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  5. › Infineon flüchtet vor…

Richtig so!

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  1. Richtig so!

    Autor: Himmerlarschundzwirn 13.11.08 - 12:43

    Scheiße für die Mitarbeiter aber die IG Metall hat sich langsam richtig zur PR-Truppe entwickelt.

    Die Forderungen sind teilweise wirklich albern. Dort überlegt sich keiner woher das Geld kommen soll, um die Löhne der Inflation anzupassen. Dass die mit ihren Forderungen ganze Firmen in den Ruin treiben und damit Arbeitsplätze gefährden ist ja schließlich nicht Gegenstand ihrer Bestrebungen.

  2. Was für Erhöhungen?

    Autor: Fuchur 13.11.08 - 12:55

    Bei der letzten Lohnerhöhung waren wir auch in einer "nicht ganz so guten" Phase.

    Jetzt sind wir wieder in einer ähnlichen Situation.

    Die satten Gewinne, die seit dem letzten Tarifabschluss bis heute erwirtschaftet wurden, dürfen auch ruhig bei Deinen Überlegungen berücksichtigt werden und zu entsprechenden Lohnerhöhungen führen!

    Ich weiß sowieso nicht, warum hier noch einer von Erhöhungen spricht.
    Diese Gehaltsanpassung reicht ja noch nicht mal aus, um die Inflation auszugleichen!!

  3. Re: Was für Erhöhungen?

    Autor: Jay Äm 13.11.08 - 13:16

    Mir kommen die Tränen. In der "normalen" Wirtschaft, also bei den Leuten, die nicht in gewaltigen Konzernen arbeiten, gibt es überhaupt keine derartigen Gehaltsanpassungen. Das liegt daran, das die großen Konzerne den Markt kaputt machen. Die Arbeitnehmer sollten keiner Lohnerhöhungen bekommen, die sie auf Kosten aller anderen Arbeitnehmer kriegen, und die großen Konzerne dürfen ruhig pleite gehen. Vielleicht bekommt dann auch mal der große, schweigende Rest in Deutschland mal wieder eine Gehaltserhöhung.

  4. Re: Was für Erhöhungen?

    Autor: Nofel 13.11.08 - 13:18

    Danke das wollte ich auch gerade sagen.

    Wir hoch war die Inflation seit der letzten Tariferhöhung? Ich denke mal die Kaufkraft sinkt trotz dieser Erhöhung. Vor allem da nächstes Jahr die Krankenkassen knapp 1,6% mehr wollen und diverse Stromanbieter haben auch wieder eine Erhöhung angekündigt.

  5. Re: Richtig so!

    Autor: TimTim 13.11.08 - 13:54

    Trotz eines nie dagewesenen Wirtschaftsbooms in Deutschland gab es in den letzten 10 Jahren real keinen Lohnwachstum. Das heißt, unter Berücksichtigung von Inflation haben die normalen Arbeiter heute weniger in den Taschen als vor 10 Jahren! Ich denke es wird höchste Zeit, dass die Gewerkschaften dafür kämpfen, dass auch bei den normalen Arbeitern was vom Wirtschaftsaufschwung ankommt.

    Wenn ich höre, dass Managergehälter über 7.000.000 Euro betragen und es doch eine Neiddebatte wäre und man ja auch überlegen müßte, dass von den 7.000.000 Euro etwa 3.500.000 Euro wieder in Form von Steuern an den Staat fließen und der Rest doch reinvestiert wird, dann wird mir ganz schlecht. Klar gibt es gute Manager und die wollen auch zu Recht gut bezahlt werden. Dass aber ein Manager das hunderfache normaler Angestellter wert sein soll bezweifel ich doch stark. Ein Manager geht keinerlei unternehmerisches Risiko ein und ist von daher ein Angestellter wie jede andere nur in etwas höherer Position und so sollte er auch bezahlt werden.

