1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › OLG Hamburg: Rapidshare zu…
  6. Thema

speichern von dynamischen ips?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Golem - das Trollforum no 1

    Autor: Kein Kostverächter 08.10.08 - 14:39

    ka0t schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist echt witzig, in fast jedem Beitrag wird
    > rumgetrollt xD
    >
    > Bei einer lowlevel-Formatierung mit dem
    > Gutman-Algorythmus welche man mit einem Tool des
    > Festplattenherstellers durchführt will ich mal
    > einen von euch "Experten" sehn wie ihr die Daten
    > wiederherstellt mit euren chip.de tools xDDD
    > Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal so tun ne
    > ;)
    Erstens: Es gibt keinen Algorythmus, sondern höchstens einen Algorithmus. Mit Rythmen hat das nichts zu tun.

    Zweitens: Das Gutman-Verfahren ist mittlerweile Schlangenöl. Einmaliges Überschreiben der zu löschenden Daten reicht bei heutigen Datendichten völlig aus. Alles andere wäre Alientechnik aus einem anderen Universum, in dem andere physikalische Gesetze gelten.
    Bei früheren Festplatten mit viel geringeren Datendichten gab es tatsächlich eine gewisse Wahrscheinlichkeit, den alten Status eines überschriebenen Bits auszulesen, aber ein sicheres Auslesen aller überschriebenen Bits einer alten Festplatte ist daher schon extrem unwahrscheinlich. Wer aber heutzutage noch mit 500-Megabyte-Platten arbeitet, dem ist so ein Schnickschnack wie MP3 oder Internet eh viel zu modern... ;-)

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
    We provide AI Blockchain Cloud (ABC) enabled applications bringing Enterprise level synergies to vertically integrated business processes.

  2. Re: speichern von dynamischen ips?

    Autor: Generalsnes 08.10.08 - 14:39

    Udo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dann muss man erstmal beweisen, dass man von
    > keinen Downloads wusste.

    Schon mal was von im zweifel für den angeklagten gehört?
    Es muss einem die schuld bewiesen werden,und nicht umgekehrt.

    Wenn mn meint man braucht dazu ne hausdurchsuchung bitteschön,aber dann auch hohe strafen wenn,keine straftat bewiesen werden kann.

  3. Re: speichern von dynamischen ips?

    Autor: spYro 08.10.08 - 15:34

    afaik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 7bit schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > afaik schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    >
    > > zumindest teilweise
    > zertifiziert sind, es
    > gibt da
    > Standards
    > & Normen. Warum sollte
    > es diese
    >
    > geben wenn es kein echtes Problem
    >
    > darstellen
    > würde?
    >
    > Standards und
    > Normen? Die Normierungsgremien sind
    > dafür
    > bekannt über geheimes Geheimdienst-Wissen
    > von
    > erfolgreich durchgeführten Widerherstellungen
    >
    > und auch sonst über geheimes Alien-Wissen zu
    >
    > verfügen und nicht einfach nur irgendwas zu
    >
    > beschliessen, damit halt irgendetwas
    > beschlossen
    > ist? So in etwa wie Grenzwerte
    > für irgendwelche
    > Belastungen ausgewürfelt
    > werden, die vielleicht
    > gar keine Belastungen
    > sind? Oder geheimzuhaltende
    > Office-Standards
    > nur aufgrund ihrer Überlegenheit
    > (die man
    > leider momentan nur noch nicht nachweisen
    >
    > kann, aber vielleicht bald oder auch nicht)
    >
    > beschlossen werden?
    >
    > Warum sagt Dir
    > jeder Datenwiederhersteller, dass
    > das
    > vollkommen unmöglich ist, ganz egal was Du
    >
    > noch zu zahlen bereit bist oder bereits
    > bezahlt
    > hast?
    >
    > Wenn ein
    > Geheimdienst Informationen haben will
    > dann
    > wird er diese aus Deinem Gehirn
    >
    > wiederherstellen, das Verfahren nennt sich
    > Folter
    > und funktioniert sehr kostengünstig
    > und
    > zuverlässig.
    >
    > --
    > Private
    > Kommunikation in feindlichen Netzen:
    >
    > torchat.googlecode.com
    >
    > Leider verlassen wir gerade den Pfad der
    > sinnvollen Diskussion und, zumindest Du, schweifst
    > in Richtung Verschwörungstheorien ab.
    >
    > Kann ja jeder für sich so halten wie er will, kein
    > Grund sich zu beissen. Was von meiner Seite aus zu
    > sagen war habe ich gesagt.

