1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sun veröffentlicht freie…

äh.. um was gehts?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. äh.. um was gehts?

    Autor: Philly 01.10.08 - 16:32

    was kann man damit machen?
    ist das eine Umgebung um StudiVZ zu kopieren?

  2. Re: äh.. um was gehts?

    Autor: unbekannt 01.10.08 - 17:11

    Es handelt sich um ein Verzeichnis (nicht im Sinne von StudiVZ, sondern eine Art hierarchische Datenbank, die oft für Daten zu Personen, Gruppen, etc. verwendet wird) und eine Login-Komponente, mit der eine Applikation anfragen kann, wer sich am Verzeichnis angemeldet hat. Zusätzlich noch der Federation Manager, mit dem man die Tatsache, das ein User mit bestimmten Rechten authentifiziert wurde, sicher über Organsiationsgrenzen hinweg mitteilen kann.

    Für ein komplettes Identity Management gibt es von Sun Microsystems übrigens noch den Sun Identity Manager als Provisionierungslösung sowie den Sun Role Manager zum Rollen- und Compliance-Management.

  3. Re: äh.. um was gehts?

    Autor: unwichtig 01.10.08 - 23:25

    unbekannt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es handelt sich um ein Verzeichnis (nicht im Sinne
    > von StudiVZ, sondern eine Art hierarchische
    > Datenbank, die oft für Daten zu Personen, Gruppen,
    > etc. verwendet wird) und eine Login-Komponente,
    > mit der eine Applikation anfragen kann, wer sich
    > am Verzeichnis angemeldet hat. Zusätzlich noch der
    > Federation Manager, mit dem man die Tatsache, das
    > ein User mit bestimmten Rechten authentifiziert
    > wurde, sicher über Organsiationsgrenzen hinweg
    > mitteilen kann.
    >
    > Für ein komplettes Identity Management gibt es von
    > Sun Microsystems übrigens noch den Sun Identity
    > Manager als Provisionierungslösung sowie den Sun
    > Role Manager zum Rollen- und
    > Compliance-Management.

    ^^ schrieb die SUN Marketing Abteilung...


  4. Re: äh.. um was gehts?

    Autor: Der Kaiser 02.10.08 - 00:11

    > Der Verzeichnisserver bietet dabei Speicherplatz für Daten und Konfigurationen, ohne dass für jeden Anwender ein eigenes Verzeichnis erstellt werden muss.
    Das klingt nach LDAP (Lightweight Directory Access Protocol).

  5. Re: äh.. um was gehts?

    Autor: schlaukopf 02.10.08 - 08:47

    Der Kaiser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das klingt nach LDAP (Lightweight Directory Access
    > Protocol).
    >

    Ja...aber mit mehr Funktionen


  6. Re: äh.. um was gehts?

    Autor: - 02.10.08 - 10:48

    Philly schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > was kann man damit machen?
    > ist das eine Umgebung um StudiVZ zu kopieren?

    Nein. Ein Identity Management brauchst du z.B. dann, wenn es darum geht, Userverwaltungen mehrerer Dienste zusammenzufassen. Beispiel: Stell Dir mal ein typisches Webportal vor, welches eine Unmenge Dienste fährt. Zum Beispiel web.de. Du loggst dich dort ein für den Freemailer, dann wechselt Du uz einem anderen Dienst, mußt dich evt. wieder neu anmelden, dann bei Dienst C nochmal, bei Dienst D dann erst recht. Dienst E kann dann vielleicht die Session von Dienst D übernehmen, Dienst F dann wieder nicht mehr, usw. Oder stelle Dir vor, Du wärst bei Google unterwegs, und müsstest Dir für verschiedene Dienste (gmail, Maps, Calendar, etc.) jedes Mal einen neuen Account anlegen - auch dann wäre ein Identity Management interessant. In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Einführung eines Identity Managements in ein Unternehmen (oder eine Unternehmensgruppe(!) um eine Konsolidierung historischer gewachsener User-Accounts mit dem Zweck von Single Sign-Ons (Du loggst dich ein einziges Mal ein und dieser *eine* Account wird von n Diensten genutzt) und, letztlich damit verbunden, einer einfacheren Verwaltung, verbessertem (oder überhaupt erst jetzt existentem) Session-Handling und, wenn sauber implementiert, einem Zugewinn an Sicherheit, da die Anzahl an zu pflegenden Instanzen massiv reduziert wird.

    Derartiges ist natürlich erst ab einer gewissen Unternehmensgröße relevant. Bei der Webhosting-Klitsche um die Ecke mit ein paar hundert Servern im Keller verspürt man hier noch keinen Bedarf. Da reicht dann meistens der LDAP schonmal alleine, und das notwendige Konzept passt auf eine Handvoll A4-Blätter. Zumindest solange, bis sich nach entsprechendem Wachstum oder einer Fusion die Unternehmens- und Kundenstruktur dann auch nicht mehr durch ein paar Gruppen und ein simples Schema abbilden läßt.

  7. Re: äh.. um was gehts?

    Autor: - 02.10.08 - 10:55

    > Nein. Ein Identity Management brauchst du z.B.
    > dann, wenn es darum geht, Userverwaltungen
    [...]

    Kurzer Nachtrag noch, da evt. nicht richtig rübergekommen: Es handelt sich nicht nur um eine Single Sign-On Problematik, sondern damit verbunden bei Bedarf auch eine entsprechende Rechteverwaltung. Wie zum Beispiel bei Intranets üblich, in denen Organigramme abgebildet werden müssen (Zugriffe auf Projektdaten, Personadaten, usw). Wenn man dies und -zig Services zusammennimmt, hat man schnell eine richtige Wüste von "Rechteverwaltungs-Inseln", die man einfach konsolidieren und zukunftsbelastbar in den Griff *muss*, wenn man nicht irgendwann auf Heise, Golem und dem Titelblatt der Bild-Zeitung landen möchte.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, München
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg
  3. WDS GmbH, Lippstadt
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach, Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

  1. Gesichtserkennung: US-Firma baut heimlich Datenbank mit Milliarden Fotos auf
    Gesichtserkennung
    US-Firma baut heimlich Datenbank mit Milliarden Fotos auf

    Während automatisierte Gesichtserkennung auch in den USA umstritten ist, nutzen Behörden seit einiger Zeit eine enorme Datenbank für die Fahndung nach Verdächtigen. Die Nutzer wissen nichts vom Einsatz ihrer Bilder.

  2. Trotz Protesten: Tesla unterschreibt Kaufvertrag für Gigafactory
    Trotz Protesten
    Tesla unterschreibt Kaufvertrag für Gigafactory

    Der Tesla-Vorstand hat den Kauf eines Grundstücks für den Bau einer Autofabrik bei Berlin besiegelt. Doch in Grünheide befürchten Anwohner, dass ihnen die Fabrik für Elektroautos im trockenen Brandenburg buchstäblich das Wasser abgräbt.

  3. Künstliche Intelligenz: EU erwägt Verbot von Gesichtserkennung
    Künstliche Intelligenz
    EU erwägt Verbot von Gesichtserkennung

    Die EU-Kommission könnte der Bundesregierung einen Strich durch die Rechnung machen. Zumindest vorübergehend könnte der Einsatz automatisierter Systeme zur Gesichtserkennung verboten werden.


  1. 21:57

  2. 16:54

  3. 15:09

  4. 12:52

  5. 21:04

  6. 15:08

  7. 13:26

  8. 13:16