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  1. andere einnahmequellen

    Autor: Bouncy 11.11.08 - 18:38

    da spam einen beachtlichen teil des gesamten internetverkehrs ausmacht, ergeben sich doch prompt einige weitere nutznießer, die auf den ersten blick vielleicht nicht sichtbar sind:
    - netzwerkausrüster
    - provider & carrier
    - softwarehersteller
    - freemail-anbieter

    alle profitieren enorm von der mailflut, nicht nur nebenher, sondern in gewaltigen ausmaßen - hier würden ganze wirtschaftszweige in die brüche gehen, gäbe es von heute auf morgen kein spam mehr. ein multi-millionengeschäft nicht nur für die hintermänner und drahtzieher des spamaufkommens...

  2. Re: andere einnahmequellen

    Autor: ichbins 11.11.08 - 19:16

    Das ist leider gar nicht so falsch.

    Spamversender tragen mit der Schadsoftware ,die sie verteilen, direkt Werbung für ganz normale Unternehmen aus. D.h. die Werbeindustrie finanziert zu einem erheblichen Teil die Internetkriminellen.
    Z.B. bekommt man bei einer Infektion die Popupadvertising macht auch Werbung von Neckermann oder Expedia usw. angezeigt.

    Würden die Marketingabteilungen der ganzen Unternehmen einfach mal prüfen wer Werbung schalten darf könnte man den Internetkriminellen eine sehr lukrative Einnahmequelle wegnehmen.

  3. Re: andere einnahmequellen

    Autor: Blair 11.11.08 - 22:05

    Bouncy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > - freemail-anbieter

    DIE profitieren ganz und gar nicht von der spamflut, im gegenteil. ihre server werden massiv belastet, denn der weitaus größte teil des traffics wird durch spam verursacht. traffic = kosten.

  4. Re: andere einnahmequellen

    Autor: Rolle 11.11.08 - 22:15

    Der hostende Kunde zahlt den Traffic. Nähert sich ein Carrier der Kotzgrenze, baut er aus oder nicht, auf jeden Fall legt er die Kosten auf den Kunden um. Business as usual.

  5. Re: andere einnahmequellen

    Autor: Bouncy 12.11.08 - 08:11

    Blair schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > - freemail-anbieter
    >
    > DIE profitieren ganz und gar nicht von der
    > spamflut, im gegenteil. ihre server werden massiv
    > belastet, denn der weitaus größte teil des
    > traffics wird durch spam verursacht. traffic =
    > kosten.


    im gegenteil, die belastung wird locker abgefangen durch die mehreinnahmen, denn beim kunden zählte plötzlich "wer besser filtert, zu dem gehe ich" - eine völlig neue art sich im wettbewerb zu profilieren. siehe web.de und gmx, die zeit nach der spamflut hat zu deren massiver verbreitung und heutiger position geführt...

  6. Re: andere einnahmequellen

    Autor: Blair 12.11.08 - 16:25

    Bouncy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > im gegenteil, die belastung wird locker abgefangen
    > durch die mehreinnahmen, denn beim kunden zählte
    > plötzlich "wer besser filtert, zu dem gehe ich" -
    > eine völlig neue art sich im wettbewerb zu
    > profilieren.

    wettbewerb nützt den kunden, nicht den anbietern im allgemeinen.


    > siehe web.de und gmx, die zeit nach
    > der spamflut hat zu deren massiver verbreitung und
    > heutiger position geführt...

    nette theorie, aber mir kommt es eher so vor dass früher web.de und gmx wesentlich weiter verbreitet waren als heute. neuere freemailer wie gmail bieten einfach viel mehr (zumindest mehr als web.de) UND haben einen guten spamfilter.

  7. Noch mehr Profiteure

    Autor: Leserererer 13.08.10 - 14:28

    Die Hersteller von Virenscannern und Spamfiltern profitieren ebenfalls.

    Bloß stehen die untereinander im Wettbewerb. Da dürften Unternehmen, die nur profitieren sich ja gegen die durchsetzen, die sich noch um eine Ausweitung des Gesamtmarkts bemühen.

    Daher sollte die Frage, wer davon profitiert nicht mit der Frage verwechselt werden, wer schuld ist. Man beachte hier auch die praktischen und rechtlichen Risiken, die mit einem Engagement in diesem Bereich verbunden sind (gegen unzufriedene (Ex-)Mitarbeiter, die plaudern gehen, ist keine Firma sicher).

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