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am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

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  1. am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: ubuntu_user 21.10.08 - 18:41

    das fördert ja die zahl der studenten... (berichte liegen leider nicht vor, sind aber in bearbeitung im ministerium für Schuldzuweisung, seit einführung der gebühren)
    weil wir ja in deutschland so viele intelligente hip-hop hörende jugendliche haben, werden die paar die nicht hiphop hören ja durch die anfallenden kosten im studium -> (bafög-rückzahlung, keine ausbildungsgehalt, studiengebühren, verwaltungsgebühren, semesterbeistrag, etc..) sich natürlich für ein studium entscheiden, gearde wenn man wohlverdienende, im Luxuslebende Eltern hat, die in Saus und Braus mit HartzIV leben oder 1300 euro netto verdienen...
    Am besten noch 3-4 kinder haben die studieren und/oder dann noch alleinerziehend sein...

  2. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: cba 21.10.08 - 19:24

    ubuntu_user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > das fördert ja die zahl der studenten...
    > (berichte liegen leider nicht vor, sind aber in
    > bearbeitung im ministerium für Schuldzuweisung,
    > seit einführung der gebühren)
    > weil wir ja in deutschland so viele intelligente
    > hip-hop hörende jugendliche haben, werden die paar
    > die nicht hiphop hören ja durch die anfallenden
    > kosten im studium -> (bafög-rückzahlung, keine
    > ausbildungsgehalt, studiengebühren,
    > verwaltungsgebühren, semesterbeistrag, etc..) sich
    > natürlich für ein studium entscheiden, gearde wenn
    > man wohlverdienende, im Luxuslebende Eltern hat,
    > die in Saus und Braus mit HartzIV leben oder 1300
    > euro netto verdienen...
    > Am besten noch 3-4 kinder haben die studieren
    > und/oder dann noch alleinerziehend sein...
    >

    Wenn man gering verdienende Eltern hat, bekommt man Bafög. Dazu noch etwas neben dem Studium arbeiten und die Finanzierung selbst mit Studiengebühren ist kein wirklich großes Problem. Ja, man hat danach erstmal Schulden, aber die hat man ja nicht ohne Grund. Bafög muss man übrigens nur zur Hälfte zurückzahlen und die Rückzahlungsbedingungen sind mehr als human.

    Was eher vom Studium abhält, ist die grundsätzlich negative Einstellung zu Bildung und/oder die nicht vorhandene Bereitschaft diesen sicherlich nicht bequemen Weg zu gehen. Das ist das Erbe der Wohlstands- und Wohlfahrtgesellschaft. Möglichst viel nehmen und dabei möglichst wenig geben/investieren/engagieren. Mit dieser Einstellung kommt man aber nicht weit.

  3. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: ubuntu_user 21.10.08 - 19:44

    cba schrieb:

    > Wenn man gering verdienende Eltern hat, bekommt
    > man Bafög. Dazu noch etwas neben dem Studium
    > arbeiten und die Finanzierung selbst mit
    > Studiengebühren ist kein wirklich großes Problem.

    these...
    gearde mit bafög hat man anrecht auf 650 euro... (inklus miete, etc)
    warum soll man als student arbeiten?
    Muss jemannd der ne ausbildung macht nen nebenjob annehmen?


    > Ja, man hat danach erstmal Schulden, aber die hat
    > man ja nicht ohne Grund. Bafög muss man übrigens
    > nur zur Hälfte zurückzahlen und die
    > Rückzahlungsbedingungen sind mehr als human.

    mag sein, aber was ist wenn man keine job findet?
    zudem werden besser verdienende vom staat ziemlich abgezockt...
    warum soll ich dann nochmal für studium zahlen? der staat nimmt doch dann eh schon den größten teil vom gehalt... jedenfalls mehr als von leuten die ne ausbildung gemacht haben...

    > Was eher vom Studium abhält, ist die grundsätzlich
    > negative Einstellung zu Bildung

    was unter anderem an userem beschissenen schulsystem(2 fünfen -> weg) liegt...

    > und/oder die nicht
    > vorhandene Bereitschaft diesen sicherlich nicht
    > bequemen Weg zu gehen.

    oder es einfach nicht geht..
    warum soll man arbeiten UND studieren?
    jemmand der ne ausbildung macht führt dagegen ein luxusleben...


