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Für die Gegenklage der betroffenen

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  1. Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: Klugscheißer'le 30.09.08 - 11:39

    [..]Gewerbe ist grundsätzlich jede wirtschaftliche Tätigkeit, die auf eigene Rechnung, eigene Verantwortung und auf Dauer mit der Absicht zur ___Gewinnerzielung___ betrieben wird.[..]

  2. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: Youssarian 30.09.08 - 11:45

    Klugscheißer'le schrieb:

    > [..]Gewerbe ist grundsätzlich jede wirtschaftliche
    > Tätigkeit, die auf eigene Rechnung, eigene
    > Verantwortung und auf Dauer mit der Absicht zur
    > ___Gewinnerzielung___ betrieben wird.[..]

    Ein Gewinn wird nicht nur erzielt, wenn man Geld
    einnimmt, sondern auch dann, wenn man geldwerte
    Vorteile einstreicht, Genau dies ist aber die
    Absicht der sogenannten "Tauscher".

  3. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: Klugscheißer'le 30.09.08 - 12:01

    Youssarian schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein Gewinn wird nicht nur erzielt, wenn man Geld
    > einnimmt, sondern auch dann, wenn man geldwerte
    > Vorteile einstreicht,

    Das musst du aber auch vorher nachweisen.

    > Genau dies ist aber die Absicht der sogenannten "Tauscher".

    Das ist Pauschal Falsch, muss also im Einzelfall *VORHER* ermittelt werden.

  4. Geldwerter Vorteil?

    Autor: Merkbefreit 30.09.08 - 12:04

    ich glaub nicht dass hier geldwerte Vorteile geltend gemacht werden können:
    http://srbg.de/was-ist-ein-geldwerter-vorteil.html


    Klugscheißer'le schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Youssarian schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Gewinn wird nicht nur erzielt, wenn man
    > Geld
    > einnimmt, sondern auch dann, wenn man
    > geldwerte
    > Vorteile einstreicht,
    >
    > Das musst du aber auch vorher nachweisen.
    >
    > > Genau dies ist aber die Absicht der
    > sogenannten "Tauscher".
    >
    > Das ist Pauschal Falsch, muss also im Einzelfall
    > *VORHER* ermittelt werden.
    >


  5. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: W 30.09.08 - 12:16

    Youssarian schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Klugscheißer'le schrieb:
    >
    > > [..]Gewerbe ist grundsätzlich jede
    > wirtschaftliche
    > Tätigkeit, die auf eigene
    > Rechnung, eigene
    > Verantwortung und auf Dauer
    > mit der Absicht zur
    > ___Gewinnerzielung___
    > betrieben wird.[..]
    >
    > Ein Gewinn wird nicht nur erzielt, wenn man Geld
    > einnimmt, sondern auch dann, wenn man geldwerte
    > Vorteile einstreicht, Genau dies ist aber die
    > Absicht der sogenannten "Tauscher".

    Was nicht ganz richtig ist, letztenendes gewinnt man ja nichts dazu weil das Filesharing System im optimalsten Fall dafür sorgt das du in gleichem Maße auch uploadest - rein theoretisch wäre das also wirklich ein Tausch (Ich lösche immer genau so viel Daten von meiner Festplatte wie ich im Gegenwert erhalte ;) )

  6. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: SeveQ 30.09.08 - 14:50

    W schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Youssarian schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Klugscheißer'le schrieb:
    >
    > >
    > [..]Gewerbe ist grundsätzlich jede
    >
    > wirtschaftliche
    > Tätigkeit, die auf
    > eigene
    > Rechnung, eigene
    > Verantwortung
    > und auf Dauer
    > mit der Absicht zur
    >
    > ___Gewinnerzielung___
    > betrieben
    > wird.[..]
    >
    > Ein Gewinn wird nicht nur
    > erzielt, wenn man Geld
    > einnimmt, sondern
    > auch dann, wenn man geldwerte
    > Vorteile
    > einstreicht, Genau dies ist aber die
    > Absicht
    > der sogenannten "Tauscher".
    >
    > Was nicht ganz richtig ist, letztenendes gewinnt
    > man ja nichts dazu weil das Filesharing System im
    > optimalsten Fall dafür sorgt das du in gleichem
    > Maße auch uploadest - rein theoretisch wäre das
    > also wirklich ein Tausch (Ich lösche immer genau
    > so viel Daten von meiner Festplatte wie ich im
    > Gegenwert erhalte ;) )
    >

    Ich würde das anders sehen. Ich lösche nicht genau so viele Daten, wie ich erhalte (es sei denn, meine Platte ist voll), sondern vergebe bezahlte (!) Bandbreite dafür, daß ich etwas erhalte.

