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Und wieder einer weniger...

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  1. Und wieder einer weniger...

    Autor: DieSchnecke 23.10.08 - 15:29

    Wechsel zu Ubuntu scheinen nicht von Dauer zu sein... arme Wikipedia. ;-)

    Aus Fehlern lernt man und die Wikipedia ist ja noch jung. Der UCS das sei erwähnt ist wirklich eine feine Unternehmenslösung. Sollte man sich wer Interesse hat wirklich näher ansehen.

  2. Re: Und wieder einer weniger...

    Autor: loepppel 23.10.08 - 16:04

    DieSchnecke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wechsel zu Ubuntu scheinen nicht von Dauer zu
    > sein... arme Wikipedia. ;-)
    >
    > Aus Fehlern lernt man und die Wikipedia ist ja
    > noch jung. Der UCS das sei erwähnt ist wirklich
    > eine feine Unternehmenslösung. Sollte man sich wer
    > Interesse hat wirklich näher ansehen.

    Naja, Ubuntu als Basis muss halt auch sinn machen. Wikipedia nutzt es ja nur als Server, da könnten sie quasi jede Distri nutzen. Nur sind denen halt openSUSE und Fedora zu experimentell. Sonst bekommt man keinen so guten kostenlosen Patch Support wie bei LTS Releases von Ubuntu. Das noch mit einer (vertrauten) Debian Basis - optimal würde ich sagen.

    Debian als Basis (für eine Distribution - hier ist der entscheidene Unterschied zu Wikipedia die es als System nutzt) ist deswegen so beliebt weil Debian selbst kaum eine ausrichtung hat, es ist ein System bei dem von allem etwas dabei ist. Daher kann man es gut in seine Richtung lenken, deswegen setzten so viele auf Debian als Basis. Ubuntu hingegen als Basis für eine Distri zu nutzen ist nicht so super, da Ubuntu sich sehr schnell in eine Richtung bewegt, und dabei auch wenig rücksicht auf fundamentale Änderungen nimmt - anders als Debian. Dafür hat Ubuntu viel zu bieten, sowohl auf dem Server als auch auf dem Client.

    Klar auch eine gute wahl für den Wikipedia Server wäre sicherlich CentOS gewesen. Denn ich denke eine Enterprise Distri wird man nicht wollen wegen den Supportkosten.

    Es ist eben immer eine frage des Einsatzzwecks, zum spielen würde ich Fedora empfehlen, haben meist die aktuellste Software und geben oft den Ton der Entwicklung vor (PulseAudio, PolicyKit, ConsoleKit *Kit). Leider daher auch oft sehr buggy (9 ist mit pre-Release von X.org 7.4 respektive x-server 1.5).

    Für den normalen Anwender ist Ubuntu sicherlich eine der besten Distributionen. (Ebenso wie openSUSE und Mandriva).

    Für Entwickler und System-freaks ist Fedora keine schelchte Wahl, als Endanwender würde ich die finger davon lassen.

    Gruß,
    loeppel

  3. Re: Und wieder einer weniger...

    Autor: DieSchnecke 23.10.08 - 17:25

    loepppel schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Nur sind denen halt
    > openSUSE und Fedora zu experimentell.

    Ubuntu greift massiv auf SID zurück... was das nicht experimentell ist ;-)

    > Sonst
    > bekommt man keinen so guten kostenlosen Patch
    > Support wie bei LTS Releases von Ubuntu.

    Doch... bei CentOS... sogar mit erheblich höherer Qualität und auch noch deutlich länger.

    > Das noch
    > mit einer (vertrauten) Debian Basis - optimal
    > würde ich sagen.

    Der Grund ist eher, dass die Leute welche bei Wiki verwalten nicht die hellsten Leuchten sind was Betriebssysteme angeht und so auf die Dummielösung Ubuntu setzen. So können sie bei Wiki verwalten was sie ggf auch privat nutzen. Und da ist die Ubuntu Verbreitung größer. Technisch oder bei Gründen der Verwaltung spricht wenig für Ubuntu. ;-)

    > Klar auch eine gute wahl für den Wikipedia Server
    > wäre sicherlich CentOS gewesen. Denn ich denke
    > eine Enterprise Distri wird man nicht wollen wegen
    > den Supportkosten.

    Ich wage mal zu behaupten, dass man mit Novell oder Red Hat sicher hätte reden können um kostenlosen Support zu bekommen. Denn 400 Server... pff... das ist nix. Und deren Aufgaben eher rudimentär weswegen kaum mit wirklich tiefergehenden Support zu rechnen ist. Das meiste sind Squids und Apachen... die paar DB Server hätte man sicher für lau bekommen.

