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Grundlos zurück: zu Käufers Lasten - Begründet - zu Verkäufers Lasten

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  1. Grundlos zurück: zu Käufers Lasten - Begründet - zu Verkäufers Lasten

    Autor: Sharra 06.10.08 - 14:47

    Was ist daran denn schwer?
    Wenn der Kunde das Gekaufte grundlos zurückgibt (wozu er ja das Recht hat - ob sinnvoll oder nicht) soll er die Versandkosten zahlen.
    Wenn er aber einen berechtigten Grund hat das Gekaufte zurückzugeben (Defekt, Falschlieferung, Falsche Farbe/Modell, Macken etc) sollte das zu Lasten der Verkäufer gehen, weil die ja dann den Fehler gemacht haben.

    Ich seh das ganze so.
    Es ist ein Vertrag der zur Abnahme verpflichtet, und darin sind eben Versandkosten enthalten, die auf jeden Fall anfallen, egal wer am Schluss die Ware hat.
    Wenn ich im Laden etwas kaufe, und es gefällt mir nicht, muss ich es auch auf meine Kosten zurückbringen, weil es der Händler wohl kaum abholen wird.

    Der größte Unterschied dürfte eben sein, dass ich mir im Laden das Ding anschauen und ggf. testen kann.
    Online bestellen muss ich aufgrund von Testberichten, Erfahrungen und Bildern, die allesamt nicht das unbedingt das Gelbe vom Ei sein können.

    Insofern ist die Rücksendemöglichkeit durchaus eine gute Regelung.
    Aber man sollte sich eben im Klaren sein, dass wenn man etwas bestellt, dass dafür dann auch Kosten anfallen.
    Dafür ist es oft etwas billiger als Vergleichbares im Laden.

    Wenn jetzt aber jeder bestellt und komplett Kostenfrei testen und zurückschicken kann, werden diese Mehrkosten auf den Kaufpreis und / oder auf den Versandpreis aufgeschlagen werden.
    Folglich kann man dann auch gleich im Laden kaufen weil sich die Preise annähern werden.
    Das was der Ladenbetreiber an Laden- und evtl an Personalkosten draufschlagen muss werden die Versandhändler dann in die Versandkosten einkalkulieren müssen.

    Also entweder günstiger und ein gewisses Risiko dass man die Sendekosten so oder so berappen muss, oder gleicher Preis wie im Laden und keine Kosten bei Nichtgefallen.

    Aus reiner Freundschaft für den Kunden wird kein Händler die zusätzlichen Kosten aus eigener Tasche bezahlen.

  2. Das Prinzip Versandhandel

    Autor: Kaptn Blaumeise 06.10.08 - 14:56


    sollte man verstehen, bevor man einen online-shop aufmacht.

    > Das was der Ladenbetreiber an Laden- und evtl an Personalkosten
    > draufschlagen muss werden die Versandhändler dann in die Versandkosten > einkalkulieren müssen.

    Quasi fast perfekt formuliert. Ersetze Versandkosten durch Preise.

    Professionelle Versandhändler machen das auch so.

  3. Re: Das Prinzip Versandhandel

    Autor: Schlaumeier_0815 06.10.08 - 15:27

    Kaptn Blaumeise schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > sollte man verstehen, bevor man einen
    > online-shop aufmacht.
    >
    > > Das was der Ladenbetreiber an Laden- und evtl
    > an Personalkosten
    > draufschlagen muss werden
    > die Versandhändler dann in die Versandkosten >
    > einkalkulieren müssen.
    >
    > Quasi fast perfekt formuliert. Ersetze
    > Versandkosten durch Preise.
    >
    > Professionelle Versandhändler machen das auch so.


    Das ist ja alles schön und gut, aber die Tatsache das es auf diese Weise immer mehr Spassbesteller gibt wird schnell übersehen. Und die Kosten will natürlich auch kein anderer Kunde tragen, denn genau die sind es die das ganze letztendlich ausbaden müssen...