    Abgesehen davon, dass wir hier komplett in ein anderes Thema abschweifen:
    Ich beziehe mich auf das Fachwissen von afaik.
    Es IST momentan möglich, auch ohne Alien-Technik, den Zustand der Bits nach 1x Überschreiben, nach 2x Überschreiben, nach 3x Überschreiben u.s.w. auszulesen.
    Ein Weg ist, wie schon gesagt, dass nicht immer vollständige 1en und 0en geschrieben werden. Eine 1 ist in der Bit-Welt z.b. 0,9 Volt. Eine 0 ist dann <0,1 Volt. Wenn man einen Kinderschänder überführen möchte, baut man im Labor den Lesekopf aus, baut einen spezial-Kopf ein und lässt 5 mal ein Tool drüberlaufen. Nach einer Woche hat man auch 3x überschriebene Dateien.
    ACHTUNG!: naTÜRlich sinkt die Wahrscheinlichkeit auf ein erfolgreiches wiederherstellen mit der Anzalh der Überschreibvorgänge.
    Man kann sagen, dass 3x Überschreiben vor der eben beschriebenen Methode der Wiederherstellung schützen.
    Leider/Zum Glück gibt es noch (mindestens) eine andere Methode.
    Der Schreib-Kopf der Festplatte schreibt zwar innerhalb der Spur, in der er schreiben soll....aber es gibt eine gewisse Tolleranz.
    Das heißt: Mal schreit der Kopf mehr innen in der Spur und mal mehr außen und mal in der Mitte. Die untereste Hardware-ebene, der Festplatten-Controller, list den Teil, der den größten Prozentualen Anteil hat...womit wir wieder beim Thema lesekopf währen.
    In den Laboratorien, die sich damit beschäftigen, wird ein andere LEsekopf eingebaut, wodurch, mit etwas mehr Zeitaufwand, es möglich ist die "Ränder" der Spuren auszulesen und dadurch Dateien zu rekonstruieren.
    Wem der Name "Gutmann" geläufig ist...Herr Gutmann hat einen Algorythmus entwickelt, bei dem eine Datei 35x (wenn ich mich nicht irre) überschrieben wird, wodurch es zu 99,9% unmöglich ist die Datei zu rekonstuieren, da selbst die Ränder mehrmals überschrieben werden.
    Jetzt kommt aber das ernüchternde Faktum, dass diese Methoden nicht bei Kiddies angewendet werden, die mal ein paar MP3s, Pornos oder sich mal nen Kinofilm gesaugt haben, weil der Aufwand viel zu teuer ist.
    Das wird nur bei Terror und Kinderschändern gemacht.

    Aber ich würde sagen, dass wir wieder zurück zum Thema kommen:
    IPs speicher macht natürlich keinen Sinn, aus verschiedenen Gründen...
    - Home-User (nicht das OS) haben spätestens nach 24h eine neue IP
    - Proxys sind legal, würden dadurch aber natürlich auf unschuldige verweisen
    - Wenn eine IP dauerhaft gesperrt ist, wechselt spätestens alle 24h der User auf der Welt, der NICHT auf RS uppen kann, was das Prinziep komplett über den Haufen wirft.

    Man KANN unmöglich überprüfen ob die Dateien, die hochgeladen werden, legal sind oder nicht. Man müsste schon jede Datei von Menschenhand öffnen lassen und überprüfen lassen. Das ist natürlich nicht machbar (angesichts der Anzalh der Dateien, dem Format, den verschlüsselungen und dem einhalten der Datenschutzbestimmungen).

