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Mit Fusionskraft...

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  1. Mit Fusionskraft...

    Autor: RTZZ 27.11.08 - 18:53

    ...wären (fast) alle Probleme der Welt gelöst!

  2. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: Fuchur 27.11.08 - 18:56

    Verdammter Noob!

    Fusionsenergie ist auch nicht strahlungsfrei!!!
    Dabei entsteht vllt. weniger verstrahlter Abfall, aber jeglicher verstrahlter Abfall ist zuviel, da er sich dafür ja zigtausend Jahre hält.

    Erst schlau machen... dann posten!

  3. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: RTZZ 27.11.08 - 19:09

    Du bist hier der N00b, wenn DU dich schlau gemacht hättest wüstest du das bei der Kernfusion KEIN Atommüll entsteht, KEINE Gefahr von Reaktorunglücken und KEIN Transport von Radioaktiven Stoffen, der EINZIGE Müll was dabei entsteht ist der Reaktor, nachdem er aus dem Betrieb genommen wird!

  4. wird´s auch nix!

    Autor: ln 27.11.08 - 19:12

    RTZZ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...wären (fast) alle Probleme der Welt gelöst!


    Ach, Kriege und Hunger enden plötzlich?

  5. Re: wird´s auch nix!

    Autor: RTZZ 27.11.08 - 19:15

    Vielleicht, da die meisten Kriege ja um Öl gehen und Öl ja dann wertlos wäre...

    Aber aus der Menschheit wird hald nicht schlau...

  6. Re: wird´s auch nix!

    Autor: hald 27.11.08 - 19:19

    wer ist hald?

  7. Re: wird´s auch nix!

    Autor: RTZZ 27.11.08 - 19:21

    hald schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wer ist hald?
    hoppla

    sollte heißen:
    Aus der Menschheit wird man hald nicht schlau.

  8. Re: wird´s auch nix!

    Autor: ölboy 27.11.08 - 19:21

    nicht plötzlich aber es wäre ein guter schritt

    Anfangs wird es aber sicher eine Technik der Industrielaender sein - für die "Anderen" ist es schlicht nicht bezahlbar und wahrscheinlich auch nicht verfügbar.
    Dadurch wird Öl sicher "spott" billig und die verblasen dann das restlich Öl.
    Verbraucht werden wird es so oder so ....

    Gruß

  9. Re: wird´s auch nix!

    Autor: RTZZ 27.11.08 - 19:33

    ölboy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > nicht plötzlich aber es wäre ein guter schritt
    >
    > Anfangs wird es aber sicher eine Technik der
    > Industrielaender sein - für die "Anderen" ist es
    > schlicht nicht bezahlbar und wahrscheinlich auch
    > nicht verfügbar.
    > Dadurch wird Öl sicher "spott" billig und die
    > verblasen dann das restlich Öl.
    > Verbraucht werden wird es so oder so ....
    >
    > Gruß
    Wenns so Spottbillig ist, einfach aufkaufen und verschimmeln lassen...

  10. Re: wird´s auch nix!

    Autor: Pessimist 27.11.08 - 19:34

    Kriege, Hunger und andere Notstände machen wir uns Menschen selber damit uns nicht langweilig wird.

    Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung

  11. Re: wird´s auch nix!

    Autor: zztr 27.11.08 - 19:36

    > hoppla
    >
    > sollte heißen:
    > Aus der Menschheit wird man hald nicht schlau.

    Autsch. ...oder sollde ich sagen: audsch?

  12. Re: wird´s auch nix!

    Autor: Nachrechner 27.11.08 - 19:41

    Nur weil wir Öl dann nicht mehr für die Energieproduktion verpulvern heißt das noch nichts.

    Wir brauchen das für Plastik, Medikamente, Farben etc...

    Öl wird dafür verwendet weil es eben "billig" und verfügbar ist. Erst durch Teuerung lohnt es sich ja umzusatteln auf andere Rohstoffe/Techniken.
    Dumm ist eben dass man nicht schnell davon wegkommt da man diese Alternativen erst erforschen muss und die Investition in Alternativen sich erst auszahlen wenn sie a) funktionieren b) günstiger sind als Öl.

