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Was soll das heissen???

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  1. Was soll das heissen???

    Autor: keiner 09.10.08 - 12:55

    "...sondern birgt auch die Gefahr der Gewöhnung an staatliche Überwachung" Inwieweit???

  2. Re: Was soll das heissen???

    Autor: Himuralibima 09.10.08 - 13:03

    keiner schrieb:

    > "...sondern birgt auch die Gefahr der Gewöhnung an
    > staatliche Überwachung" Inwieweit???

    Dummes Zeug! Der deutsche Michel hat sich längst mit dem Großen Bruder abgefunden. Oder hörst Du irgendwo einen Protest gegen die neue Personenkennzahl alias Steuer-Identifikationsnummer?

    Nächstes Jahr wird sie als Barcode auf den linken Unterarm tätowiert. Strikt freiwillig natürlich.

    Ein Schließfach bei einem staatlich zertifizierten Provider ist doch perfekt. Da kann man sicher sein, daß kein Hintereingang eingabaut ist und die Daten auch nicht zufällig im Bordell landen.

    Von China lernen heißt siegen lernen.

  3. Re: Was soll das heissen???

    Autor: rootkid 09.10.08 - 14:11

    keiner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "...sondern birgt auch die Gefahr der Gewöhnung an
    > staatliche Überwachung" Inwieweit???

    Den Schlusssatz hat sich der Autor wohl nicht verkneifen können. Ich bezweifle dass dieses D-mail für gewöhnliche Kommunikation genutzt werden soll, und nur zwischen Behörde<->Bürger und nicht Bürger<->Bürger Kommunikation stattfindet. Sonst und öffnet das ja Spam Tür und Tor a la martin.müller(1-99999)@mist.zertit.de.

  4. Re: Was soll das heissen???

    Autor: Ender 09.10.08 - 22:48

    Der Autor bezweckt wahrscheinlich, dass der Leser sich über diesen Aspekt ein paar Gedanken macht.

    Schon alleine die Tatsache, dass das über einen zentralen regierungsfinanzierten Dienst geht ermöglicht es genauste Aufzeichnungen darüber zu speichern, wann ein Bürger mit welchem Amt kommuniziert.

    Die Tatsache, dass dazu noch nichteinmal zusätzliche Software benötigt werden soll beunruhigt mich noch mehr. Das ganze hört sich so an, als wenn ich die Dokumente zu diesem Dienst schicke, und sie dann erst dort "chiffriert" werden. Das würde es erstens jedem, der zwischen mir und dem Dienst sitzt ermöglichen, alles zu lesen und evtl auch zu verändern, und T-Systems könnte dann natürlich auch gleich den Inhalt mit abspeicher.

    Also entweder ist das von golem.de (asa) schlecht recherchiert, oder der Pressesprecher/-schreiber hat keine Ahnung, oder die wollen uns verarschen.


    keiner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "...sondern birgt auch die Gefahr der Gewöhnung an
    > staatliche Überwachung" Inwieweit???


  5. Re: Was soll das heissen???

    Autor: Finch 09.10.08 - 23:33

    > Den Schlusssatz hat sich der Autor wohl nicht
    > verkneifen können.

    Genau. Ich find' ihn in diesem Kontext auch ziemlichg unpassend.
    "Oh je, jetzt kann ja der Staat lesen, was ich ihm schreibe". Genau, das ging ja vorher nie...

    > Ich bezweifle dass dieses
    > D-mail für gewöhnliche Kommunikation genutzt
    > werden soll, und nur zwischen
    > Behörde<->Bürger und nicht
    > Bürger<->Bürger Kommunikation stattfindet.

    Ja, glaub ich auch. Ganz bestimmt wird der Staat kein neues Hotmail/freemail/Gmail/... aufbauen.

    Aber das:

    > Sonst und öffnet das ja Spam Tür und Tor a la
    > martin.müller(1-99999)@mist.zertit.de.

    ... ist doch Blödsinn. Eine sinnvolle Bürger->Bürger - Kommunikation in diesem Netz wäre natürlich authentifiziert und schon bist Du das Spam-Problem endgültig los. Für manche Leute wär' das gar nicht so schlecht.
    Natürlich wäre DANN der Schlusssatz des Autors berechtigt, aber das steht auf einem anderen Blatt. Spam ist i.a. nicht das Problem gesicherter und/oder verschlüsselter und/oder authentifizierter Systeme.

  6. Doch, das ist ein Unterschied zu vorher!

    Autor: Ender 09.10.08 - 23:57

    Momentan ist es sehr aufwendig, alle Dokumente und Amtsgänge, die ein Bürger tätigt zusammenzukratzen. Da müsste der "böse Geheimdienst" jedes Amt anrufen und mit irgendeiner Sondergenehmigung Akten einfordern. Damit kann man nur gezielt einzelne Personen überwachen, die schon mal vorher auffällig waren.

    Hat man aber schön ordentlich alle Daten in einer Datenbank gespeichert, so kann man mit Hilfe von Software diese nach bestimmten Kriterien durchsuchen lassen. Man kann dann alle Bürger mit minimalem Personalaufwand bei ihren Amtsgängen überwachen, nicht nur einzelne.

    Finch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Genau. Ich find' ihn in diesem Kontext auch
    > ziemlichg unpassend.
    > "Oh je, jetzt kann ja der Staat lesen, was ich ihm
    > schreibe". Genau, das ging ja vorher nie...

  7. Re: Doch, das ist ein Unterschied zu vorher!

    Autor: Natter 10.10.08 - 01:02

    Wieso sollten die Daten denn plötzlich in einer einzigen Datenbank landen? Ich sehe da keinen Zusammenhang. (eine solche Datenbank wäre im übrigen auch ohne eine DE-Mail möglich, wenn das gewollt wäre).

    Ender schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hat man aber schön ordentlich alle Daten in einer
    > Datenbank gespeichert, so kann man mit Hilfe von
    > Software diese nach bestimmten Kriterien
    > durchsuchen lassen. Man kann dann alle Bürger mit
    > minimalem Personalaufwand bei ihren Amtsgängen
    > überwachen, nicht nur einzelne.

  8. Re: Doch, das ist ein Unterschied zu vorher!

    Autor: Ender 12.10.08 - 14:55

    Natter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieso sollten die Daten denn plötzlich in einer
    > einzigen Datenbank landen? Ich sehe da keinen
    > Zusammenhang. (eine solche Datenbank wäre im
    > übrigen auch ohne eine DE-Mail möglich, wenn das
    > gewollt wäre).

    Wenn die Daten über einen zentralen Server verschickt werden, dann muss dort nur ein kleines Programm laufen, welches alles in einer Datenbank speichert (Wieso das jemand machen sollte? Wissen ist Macht! Hitler zum Beispiel hatte viel Spaß mit zentralen Datenbanken).

    Jetzt, wo Dokumentenaustausch mit den Ämtern rechtskräftig nur ohne E-Mail stattfindet, müsste jeder Beamte dazu gebracht werden, jedes von einem Bürger eingereichte Dokument (und die Antwort darauf) einzuscannen, um es dann an die zentrale Datenbank zu übermitteln, damit ein ähnliches Ziel erreicht wird. Der Nachteil ist der immense logistische Aufwand und die Abhängigkeit von vielen Ämtern und deren Mitarbeitern, die das ganze abnicken müssen.

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