    > Für den normalen Anwender ist Ubuntu sicherlich
    > eine der besten Distributionen.

    Das war ja auch in der Begründung aufgeführt... dass die Leute schon privat Ubuntu nutzen und das System so zumindest ein wenig kennen.

  4. Re: Und wieder einer weniger...

    Autor: Ubuntu Dummie 23.10.08 - 23:00

    DieSchnecke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > loepppel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----


    > Der Grund ist eher, dass die Leute welche bei Wiki
    > verwalten nicht die hellsten Leuchten sind was
    > Betriebssysteme angeht und so auf die Dummielösung
    > Ubuntu setzen. So können sie bei Wiki verwalten
    > was sie ggf auch privat nutzen. Und da ist die
    > Ubuntu Verbreitung größer. Technisch oder bei
    > Gründen der Verwaltung spricht wenig für Ubuntu.
    > ;-)

    Begründung? Worin unterscheidet sich die Ubuntu Alternate Installation und Administration genau von einer Debian? Das die Paketversionen sich unterscheiden, ist ein ist bei einer Server Installation der Unterschied, und ob ich mich da abseits des privaten für Ubuntu entscheide sei mal dahin gestellt.
    Aber das ist echt ein sehr dämliches Argument, die Administration unterscheidet sich praktisch nicht. Zumindest bei nem Server, der Skill für die Administration eines Ubuntu oder Debian Servers unterscheiden sich nicht.
    Das trifft sogar eher auf CentOS/RedHat zu, da dort für viele Server Geschichten Gui Tools mitbekommen.
    Dieses Distri gebashe find ich sowieso mehr als dämlich inzwischen, aber sicher gibt es je nach Zweck Gründe die für die eine oder andere Distri sprechen.
    Mich interessiert im Grunde erstmal die Debian Basis, weil ich mich daran gewöhnt habe und am besten mit klarkomme.

    Und ich nutze privat Ubuntu hab damit virtuallisiert, und betreib nebenbei noch nen Mailserver damit. Beides Kisten laufen 24/7 und mit Hardy.
    Und in der Firma ist es vor allem Red-Hat, auch damit kann ich gut leben.

    Über manches bei Ubuntu lässt sich sicher streiten, aber das ein Admin weniger können muss als bei Red-Hat oder Debian ist nicht richtig.
    Und wer meint, er wäre elitär weil er Debian einsetzt, die Installation ist mittlerweile auch keine Kunst mehr.

  5. Re: Und wieder einer weniger...

    Autor: mastercane 23.10.08 - 23:30

    > Ich wage mal zu behaupten, dass man mit Novell
    > oder Red Hat sicher hätte reden können um
    > kostenlosen Support zu bekommen. Denn 400
    > Server... pff... das ist nix. Und deren Aufgaben
    > eher rudimentär weswegen kaum mit wirklich
    > tiefergehenden Support zu rechnen ist. Das meiste
    > sind Squids und Apachen... die paar DB Server
    > hätte man sicher für lau bekommen.

    Komm gibs zu, Du hast noch nie ein derartiges Setup supported, dann schreib das auch bitte in deinem Comment. Ich denke hier schmunzeln einige ;)

    mfg
    Daniel

  6. Re: Und wieder einer weniger...

    Autor: DieSchecke 23.10.08 - 23:59

    mastercane schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Komm gibs zu, Du hast noch nie ein derartiges
    > Setup supported, dann schreib das auch bitte in
    > deinem Comment.

    Richtig... kleine Squids und Apachen setzt man beim Frühstück auf. Auch die Datenbanken sind eher niedlich. Ich arbeite eher im Bereich von größeren JSEE Umgebungen mit JBOSS, Tomcat, OAS und eins BEA. Bei einem Netz wie Wikipedia geht es ehe rum das zeitnahe Monitoring um Lastverteilung optimal zu steuern. Wikipedia hat dazu einige sehr Interessante Seiten/Statistiken zu der aktuellen Lastverteilung der Server.

  7. Re: Und wieder einer weniger...

    Autor: RHCA 24.10.08 - 00:02

    Ubuntu Dummie schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Über manches bei Ubuntu lässt sich sicher
    > streiten, aber das ein Admin weniger können muss
    > als bei Red-Hat oder Debian ist nicht richtig.

    Das waren die Argumente der Verantwortlichen bei Wikipedia. Die Entscheidung war ja sowieso eher eine One-Man Show wenn man die Diskussionen dazu verfolgt hat. Da war einfach einer der Ubuntu sehr mochte und dazu in der passenden Position war. Technisch hätte nichts gegen Debian oder CentOS gesprochen, es war eher eine persönliche Entscheidung mit eher fragwürdigen Argumenten.

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