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Auf den Fotos ist doch alles zu sehen ... ?

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  1. Auf den Fotos ist doch alles zu sehen ... ?

    Autor: Tekl 29.09.08 - 13:22

    Zitat: "Auf den Fotos ist doch alles zu sehen. Das öffnet Verbrechern Tür und Tor zu unseren Häusern."

    Was sieht man denn alles? Backsteine, Ziegel, Fenster, Türen, Lampen, Pflanzen, Gardinen, Autos (ohne Nummernschild!), Fahrräder, Haustiere, also alles Dinge, die sowieso öffentlich sind. Und mit ganz viel Pech ist vielleicht ein hautfarbender Schimmer hinterm Badezimmer-Fenster. Entsetzlich, daraus wäre ja zu schließen, dass der Mensch sich duscht und das sogar nakt.

    So lange die Auflösung nicht zu hoch ist und man nicht vielleicht noch den Hersteller der Schlösser oder Alarmanlage erkennen kann, sind solche Fotos doch eigentlich sehr interessant, wenn man mal was in einer Gegend recherchieren möchte. In welche Umgebung liegt ein Hotel, wie sehen die Vorgärten meiner zukünftigen Nachbarn aus etc ... So lange die bösen Verbrecher nicht live sehen, ob das Haus bewohnt ist, werden sie wohl nicht viel Nutzen aus dem Dienst ziehen könne.

    Den einzigen wahren Nutzen sehe ich nur darin, dass sie vielleicht ihre Verstecke besser plannen können oder automatisiert das Netz nach gewissen Merkmalen abscannen könnten, z.B. Häuser mit Glastür oder so.

  2. Re: Auf den Fotos ist doch alles zu sehen ... ?

    Autor: Google everywhere 29.09.08 - 13:46

    :
    :
    > Den einzigen wahren Nutzen sehe ich nur darin,
    > dass sie vielleicht ihre Verstecke besser plannen
    > können oder automatisiert das Netz nach gewissen
    > Merkmalen abscannen könnten, z.B. Häuser mit
    > Glastür oder so.

    Du siehst, wenn man ein wenig nachdenkt fällt einem doch etwas ein. Außerdem gibt es ja noch die Luftbilder von oben, die in Kombination mit den Aufnahmen von der Front interessierten Personen wichtige Informationen über potentielle interessante Objekte liefern können.

  3. Re: Auf den Fotos ist doch alles zu sehen ... ?

    Autor: erc 29.09.08 - 14:37

    Google everywhere schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du siehst, wenn man ein wenig nachdenkt fällt
    > einem doch etwas ein. Außerdem gibt es ja noch die
    > Luftbilder von oben, die in Kombination mit den
    > Aufnahmen von der Front interessierten Personen
    > wichtige Informationen über potentielle
    > interessante Objekte liefern können.

    Ja... nicht auszudenken was damit angestellt werden kann. Zb könnten Terroristen auch alle Gullideckel mit einer Bilderkennung erfassen und die Positionen auf mehrere böse Navis mit GEODaten spielen. Als nächsts wird mit Google Earth ein Zemmentlasterparkplatz gesucht. Damit wären die vorbereitungen abgeschloßen. Dann heißt es nur noch warten bis der Wetterbericht Regen vorhersagt und los gehts. Die Stadt wird jämerlich absaufen *hrhrhr*

    Also ich bin dafür Wetterberichte zu verbieten. Erstens helfen sie Terroristen bei vorbereitungen von Anschlägen und zweitens kann man daran personbezogenen Daten ableiten.

    Wenn ich nur überlege was mir mit ein wenig noch mehr nachdenken einfallen würde.

    Ich find diese getuhe mehr als peinlich. Die Bilder sind in ein zwei Jahren eh veraltet. Und von wegen verbrechen und co. Natürlich kann Streetview dabei behilflich sein, aber wenns danach geht... was kann nicht missbraucht werden? Oder von wegen was man auch öfter liest, Scoring. Klar... als ob dazu Streetview interessant wäre. Das ist heutzutage ein automatischer Prozess, da will man mit Sicherheit nix mit irgendwelchen Bildern zu tun haben die man erst per Hand auswerten muss.

