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wer bezahlt das alles? Die gesellschaftlichen Kosten von Linux

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  1. wer bezahlt das alles? Die gesellschaftlichen Kosten von Linux

    Autor: Robert Weissmantel 22.10.08 - 17:22

    Bei den vielen Mann(Frau) Jahren kann einem ganz schwindlig werden.
    Es ist natürlich ganz super, wenn Arbeitslose oder Informatiker in Forschung und Ausbildung zu dem Projekt Stunden beitragen oder der Rest der Engagierten in seiner arbeitsfreien Zeit.

    Die Wirklichkeit sieht aber doch wohl so aus, das sehr viele Menschen, eigentlich andere Aufgaben haben und in anderen Bereichen arbeiten. Sie leisten totzdem in ihrer Arbeitszeit diesen extra Aufwand ab und nehemn dafür auch Geräte, Rechenzeit und Infrastruktur in Anspruch. Vor allem werden Petabytes an Daten durch das Internet gejagt, gespiegelt , downgeloadedt gebrannt, installiert, neuinstalliert, kompiliert und was alles man noch machen kann und muß bis man sagen kann: das Geld für dieses Winzigweich paket haben wir gespart. Solange dies Infomatiker mit entsprechendem Forschungsauftrag tun, ist das alles ok.Was ist aber mit den vielen Natur- und Geistewissenchaftlern mit anderen Schwerpunkten, die sich diesem Projekt nicht mit ihren privaten Ressoucen in ihrer Freizeit verpflichtet fühlen: die veruntreuen aus meiner Sicht bezahlte Arbeitszeit, nur weil sie irgendwen überzeugen konnten, das man das Geld für die Bezahlsoftware eines Monoplisten sparen könne. Schon 10 Stunden extra einer studentischen Hilfskraft, die an einem Installationsproblem-vielleicht einer WLANKarte - an einem Linux Notebook herumfrickelt, sind teurer als ein Windows VISTA-OEM Paket.
    Macht das Geliche ein Wissenschaftlicher MItarbeiter, nur um seinen Kollegen zu überzeugen das es auch ohne Microsoft geht dann ist das der Gegenwrt einer kommerziellen Serverlizenz (oder mehrerer zu ermäßigten Universitätspreisen).

    Die vielen Arbeitsstunden müssen irgendwo herkommen, die Linuxer müßten belegen, das die Zeit dafür nicht zusammengeklaut ist.
    Mein einer vermutet, das manches Linux-Nest an mancher Hochschule gut für 3- 10 Prozent Ressourcenverlust ist. Viele Unirechenzentren dienen als -frei zugängliche- Spiegel für die in schneller Golge kommenden Images.

    Warum soll das so schlimm sein? Universität ist Staat. Alle Statsgewalt und die Kontrolle darüber geht vom Volk aus. Das Volk wählt das Parlment. Das wählt die Regierung und macht den Haushalstsplan. Wenn im Haushaltsplan für einen Fachbereich einer Hochschule Mittel für Linux (entwicklung) nicht drin stehen, sondern "Gänseblümchenforschung", dann darf eben nur die gemacht werden. Ich will jetzt hier keine Diskussion über Freiheit von Forschung und Lehre oder "Haushaltswahrheit und Klarheit" lostreten, sondern nur schlicht das Augenmerk darauf lenken,
    das es superspannend wäre, wer denn die hier errechnteten Arbeitsstunden geleistet hat, wieviel tatsächlich dafür ausgegeben wurde und ob die, die es bezahlt haben, das auch wollten.

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