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Das Web 2.0 sorgt eher für Qualität

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  1. Das Web 2.0 sorgt eher für Qualität

    Autor: Mark 07.11.08 - 17:56

    Was habe ich schon für Schund in Buchform und Zeitungen gesehen. Mit dem Aufziehen des Web 2.0 dürfte sich so etwas in Zukunft nicht mehr lohnen.

    D.h. von den klassischen Medien hat nur noch der qualitativ hochwertige Bereich eine Überlebenschance. Bis sich die Medienlandschaft neu sortiert hat wird Mr. Keen mit seinem Herumnörgeln noch ein bisschen Geld verdienen können aber in absehbarer Zeit ist dann da auch nischt mehr zu holen.

  2. Re: Das Web 2.0 sorgt eher für Qualität

    Autor: sestere 08.11.08 - 03:38

    Ich bin mir nicht so sicher ob du da so ganz richtig liegst. Der Ansatz ist gut, aber ich denke eher, dass in klassischen medien die Qualitativ hochwertigen "Produkte" genauso wie, um jetzt ein vergleichweise schlechtes beispiel zu nennen, die CD die Schallplatte verdrängt hat. Also ich bin jetzt im bereich Schallplatten verfügbarkeit nicht wirklich informiert, aber um zum punkt zurückzukommen und das Beispiel auszubauen, ich würde sagen dass in diesem Segment das Qaulitativ hochwertigere Produkt eher in richtung Klassischer Musik und vergleichbar wenigen "Modernen" Interpreten / Titel geht. Jedoch ist es meines wissens so, dass Schallplatten meist von Disk-Jockeys in diversen Musikrichtungen weiterverwendet werden (was nicht heißt, dass ich diese Musikstücke auf den verwendeten Schallplatten als schlecht bezeichnen würde).

    Was ich damit sagen will, es ist heute schwer zu sagen, was zukünftige "Generationen" (das können auch wir sein) mit den heute auslaufenden Medien machen werden, ich bin zuversichtlich, dass es in Zukunft auch noch Zeitungen und Bücher geben wird, jedoch was verstehst du unter Qualitativ hochwärtig? Meinst du Literaturnobelpreisträger oder einfach Autoren die auch an die breite Masse kommen...

  3. Re: Das Web 2.0 sorgt eher für Qualität

    Autor: IT-Blogger 10.11.08 - 08:00

    Ich denke, man kann nicht pauschal sagen, dass das Web 2.0 Menschen verdummt. Allerdings muss ich Mr.Keen doch teilweise zustimmen. Als kleines Beispiel aus dem PC-Bereich.
    Wenn ein Rechner mit einigen Trojanern etc. verseucht ist und sich jemand damit an die Öffentlichkeit wagt, ist mindestens ein selbsternannter PC-Experte dabei, der als Tipp "formatieren" empfehlt. Es wird allerdings kein Ton davon erwähnt, dass damit alle ungesicherten Daten verloren gehen. Sollte dies nun eine eher unbekannte Seite sein, auf die der ahnungslose User dort gestoßen ist, formatiert er und dann...?
    Vor dem Web 2.0 waren Internetseiten oftmals nur von Leuten online gestellt, die sich zumindest ein wenig mit der Materie beschäftigt hatten und nicht nur "Schulhof-Wissen" aufgeschnappt haben. Dort hat man dann sinnvollere Hinweise bekommen, Links zu Removal-Tools, usw.
    Seit Web2.0 liest man häufig gefährliches Halbwissen und Empfehlungen von Leuten, die oft nicht wissen was möglich ist. So empfehlen "IT-Spezialisten" auch immer ein Image des frisch aufgespielten Betriebssystems anzulegen. So ist im Notfall schnell eine Wiederherstellung möglich. Und was, wenn zwischendurch ne Grafikkarte gewechselt wurde? Was passiert mit gespeicherten Dokumenten etc? Richtig, alle weg. Aber dafür gibt es ja optische Medien etc. um Daten wegzusichern.
    Dies ist nur ein Beispiel aus dem PC-Bereich. Ich denke aber, dies lässt sich sogut wie auf alle Bereiche des Lebens anwenden. Wievielen Chemikern haben sich wohl schon die Haare gesträubt beim Lesen diverser Beiträge.
    Daher sollte man das Web2.0 eher mit Vorsicht geniessen.
    Dumm macht es aber auf keinen Fall. Schließlich kann so auch jemand der Ahnung hat schnell sein Wissen weitergeben. Dennoch sollte der User nicht vorschnell handeln und ein wenig Sensibilität entwickeln für den Nutzen der geschriebenen Antwort.

  4. Re: Das Web 2.0 sorgt eher für Qualität

    Autor: CineKie 10.11.08 - 08:42

    IT-Blogger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn ein Rechner mit einigen Trojanern etc.
    > verseucht ist und sich jemand damit an die
    > Öffentlichkeit wagt, ist mindestens ein
    > selbsternannter PC-Experte dabei, der als Tipp
    > "formatieren" empfehlt.

    Was als Tipp auch durchaus korrekt ist, möchte man sicherstellen, dass das System 100%ig sauber ist.

    Dass vergessen wird, auf eine Datensicherung wichtiger Dokumente und Dateien hinzuweisen, ist eine ganz andere Geschichte ...

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