    Leute die weniger als 0 Ahnung haben sollten bei sowas wirklich geknebelt werden. Oder darf ein Bauarbeiter, der die Bild-Zeitung liest (sorry für Vorurteil/Klischee), entscheiden, wo unsere Soldaten hingeschickt werden?
    Politik zu Politik und Techniker zu Technikern...

    MFG spYro

  4. Re: was ist an "überschreiben" nicht zu verstehen?

    Autor: spYro 08.10.08 - 16:59

    /dev/zero schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 7bit schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Bist Du Pisa? Lies es halt noch 2 oder 3 oder
    > 5
    > mal bis der Sinn meiner Worte in Dein
    > kleines Hirn
    > eingedrungen ist.
    >
    > --
    >
    > Private Kommunikation in feindlichen
    > Netzen:
    > torchat.googlecode.com
    >
    > Naja, HackB00n hin oder her, das sicherste is
    > immernoch:
    > => Daten löschen => Device "Nullen"
    > = Daten futsch und nicht wiederherstellbar!
    >
    > unter linux z.B. ganz einfach durchzufüren mit:
    > dd if=/dev/zero of=/null && rm /null
    >
    > schwupps is jedes freie bit auf der Partition in
    > der /null liegt eine "0" und nichts anderes..
    > (Dies kann, abhängig von Partitions Größe, bis zu
    > mehreren Stunden dauern)
    >
    > Unde Festplatten Verschlüsselun gist auch nciht
    > das Gelbe vom Ei, denn Früh oder später können die
    > "Profis" das doch knacken...
    > leider...
    >
    > naja aber für den 0815 Anwender is ne stinknormale
    > HDD verschlüsselung schon aussreichend..
    >
    > so ich habe feddich..
    >
    > Gruß, /dev/null

    Es tut mit leid dich enttäuschen zu müssen, dass selbst Linux nicht perfekt ist. Nur weil Linux kein Papierkorf-fetischist ist, heißt es nicht, dass es die Daten besser löscht als andere Tools/OS.
    Die Daten auf das null-Device zu schieben, was im übrigen eine BASH-Expression für "Daten mit nullen überschreiben" ist ist sicherer als die Daten unter Windows NORMAL zu löschen, das stimmt. Denn bei Windows wird nur das Bit, welches sagt ob die Datei aktiv ist oder überschrieben werden kann, von 1 auf 0 gesetzt. Würdest du also mit der Windows-CD booten und die Festplatte schnell formatieren, könntest du danach 99,99% der Daten verlustfrei wiederherstellen.
    Das ist übrigens der Grund, wieso unter Windows das 'löschen' eines 4,7 GB Images genausolange dauert wie das löschen einer 3 kb txt-datei.
    Aber zurück zu deinem Linux:
    Nein...ich bin nicht so blöd und schreibe alles nocheinmal. Dann müsste ich ja für jeden, der sich für Klug hält und hier postet, einen Post machen.
    Siehe hier und lerne:
    https://forum.golem.de/read.php?28194,1479671,1480749#msg-1480749

    Ich sag es noch mal der deutlichkeit halber: Auch wenn es deine Linux-Grundmauern erschüttern lässt, aber dieser Beitrag (siehe Link) gilt für Linux ebenso wie für Windows.

    Ciao Bella

    spYro

  5. Re: was ist an "überschreiben" nicht zu verstehen?

    Autor: Vollhorst 08.10.08 - 17:16

    spYro schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Es tut mit leid dich enttäuschen zu müssen, dass
    > selbst Linux nicht perfekt ist. Nur weil Linux
    > kein Papierkorf-fetischist ist, heißt es nicht,
    > dass es die Daten besser löscht als andere
    > Tools/OS.

    Es tut mir leid dir sagen zu müssen, dass du hier einiges verwechselst und zusammenwirfst.

    > Die Daten auf das null-Device zu schieben, was im
    > übrigen eine BASH-Expression für "Daten mit nullen
    > überschreiben" ist ist sicherer als die Daten
    > unter Windows NORMAL zu löschen, das stimmt.