    Ist halt das übliche Dilemma. Rational gesehen wissen wir schon, was zu tun wäre. Aber glücklicherweise sind wir irrational und EHER auf Erträge aus mit denen wir rechnen können als mit groben Wahrsagungen (unser Gehirn würde bei solchen Zukunftsgrübeleien unweigerlich depressiv werden).

  13. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: lol@n00b 27.11.08 - 20:07

    lol! greenpeace bemängelt aber die CO2 emission du n00b

  14. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: DAUUser 27.11.08 - 23:24

    Dann besteht die Sonne sicherlich aus Radioaktiven Material? Nein?

    hm...

    Ist Helium Radioaktiv? Nein?
    Ist Wasserstoff Radioaktiv? Nein?

    Es könnte höchstens etwas schief laufen und Uran entstehen - vielleicht, wer weiß wozu ein Fehler in einer Formel führen kann, die es noch garnicht gibt.

  15. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: zaph 27.11.08 - 23:56

    Nun

    wir haben zwei Arten von Abfall. Den für den sich die Leute interessieren und den für den sie sich nicht interessieren.
    In die erste Kategorie fallen zum Beispiel verbrauchte Brennelemente, in die zweite fallen Abfälle aus Chemiefabriken.

    Verbrauchte Brennelemente strahlen sehr lange stark, sind aber ansonsten relativ ungefährlich solange man ihnen nicht zu Nahe kommt. Strahlung von radioaktiven Elementen ist vor allem immer dann gefährlich wenn das Zeug in unseren Körper gelangt. (Z.B. Tschernobyl).

    Abfälle aus Chemiefabriken sind teilweise hochgiftig, flüssig und fallen in viel viel größeren Mengen an. Und sie werden für IMMER giftig bleiben. Das Zeug stellen wir in Fässern in Stahlfässern in irgendwelche verlassenen Mienen.


    Andere Anregung zum Nachdenken:
    Feststoffe wie verbrauchte Brennelemente lassen sich sehr sicher lagern. Das eigentliche Problem ist eher das Risiko durch den Betrieb von AKWs. Und selbst das ist sehr gering. Das Risiko duch einen Unfall in einem AKW zu schaden zu kommen ist deutlich geringer als das Risiko im Strassenverkehr ums Leben zu kommen.

    Dennoch sind wir bereit mit dem einen Risiko zu leben, nicht aber mit dem anderen.

    Einfach auf AKWs zu verzichten und damit einen Ausbau der KohleKWs zu forcieren halte ich fuer sehr unverantwortlich. (Leider ist selbst schon die Schätzung, dass bis in 20 Jahren die regenerativen Energien verdoppelt werden können, sehr optimistisch - und das reicht leider auch noch lange nicht um den Wegfall der AKWs abfangen zu können.)

  16. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: Nachrechner 28.11.08 - 00:14

    Nun das mit dem Risiko ist so eine menschliche Sache ;). Das Leben ist gefährlich, also muss man sich nicht immer und über alles Sorgen machen, lebend kommen wir da sowieso nicht raus ;).

    Ich würde nicht behaupten, dass ein AKW ungefährlich ist. Das hängt von Bauart etc. ab. Nur hat Tschernobyl uns ziemlich stark geprägt. Da ist ein Meiler hochgegangen (die Bauart und Handhabung war ja auch ähm... sagen wir mal unzureichend) und es gab nicht nur kleine örtliche Auswirkungen sondern das Zeug hat sich ziemlich weit verteilt. Sowas prägt nunmal.
    So gesehen ist der Betrieb einer "gut konstruierten" Anlage nicht negativ, aber auch nicht so ertragreich (Hochtemperaturreaktoren fliegen uns bestimmt nicht um die Ohren, werfen aber auch weniger Strom ab).

