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Keenkritiker Titrat: Dumm ist, wer andere dumm nennt

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  1. Keenkritiker Titrat: Dumm ist, wer andere dumm nennt

    Autor: titrat 07.11.08 - 20:06

    Solche Pauschalaussagen sind Blödsinn.
    Als wären wir alle schlauer, wenn es kein Wikipedia gäbe.
    Das Internet ist ein ein Gehirn-Booster, kann aber auch reine Unterhaltung sein - genauso wie jedes Buch oder eben das Web 2.0 so oder so genutzt werden kann.

    Keen ist ein wichtigtuerischer Ignorant.

    Geschrieben von titrat,
    dem selbsternannten führenden Keen-Kritiker.

  2. Re: Keenkritiker Titrat: Dumm ist, wer andere dumm nennt

    Autor: digga 07.11.08 - 21:42

    titrat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Internet ist ein ein Gehirn-Booster, kann aber
    > auch reine Unterhaltung sein
    >
    > Geschrieben von titrat,
    > dem selbsternannten führenden Keen-Kritiker.

    Ich hab mir mal das "wichtigste" für meinen Teil rausgesucht:
    Soweit gut und richtig, bleibt noch dazu zufügen:
    "... kann auch ein Gehirn-Blaster sein"

    Es kommt halt ganz auf die richtige / falsche Benutzung an.
    SURFE ich beruflich, ist es ein Booster.
    SURFE ich auf der arbeit 5min auf meinetwegen heise / golem / irgendwelchen anderen Sites, checke meine Mail, ist das Unterhaltung und kann auch zum Booster werden (5min Ablenkung von der Arbeit sollen bekanntlich gut tun)
    SURFE ich 12Std täglich auf Seiten wie hachwielustig.de oder blöd.de oder dasistmeinschwachsinnsblod.org wird es ganz schnell zum Blaster.

    Kommt immer auf den User an und auf das persönliche Surfverhalten


  3. Re: Keenkritiker Titrat: Dumm ist, wer andere dumm nennt

    Autor: ntx 07.11.08 - 23:22

    [ironie]Und auf der anderen Seite haben es die Kritiker verdient, mit einem Harvard-Niveau gerühmt zu werden, weil diese eine Zeitlang gebraucht haben, um die resultierende Dummheit von Web 2.0 zu entlarven.[/ironie]

  4. Ned ganz unrecht, aber...

    Autor: byti 10.11.08 - 09:42

    > Solche Pauschalaussagen sind Blödsinn.
    > Als wären wir alle schlauer, wenn es kein
    > Wikipedia gäbe.

    Jaein. Leider hat er nicht ganz unrecht. Aber das liegt ned am Web 2.0, sondern schlichtweg an der Masse die jetzt alle online kommen und das Inet entdecken. Früher warens vorwiegend Leute mit einem gewissen Bildungsgrad und Technischem Hintergrund. Das I-net war eher ein Geheimtip und hatte soviel Hürden das ein gewisses quantum an Hirnschmalz nötig waren. Das machte sich halt im Umgangston und den allgemeinen Inhalten sehr postitiv bemerkbar. Jetzt hat halt jeder Depp Zugriff aufs Inet und kann seinen Senf dazu geben. Das wirkt sich halt auch auf die Qualtität aus. Da das ganze so unpersönlich ist, machen sich halt viele mit ihrem Halbwissen wichtig... die sonst keinen Strohalm verbogen bekommen. Leider fällt es insbesondere den Gebildeten recht schwer zu akzeptieren, das die Masse der Menschheit schlichtweg blöd ist. Und das sind die, die momentan ganz massiv in die Foren, Blogs, Wikipedia strömen. Was ich das schon für unglaublichkeiten gelesen habe... ach du meine Güte. Aber wer hier mitliest kennt das ja.

  5. Re: Ned ganz unrecht, aber...

    Autor: Siga 10.11.08 - 10:12

    byti schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > entdecken. Früher warens vorwiegend Leute mit
    > einem gewissen Bildungsgrad und Technischem
    > Hintergrund. Das I-net war eher ein Geheimtip und
    Siehe Usenet/Newsgruppen. Da gibts Regeln die jeder selber fordern würde, wenn er weggespert würde, bis er Regeln hat, um solche Gruppen sinnvoll am laufen zu halten.


    > keinen Strohalm verbogen bekommen. Leider fällt es
    > insbesondere den Gebildeten recht schwer zu
    > akzeptieren, das die Masse der Menschheit
    > schlichtweg blöd ist. Und das sind die, die
    > momentan ganz massiv in die Foren, Blogs,
    > Wikipedia strömen. Was ich das schon für
    > unglaublichkeiten gelesen habe... ach du meine
    > Güte. Aber wer hier mitliest kennt das ja.

    Du unterstellst mangelnde Lernfähigkeit.

    Ich würde eher behaupten, das die Leute schon lernfähig sind. Man müsste als Forums-Chef aber wollen, das konstruktiv diskutiert wird. Dann müsste man eine Forensoftware haben, die sowas bietet (Point-Based Discussion, Segmentation, Reusage, Tagging sind diesbezügliche Möglichkeiten), die es aber vermutlich bisher nicht gibt.

    Wenn einer anfängt, Foren als wertvolle Kunden/Besucher-Beziehungspflege, Informationsquelle, Ergänzungsquelle,... zu betrachten, könnte er das effektive Monopol in seinem Segment (golem, heise, chip, computerbild für IT, digitalfernsehen.de/dwdl/... für TV, SPON für Politik...) erhalten. Die Meldungen sind nämlich meist dieselben und das Forum ist ein Mehrwert, der dann die Leser anlockt. Den RSS-Feed der Konkurrenten hat man als Leser auch abonniert, liest aber überwiegend nur noch die Artikel, die man bei golem mit seinem Superforum (wenn golem ein Superforum hätte) nicht gelesen hat.

    Halb-OT: Wegen TOFU wurde hier das Quoting abgeschaltet. Nachteil: Jetzt wird geantwortet und durch die ungünstige Thread-Darstellung weiss man teilweise nicht, worauf sich die Aussagen jetzt beziehen.

    Ich würde diese TOFU-Spacker als TOFU-Würstchen taggen, am besten mit einen krassen Bild neben dem Nick und zwar an allen Postings unter diesem Nick ! Mindestens eine Woche lang oder so lange bis er es gelernt hat und erklärt, warum TOFU hirnlos ist (Bei Emails ist es ok, bei Postings eher nicht) und er erklärt, fürderhin(ab sofort) korrekt/kompakt zu quoten. Wenn jemand öffentlich als armseliges TOFU-Würstchen gilt (durch das TOFU-Würstchen-Bild neben seinem Nick), lernt er es vielleicht.
    Das sollte (und kann) aber sachlich und so erfolgen, das die Lernquote extrem hoch ist. In Newsgruppen hingegen werden Leute oft vertrieben, was vollkommen inakzeptabel ist. Diese dort ach so tollen Leute/Hilfsherrifs sind sicher als Vorbild-Menschen auf die Welt gekommen und wurden nie sozialisiert weil sich ja ach so toll auf die Welt kamen und hatten die Usenet-Regeln (Realname nutzen z.b. in de.*) schon drauf, bevor sie ihr erstes Posting abgegeben haben. Damit verhindert man konstruktive Postings.

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