    /dev/null oder /dev/zero ist KEINE bash-expression, und der vom Vorposter genannte Befehl schiebt nichts nach /dev/zero, sondern holt Daten (nämlich Nullen) aus /dev/zero.

    > Denn
    > bei Windows wird nur das Bit, welches sagt ob die
    > Datei aktiv ist oder überschrieben werden kann,
    > von 1 auf 0 gesetzt.Würdest du also mit der
    > Windows-CD booten und die Festplatte schnell
    > formatieren, könntest du danach 99,99% der Daten
    > verlustfrei wiederherstellen.

    Formatieren ist nicht dasselbe wie Dateien zu löschen. Hier wird die FAT bzw. MFT gelöscht, bzw. als gelöscht markiert, somit können über die Kopien der FAT/MFT 100% der Daten hergestellt werden.

    > Das ist übrigens der Grund, wieso unter Windows
    > das 'löschen' eines 4,7 GB Images genausolange
    > dauert wie das löschen einer 3 kb txt-datei.

    Genausolange zweifel ich an, vielleicht nicht spürbar länger, aber da ein 4,7GB Image über mehrere Blöcke verteilt ist, und diese in der MFT als frei markiert werden müssen, dauerts länger als bei einem einzelnen Block. Allerdings bin ich mir hier nicht 100%ig sicher, die Vorlesung über NTFS liegt schon ein paar Jahre zurück..

    > Aber zurück zu deinem Linux:
    > Nein...ich bin nicht so blöd und schreibe alles
    > nocheinmal. Dann müsste ich ja für jeden, der sich
    > für Klug hält und hier postet, einen Post machen.

    Wer im Glashaus sitzt..

  6. Re: was ist an "überschreiben" nicht zu verstehen?

    Autor: /dev/zero 08.10.08 - 23:36

    @Vollhorst
    Danke.. leider musste ich Arbeiten, sosnt hätte ich das auch selber Klargestellt^^

    Und was die FAT/MFT angeht, hast du vollkommen recht.. ;)
    ich wollte ja auch nur einen Weg aufzeigen Dateien/Partitionen wirklich zu löschen, und nicht nur die "Verweise" auf sie, wie die "schnell-(Formatierung)" von Windows dies tut..

    und das problem beim setzen des bits für den block das er den Block erstmal in der MFT(wir gehn mal nicht von FAT aus) gefunden werden muss, was auf langsamen Pladden durchaus genausolange dauern kann wie das komplette neu schreiben der MFT.. xD

    ;) /dev/null

  7. Re: speichern von dynamischen ips?

    Autor: Lord_Pinhead 08.10.08 - 23:48

    afaik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Überlege mal: Noch vor wenigen Jahren hatten
    > Platten bei gleicher Baugröße 4GB. Heute haben sie
    > 500GB. Würde ich nun mit einem Lesekopf von heute
    > den Datenträger von damals auslesen würde ich eine
    > viel detailierteres Ergebnis erhalten. Ich könnte
    > die Restmagnetisierung zwischen den Bits von
    > damals genau abbilden und daraus Schlußfolgerungen
    > ziehen.
    >
    > Die feinere Technik ist sicherlich schon
    > vorhanden, bloß eben nicht für den Massenmarkt.
    >
    > Was mich so sicher macht daß es nicht nur
    > theorethisch sonder auch praktisch funktioniert
    > ist die Tatsache daß die Überschreib-Tools
    > zumindest teilweise zertifiziert sind, es gibt da
    > Standards & Normen. Warum sollte es diese
    > geben wenn es kein echtes Problem darstellen
    > würde?


    Oh je, weißt du wie man die alten Daten wiederherstellt? Das ist einfachste Physik. Ein Datenretter hat das mal auf einer Konferenz erklärt:

    Beim Schreiben auf die Platten ist die Spur nur eine Richtlinie die NIE von dem Schreib-/Lesekopf eingehalten wird. Manchmal findet man seitlich von der "Spur" noch weitere Informationen die man auslesen kann durch Laserinduktion. Im Speziallabor (Staubfreiem Labor) werden die Platten auseinandergebaut und die Magnetplatten vom Laser ausgelesen, ein Abdruck der gesammelten Informationen gemacht und man kann dann Virtuell die Festplatte wiederherstellen und speichern, sowie alte Informationen sichtbar machen.