    Die Lagerungsproblematik ist vor allem der Knackpunkt. Niemand kann dir sicher sagen dass die Salzstöcke wirklich verlässlich für die "Ewigkeit" sind, da würde ich eher noch Kernfusionsrückstände die nur "ca. 100 Jahre" strahlen reinpacken. Aber versichern, dass das Zeug dort tausend Jahre lagert ohne dass was passiert... Dafür ist die Zeitachse doch ein wenig zu lang).

    Die Abfälle von der Chemiefabrik werden nicht einfach nur "abgestellt". Dafür haben wir Deutschen die "Umwelttechniker" erfunden... Es wird sehr wohl daran geforscht wie man diese "Rückstände" wieder aufbereiten kann (Bakterien leisten hier sehr gute Dienste) und das weltweit (wenn man Geld aus der Schlacke machen kann, wird sich jemand finden der das zu Geld macht).

    Über den Erhalt von AKWs zur Überbrückung kann man reden, jedoch würde ich nicht ohne weiteres zu AKW Ja und Amen sagen. Auf alle Fälle die Alternativen gegenrechnen und das vor allem nicht von Erzeugern die sehr genau wissen was sie wollen.

  17. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: zaph 28.11.08 - 00:33

    Momentan sind die einzigen wirklichen Alternativen (im Grundlastbereich) zu AKWs, die Braunkohle und Steinkohlekraftwerke.

    Leider kommt dann hinten sehr viel CO2 raus. Wenn die CO2 Abscheidung dann mal so weit ist, kann man das CO2 zwar aus dem Abgas raus halten, hat aber wieder eine neue Lagerproblematik.

    Ich bin mal gespannt wie die Entwicklung hier im süddeutschen Raum weiter geht. Windturbinen sind in den Touristengebieten unbeliebt, und in den restlichen Gegenden eher ineffizient. Solarkollektoren sind in Deutschland allgemein relativ ineffizient und Geothermie geht an vielen Orten wegen der Bodenschichten nicht. Stromgewinnung aus Wasserlaufen ist schon stark ausgebaut, und hat ausserdem wieder andere unerwünschte ökologische Nebeneffekte...
    Das ganze vor dem Hintergrund des hohen Energiebedarfs der süddeutschen Industrie.

  18. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: Nachrechner 28.11.08 - 00:51

    Einem Atommeiler würde ich dezentrale Blockheizkraftwerke vorziehen. Mit was man diese dann befeuert (Diesel, Benzin, Holz, Wasauchimmer) ist auch ne Frage. Aber effizienter wäre die Infrastruktur auf alle Fälle. Da sie auch Wärme liefert und Ausfallsicherer (wenn eins ausfällt können die anderen zugeschalten werden etc.).

    So ein AKW lässt sich nicht mal so kurz ein und ausschalten.

    Bin selber in der süddeutschen Region tätig. Da sind BHKW wegen der Zersiedelung sowieso besser geeignet. Von der Abwärme kann ein Dorf auch gut geheizt werden (was beim AKW einfach verpufft).

    Wie sehr sich die Co2 Abscheidung rentiert, finde ich noch etwas fragwürdig (denn weg ist es ja nicht, sondern nur aufwendig gelagert). Da ist es wohl kosteneffektiver es in natürliche Co2 "Depots" wie Pflanzen zu lagern.

    Langfristig gibt es verschiedene Lösungen (das von mir bereits erwähnt Konzept mit den Parabolspiegeln https://forum.golem.de/read.php?29199,1540088,1540104#msg-1540104) klingt jetzt noch utopisch aber in irgendeiner Form doch praktikabel.

  19. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: Atomix 28.11.08 - 00:55

    zaph schrieb:

    >
    > Verbrauchte Brennelemente strahlen sehr lange
    > stark, sind aber ansonsten relativ ungefährlich

    lol

    > solange man ihnen nicht zu Nahe kommt. Strahlung
    > von radioaktiven Elementen ist vor allem immer
    > dann gefährlich wenn das Zeug in unseren Körper
    > gelangt. (Z.B. Tschernobyl).
    >

    Es reicht schon das es strahlt, hast du dir die Flora und Fauna um ein AKW mal angesehen ?


