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Wo geht es hin?

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  1. Wo geht es hin?

    Autor: :-) 24.09.08 - 10:37

    Auf dem Markt für Fotoapparate sieht man einen ähnlichen Trend wie bei den Handys. Jeder Hersteller packt immer mehr "Features" in sein Gerät. Die eine Kamera kann 5 Gesichter erkennen, die andere 15 und bald kommt eine Kamera, die kann 99 Gesichter erkennen und wehe, wenn eines davon nicht lächelt...

    Ähnliches bei der Pixelzahl. 6 bis 12 MP bei normalen Urlaubskameras macht Sinn. Das reicht für Postkarten und Betrachtungen auf einem Bildschirm. Für Leute, die unter DIN A4 kein Bild machen, sind 24 bis 36 MP angemessen. Über 36 MP ist für Plakatwände geeignet.

    Es könnte passieren, dass die Industrie sich unter einen falschen Druck setzt und 24 MP auch in Hosentaschenapparate einbaut. Den einzigen Grund dafür sehe ich nur im Verkauf von großen Speicherkarten. Aber Otto Normalverbraucher wird es nicht brauchen und ebenso auch der professionelle Reporter nicht. Die Handhabung solcher Datenmengen ist einfach zu langwierig, den 20 GHz PC gibt es noch nicht.

    Was würde sich denn sonst noch anbieten? Nehmen wir alle Arten von Auflösungen. Über die geometrische Auflösung habe ich mich schon geäußert. Bleibt noch die spektrale Auflösung, denkbar wären zwei zusätzliche Kanäle für UV-A einerseits und Nahes IR andererseits. Die radiometrische Auflösung, die zusätzliche Reserven für eine Nachbearbeitung schafft. Dann die zeitliche Auflösung wie Anzahl der Serienbilder, bis hin zu 1000/ s und mehr. All dies könnte für eine Spezialfotografie interessant sein. Bei der "reinen" Filmaufzeichnung (Oma macht Winke Winke) habe ich eher ein komisches Gefühl im Bauch..., als Form der "Dokumentation" eines kurzzeitigen Ereignisses kann ich es mir gut vorstellen.

    Da all dies nicht in eine einzige Kamera passen wird, wäre auch ein Kameragehäuse mit auswechselbarem Rückteil denkbar.

    Aber wahrscheinlich wird es anders kommen: Der Fotoapparat der Zukunft hat ein 3,5 Zoll Display mit Internet-Browser und e-mail Funktionen, SMS und ein Adressbuch. In einem Computerspiel auf dem Display kann man dann eine fotografierte Person mit einbinden.




  2. Re: Wo geht es hin?

    Autor: KulliBert 02.10.08 - 23:14

    Ich meine dazu kürzlich etwas auf http://www.dkamera.de gelesen zu haben.

    Da wurde die aktuelle Entwicklung auch kritisch betrachtet bzw. auf die Unterschiede hinsichtlich echten Innovationen herausgestellt.

    Habe den Deeplink jetzt aber nicht parat...

    KulliBert

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auf dem Markt für Fotoapparate sieht man einen
    > ähnlichen Trend wie bei den Handys. Jeder
    > Hersteller packt immer mehr "Features" in sein
    > Gerät. Die eine Kamera kann 5 Gesichter erkennen,
    > die andere 15 und bald kommt eine Kamera, die kann
    > 99 Gesichter erkennen und wehe, wenn eines davon
    > nicht lächelt...
    >
    > Ähnliches bei der Pixelzahl. 6 bis 12 MP bei
    > normalen Urlaubskameras macht Sinn. Das reicht für
    > Postkarten und Betrachtungen auf einem Bildschirm.
    > Für Leute, die unter DIN A4 kein Bild machen, sind
    > 24 bis 36 MP angemessen. Über 36 MP ist für
    > Plakatwände geeignet.
    >
    > Es könnte passieren, dass die Industrie sich unter
    > einen falschen Druck setzt und 24 MP auch in
    > Hosentaschenapparate einbaut. Den einzigen Grund
    > dafür sehe ich nur im Verkauf von großen
    > Speicherkarten. Aber Otto Normalverbraucher wird
    > es nicht brauchen und ebenso auch der
    > professionelle Reporter nicht. Die Handhabung
    > solcher Datenmengen ist einfach zu langwierig, den
    > 20 GHz PC gibt es noch nicht.
    >
    > Was würde sich denn sonst noch anbieten? Nehmen
    > wir alle Arten von Auflösungen. Über die
    > geometrische Auflösung habe ich mich schon
    > geäußert. Bleibt noch die spektrale Auflösung,
    > denkbar wären zwei zusätzliche Kanäle für UV-A
    > einerseits und Nahes IR andererseits. Die
    > radiometrische Auflösung, die zusätzliche Reserven
    > für eine Nachbearbeitung schafft. Dann die
    > zeitliche Auflösung wie Anzahl der Serienbilder,
    > bis hin zu 1000/ s und mehr. All dies könnte für
    > eine Spezialfotografie interessant sein. Bei der
    > "reinen" Filmaufzeichnung (Oma macht Winke Winke)
    > habe ich eher ein komisches Gefühl im Bauch...,
    > als Form der "Dokumentation" eines kurzzeitigen
    > Ereignisses kann ich es mir gut vorstellen.
    >
    > Da all dies nicht in eine einzige Kamera passen
    > wird, wäre auch ein Kameragehäuse mit
    > auswechselbarem Rückteil denkbar.
    >
    > Aber wahrscheinlich wird es anders kommen: Der
    > Fotoapparat der Zukunft hat ein 3,5 Zoll Display
    > mit Internet-Browser und e-mail Funktionen, SMS
    > und ein Adressbuch. In einem Computerspiel auf dem
    > Display kann man dann eine fotografierte Person
    > mit einbinden.
    >
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