    Einfach oder? Daheim geht das ganz angenehm mit O&O Rescue, nur mal nebenbei. Diese Informationen ausserhalb der "Spur" sind auch der Grund für Festplattengeräusche. Dem macht das Low Level Programm Spinrite ein Ende, aber auch das nur nebenbei.

    So, ich habe mir eine Festplatte bei Ebay gekauft und heute eingebaut in meinen Rechner. Als erstes hab ich mal eine Bitgenaue Kopie gemacht und dann Daten wiederhergestellt die der Verkäufer DEFINITIV nicht preisgeben wollte (soll ich die Sachen auf You*orn schieben :D ). Im Text stand "Die Festplatte wurde 3 mal Formatiert", das ich massen an Bildern, Filmen, Textdateien und sogar E-Mails wiederherstellen konnte ist keine Kunst. Kunst ist mit den NTFS Progs in Linux es noch zu schaffen den Slackspace der Cluster zu speichern und etwas zu finden.
    Wer es nicht weißt: NTFS hat eine Standardclustergröße von 4KB. Wenn eine Datei nicht den kompletten Cluster belegt wird der Rest nicht wie bei ext2/3 mit Nullen aus /dev/null aufgefüllt, sondern *trommelwirbel* mit Daten aus dem Arbeitsspeicher. Kleine Dateien werden zwar eigentlich in der MFT gespeichert, aber auch die ist irgendwann voll. Macht den Test mal mit Millionen Textdateien immer mit dem Inhalt "test" :)

    Mit dem Eraser Programm einfach nur mal kurz drüberbügeln reicht auch nicht aus (hab ich auch schon Bilder wiederholen können, das ist sozusagen das einfachste), löschen mit der Entf Taste oder Formatieren ist sogar noch schlechter. Aber sollange sich das nicht rumgesprochen hat ist der Festplattenkauf bei Ebay immer wieder mehr als nur ein Schnäppchen ;)

    Spannung, Spiel und... ne nix zu naschen :´(

  8. Re: was ist an "überschreiben" nicht zu verstehen?

    Autor: Lord_Pinhead 08.10.08 - 23:53

    /dev/zero schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > @Vollhorst
    > Danke.. leider musste ich Arbeiten, sosnt hätte
    > ich das auch selber Klargestellt^^
    >
    > Und was die FAT/MFT angeht, hast du vollkommen
    > recht.. ;)
    > ich wollte ja auch nur einen Weg aufzeigen
    > Dateien/Partitionen wirklich zu löschen, und nicht
    > nur die "Verweise" auf sie, wie die
    > "schnell-(Formatierung)" von Windows dies tut..
    >
    > und das problem beim setzen des bits für den block
    > das er den Block erstmal in der MFT(wir gehn mal
    > nicht von FAT aus) gefunden werden muss, was auf
    > langsamen Pladden durchaus genausolange dauern
    > kann wie das komplette neu schreiben der MFT.. xD
    >
    > ;) /dev/null


    Die "schnellformatierung" ist aber auch nicht wirklich das gelbe vom Ei. Selbst O&O holt dir einiges wieder, oder Photorec. Shred mit 9 Durchläufen und ein wiederholtes mal mit nullen ist die einzige Variante die ich dafür verwenden würde.

