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gähn...

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. gähn...

    Autor: gähnomat 18.11.08 - 17:34

    ... immer dieselbe milchmädchenrechnung... hat die marktforschungsbranche nichts besseres zu tun?

  2. Milchmädchenrechnung?

    Autor: Wumm 18.11.08 - 18:35

    gähnomat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... immer dieselbe milchmädchenrechnung...

    Wieso ist das eine Milchmädchenrechnung?
    Die Zahl klingt plausibel. Es wird ja auch
    nicht behauptet, daß dies der Schaden ist,
    der entsteht, sondern es ist lediglich der
    Marktwert der bereitstehenden Titel.

  3. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: Leher, CSU 18.11.08 - 18:51

    Wumm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieso ist das eine Milchmädchenrechnung?
    > Die Zahl klingt plausibel. Es wird ja auch
    > nicht behauptet, daß dies der Schaden ist,
    > der entsteht, sondern es ist lediglich der
    > Marktwert der bereitstehenden Titel.

    Wenn man im Text Sätze wie "fairer Marktpreis pro Titel" liest, sollte man sich erstmal über den angesetzten Wunschpreis in dieser Rechnung informieren, bevor man derartige Aussagen als plausibel verteidigt.

  4. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: Wumm 18.11.08 - 18:59

    Leher, CSU schrieb:

    > Wenn man im Text Sätze wie "fairer Marktpreis pro
    > Titel" liest, sollte man sich erstmal über den
    > angesetzten Wunschpreis in dieser Rechnung
    > informieren, bevor man derartige Aussagen als
    > plausibel verteidigt.

    Viele MI-Kritiker lesen es natürlich nicht gerne,
    wenn man mal die Behauptungen in Foren hinterfragt.
    Trotzdem: Die Zahlen sehen für mich sehr plausibel
    aus, weil ich weiß, wie viel in einem einzigen
    normalen Elektromarkt an CDs rumliegt.

  5. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: nachdenklicher witzbold 18.11.08 - 19:54

    naja, plausibel sind sie nicht wirklich. wie hoch ist der faire marktpreis? wann wurden die zahlen erhoben? sind doppelungen ausgeschlossen (zb angebot gleichzeitig über BT und KAD)? werden mehrere versionen als eine betrachtet oder jede einzeln (zb 4 kaputte mp3-versionen eines titels und eine ordentliche)? in welchem umfang wurde die studie betrieben? wer hat die studie bezahlt? welche netzwerke wurden untersucht? welche technik wurde bei der untersuchung angewandt? gab es technische schwirigkeiten oder nicht? wie hoch ist die rechenleistung, die MI zur verfügung steht? wer arbeitet bei MI und wo hat wer vorher gearbeitet? wer sind die hauptkunden von MI?

    wird alles nur unzureichend oder gleich garnicht beantwortet und demnach handelt es sich wieder um eine der vielen unnützen studien ohne aussagekraft.

    zumal ich einige unternehmen kenne, die marktdaten erheben, aber MI ist mir bisher nie untergekommen. wäre da zb auch interessant, wie lange die firma schon existiert.

    wie schon erwähnt, diese studie ist nutzlos. schlampig gemacht und undurchsichtig. sieht mir eher nach einer "terrorstudie" der plattenindustrie aus. miete dir ein paar leute, laß sie so tun als erhöben sie eine studie und dann präsentiere "erschreckende zahlen" um dann durch lobbyarbeit eine politische reaktion hervorzurufen. machen alle großen firmen ständig. soll eine neue steuer auf CO2 kommen, schleichen sämtliche autofirmen nach berlin, um mit völlig übertriebenen zahlen angst zu schüren ("diese steuer wird mindestens 40.000 arbeitsplätze kosten!"). hinterher werden dann, trotz rekordgewinn und dem erfolgreichen verhindern der steuer, 50.000 leute entlassen. marktwirtschaft eben.

    wenn KEIN BWLer bei MI arbeitet (und auch kein jurist oder beamter) würde ich es zumindest in erwägung ziehen, die studie mal ganz genau zu lesen. ansonsten ist sie für mich nicht von interesse.

    p.s.: kleine these hinsichtlich marktwirtschaft: selbige funktioniert nur, solange mehr arbeitsplätze als arbeitnehmer vorhanden sind. ist das verhältnis umgekehrt, kann diese form der wirtschaft nicht mehr ordentlich funktionieren und wird unweigerlich zusammenbrechen.

  6. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: gähnomat 18.11.08 - 20:06

    Der Wert eines Gegenstandes hängt auch immer vom Kontext ab, in dem er verfügbar ist.
    25 Liter Sand kosten beim Baumarkt ein paar Euro. In der Sahara dürfte dieselbe Menge ein paar Cent billiger zu bekommen sein.

  7. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: Wumm 18.11.08 - 20:20

    nachdenklicher witzbold schrieb:

    > naja, plausibel sind sie nicht wirklich.

    Für mich schon. Die Fragen, die Du stellst, sind
    alle interessant, tangieren die Plausibilität
    für mich aber nicht. Es geht um die Hausnummer,
    nicht um centgenaue Euro-Beträge. Gezählt wurde
    übrigens für das Jahr 2007, wie man im von Golem
    verlinkten Marketwatch-Artikel nachlesen kann.

    > wie schon erwähnt, diese studie ist nutzlos.

    Sehe ich nicht so.

    > schlampig gemacht und undurchsichtig.

    Nur weil Dir genauere Informationen fehlen
    (weil die Studie viel Geld kostet), folgerst
    Du daraus, daß die Studie schlampig gemacht
    und undurchsichtig ist? Das ist mindestens
    genauso schlampig. ;)

    > miete dir ein paar leute,
    > laß sie so tun als erhöben sie eine studie und
    > dann präsentiere "erschreckende zahlen" um dann
    > durch lobbyarbeit eine politische reaktion
    > hervorzurufen.

    So kann man es sehen. Aber einen zweistelligen
    Millardenbetrag für alle in 2007 bereitgestellten
    Downloads halte ich als Hausnummer wie gesagt
    für plausibel, wenn ein einzelner Mediamarkt
    schon auf mehrere 100000 Euro an lagernden CDs
    kommt. Es gibt 500 davon. Damit wären wir schon
    bei 50 Millionen Euro bei physikalischen Medien.
    Nur und ganz alleine für den Media Markt. Ohne
    Saturn, Expert, Kaufhäuser und Online-Läden und
    ganz ohne Download-Plattformen. Insgesamt dürften
    das auf jeden Fall einige Milliarden Euro sein
    an IM MOMENT lagernden CDs sein. Wenn man jetzt
    an die Tauschbörsen denkt und daran, daß das
    illegale Tauschbörsenangebot für das GANZE JAHR
    2007 betrachtet wurde, finde ich plausibel.

    > machen alle großen firmen ständig.

    Das bestreitet keiner. ;)

  8. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: tbo 19.11.08 - 13:59

    Die Studie ist unrealistisch, weil so viele Titel nie zu einem Preis von über Null verkauft worden wären. Dies kannst Du Dir leicht an einer Angebots- und Nachfragekurve ansehen. Kurz, mit steigendem Preis sinkt die Menge. Wie sie das tut ist dabei unwichtig.

    Die Nachfrage zur Studie wäre bestimmt auch höher müsste man nicht knapp 3.000 Dollar dafür bezahlen ...

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