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  5. › Neues MacBook ohne Firewire sorgt…

...am kunden vorbeientwickelt...

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  1. ...am kunden vorbeientwickelt...

    Autor: dstructiv 17.10.08 - 20:16

    wird doch überall...
    oder gibt es sonst einen triftigen Grund dass die meisten Notebooks am Markt mit nur 2 oder 3 USB-Ports ausgestattet sind obwohl die verwendeten chipsets ein vielfaches davon ermöglichen würden?
    noch krasser ist der eine einzige USB-Port beim MB Air - das ist doch ein schlechter Scherz...
    und das gilt nicht nur für den PC-Bereich - oder warum muss ich als normal-großer Mensch mit 1.93m in jedem klein- und mittelklassewagen sitzen wie n affe aufm schleifstein?

    und jetzt mal die alles entscheidende frage - warum sollte apple nicht mal einen schritt machen können ohne vorher 1000e von kunden zu fragen was sie haben wollen - das macht sonst auch niemand!!!

  2. Re: ...am kunden vorbeientwickelt...

    Autor: :-) 18.10.08 - 00:31

    dstructiv schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wird doch überall...
    > oder gibt es sonst einen triftigen Grund dass die
    > meisten Notebooks am Markt mit nur 2 oder 3
    > USB-Ports ausgestattet sind obwohl die verwendeten
    > chipsets ein vielfaches davon ermöglichen
    > würden?
    > noch krasser ist der eine einzige USB-Port beim MB
    > Air - das ist doch ein schlechter Scherz...
    > und das gilt nicht nur für den PC-Bereich - oder
    > warum muss ich als normal-großer Mensch mit 1.93m
    > in jedem klein- und mittelklassewagen sitzen wie n
    > affe aufm schleifstein?
    >
    > und jetzt mal die alles entscheidende frage -
    > warum sollte apple nicht mal einen schritt machen
    > können ohne vorher 1000e von kunden zu fragen was
    > sie haben wollen - das macht sonst auch niemand!!!


    Es sind immer die selben Ratschläge an Apple, doch endlich in den Massenmarkt vorzustoßen. Genau das ist aber falsch.

    Eine direkte Konkurrenz zu chinesischen Firmen wäre das Aus für Apple. Der einzige Weg ist nunmal ein bestimmtes Kundensegment auszusuchen und durch angepasste Produkte anzusprechen.

    Ein Air ist für Leute, die Mitten im Beruf stehen und gutes Geld verdienen. Diese Leute haben zuhause noch einen großen iMac stehen und machen dort die "eigentliche" Arbeit.

    Das neue MB ist auch eher im Zusammenhang mit dem neuen 24" Bildschirm zu sehen: Ein Rechner, der nicht im Bildschirm eingebaut ist, sondern unter der Tastatur und durch einen eigenen (kleinen) Bildschirm mobil ist. Interessant also für Leute, die sich noch nicht zwei Rechner leisten können. Immerhin kann dieses Gerät dann zwei Bildschirme mit unterschiedlichem Inhalt gleichzeitig ansteuern.

    Wer viel unterwegs ist, wird mit USB2 überall ankommen, da FW bei anderen eben noch nicht so stark verbreitet ist. Es ist ein Kompromiss. Videoschnitt für Filme mit einer FW Videokamera machen auf einem so kleinen Gerät wenig Sinn. Wer das unbedingt braucht, wird dann auf das MB Pro wechseln müssen. Bei externe Festplatten kann man sagen, dass die nicht nur FW sondern auch USB2 haben, Für die Datenrate der Festplatte im MB reicht das aus.

    Und was die Anzahl der USB Anschlüsse angeht, da darf ein Anschluss weniger dran sein, da ja keine Tastatur angeschlossen werden muss. Wer wirklich 7 Geräte anschließen möchte, der benutzt eben einen Hub mit eigener Stromversorgung. So werden nämlich die Akkus geschont.