    Das mit dem Formatieren, naja. Siehe mein anderen Post, ich erfreue mich gerade an Dateien wie key3.db oder passwörter.xls ;)

  9. Re: Pool-IP o2-Activ-Data-HSDPA

    Autor: Lord_Pinhead 09.10.08 - 00:01

    Danski-Anski schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > TommyBerlin schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist eigentlich mit Block-IPs wie
    > beim
    > 02-HSDPA-Aktiv-Data....
    > da haben
    > teilweise hunderte von Leuten die gleiche
    > IP
    > wie 81.333.222.11
    > ?!
    >
    > Oder
    > bei T-Mobile über die Hotspots (Flat)
    >
    > Cool, Tommy hat das IP Adressproblem gelöst =)
    >
    > ...und dies ohne v6

    Rofl, ich denke er hat nur nicht aufgepasst, gibt schlimmeres, z.B. die 127.0.0.1 zu Knacken und von dem Arsch die Festplatte zu formatieren ;)

  10. Re: speichern von dynamischen ips?

    Autor: 7bit 09.10.08 - 00:21

    Lord_Pinhead schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Einfach oder? Daheim geht das ganz angenehm mit
    > O&O Rescue, nur mal nebenbei.

    lol

    > Diese
    > Informationen ausserhalb der "Spur" sind auch der
    > Grund für Festplattengeräusche.

    lol

    > Dem macht das Low
    > Level Programm Spinrite ein Ende, aber auch das
    > nur nebenbei.

    Damit kann man sie dann auswuchten? Der Joke ist alt. Hab schon besser gemachte Satire als das hier gelesen.


    --
    Private Kommunikation in feindlichen Netzen:
    http://torchat.googlecode.com/

  11. Moooment mal...

    Autor: string-tanga 09.10.08 - 01:05

    7bit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Dem macht das Low Level Programm
    > > Spinrite ein Ende, aber auch das
    > > nur nebenbei.
    >
    > Damit kann man sie dann auswuchten? Der Joke ist
    > alt. Hab schon besser gemachte Satire als das hier
    > gelesen.

    ...die Sache mit der Umwucht aufgrund ungleichmäßiger Bitverteilung auf der Festplatte ist mittlerweile wissenschaftlich eindeutig pro Umwucht geklärt worden.

    Es gibt also keinerlei Anlaß sich darüber lustig zu machen.

    Aber es gibt neue Aufgaben denen sich die weltweite Gemeinschaft der Internet-Nutzer annehmen muß:
    http://forum.mods.de/bb/thread.php?TID=60663&page=1

    Bitte helft dem Mann!