  6. Re: Was für Erhöhungen?

    Autor: Kuhfladen 13.11.08 - 14:11

    >Die Arbeitnehmer sollten keiner Lohnerhöhungen bekommen, die sie >auf Kosten aller anderen Arbeitnehmer kriegen, und die großen >Konzerne dürfen ruhig pleite gehen. Vielleicht bekommt dann auch >mal der große, schweigende Rest in Deutschland mal wieder eine >Gehaltserhöhung.


    Neidisch?

  7. Re: Richtig so!

    Autor: joe23414131w2 13.11.08 - 14:34

    Also vom versteuerten Einkommen (Beispiel netto 3.500.000) wird nicht wieder investiert. Das macht der Unternehmer vom unversteuerten Einkommen.

  8. Re: Richtig so!

    Autor: modo 13.11.08 - 14:56

    Wieviel Prozent Gehaltserhöhung genehmigt sich der durchschnittliche DAX-Vorstand pro Jahr nochmal? War auf alle Fälle wesentlich mehr ...

  9. Re: Richtig so!

    Autor: TimTim 13.11.08 - 15:12

    joe23414131w2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also vom versteuerten Einkommen (Beispiel netto
    > 3.500.000) wird nicht wieder investiert. Das macht
    > der Unternehmer vom unversteuerten Einkommen.
    >
    >
    Ich sprach hier nicht von Unternehmern, sondern von Managern (angestellte Geschäftsführer).

    Mein Beitrag war auf die angesprochene Managerhetze des Herrn Wulfs bezogen. Dieser meinte, dass man berücksichtigen müßte, dass der Vorstandschef von Porsche ja ca. 50% versteuert und den Rest wieder investieren würde. Das hieße für mich, dass sich diese Manager auch Miliarden-Gehälter genehmigen könnten, da es ja eh alles zum Wohle der Menschheit geschieht. Irgendwo muss deren Gehalt - so finde ich- auch noch in gesunder Relation zu einem normalen Angestelltengehalt sein. Die Frage ist ja auch, ob überhaupt einzelne Menschen Werte in Miliardenhöhe überhaupt erschaffen können, oder ob da die Belegschaft doch auch einen Anteil dran hat.


  10. Re: Richtig so!

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren) 13.11.08 - 15:39

    wenn du mal mit der schule fertig bist, sollte das jemals passieren, wirst du dich freuen wenn dein lohn dann nichtmal inflations-korrigiert wird und du trotzdem schuften musst wie ein esel.

  11. Re: Richtig so!

    Autor: FULLACK! (kwT.) 13.11.08 - 17:20

    klein wenig Text.

  12. Re: Was für Erhöhungen?

    Autor: Rainer Haessner 13.11.08 - 19:55

    Von welchen satten Gewinne bei Infineon redest Du? Ich gebe ja gern zu, nicht auf der Höhe der Zeit zu sein. Da wäre eine der öffentlich verfügbaren Bilanzen mit den genannten Gewinnen ganz hilfreich.

  13. Re: Richtig so!

    Autor: Rainer Haessner 13.11.08 - 19:57

    Mit dem Realeinkommenswachstum sieht es schlecht aus. Ja.

    Wie allerdings soll das Gesetz beschaffen sein, daß nach welchem Mechanismus für immer und alle Zeit ein Wachstum des Realeinkommens garantiert? Es wäre ja schön,keine Frage.

  14. Re: Was für Erhöhungen?

    Autor: anybody2 13.11.08 - 21:24

    Und? Hält das das "Topmanagement" ab, sich die Provisionen (für Versagen) weiter zu erhöhen?

    Da währe es nur fair, die "arbeitenden" Mitarbeiter auch daran zu beteiligen.