    > Das ist das Erbe der
    > Wohlstands- und Wohlfahrtgesellschaft. Möglichst
    > viel nehmen und dabei möglichst wenig
    > geben/investieren/engagieren. Mit dieser
    > Einstellung kommt man aber nicht weit.

    nö.
    wenn ich fertig studiert hab gebe ich dem staat wesentlich mehr zurück als jemannd der ne ausbildung macht.. das ist fakt.

  4. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: satan0rx 21.10.08 - 21:18

    ubuntu_user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > cba schrieb:
    >
    > > Wenn man gering verdienende Eltern hat,
    > bekommt
    > man Bafög. Dazu noch etwas neben dem
    > Studium
    > arbeiten und die Finanzierung selbst
    > mit
    > Studiengebühren ist kein wirklich großes
    > Problem.
    >
    > these...
    > gearde mit bafög hat man anrecht auf 650 euro...
    > (inklus miete, etc)
    zimmer im studentenwohnheim: 200€. und 450€ reicht für essen usw. dicke.
    > warum soll man als student arbeiten?
    > Muss jemannd der ne ausbildung macht nen nebenjob
    > annehmen?
    wer ne ausbildung macht muss 40h / woche arbeiten. mein studium (welches
    ich mit "sehr gut" in der regelstudienzeit geschafft habe) hat MIT nebenjobs KEINE 40h / woche gebraucht. (während des semesters ! und ja, ich BIN zur vorlesung gegangen ) darüber hinaus gibt's auch noch ca. 3 monate semesterferien.
    >
    >
    > > Ja, man hat danach erstmal Schulden, aber die
    > hat
    > man ja nicht ohne Grund. Bafög muss man
    > übrigens
    > nur zur Hälfte zurückzahlen und
    > die
    > Rückzahlungsbedingungen sind mehr als
    > human.
    >
    > mag sein, aber was ist wenn man keine job findet?
    dann soll man halt so studieren DASS man einen job findet. ich hab auch e-technik studiert, obwohl ich eher mehr interesse an physik gehabt hätte...
    > zudem werden besser verdienende vom staat ziemlich
    > abgezockt...
    JA!!!!!! aber das is'n anderes thema
    > warum soll ich dann nochmal für studium zahlen?
    > der staat nimmt doch dann eh schon den größten
    > teil vom gehalt... jedenfalls mehr als von leuten
    > die ne ausbildung gemacht haben...
    >
    > > Was eher vom Studium abhält, ist die
    > grundsätzlich
    > negative Einstellung zu Bildung
    >
    > was unter anderem an userem beschissenen
    > schulsystem(2 fünfen -> weg) liegt...
    LOL! willst du gleich allen ein diplom in arsch schieben ?!?
    ausserdem, in sport darf man sogar ne sechs haben ;). aber das ist OT.
    weil man eine fünf haben durfte, hab ich in latein in der schule nix gemacht.
    bei zwei erlaubten fünfen könnte ich heute auch kein englisch.
    >
    > > und/oder die nicht
    > vorhandene
    > Bereitschaft diesen sicherlich nicht
    > bequemen
    > Weg zu gehen.
    >
    > oder es einfach nicht geht..
    > warum soll man arbeiten UND studieren?
    > jemmand der ne ausbildung macht führt dagegen ein
    > luxusleben...
    und dann heulen wegen den böhsen besserverdienenden.
    >
    >
    > > Das ist das Erbe der
    > Wohlstands- und
    > Wohlfahrtgesellschaft. Möglichst
    > viel nehmen
    > und dabei möglichst wenig
    >
    > geben/investieren/engagieren. Mit dieser
    >
    > Einstellung kommt man aber nicht weit.
    >
    > nö.
    > wenn ich fertig studiert hab gebe ich dem staat
    > wesentlich mehr zurück als jemannd der ne
    > ausbildung macht.. das ist fakt.
    >


  5. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: ubuntu_user 21.10.08 - 22:23

    satan0rx schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > zimmer im studentenwohnheim: 200€. und 450€ reicht
    > für essen usw. dicke.

    bücher?
    stück 40euro...
    studiengebühren um die es geht. 500-1000 euro semester?
    semesterbeitrag? 170 euro... bist du im schlimmsten fall bei 1200 euro/sem
    (wird ja bald steigen) macht 200 euro im monat
    bleiben 250.
    ist da strom/heizung mit drinnen?
    da leben hartz iv leute fürs nichtstun besser...