  12. Re: speichern von dynamischen ips?

    Autor: spYro 09.10.08 - 09:19

    Lord_Pinhead schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > afaik schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Überlege mal: Noch vor wenigen Jahren
    > hatten
    > Platten bei gleicher Baugröße 4GB.
    > Heute haben sie
    > 500GB. Würde ich nun mit
    > einem Lesekopf von heute
    > den Datenträger von
    > damals auslesen würde ich eine
    > viel
    > detailierteres Ergebnis erhalten. Ich könnte
    >
    > die Restmagnetisierung zwischen den Bits von
    >
    > damals genau abbilden und daraus
    > Schlußfolgerungen
    > ziehen.
    >
    > Die
    > feinere Technik ist sicherlich schon
    >
    > vorhanden, bloß eben nicht für den Massenmarkt.
    >
    > Was mich so sicher macht daß es nicht
    > nur
    > theorethisch sonder auch praktisch
    > funktioniert
    > ist die Tatsache daß die
    > Überschreib-Tools
    > zumindest teilweise
    > zertifiziert sind, es gibt da
    > Standards &
    > Normen. Warum sollte es diese
    > geben wenn es
    > kein echtes Problem darstellen
    > würde?
    >
    > Oh je, weißt du wie man die alten Daten
    > wiederherstellt? Das ist einfachste Physik. Ein
    > Datenretter hat das mal auf einer Konferenz
    > erklärt:
    >
    > Beim Schreiben auf die Platten ist die Spur nur
    > eine Richtlinie die NIE von dem Schreib-/Lesekopf
    > eingehalten wird. Manchmal findet man seitlich von
    > der "Spur" noch weitere Informationen die man
    > auslesen kann durch Laserinduktion. Im
    > Speziallabor (Staubfreiem Labor) werden die
    > Platten auseinandergebaut und die Magnetplatten
    > vom Laser ausgelesen, ein Abdruck der gesammelten
    > Informationen gemacht und man kann dann Virtuell
    > die Festplatte wiederherstellen und speichern,
    > sowie alte Informationen sichtbar machen.
    >
    > Einfach oder? Daheim geht das ganz angenehm mit
    > O&O Rescue, nur mal nebenbei. Diese
    > Informationen ausserhalb der "Spur" sind auch der
    > Grund für Festplattengeräusche. Dem macht das Low
    > Level Programm Spinrite ein Ende, aber auch das
    > nur nebenbei.
    >
    > So, ich habe mir eine Festplatte bei Ebay gekauft
    > und heute eingebaut in meinen Rechner. Als erstes
    > hab ich mal eine Bitgenaue Kopie gemacht und dann
    > Daten wiederhergestellt die der Verkäufer
    > DEFINITIV nicht preisgeben wollte (soll ich die
    > Sachen auf You*orn schieben :D ). Im Text stand
    > "Die Festplatte wurde 3 mal Formatiert", das ich
    > massen an Bildern, Filmen, Textdateien und sogar
    > E-Mails wiederherstellen konnte ist keine Kunst.
    > Kunst ist mit den NTFS Progs in Linux es noch zu
    > schaffen den Slackspace der Cluster zu speichern
    > und etwas zu finden.
    > Wer es nicht weißt: NTFS hat eine
    > Standardclustergröße von 4KB. Wenn eine Datei
    > nicht den kompletten Cluster belegt wird der Rest
    > nicht wie bei ext2/3 mit Nullen aus /dev/null
    > aufgefüllt, sondern *trommelwirbel* mit Daten aus
    > dem Arbeitsspeicher. Kleine Dateien werden zwar
    > eigentlich in der MFT gespeichert, aber auch die
    > ist irgendwann voll. Macht den Test mal mit
    > Millionen Textdateien immer mit dem Inhalt "test"
    > :)
    >
    > Mit dem Eraser Programm einfach nur mal kurz
    > drüberbügeln reicht auch nicht aus (hab ich auch
    > schon Bilder wiederholen können, das ist sozusagen
    > das einfachste), löschen mit der Entf Taste oder
    > Formatieren ist sogar noch schlechter. Aber
    > sollange sich das nicht rumgesprochen hat ist der
    > Festplattenkauf bei Ebay immer wieder mehr als nur
    > ein Schnäppchen ;)
    >
    > Spannung, Spiel und... ne nix zu naschen :´(

    Wenn ein Ebay-User schreibt er habe die Festplatte 3x formatieren lassen dann meint er damit zu 99% dass er die Festplatte 3x hat formatieren und NICHT überschreiben. Beim 1. Durchlauf wird das Bit so gesetzt, dass der Inhalt eines Sektors als "darf überschrieben werden" gillt. Beim 2. Durchlauf passiert das gleiche...also ändert sich nichts.
    Die meisten Leute denken, dass formatieren = löschen ist und häufiger löschen = sicherer gelöscht.
    Übrigens: O&O, welches ich selbst benutze, kann NUR Daten wiederherstellen, deren Existenz-bit umgesetze wurde. Sind die Daten auch nur einmal überschrieben kann O&O diese nicht wiederherstellen. Dafür kann O&O nichts, das liegt simpel und ergreifend an der Tatsache, dass der Festplattencontroller nur für "normale" Lesevorgänge ausgelegt ist und nicht "neben der Spur" lesen kann. Das können dann wirklich nur Labore.
    Deshalb:
    Formatieren unter Win = Dateien sind "nicht sichtbar"
    1x Überschreiben = Ohne umbau der Festplatte kein Auslesen möglich
    >1x überschreiben = Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Daten nicht wiederhergestellt werden können

