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...zeigen Details, wie sie nur sehr CPU-lastig und damit stromhungrig errechnen lassen

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  1. ...zeigen Details, wie sie nur sehr CPU-lastig und damit stromhungrig errechnen lassen

    Autor: Kritiker 24.10.08 - 12:38

    Ahha...und wenn das ne Grafikkarte macht die 3x so viele Transistoren hat wie nen Core2Duo, dann ist das natürlich Stromsparender?!? Ich mein aufwändiger Algorithmus bleibt aufwändiger Algorithmus!

    Kann man denn die CPU mittlerweile komplett ausschalten beim Film schauen? Daten via DMA, und dann MPEG und AC3 decoding auf dem Grafikchip machen lassen? Aber dann versteh ich den Grund immer noch nicht...die CPUs haben so viel getan an ihren sleep-states und sind mittlerweile in 45nm gefertigt...ist es nicht energieeffizienter einfach die dumme GraKa zum Film schauen komplett in 2D modus zu fahren und alles aus zu machen, was nicht gebraucht wird?!? Warum verschiebt man das jetzt alles auf die GraKa? Wozu gibts denn die CPU?

    Aber ich versteh schon...wie das schon immer so war in der IT, erst integrieren wir den Quatsch (Coprozessoren), um in 5 Jahren die Trennung in "Crypto/Physik/Sound"-Coprozessoren als neue Neuerung zu verkaufen und es danach wieder alles in einen integrierten Chip mit kopletter Northbridge zu verkaufen...

    Schöne neue Welt!

  2. Re: ...zeigen Details, wie sie nur sehr CPU-lastig und damit stromhungrig errechnen lassen

    Autor: nie (Golem.de) 24.10.08 - 13:30

    > Ahha...und wenn das ne Grafikkarte macht die 3x so
    > viele Transistoren hat wie nen Core2Duo, dann ist
    > das natürlich Stromsparender?!? Ich mein
    > aufwändiger Algorithmus bleibt aufwändiger
    > Algorithmus!

    Das vollständige Zitat lautet:

    "Die so entstehenden Szenen zeigen deutlich mehr Details, wie sich das bisher nur mit sehr CPU-lastigen - und damit in Notebooks stromhungrigen - DirectShow-Filtern erreichen lässt."

    Es geht also um Notebooks. Und selbst Intels P-Serie der aktuellen Penryns benötigen bis zu 25 Watt. Natürlich gibt es noch Low- und Ultra-LV-Modelle, aber die sind nur in teuren Subnotebooks zu finden.

    Notebook-GPUs liegen in der Regel unter 20 Watt (der 8880M jedoch bei 35 Watt), Chipsatzgrafik deutlich unter. Intel gibt für den GM45 12 Watt an. Der genaue Wert richtet sich nach dem Takt, den die Notebook-Hersteller frei einstellen können.

    > Kann man denn die CPU mittlerweile komplett
    > ausschalten beim Film schauen?

    "Ausschalten" nicht. Auf einem Core-2-Duo-Notebook ab 2 GHz liegt die CPU-Belastung aber mit GPU-Beschleunigung für MPEG-2 I(zB PowerDVD) von einer Original-DVD aber unter 10 Prozent. Die CPU schläft also 90 Prozent der Zeit.

    > gefertigt...ist es nicht energieeffizienter
    > einfach die dumme GraKa zum Film schauen komplett
    > in 2D modus zu fahren und alles aus zu machen, was
    > nicht gebraucht wird?!?

    GPUs verfügen inzwischen über ein ebenso feinkörniges Power-Management wie CPUs. Ausserdem ist noch nicht bekannt, ob der ArcSoft-Player die GPU voll auslastet.

    Video-Dekodieren ist eine Aufgabe, die sich gut parallelisieren lässt, und damit für GPUs gut geeignet. Sonst hätte nicht auch Intel die Fähigkeit in den Chipsatz eingebaut, um die Laufzeit zu erhöhen, siehe:
    https://www.golem.de/0804/58757.html

    Im Einzelfall kommt es aber immer auf die Kombination aus CPU, GPU und Software an, sprich: Auf das einzelne Notebook.

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  3. Re: ...zeigen Details, wie sie nur sehr CPU-lastig und damit stromhungrig errechnen lassen

    Autor: meta 24.10.08 - 17:08

    Was mich hauptsächlich wundert, ist die recht miese Skalierung. Natürlich ist es immer eine einzige Mogelpackung auf höhere Auflösungen zu skalieren, aber hier sieht es schon arg übertrieben aus. Kontrast, Kantenerkennung auf Maximum und fertig...

    Kritiker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ahha...und wenn das ne Grafikkarte macht die 3x so
    > viele Transistoren hat wie nen Core2Duo, dann ist
    > das natürlich Stromsparender?!? Ich mein
    > aufwändiger Algorithmus bleibt aufwändiger
    > Algorithmus!

    Mal ganz simpel ausgedrückt: die GPU ist spezialisiert auf solche Aufgaben und kann somit in weniger Takten mehr Grafikdaten verarbeiten. Wenn man die CPU ran lässt, müssen wesentlich mehr Berechnungen angestellt werden, um zum gleichen Ergebnis zu kommen.


    >
    > Aber ich versteh schon...wie das schon immer so
    > war in der IT, erst integrieren wir den Quatsch
    > (Coprozessoren), um in 5 Jahren die Trennung in
    > "Crypto/Physik/Sound"-Coprozessoren als neue
    > Neuerung zu verkaufen und es danach wieder alles
    > in einen integrierten Chip mit kopletter
    > Northbridge zu verkaufen...
    >
    > Schöne neue Welt!


    So könnte man es natürlich sehen. Es ist nur eine Frage der Standards, warum solche Dinge geschehen. Wenn die Industrie sich mehr aufeinander abstimmen würde und die Software Schritt hält, wären diese Zwischenschritte (dedizierte Beschleuniger) wesentlich kürzer.
    Und natürlich liegt es mal wieder am lieben Geld. Chip-Fläche ist teuer, die Entwicklung macht sich auch nicht von allein und am Ende wollen wohl die wenigsten Kunden einen speziellen Physik-Beschleuniger in der CPU haben, der nur von Highend-Spielen genutzt wird.



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