    > wer ne ausbildung macht muss 40h / woche arbeiten.
    > mein studium (welches
    > ich mit "sehr gut" in der regelstudienzeit
    > geschafft habe) hat MIT nebenjobs KEINE 40h /
    > woche gebraucht. (während des semesters ! und ja,
    > ich BIN zur vorlesung gegangen ) darüber hinaus
    > gibt's auch noch ca. 3 monate semesterferien.

    aha soll auch menschen geben die in den "semesterferien" prüfungen haben
    << 40 stunden kommst du nur hin wenn du besonders begabt bist oder das schon an nem fachgymnasium hattest.
    auzubis haben um 3-4 dann wenigstens frei... studenten nicht...

    > LOL! willst du gleich allen ein diplom in arsch
    > schieben ?!?
    > ausserdem, in sport darf man sogar ne sechs haben
    > ;). aber das ist OT.
    > weil man eine fünf haben durfte, hab ich in latein
    > in der schule nix gemacht.
    > bei zwei erlaubten fünfen könnte ich heute auch
    > kein englisch.

    ich wäre für ne gesamtschule mit jeweils a,b,c kursen in ALLEN fächern(außer wo es wenig schüler gibt z.b. latein)
    warum soll jemannd der gut in mathe, physik, elektrotechnik, etc.. nicht studieren dürfen?
    (gibt ja welche die es nicht so haben mit französisch, kunst, musik, deutsch/interpretation, geschichte, spanisch, oder was man sonst noch so NICHT im studium braucht)
    aber gleich kommt jemand und redet vom nach allen seiten gebildeten menschen...
    aber die gibt es nicht, und statt einem ingenieur wird dann halt da ein kfz-mechaniker draus... da man nur realschule schafft...


    > und dann heulen wegen den böhsen
    > besserverdienenden.

    die der staat ja nicht will, am besten abkassieren aber genies/ingenieure wachsen ja auf bäumen...

  6. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: satan0rx 21.10.08 - 22:43