    MFG spYro

  13. Re: speichern von dynamischen ips?

    Autor: /dev/zero 09.10.08 - 10:51

    spYro schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn ein Ebay-User schreibt er habe die Festplatte
    > 3x formatieren lassen dann meint er damit zu 99%
    > dass er die Festplatte 3x hat formatieren und
    > NICHT überschreiben. Beim 1. Durchlauf wird das
    > Bit so gesetzt, dass der Inhalt eines Sektors als
    > "darf überschrieben werden" gillt. Beim 2.
    > Durchlauf passiert das gleiche...also ändert sich
    > nichts.
    > Die meisten Leute denken, dass formatieren =
    > löschen ist und häufiger löschen = sicherer
    > gelöscht.
    > Übrigens: O&O, welches ich selbst benutze,
    > kann NUR Daten wiederherstellen, deren
    > Existenz-bit umgesetze wurde. Sind die Daten auch
    > nur einmal überschrieben kann O&O diese nicht
    > wiederherstellen. Dafür kann O&O nichts, das
    > liegt simpel und ergreifend an der Tatsache, dass
    > der Festplattencontroller nur für "normale"
    > Lesevorgänge ausgelegt ist und nicht "neben der
    > Spur" lesen kann. Das können dann wirklich nur
    > Labore.
    > Deshalb:
    > Formatieren unter Win = Dateien sind "nicht
    > sichtbar"
    > 1x Überschreiben = Ohne umbau der Festplatte kein
    > Auslesen möglich
    > >1x überschreiben = Wahrscheinlichkeit steigt,
    > dass die Daten nicht wiederhergestellt werden
    > können
    >
    > MFG spYro

    naja wie gut das wir hier nur von Softwarelösungen sprechen...
    schon mal an die Physikalischen spuren gedacht, die beim schreiben/lesen entstehen? (Magnetismus 5. Klasse)

    Diese lassen sich in Laboren wieder herstellen.. und dann mit "Spezieller" Software wieder herstellen (zumindest teilweise)..

    Dieses Verfahren wurde zum beispiel nach dem 11.9.2001 mit einem großteil der Festplatten der Dortigen Büros gemacht. (Festplatten mit physikalischen Schäden)

    Also am besten die Pladde einfach rausbaun und in Toaster aka. Schredder stecken.. denn wenn HDD = Pulver sind auch keine daten mehr da.. xDD


    nur zur info:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Datenrettung#Rettungschancen_bei_physischem_oder_logischem_Defekt


    Gruß, /dev/null

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT Support Engineer (m/w/d)
    Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen
  2. Referent Rohdatenaufbereitung (w/m/d) Senior-Cyber-Security-Specia- list
    Gemeinsames Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Polizei, Leipzig
  3. Teamassistenz im Bereich IT (m/w/d)
    XENIOS AG, Heilbronn
  4. Expertinnen bzw. Experten Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung (w/m/d) im Referat ... (m/w/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


New World im Test: Amazon liefert ordentlich Abenteuer
New World im Test
Amazon liefert ordentlich Abenteuer

Konkurrenz für World of Warcraft und Final Fantasy 14: Amazon Games macht mit dem PC-MMORPG New World momentan vor allem Sammler glücklich.
Von Peter Steinlechner

  1. New World Exploit macht Spieler unbesiegbar und unbeweglich
  2. New World Kommunikations-Bug wird für einige Spieler zu Katastrophe
  3. Amazon Games New World meldet inaktive Spieler ab

Geschäftsethik bei Videospielen: Auf der Suche nach dem Wal
Geschäftsethik bei Videospielen
Auf der Suche nach dem Wal

Das Geschäftsmodell von aktuellen Free-to-Play-Games nimmt das Risiko in Kauf, dass Menschen von Spielen abhängig werden. Eigentlich basiert es sogar darauf.
Von Evan Armstrong

  1. Free-to-Play Kostenlose Spiele für fast alle Plattformen

Vision 6 im Hands On: Gelungene neue E-Book-Oberklasse von Tolino
Vision 6 im Hands On
Gelungene neue E-Book-Oberklasse von Tolino

Die Tolino-Allianz hat dem neuen E-Book-Reader Vision 6 mehr Speicher und Geschwindigkeit spendiert. Das ergibt einen gelungenen E-Book-Reader.
Ein Hands-on von Ingo Pakalski

  1. Family Sharing Tolino erlaubt das Teilen digitaler Hörbücher