    Die Frage, welche sich die Mitarbeiter von Infineon stellen sollten lautet wohl nicht, auf wieviel Loh/Gehalt kann ich verzichten, sondern, wass ist es mir wert, dass die "Lenker" für Ihre Fehler bezahlen.
    Ein gut ausgebildeter Microelektroniker findet auch in anderen Firmen ohne weiters eine neue Anstellung. Eine kurzfristige Arbeitslosigkeit ist da verschmerzbar. Und bevor jemand orakelt,"der hat ja keine Ahnung": Ich habe meinen Arbeitgeben schon mehrfach freiwillig gewechselt und habe durch die Verhandlungen nie schlechter dagestanden als vorher.

    Trotzdem bin ich für mich zu der Erkenntniss gekommen, dass ich lieber streike und damit riskiere, das Unternehmen in dem ich arbeite gegen die Wand zu fahren, als noch eine Gehaltskürzung hinzunehmen.

    Welche Gehaltskürzungen?
    ERA (Ich arbeite in der Elektrobrache als Ingenieur), Inflation (>3% für 2008), Erhöhungen der Energiepreise, angedrohte Anhebung der Krankenkassenbeiträge auf 15% (für mich ein + also - von 3,2%) Und die Arbeitslosenbeiträge sollen ja ab Ende 2009 auch wieder kräftig steigen.

    Macht für mich im nächsten Jahr eine Kaufkraftminderung von mindestens -2%, trotz der "Erhöhung" von 4,2%.


  15. Re: Richtig so!

    Autor: anybody2 13.11.08 - 21:27

    Wobei bei Porsche, die Bilanzzahlen stimmen, und die auch die "Bandarbeiter" über Provisionen an diesem beiteiligt werden.
    Ohne Neid, denke ich, dass der Porschevorstand sein Geld verdient hat.

  16. Re: Richtig so!

    Autor: dummgelaufen 13.11.08 - 22:08

    ( Alternativ: kostenlos registrieren) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wenn du mal mit der schule fertig bist, sollte das
    > jemals passieren, wirst du dich freuen wenn dein
    > lohn dann nichtmal inflations-korrigiert wird und
    > du trotzdem schuften musst wie ein esel.

    Dann gehe mal in die Schule und nimm dir das Thema
    Kalte Progression vor.




  17. Re: Was für Erhöhungen?

    Autor: rainer haessner 14.11.08 - 09:09

    Die Bezahlung im Topmanagement - und nur dort und auch nur in ausgewählten Firmen - ist ganz bestimmt eine Diskussion wert. Genauer gesagt ist sie dringend nötig.

    Die dahinter steckenden Zahlen bringen dann aber doch nicht allzu viel. Der Gesamtanteil an Lohn- und Einkommenszahlungen des Topmanagement betrug 2007 0,64%. Verteilt au wenige Personen ist das eine ganze Menge pro Person. Einverstanden. Aber jetzt zahlen mal den Betroffenen als Gedanenspiel gar nichts. Was kannst Du dann verteilen? Eben. 0,64%. Besser als nichts, aber auch ewig weit von den Stammtischvorstellungen entfernt.

    Ja und Einkommen und Inflation? Das hängt nicht zusammen. Ein Naturgesetz, nach dem Einkommenszuwächse größer sein müssen als die Inflation, besteht nicht. Hätten wir gern - mich eingeschlossen. Nimm irgendeine Firma im Entsorgungsbereich. Meinethalben eine Müllverbrennung. Die Forderungen an deren Shadstoffarmut werden immer größer. In Ordnung. Das heißt aber im Gegenzug, daß die Produktivität der dort Beschäftigten, bezogen auf die abgenommene Müllmenge ständig sinkt. Es sind ja weitere Arbeitsschritte nötig. Ja, soll deshalb das Einkommen sinken? Würdest Du das so wünschen? Doch eher nicht. Also muss die sinkenden Produktivität durch einen überproportionalen Produktivitätszuwachs anderswo ausgeglichen werden. Wenn das gelingt, dann können die Einkommen schneller steigen als die Inflation. Sonst halt nicht.

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