  3. falscher weg von Apple ...

    Autor: pascal-e 18.10.08 - 02:31

    Es wird ja ständig von Videokameras oder
    externen Festplatten geredet. Bei diesen Dingen ist es tatsächlich
    so, dass es da mittlerweile Alternativen gibt bzw. der der Trend weg
    geht von FireWire. Wobei das auch kein Grund zu sagen wäre, dass man
    FW nicht mehr braucht - denn einfach mal sein teuer erstandenes,
    vorhandenes Equipment zu ersetzen, macht wohl auch keiner.

    Bei Audiointerfaces ("Soundkarten") sieht es dagegen noch anders aus.

    Mittlerweile gibt es zwar auch schon ein paar größere USB-Interfaces,
    aber ansonsten kann man fast sagen, dass FireWire bei größeren
    Interfaces immer noch STANDARD ist, und vollkomen aktuell, bei
    teureren Geräten defintiv. Bei Mischpulten mit intrgiertem Interface
    auch. Es kommen immer noch beständig Geräte neu auf den Markt, die
    FireWire-only sind. Also auch jemand, der sich jetzt ein Notebook
    kauft und plant, sich zu Weihnachten ein Inteface zu kaufen, um mit
    dem Hobby "Homerecording" zu starten, wird auf FireWire nicht
    verzichten wollen, weil er im Grunde keine Wahl hat. Und es geht hier
    nicht um eine exotische Minderheit, stattdessen sind doch die
    "Kreativen" eher eine Zielgruppe von Apple (oder warum haben die
    Logic, LogicExpress und Garage Band im Programm?)

    Der Einwand "Aber das ist was für Profis, die kaufen sich halt ein
    MacBook Pro" ist in doppelter Hinsicht albern:
    1. Musik machen mit dem Computer kann genauso "unprofesionell" sein
    wie das Schneiden von Familienvideos am Computer mit iMovie. Das
    billigste Interface für acht Mikros (also kein Pro, sondern was für
    junge Bands, die etwas aufnehmen wollen) hat FireWire. Ebenso kleine
    Mischpulte. Ich bin in einem großen Musiker-Forum unterwegs, wo es
    auch eine "Recoridng"-Abteilung gibt. Wenn dort jemand nach einer
    Notebook-Empfehlung fragt (also "normalen Leute", und keine, die Geld
    mit dem Musikmachen verdienen) kommt oft die Antwort "Kauf dir doch
    ein Apple-Notebook, die sind super fürs Recording, stabil, CoreAudio
    ist latenzärmer als der Windows-kram..." Diese Empfehlung wird jetzt
    aber wohl seltener kommen, weil die wenigstens 1800€ für ein Notebook
    ausgeben können/wollen.
    2. Wollen alle Pros ein 15"-Notebook? (das war schon bei den alten
    Gerätn fraglich, bei den neuen nochmehr, weil "Normal" udn "Pro" sich
    ja ansonsten gleichen). Ich denke eher, das echte "Pros" erst gar
    nicht ein Notebook als einzigen Rechner haben. Z.B. hat einer, der
    "professionell" Musik macht im (Heim-)Studio einen MacPro stehen. Und
    dann für Konzertmitschnitte, Aufnahmen in Proberäumene etc. sich
    zusätzlich ein Notebook kaufen würde. Und da wäre ein 2,04 Kilo
    13"-Notebook schon was feines. Ich denke bei Fotografen gibt es
    ähnliche Szenarien.