    > Abfälle aus Chemiefabriken sind teilweise
    > hochgiftig, flüssig und fallen in viel viel
    > größeren Mengen an. Und sie werden für IMMER
    > giftig bleiben. Das Zeug stellen wir in Fässern in
    > Stahlfässern in irgendwelche verlassenen Mienen.
    >
    und warum weils wie beim AKW so ist das Giftige Stoffe potenziert werden und in hoher konzentration immer giftig sind...



    >
    > Andere Anregung zum Nachdenken:
    > Feststoffe wie verbrauchte Brennelemente lassen
    > sich sehr sicher lagern.

    lol, ja klar, aber sicher nicht über die langen Halbwertzeiten,
    alleine der Kosten Nutzen Faktor stimmt da nicht...


    Das eigentliche Problem
    > ist eher das Risiko durch den Betrieb von AKWs.

    oder den Abbau,
    oder das lager
    erst kürzlich ist eine Testsalzbergwerk abgesoffen
    ein Biologisches Desaster weil dort Grundwasser eingedrungen ist,
    für millionen von Jahren verseuchtes Wasser...



    > Und selbst das ist sehr gering. Das Risiko duch
    > einen Unfall in einem AKW zu schaden zu kommen ist
    > deutlich geringer als das Risiko im
    > Strassenverkehr ums Leben zu kommen.

    lol, also bei mir gabs verstrahlte Pilze
    und Tschernobyl ist sehr sehr weit weg,
    selbst heute noch kann man die erhöhte Strahlung messen
    nur das haben viele vergessen und sammeln wieder wie früher Pilze zum Abendessen...

    >
    > Dennoch sind wir bereit mit dem einen Risiko zu
    > leben, nicht aber mit dem anderen.
    >

    AKWs sind kein Risiko wert, weil die technik ist vorsinnflutlicht
    denn sie ist nur eine indirekte Energie im Prinzip ist Atomkraft Dampfkraft, denn was machen die Brennelemente denn schon
    sie heizen wasser auf, mehr nicht, das schafft man auch locker mit Spiegeln und Linsen in Wüstengebieten...
    und die Energie kann man dort in Wasserstoff spalten...



    > Einfach auf AKWs zu verzichten und damit einen
    > Ausbau der KohleKWs zu forcieren halte ich fuer
    > sehr unverantwortlich. (Leider ist selbst schon
    > die Schätzung, dass bis in 20 Jahren die
    > regenerativen Energien verdoppelt werden können,
    > sehr optimistisch - und das reicht leider auch
    > noch lange nicht um den Wegfall der AKWs abfangen
    > zu können.)


    je früher die Vorsinnflutliche AKW Technik beerdigt wird umso besser,
    Atomenergie würde erst dann wirklich ein Sprung sein wenn man die Energie der Strahlenden Elemente direkt abgreifen könnte, und nicht über umwege wie Wasserdampf...

    und nochmal der Menschliche Verstand hat schwierigkeiten das Problem mit Halbwertszeiten zu verstehen der Normmensch vergisst Gefahren schon nach 2 Jahren...


  20. Re: Mit Fusionskraft...

    Autor: Nachrechner 28.11.08 - 01:10

    Ich stimme dir in weiten Teilen zu. Nur würde ich doch einiges richtigstellen. In direkte Nähe eines heute üblichen AKWs (keine russische Baureihe) ist definitiv keine verdorrte Wüstenlandschaft. Schau einfach rüber zu unseren französischen Nachbarn.

    Moderne AKWs sind nicht solche "vorsintflutlichen" Teile wie du sie mit Tschernobyl vergleichst (Sieh dir mal die Hochtemperaturreaktoren an, da kann nichts hochgehen. Das Terroristen das hochjagen... Wohl kaum, da lohnt es sich eher den Sprengstoff auf dem Oktoberfest zu platzieren, da haben die mehr davon).

    Trotzdem befürworte ich AKWs nicht. Die Lagerproblematik ist zu kritisch.

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