    ubuntu_user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > satan0rx schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > zimmer im studentenwohnheim: 200€. und 450€
    > reicht
    > für essen usw. dicke.
    >
    > bücher?
    > stück 40euro...
    hab ich zB. nie gebraucht. es gibt auch ne bib. ok, bücher sind ein problem für jura studenten und so
    > studiengebühren um die es geht. 500-1000 euro
    > semester?
    wo sind 1000€ / semester studiengebühren? ich kenn nur 500
    > semesterbeitrag? 170 euro...
    Wo? als sie in münchen die verwaltungsgebühren eingeführt haben, wurde der semesterbeitrag von 27 auf 25 hochgesetzt, macht also 85. gibt insgesamt also 585€/ semester.
    > bist du im
    > schlimmsten fall bei 1200 euro/sem
    > (wird ja bald steigen) macht 200 euro im monat
    > bleiben 250.
    > ist da strom/heizung mit drinnen?
    ja, beim studentenwohnheim schon
    > da leben hartz iv leute fürs nichtstun besser...
    >
    das ist ein anderes thema. die sollten auch weniger bekommen
    >
    > > wer ne ausbildung macht muss 40h / woche
    > arbeiten.
    > mein studium (welches
    > ich mit
    > "sehr gut" in der regelstudienzeit
    > geschafft
    > habe) hat MIT nebenjobs KEINE 40h /
    > woche
    > gebraucht. (während des semesters ! und ja,
    >
    > ich BIN zur vorlesung gegangen ) darüber
    > hinaus
    > gibt's auch noch ca. 3 monate
    > semesterferien.
    >
    > aha soll auch menschen geben die in den
    > "semesterferien" prüfungen haben
    ok, daon bin ich zum glück verschont geblieben. aber trotzdem gibt es "kern-semesterferien", wo keine prüfungen sind
    > << 40 stunden kommst du nur hin wenn du
    > besonders begabt bist oder das schon an nem
    > fachgymnasium hattest.
    > auzubis haben um 3-4 dann wenigstens frei...
    > studenten nicht...
    >
    > > LOL! willst du gleich allen ein diplom in
    > arsch
    > schieben ?!?
    > ausserdem, in sport
    > darf man sogar ne sechs haben
    > ;). aber das
    > ist OT.
    > weil man eine fünf haben durfte, hab
    > ich in latein
    > in der schule nix gemacht.
    >
    > bei zwei erlaubten fünfen könnte ich heute
    > auch
    > kein englisch.
    >
    > ich wäre für ne gesamtschule mit jeweils a,b,c
    > kursen in ALLEN fächern(außer wo es wenig schüler
    > gibt z.b. latein)
    > warum soll jemannd der gut in mathe, physik,
    > elektrotechnik, etc.. nicht studieren dürfen?
    > (gibt ja welche die es nicht so haben mit
    > französisch, kunst, musik, deutsch/interpretation,
    > geschichte, spanisch, oder was man sonst noch so
    > NICHT im studium braucht)
    > aber gleich kommt jemand und redet vom nach allen
    > seiten gebildeten menschen...
    mach ich nicht, ich hab deutsch, kunst, latein, etc ... gehasst.
    dafür durfte ich in latein ja ne 5 haben ;) die anderen fächer waren mit
    arbeit zu schaffen. [latein wärs auch gewesen]
    > aber die gibt es nicht, und statt einem ingenieur
    > wird dann halt da ein kfz-mechaniker draus... da
    > man nur realschule schafft...
    >
    es geht immer noch: realschule => fos => fh (vordiplom) => uni
    oder: realschule => ausbildung => bos => uni
    >
    > > und dann heulen wegen den böhsen
    >
    > besserverdienenden.
    >
    > die der staat ja nicht will, am besten abkassieren
    > aber genies/ingenieure wachsen ja auf bäumen...
    das ist 'ne frechheit, hat aber mit der bildungsproblematik nichts zu tun.

    im gegenteil, ich bin für mehr geld für die unis. aber wenn man das fordert muss man auch sagen wo das geld herkommen soll. ich halte da studiengebühren für ne gerechte (teil-) lösung.

  7. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: student 22.10.08 - 11:03

    "ok, daon bin ich zum glück verschont geblieben. aber trotzdem gibt es "kern-semesterferien", wo keine prüfungen sind "

    Falsch! Gibt es nicht. Kommilitone hatte diese Sommersemsterferien fünf Wochen Vorlesungen.

    Und mit "studieren, dass man nebenher arbeiten kann" ist seit der Einführung des Bachelor/Master Studiengangs nicht gut Pizza essen. Nur mal als Beispiel:
    Der Physiker an der Uni hier um die Ecke hat von Montag bis Freitag von 8Uhr bis 16Uhr Voresungen und Übungen im ersten und zweiten Semster. Insgesamt sind es fünf Vorlesungen. Also fünfmal Hausaufgaben daheim rechnen und später diese an der Tafel vorrechnen. Im dritten und vierten Semester sind da noch die Praktika, 21 an der Stück, diese müssen vorbereitet werden, desweiteren ist ein Protokoll anzufertigen.
    So wann soll der Student denn arbeiten gehen?

    Also wenn du nicht gerade studierst dann brauchst du darüber auch keine Aussagen treffen wie es ist, denn du weisst es nicht.

  8. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: cba 22.10.08 - 15:45

    > these...
    > gearde mit bafög hat man anrecht auf 650 euro...
    > (inklus miete, etc)

    Hmm, verstehe ich nicht. Weiter geht es...

    > warum soll man als student arbeiten?

    Warum nicht?

    > Muss jemannd der ne ausbildung macht nen nebenjob
    > annehmen?

    Ausbildung und Studium sind zu unterschiedlich, um sie zu vergleichen. Falls es darum geht, ja eine Ausbildung ist generell bequemer, als ein Studium, zumindest meiner Meinung nach. Das finde ich auch gut so, denn das macht auch die Qualifikation eines Absolventen aus.

    > mag sein, aber was ist wenn man keine job findet?

