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Optimierung des Startprozesses

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  1. Optimierung des Startprozesses

    Autor: 1st1 24.11.08 - 10:06

    Die wollen den Startprozess verbessern, in dem Dienste und Treiber usw. früher (also vor der Anmeldung) geladen werden. Es mag dann zwar sein, dass man nach der Anmeldung dann schneller arbeiten kann, aber die Sachen müssen ja so oder so geladen werden, das heißt die Zeit bis man schaffen kann, gemessen ab dem Moment wo man den PC einschaltet, dürfte sich nicht grundlegend ändern. Ich befürchte sogar, dass es schlechter wird, weil das System versucht, mehr gleichezitig zu laden und zu starten. Bei gleichzeitigen parallelen Zugriffen auf die Platte wird diese aber langsammer. Oder braucht man jetzt für das Betriebssystem zwingend ein RAID-System???

    Verbesserunsvorschlag: Das System analysiert beim ersten Start, welche Treiber und Dienste und was sonst noch es laden muss, und packt diese auf einen schnell angebundenen Flash-Speicher (USB 2.0 ist zu langsam, SATA oder direkt PCIe wäre gut!). Solange sich nichts an diesen Diensten und Treibern ändert, ist dieses Image "gültig" und kann beim Systemstart in einem Rutsch einlesen werden und die einzelnen Teile starten, teils parallel, teils sequenziell, je nach Priorität und Anzahl der vorhandenen Cores. Erneuert man einen Treiber, nimmt einen Dienst dazu oder weg, wird dieses Image für ungültig erklärt, und beim nächsten Neustart oder mit einem im Hintergrund laufenden Dienst neu zusammen gebaut. Solch ein Image könnte auch aus den Autostartprogrammen im Startmenü gebacken werden.

  2. Re: Optimierung des Startprozesses

    Autor: iJones 24.11.08 - 10:17

    1st1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die wollen den Startprozess verbessern, in dem
    > Dienste und Treiber usw. früher (also vor der
    > Anmeldung) geladen werden. Es mag dann zwar sein,
    > dass man nach der Anmeldung dann schneller
    > arbeiten kann, aber die Sachen müssen ja so oder
    > so geladen werden, das heißt die Zeit bis man
    > schaffen kann, gemessen ab dem Moment wo man den
    > PC einschaltet, dürfte sich nicht grundlegend
    > ändern. Ich befürchte sogar, dass es schlechter
    > wird, weil das System versucht, mehr gleichezitig
    > zu laden und zu starten. Bei gleichzeitigen
    > parallelen Zugriffen auf die Platte wird diese
    > aber langsammer. Oder braucht man jetzt für das
    > Betriebssystem zwingend ein RAID-System???
    >
    > Verbesserunsvorschlag: Das System analysiert beim
    > ersten Start, welche Treiber und Dienste und was
    > sonst noch es laden muss, und packt diese auf
    > einen schnell angebundenen Flash-Speicher (USB 2.0
    > ist zu langsam, SATA oder direkt PCIe wäre gut!).
    > Solange sich nichts an diesen Diensten und
    > Treibern ändert, ist dieses Image "gültig" und
    > kann beim Systemstart in einem Rutsch einlesen
    > werden und die einzelnen Teile starten, teils
    > parallel, teils sequenziell, je nach Priorität und
    > Anzahl der vorhandenen Cores. Erneuert man einen
    > Treiber, nimmt einen Dienst dazu oder weg, wird
    > dieses Image für ungültig erklärt, und beim
    > nächsten Neustart oder mit einem im Hintergrund
    > laufenden Dienst neu zusammen gebaut. Solch ein
    > Image könnte auch aus den Autostartprogrammen im
    > Startmenü gebacken werden.


    Die Funktion gibt es doch so ähnlich seit Windows XP, nennt sich Suspend to Disc und schreibt beim Herrunterfahren den aktuellen Arbeitsspeicher-Inhalt auf die Festplatte. Auch damit ist ein Systemstart wesentlich schneller durchzuführen, als ein herkömmlicher.