  7. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: Youssarian 30.09.08 - 20:46

    W schrieb:

    > Was nicht ganz richtig ist, letztenendes gewinnt
    > man ja nichts dazu weil das Filesharing System im
    > optimalsten Fall dafür sorgt das du in gleichem
    > Maße auch uploadest

    Mit dem unbefugten Anbieten urheberrechtlich
    geschützter Werke erfüllt man bereits seit
    Existenz des Urheberrechts einen Straftatbestand.
    Damit lässt sich sicher überhaupt nichts
    rechtfertigen.

  8. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: Sharra 30.09.08 - 21:32

    Youssarian schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Klugscheißer'le schrieb:
    >
    > > [..]Gewerbe ist grundsätzlich jede
    > wirtschaftliche
    > Tätigkeit, die auf eigene
    > Rechnung, eigene
    > Verantwortung und auf Dauer
    > mit der Absicht zur
    > ___Gewinnerzielung___
    > betrieben wird.[..]
    >
    > Ein Gewinn wird nicht nur erzielt, wenn man Geld
    > einnimmt, sondern auch dann, wenn man geldwerte
    > Vorteile einstreicht, Genau dies ist aber die
    > Absicht der sogenannten "Tauscher".

    De Facto falsch.
    Denn der Upload ist in Deutschland strafbar - nicht der Download.
    Aber nur der Download wäre ein geldwerter Vorteil.
    Der Upload erfolgt völlig frei von jeder Art von gewerblicher Absicht, da er nichts einbringen kann.

  9. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: WalleWalle 30.09.08 - 23:14

    > De Facto falsch.
    > Denn der Upload ist in Deutschland strafbar -
    > nicht der Download.
    > Aber nur der Download wäre ein geldwerter
    > Vorteil.
    > Der Upload erfolgt völlig frei von jeder Art von
    > gewerblicher Absicht, da er nichts einbringen
    > kann.


    Systembedingt kann der Download kann nur erfolgen, wenn man auch uploaded. Der geldwerte Vorteil kommt also nur durch eine Straftat zustande.

    Aber was soll der Blödsinn eigentlich einzelne Vorgänge, die eng miteinander verknüpft sind, auseinander zu fleddern, um sich dann über Kleinigkeiten zu streiten?


  10. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: Sharra 01.10.08 - 00:03

    WalleWalle schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > De Facto falsch.
    > Denn der Upload ist in
    > Deutschland strafbar -
    > nicht der
    > Download.
    > Aber nur der Download wäre ein
    > geldwerter
    > Vorteil.
    > Der Upload erfolgt
    > völlig frei von jeder Art von
    > gewerblicher
    > Absicht, da er nichts einbringen
    > kann.
    >
    > Systembedingt kann der Download kann nur erfolgen,
    > wenn man auch uploaded. Der geldwerte Vorteil
    > kommt also nur durch eine Straftat zustande.
    >
    > Aber was soll der Blödsinn eigentlich einzelne
    > Vorgänge, die eng miteinander verknüpft sind,
    > auseinander zu fleddern, um sich dann über
    > Kleinigkeiten zu streiten?
    >
    >

    Der Upload ist aber ein notwendiges Übel das vielen P2P-Usern gar nicht bekannt ist. Also ist es nahezu unmöglich da überhaupt Vorsatz nachzuweisen, was Grundlage für die Verurteilung einer Straftat ist.
    Natürlich schützt Nicht-Wissen auch nicht vor Strafe, aber wenn jemand nicht weiss dass sein Client auch hochlädt, kann man ihm kaum dafür vorsätzliche Gewinnabsichten nachweisen. Und der geldwerte Vorteil des Downloads ist in Deutschland immer noch straffrei, weil nicht eindeutig nachweisbar.


  11. Re: Für die Gegenklage der betroffenen

    Autor: Youssarian 01.10.08 - 11:16

    Sharra schrieb:

    > Denn der Upload ist in Deutschland strafbar -
    > nicht der Download.

    Das ist seit März 2003 (1. Novelle zum UrhG trat
    in Kraft) schlicht und ergreifend falsch.

    > Der Upload erfolgt völlig frei von jeder Art von
    > gewerblicher Absicht, da er nichts einbringen
    > kann.

    Nicht einmal das ist richtig, denn als Leecher be-
    kommt man fast nichts. Man muss sich also als Hehler
    betätigen, um das "Gewerbe" am Laufen zu halten.

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