    Dann wird die Zahlung weiter aufgeschoben. Das meinte ich ja mit humanden Rückzahlungsbedingungen.

    Aber: Die Arbeitslosenquote von Akademikern ist geringer, als die von Ausgebildeten. Zum anderen hat man es weitestgehend selbst in der Hand, ob man danach etwas findet. Wenn man einfach irgendwas studiert und keinen guten Abschluss macht, dann ist man irgendwie selbst schuld. Wenn man engagiert und gut ist, wird man sehr wahrscheinlich auch einen Job findet.

    > zudem werden besser verdienende vom staat ziemlich
    > abgezockt...

    Das stimmt zwar, aber das ist ein anderes Thema.

    > warum soll ich dann nochmal für studium zahlen?

    Du studierst in erster Linie nicht für den Staat, sondern für dich selbst. Wenn du keine Lust auf eine hohe Qualifikation hast, dann geh halt nicht studieren.

    Ich bin zwar auch kein Freund von Studiengebühren, aber wenn die derzeitigen Sätze schon jemanden vom Studium abhalten, dann wäre für diese Person das Studium wahrscheinlich ohnehin nicht das richtige. Die Studiengebühren machen das Studium nochmal ein Stück unbequemer, aber trotzdem ist es machbar.

    > der staat nimmt doch dann eh schon den größten
    > teil vom gehalt... jedenfalls mehr als von leuten
    > die ne ausbildung gemacht haben...

    Korrekt. Es bleibt aber trotzdem mehr über nach Steuern. Und es ist völlig normal, dass in einer modernen Gesellschaft die starken Schultern mehr tragen, als die schwachen. Womit ich nicht sagen will, dass ich die Steuerpolitik bzw. die Politik allgemein in Deutschland grundsätzlich gut finde.

    > > Was eher vom Studium abhält, ist die
    > grundsätzlich
    > negative Einstellung zu Bildung
    >
    > was unter anderem an userem beschissenen
    > schulsystem(2 fünfen -> weg) liegt...

    Ich meine damit, dass bildungsfremde Eltern ihren Kindern bildungstechnisch kein großes Vorbild sind. Da wird über faule Studenten polemisiert, die Lehrer kritisiert, der Wert von Bildung nicht anerkannt, ja es wird praktisch das eigene Unvermögen und die eigene Dummheit glorifiziert bis zelebriert. Wenn Kinder solche Vorbilder haben und nichts anderes kennen lernen, was soll dann aus denen werden? Du könntest sie mit Geld vollpumpen und es würde nichts dabei heraus kommen.

    Unser Schulsystem ist aber beschissen. Da gebe ich dir Recht. Wobei ich eher die zu frühe Aufsplittung und die zu geringe finanzielle Austattung (mit all ihren Folgen -> u.a. zu große Klassen) kritisiere.

    > > und/oder die nicht
    > vorhandene
    > Bereitschaft diesen sicherlich nicht
    > bequemen
    > Weg zu gehen.
    >
    > oder es einfach nicht geht..

    Es gibt Bafög, es gibt Studienkredite für die Gebühren, man kann nebenbei arbeiten. Wenn man will, dann geht es auch. Man muss auf eine Menge verzichten, aber es geht definitiv.

    > warum soll man arbeiten UND studieren?

    Muss ja keiner. Wie gesagt, wer nicht den Willen hat, ist abseits des Studiums sowieso besser aufgehoben. Abgesehen davon sind die wenigsten Studiengänge keine Vollzeitbeschäftigung. Was spricht also gegen studieren und arbeiten? .... abgesehen von Bequemlichkeit?

    > jemmand der ne ausbildung macht führt dagegen ein
    > luxusleben...

    Du hast keine Ahnung. Ich glaube fast, dass du weder Ausbildung, noch Studium bis jetzt betrieben hast. Ansonsten würdest du die nötigen Aufwände beider Sachen besser einschätzen können.
    Ich hingegen weiß, wovon ich rede. Ich habe eine Ausbildung und schließe nächsten Monat mein Studium ab.

    > wenn ich fertig studiert hab gebe ich dem staat
    > wesentlich mehr zurück als jemannd der ne
    > ausbildung macht.. das ist fakt.