    Vista optimiert sich ja ständig selbst. Nur kommt es mir manchmal so vor, dass grade diese Selbstoptimierung und die ständigen Defragmentierungen und Indizierungen das System verlangsamt. Naja, wenigstens wird jetzt im Ruhemodus nicht mehr die Festplatte ständig aktiv, weil das System meint, die Defragmentierung durchführen zu müssen :-)

  3. Re: Optimierung des Startprozesses

    Autor: MorgulsAngst 24.11.08 - 11:50

    1st1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die wollen den Startprozess verbessern, in dem
    > Dienste und Treiber usw. früher (also vor der
    > Anmeldung) geladen werden. Es mag dann zwar sein,
    > dass man nach der Anmeldung dann schneller
    > arbeiten kann, aber die Sachen müssen ja so oder
    > so geladen werden, das heißt die Zeit bis man
    > schaffen kann, gemessen ab dem Moment wo man den
    > PC einschaltet, dürfte sich nicht grundlegend
    > ändern. Ich befürchte sogar, dass es schlechter
    > wird, weil das System versucht, mehr gleichezitig
    > zu laden und zu starten. Bei gleichzeitigen
    > parallelen Zugriffen auf die Platte wird diese
    > aber langsammer. Oder braucht man jetzt für das
    > Betriebssystem zwingend ein RAID-System???

    Es gibt zwei Aufgaben:

    1.) Daten müssen gelesen werden - daran kann man nichts ändern. Man muß also dafür sorgen, daß Daten möglichst früh für spätere Aktionen im Arbeitsspeicher landen. Da ists natürlich hilfreich, wenn die benötigten Daten "günstig" auf der Festplatte liegen und die Festplatte möglichst schnell ist.

    2.) In der Zeit, in der aus dem Arbeitsspeicher gelesen wird (Start von Diensten, etc.) muß die Prozessorlast so hoch wie möglich sein. Das erreicht man nicht, wenn man Dienste nach der Reihe startet sondern wie geplant parallel. Sprich: Die stärkere Belastung des Systems ist durchaus gewollt.

    > Verbesserunsvorschlag: Das System analysiert beim
    > ersten Start, welche Treiber und Dienste und was
    > sonst noch es laden muss, und packt diese auf
    > einen schnell angebundenen Flash-Speicher (USB 2.0
    > ist zu langsam, SATA oder direkt PCIe wäre gut!).

    Hardwareupgrades, damit das OS flutscht? Na das kam ja bei Vista schon gut an. ;)

  4. Re: Optimierung des Startprozesses

    Autor: Wayne2k 24.11.08 - 12:16

    Ich hatte deine Idee ebenfalls kürzlich als mögliche Beschleunigung des Bootvorganges im Kopf. Kurz nach dem BIOS POST einfach ein 1-2 GB Grosses File (Plus durch Sequentielles Lesen) von der Festplatte in den RAM lesen und dann dort parallel abarbeiten...

  5. Re: Optimierung des Startprozesses

    Autor: forschi 24.11.08 - 13:22

    Du meinst also einen Ruhezustand, der ein Abbild des Rechners direkt nach dem Hochfahren darstellt. Dieses Abbild wird erst verworfen, wenn sich Dienste, Autostartprogramme oder Treiber ändern.

    Eigentlich gar nicht mal so blöd, die Idee. Der Haken beim Normalen Ruhezustand ist ja, dass er sich auch mit der Zeit "voll müllt". Bei XP ist das kein großes Problem: wenn man den Rechner alle 6-8 Wochen tatsächlich mal neu startet, dann kann man den Ruhezustand als "normalen" Ausschaltemodus verwenden.

    Bei Vista ist das leider nicht so einfach, weil da der Modus zum "Energiesparen" erst mal den Bildschirm schwarz macht und man gar nicht weiß, was eigtl. grad passiert. Vielleicht ist der Ruhezustand von Windows 7 wieder vernünftig nutzbar. Die Idee, Hybernate und Suspend so zu kombinieren, dass man nur das Image von der Platte laden muss, wenn man dem Rechner den Saft klaut und man ansonsten den PC direkt wieder aufwecken kann, ist ja schon gut. Der Informationsmangel beim Herunterfahren ist aber etwas irreführend. Außerdem dauert das gefühlt 5-10mal so lang wie bei XP.

    Vielleicht könnte man Windows 7 mit ausreichenden Programmierkenntnissen und Wissen über die internen Routinen zur Treiberinstallation, so erweitern, dass der Ruhezustand vernünftig nutzbar ist.

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