  4. Re: Auf den Fotos ist doch alles zu sehen ... ?

    Autor: Bedenkenträger 01.10.08 - 10:24

    Tekl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zitat: "Auf den Fotos ist doch alles zu sehen. Das
    > öffnet Verbrechern Tür und Tor zu unseren
    > Häusern."
    >
    Selbst wenn etwas sowieso schon immer öffentlich zu sehen ist, gewinnt es durch die systematische Speicherung in elektronischer Form eine neu Qualität. Denn es so werden Verwendungszwecke rentabel, die vorher einfach zu teuer waren.
    Natürlich könnte z.B. ein Spammer theoretisch selber die Straßen abfahren und Emailadressen auf Firmenschildern und -Fahrzeugen fotografieren und die Emailadressen zusammen mit den Postadressen und Geoinformationen in einer eigenen Datenbank ablegen. Aber das ist viel zu aufwendig.
    Die Google-Street-Map-Bilder mit einer OCR-Software automatisiert zu durchforsten könnte sich hingegen rechnen.

  5. Re: Auf den Fotos ist doch alles zu sehen ... ?

    Autor: abfgh 01.10.08 - 16:47

    erc schrieb:
    > Ja... nicht auszudenken was damit angestellt
    > werden kann. Zb könnten Terroristen auch alle
    > Gullideckel mit einer Bilderkennung erfassen und
    > die Positionen auf mehrere böse Navis mit GEODaten
    > spielen. Als nächsts wird mit Google Earth ein
    > Zemmentlasterparkplatz gesucht. Damit wären die
    > vorbereitungen abgeschloßen. Dann heißt es nur
    > noch warten bis der Wetterbericht Regen
    > vorhersagt und los gehts. Die Stadt wird jämerlich
    > absaufen *hrhrhr* [.....]

    Du bist ein Dummschwätzer! Es ist doch so, dass ein einfacher Einbrecher in Ruhe von zu Hause vorm PC seine nächsten "Kunden" nach Art des Objektes auswählen kann! Es geht hier nicht um Terror oder Atombomben, sondern die Unterstützung von alltäglicher Kriminalität!

    Ganz tolle Zeiten sind das! So wird meine Privatsphäre mit Füßen getreten und wenn ich zufällig im Vorgarten bin, wird auch von mir persönlich ein Foto weltweit ohne meine Einwilligung veröffentlicht!

    Wer soetwas billigt, kann nicht ganz normal sein!

  6. Re: Auf den Fotos ist doch alles zu sehen ... ?

    Autor: Polnischer Verbrecher 01.10.08 - 16:50

    Tekl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zitat: "Auf den Fotos ist doch alles zu sehen. Das
    > öffnet Verbrechern Tür und Tor zu unseren
    > Häusern."
    >
    > Was sieht man denn alles? Backsteine, Ziegel,
    > Fenster, Türen, Lampen, Pflanzen, Gardinen, Autos
    > (ohne Nummernschild!), Fahrräder, Haustiere, also
    > alles Dinge, die sowieso öffentlich sind. Und mit
    > ganz viel Pech ist vielleicht ein hautfarbender
    > Schimmer hinterm Badezimmer-Fenster. Entsetzlich,
    > daraus wäre ja zu schließen, dass der Mensch sich
    > duscht und das sogar nakt.
    >
    > So lange die Auflösung nicht zu hoch ist und man
    > nicht vielleicht noch den Hersteller der Schlösser
    > oder Alarmanlage erkennen kann, sind solche Fotos
    > doch eigentlich sehr interessant, wenn man mal was
    > in einer Gegend recherchieren möchte. In welche
    > Umgebung liegt ein Hotel, wie sehen die Vorgärten
    > meiner zukünftigen Nachbarn aus etc ... So lange
    > die bösen Verbrecher nicht live sehen, ob das Haus
    > bewohnt ist, werden sie wohl nicht viel Nutzen aus
    > dem Dienst ziehen könne.
    >
    > Den einzigen wahren Nutzen sehe ich nur darin,
    > dass sie vielleicht ihre Verstecke besser plannen
    > können oder automatisiert das Netz nach gewissen
    > Merkmalen abscannen könnten, z.B. Häuser mit
    > Glastür oder so.

    Nun, man kann anhand der Gebäude erkennen wie wertvoll das Inerieur sein wird.

    ggf. kann man besser einen Fluchtweg planen, schauen ob das Haus weier von anderen steht und Geräusche beim Einbruch keine Rolle spielen,

    schauen wo die nächste Polizeistation ist und wie lange die bräuchten.

    etc etc.


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