    Stimmt zwar, aber ist mir etwas zu platt. Außerdem spricht deine Kosten/Nutzen-Analyse eines Studiums genau für meine These: Viele Menschen wollen möglichst viel nehmen und dabei möglichst wenig geben. Du solltest dir mehr Gedanken über dich, deine Ansprüche und deine Ziele machen. Wenn du zu einem Ergebnis gekommen bist, solltest du die Sache angehen und zwar ohne nach Ausflüchten zu suchen.

    Nebenbei: Wenn dir die Studienbedingungen in Deutschland so wenig passen, dann kannst du selbstverständlich auch gerne im Ausland studieren und dem Staat dann eine Menge zurückgeben.

  9. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: cba 22.10.08 - 15:56

    > Also wenn du nicht gerade studierst dann brauchst
    > du darüber auch keine Aussagen treffen wie es ist,
    > denn du weisst es nicht.

    Und du solltest nicht vom klassischen Beispiel des Physikers auf das Studium im allgemeinen schließen. Es gibt ganz wenige Studiengänge, u.a. eben Physik, die so zeitaufwendig sind, dass man nebenher nicht arbeiten könnte (Wochenende und so). Das mag nicht bequem sein, möglich ist es aber allemal.

    PS: Ich schließe gerade mein Studium ab. Keine Physik.

  10. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: cba 22.10.08 - 16:28

    > aha soll auch menschen geben die in den
    > "semesterferien" prüfungen haben

    Gut und wieviele Prüfungen machen diese Leute so pro Semester? Wer in den Semesterferien Prüfungen hat dafür meist am Ende der Vorlesungszeit weniger. Insofern ist das eine reine Verschiebung.

    Und wer es nicht schafft, während des Semesters, in der Zeit zwischen Vorlesung und Prüfungszeit und in den 3 Monate langen Semesterferien den Stoff für sagen wir 5-6 Scheine zu lernen, der ist dort einfach nicht richtig. Oder er macht einfach weniger Scheine pro Semester.

    > << 40 stunden kommst du nur hin wenn du
    > besonders begabt bist oder das schon an nem
    > fachgymnasium hattest.

    Die Begabten sind normalerweise auch die, die man an der Uni erwarten sollte. Aber für die meisten Studiengänge braucht man gar keine besondere Begabung. Ohne Begabung solltest du natürlich nicht das Ziel haben, Atomphysiker zu werden.
    Aber wenigstens Intelligenz sollte man von Studenten schon erwarten dürfen.

    > auzubis haben um 3-4 dann wenigstens frei...
    > studenten nicht...

    Ja, ist das Azubileben nicht schön? Scheint genau das richtige für dich zu sein.

    > warum soll jemannd der gut in mathe, physik,
    > elektrotechnik, etc.. nicht studieren dürfen?
    > (gibt ja welche die es nicht so haben mit
    > französisch, kunst, musik, deutsch/interpretation,
    > geschichte, spanisch, oder was man sonst noch so
    > NICHT im studium braucht)

    Ach komm. Was ist denn das für ein konstruierter Quark? Jemand hat in der Schule gute Noten in Mathe, Physik und E-Technik, aber andere Fächer bringt er nichtmal mit ausreichend (4) zustande? Tut mir leid, aber das klingt nicht nach Unvermögen, sondern nach Faulheit. Und mit dieser Eigenschaft ist er an der Uni sowieso falsch.

    > aber gleich kommt jemand und redet vom nach allen
    > seiten gebildeten menschen...
    > aber die gibt es nicht

    Man muss nicht Ingenieur, Leistungssportler, professioneller Musiker und Sprachgenie in einem sein. Das verlangt niemand. Aber von einem guten Bildungssystem kann man erwarten, dass das Ergebnis nicht nur Fachidioten sind.

    > und statt einem ingenieur
    > wird dann halt da ein kfz-mechaniker draus... da
    > man nur realschule schafft...

    Der Mechaniker kann Meister werden usw. Und mit einer Ausbildung kannst du an einer FH studieren und den Ingenieur machen, wenn du meist, dass du es packst.

    > die der staat ja nicht will, am besten abkassieren
    > aber genies/ingenieure wachsen ja auf bäumen...