  4. Re: Das Prinzip Versandhandel

    Autor: Kaptn Blaumeise 06.10.08 - 17:48

    Schlaumeier_0815 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das ist ja alles schön und gut, aber die Tatsache
    > das es auf diese Weise immer mehr Spassbesteller
    > gibt wird schnell übersehen. Und die Kosten will
    > natürlich auch kein anderer Kunde tragen, denn
    > genau die sind es die das ganze letztendlich
    > ausbaden müssen...


    Etwa so wie die vielen Leute, die einfach so in den teuren Ladenflächen rumlaufen, die Rolltreppen hoch- und runterfahren, Gratisproben abstauben, das Klo vollkacken und dann doch nix kaufen?

    Das ergibt ja völlig neuen Verhandlungsspielraum bei meinem nächsten Karstadt-Einkauf.

    Ich halte das Spass-Argument für wenig stichhaltig. Wenn ich nur so zum Spass shoppen gehe, dann gehe ich tatsächlich zum Bummeln durch die Geschäfte. Wenn man zu Postöffnungszeiten Rücksendepakete abliefern muss, ist der Spass meist schnell zu Ende.

  5. Re: Grundlos zurück: zu Käufers Lasten - Begründet - zu Verkäufers Lasten

    Autor: Pümpel 06.10.08 - 18:10

    Sharra schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was ist daran denn schwer?

    Das frage ich mich auch. Du hast es nicht verstanden!

    > Ich seh das ganze so.
    > Es ist ein Vertrag der zur Abnahme verpflichtet,
    > und darin sind eben Versandkosten enthalten, die
    > auf jeden Fall anfallen, egal wer am Schluss die
    > Ware hat.

    Laut EU-Verordnung ist damit eben KEINE Abnahmeverpflichtung entstanden, sondern erst nach Behalten nach den 14 Tagen oder bei Ingebrauchnahme. Davor nix, nada, nullo. Wenn der Händler das Gesetz nicht mag, soll er halt einen Laden aufmachen.

    Ist das denn so schwer zu verstehen?

    Lies einfach mal in der Richtlinie nach! Das Ding ist nur mal wieder in D schlampig in Gesetz umgesetzt. Und DARUM gehts eigentlich.

  6. Re: Das Prinzip Versandhandel

    Autor: alice123 06.10.08 - 22:49

    naja, eher die "vollkacken" die Rolltreppe, sodass andere Kunden, die was kaufen wollen, die Treppe benutzen, oder das obere Stockwerk eben nicht besuchen, und man muss noch eine "vollkacken-wegtranksport"-Kraft einstellen, die pro "vollkacken" 3-4 Euro verlangt.

    Es gibt genug Leute, die sowas dann auch kräftig ausnutzen, und grade bei Massengeschäften kann das doch richtig schmerzen.



    Kaptn Blaumeise schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schlaumeier_0815 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das ist ja alles schön und gut, aber die
    > Tatsache
    > das es auf diese Weise immer mehr
    > Spassbesteller
    > gibt wird schnell übersehen.
    > Und die Kosten will
    > natürlich auch kein
    > anderer Kunde tragen, denn
    > genau die sind es
    > die das ganze letztendlich
    > ausbaden
    > müssen...
    >
    > Etwa so wie die vielen Leute, die einfach so in
    > den teuren Ladenflächen rumlaufen, die Rolltreppen
    > hoch- und runterfahren, Gratisproben abstauben,
    > das Klo vollkacken und dann doch nix kaufen?
    >
    > Das ergibt ja völlig neuen Verhandlungsspielraum
    > bei meinem nächsten Karstadt-Einkauf.
    >
    > Ich halte das Spass-Argument für wenig
    > stichhaltig. Wenn ich nur so zum Spass shoppen
    > gehe, dann gehe ich tatsächlich zum Bummeln durch
    > die Geschäfte. Wenn man zu Postöffnungszeiten
    > Rücksendepakete abliefern muss, ist der Spass
    > meist schnell zu Ende.


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