  4. Re: falscher weg von Apple ...

    Autor: :-) 18.10.08 - 15:15

    pascal-e schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es wird ja ständig von Videokameras oder
    > externen Festplatten geredet. Bei diesen Dingen
    > ist es tatsächlich
    > so, dass es da mittlerweile Alternativen gibt bzw.
    > der der Trend weg
    > geht von FireWire. Wobei das auch kein Grund zu
    > sagen wäre, dass man
    > FW nicht mehr braucht - denn einfach mal sein
    > teuer erstandenes,
    > vorhandenes Equipment zu ersetzen, macht wohl auch
    > keiner.
    >
    > Bei Audiointerfaces ("Soundkarten") sieht es
    > dagegen noch anders aus.
    >
    > Mittlerweile gibt es zwar auch schon ein paar
    > größere USB-Interfaces,
    > aber ansonsten kann man fast sagen, dass FireWire
    > bei größeren
    > Interfaces immer noch STANDARD ist, und vollkomen
    > aktuell, bei
    > teureren Geräten defintiv. Bei Mischpulten mit
    > intrgiertem Interface
    > auch. Es kommen immer noch beständig Geräte neu
    > auf den Markt, die
    > FireWire-only sind. Also auch jemand, der sich
    > jetzt ein Notebook
    > kauft und plant, sich zu Weihnachten ein Inteface
    > zu kaufen, um mit
    > dem Hobby "Homerecording" zu starten, wird auf
    > FireWire nicht
    > verzichten wollen, weil er im Grunde keine Wahl
    > hat. Und es geht hier
    > nicht um eine exotische Minderheit, stattdessen
    > sind doch die
    > "Kreativen" eher eine Zielgruppe von Apple (oder
    > warum haben die
    > Logic, LogicExpress und Garage Band im Programm?)
    >
    > Der Einwand "Aber das ist was für Profis, die
    > kaufen sich halt ein
    > MacBook Pro" ist in doppelter Hinsicht albern:
    > 1. Musik machen mit dem Computer kann genauso
    > "unprofesionell" sein
    > wie das Schneiden von Familienvideos am Computer
    > mit iMovie. Das
    > billigste Interface für acht Mikros (also kein
    > Pro, sondern was für
    > junge Bands, die etwas aufnehmen wollen) hat
    > FireWire. Ebenso kleine
    > Mischpulte. Ich bin in einem großen Musiker-Forum
    > unterwegs, wo es
    > auch eine "Recoridng"-Abteilung gibt. Wenn dort
    > jemand nach einer
    > Notebook-Empfehlung fragt (also "normalen Leute",
    > und keine, die Geld
    > mit dem Musikmachen verdienen) kommt oft die
    > Antwort "Kauf dir doch
    > ein Apple-Notebook, die sind super fürs Recording,
    > stabil, CoreAudio
    > ist latenzärmer als der Windows-kram..." Diese
    > Empfehlung wird jetzt
    > aber wohl seltener kommen, weil die wenigstens
    > 1800€ für ein Notebook
    > ausgeben können/wollen.
    > 2. Wollen alle Pros ein 15"-Notebook? (das war
    > schon bei den alten
    > Gerätn fraglich, bei den neuen nochmehr, weil
    > "Normal" udn "Pro" sich
    > ja ansonsten gleichen). Ich denke eher, das echte
    > "Pros" erst gar
    > nicht ein Notebook als einzigen Rechner haben.
    > Z.B. hat einer, der
    > "professionell" Musik macht im (Heim-)Studio einen
    > MacPro stehen. Und
    > dann für Konzertmitschnitte, Aufnahmen in
    > Proberäumene etc. sich
    > zusätzlich ein Notebook kaufen würde. Und da wäre
    > ein 2,04 Kilo
    > 13"-Notebook schon was feines. Ich denke bei
    > Fotografen gibt es
    > ähnliche Szenarien.
    >


    FW wird benötigt, wenn mehrere "aktive" Geräte zusammengeschaltet werden müssen, z.B. zwei Rechner.

    Man kann den Rechner auch zu einem "passiven" Gerät machen, indem man ein Kabel FW zu USB verwendet (kostet 3 Euro). Der Rechner ist dann in dem gesamten FW-Kreis nur ein USB-Gerät, also nur ein "Befehlsempfänger".




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