    Wer intelligent genug ist, ein Ingenieursstudium zu packen, für den sollte die Schule ganz sicher kein Hindernis darstellen. Und wer ein entsprechendes Studium nicht macht, weil es ja so viel unbequemer ist, als eine Ausbildung, der hat einfach nicht genug Willen.

    Bei dir kommt mir alles vor, wie die krampfhafte Suche nach Ausreden. Du scheiterst nicht an den Studienbedingungen in Deutschland, du scheiterst an die selbst.

  11. Re: am besten studiengebühren noch mehr erhöhen

    Autor: blork42 23.10.08 - 23:11

    cba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > das fördert ja die zahl der studenten...
    >
    > (berichte liegen leider nicht vor, sind aber
    > in
    > bearbeitung im ministerium für
    > Schuldzuweisung,
    > seit einführung der
    > gebühren)
    > weil wir ja in deutschland so viele
    > intelligente
    > hip-hop hörende jugendliche
    > haben, werden die paar
    > die nicht hiphop hören
    > ja durch die anfallenden
    > kosten im studium
    > -> (bafög-rückzahlung, keine
    >
    > ausbildungsgehalt, studiengebühren,
    >
    > verwaltungsgebühren, semesterbeistrag, etc..)
    > sich
    > natürlich für ein studium entscheiden,
    > gearde wenn
    > man wohlverdienende, im
    > Luxuslebende Eltern hat,
    > die in Saus und
    > Braus mit HartzIV leben oder 1300
    > euro netto
    > verdienen...
    > Am besten noch 3-4 kinder haben
    > die studieren
    > und/oder dann noch
    > alleinerziehend sein...
    >
    > Wenn man gering verdienende Eltern hat, bekommt
    > man Bafög. Dazu noch etwas neben dem Studium
    > arbeiten und die Finanzierung selbst mit
    > Studiengebühren ist kein wirklich großes Problem.
    > Ja, man hat danach erstmal Schulden, aber die hat
    > man ja nicht ohne Grund. Bafög muss man übrigens
    > nur zur Hälfte zurückzahlen und die
    > Rückzahlungsbedingungen sind mehr als human.
    >
    > Was eher vom Studium abhält, ist die grundsätzlich
    > negative Einstellung zu Bildung und/oder die nicht
    > vorhandene Bereitschaft diesen sicherlich nicht
    > bequemen Weg zu gehen. Das ist das Erbe der
    > Wohlstands- und Wohlfahrtgesellschaft. Möglichst
    > viel nehmen und dabei möglichst wenig
    > geben/investieren/engagieren. Mit dieser
    > Einstellung kommt man aber nicht weit.

    Jetzt frag ich mich, ob nun der erste Text die Satire ist, oder der zweite ?

    Arbeiten als Student, OHNE offizielle Ausbildung ist Kacke, mehr als 400 Euro und man verliert die Krankenkasse, mehr als 600 im Monat und man verliert das Kindergeld, d.h. max. 400 Euro ist am Schlausten. Dann noch die Miete abziehn, Internet wäre auch nicht übel oder ein Zeitungsabo. Dir ist wohl nicht bewußt, dass über 80% der Studenten in relativer Armut leben ! Sagt OECD-Bericht von dieser Woche.
    und dann noch Studiengebühren draufballern - wofür ? Für das Mißgebildete Bachelor-Programm oder wie ?

    Wohlfahrtsgesellschaft - Du bist dochn Witz - hast die Hartz-4 Demos wohl verpasst, hä ? Ham die aus Spaß gemacht, um ihren Lebensunterhalt auf der Straße zu kämpfen ? Humane Rückzahlungsbedingungen ha - ich kenn Leute, die sind 35 und zahlen immernoch zurück ... und wenn man auf den letzten Metern sein Studium verkackt, hat man einen riesen Batzen Schulden aber nix dazu gewonnen - echt toll !
    Ich wünsch Dir alles schlechte, nen mißgünstigen Professor und ne gehässige Bafög-Tante und noch etwas Pech z.B. dass eine Aufgabenserie verschlampt wird und du somit den Schein nicht kriegst, weil die 0.5 Punkte dafür gefehlt haben ... Die Realität ist schon zynisch genug, brauchst Du nicht noch so einen Mist von Dir zu geben.

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