechtiges feststellen. Aber wie gesagt, einfach mal auf die Profis warten :-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  3. Universitätsklinikum Münster, Münster
  4. Bayerische Versorgungskammer, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. Jens Spahn: Bislang 300 Infektionsmeldungen über Corona-Warn-App
    Jens Spahn
    Bislang 300 Infektionsmeldungen über Corona-Warn-App

    Die Corona-Warn-App ist bislang über 14 Millionen Mal heruntergeladen worden, ungefähr 300 Warnmeldungen über mögliche Infektionen wurden ausgegeben.

  2. Bafin: Stärkung der Finanzaufsicht nach Wirecard-Skandal geplant
    Bafin
    Stärkung der Finanzaufsicht nach Wirecard-Skandal geplant

    Der Skandal um fehlende Milliarden beim Finanzdienstleister Wirecard bringt die Finanzaufsicht in Erklärungsnot - und damit auch die Bundesregierung.

  3. Teams: Slack wirft Microsoft unfairen Wettbewerb vor
    Teams
    Slack wirft Microsoft unfairen Wettbewerb vor

    Slack gehört zu den Gewinnern in der Corona-Krise, das Plus hätte aber noch höher ausfallen können: Unternehmens-Chef Stewart Butterfield wirft Microsoft Wettbewerbsverzerrung vor.


  1. 14:17

  2. 13:59

  3. 13:20

  4. 12:43

  5. 11:50

  6. 14:26

  7. 13:56

  8. 13:15