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Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: throgh 03.12.08 - 09:57
Seit einigen Jahren schon werden Softwareprodukte durch Kopierschutzmaßnahmen beeinträchtigt. Manche davon sinnvoller, andere wiederum weniger sinnvoller. Aber allen gemein: Es sind Kopierschutzmaßnahmen. Dies betrifft hauptsächlich Spiele und Unterhaltungssoftware. Andere Applikationen wie z.B. 3D Studio MAX setzen auf Donglesysteme (inzwischen nur noch durch Zusatzsoftware) oder Lizenzierungssysteme und -serverdienste (Solidworks). DVD- und BluRay-Medien werden auch schon seit geraumer Zeit "geschützt". Nun hat die Industrie begonnen die sog. Onlineaktivierungen für sich zu entdecken und verspricht im Gegenzug MEHR Sicherheit und MEHR Features (Zusatzinhalte, kostenfreie Erweiterungen etc.). Aber objektiv betrachtet ist das nur eine Lüge für mehr Umsätze (und Konsumkontrolle), da langfristig NIEMAND kostenfrei ein Produkt unterstützen wird. Nun will man neben diesen Schutzmaßnahmen auch noch einen "Diebstahlschutz" einbringen.
Jetzt stellt sich der geneigte Kunde die Frage: Was kaufe ich denn da eigentlich noch? Was ist wenn die Freischaltung nicht funktioniert hat? Was wenn sie durch einen Fehler wieder aktiviert wird? Und funktioniert der Rest dann korrekt? Tja, liebe Kunden: Prinzipiell werden wir in Zukunft nur noch eine Lizenz zum weiteren Ausgeben von Geld kaufen. Was ist das Ziel? Profit und Konsum! Ist das "unser" Ziel? Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Nur sollten wir alle uns darüber im Klaren sein, dass nicht die Industrie bzw. die Wirtschaft unser Konsumverhalten beeinflusst. Das sind wir selbst. Und wenn wir damit ENDLICH beginnen diese Maßnahmen durch Konsumentzug abzublocken, werden die Unternehmen das auch merken und mal wieder endlich die Frage stellen: Liebe Kunden, was braucht ihr denn? Was wollt ihr? Und wie wollt ihr es? -
Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: gamer666 03.12.08 - 10:02
FULL ACK
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Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: Mitwisser 03.12.08 - 10:07
Ich bin auch der Meinung, dass so nur ein weiterer Apperart eingefügt werden soll, der die Konsumenten kontrolliert und beschränkt. (So wäre es zB möglich einen Weiterverkauf von Datenträgern CD/DVD zu unterbinden)
Ebenso wird es erforderlich, dass alle Wiedergabegeräte vernetzt werden... prinzipiell finde ich es ja gut mir mit allen möglichen Geräten irgendwas aus dem Netz laden zu können (Radio, Filme, Daten), aber ich will, dass nur das geladen wird, was ich will - und nicht das kontrolliert wird was ich mache. Ergo bleibt alles ohne Netzwerkzugang! (Schon mal Staatsfeind Nr.1 gesehen - es wird noch viel schlimmer werden, als es da gezeigt wurde!)
Aber auch gegen die Aktivierung werden wie zuletzt schon für fast allle gängigen Kopierschutzmechanismen, Möglichkeiten gefunden, diese zu umgehen.
Am besten ist natürlich: durch NICHT ERWERB zeigen, dass wir uns nicht alles aufzwängen lassen! -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: Siga 03.12.08 - 10:14
Im Großteil hast Du recht.
Aber die Manager merken es nie.
Siehe Landesbanken, Banken, Firmen,...
Der Kunde hat nix zu melden. An Konsumverzicht/Konsumboykott glauben nur Linke naive Spinner und Müslis. Und nicht mal die wenn die ein Jahr dabei sind.
Zusatzbemerkung: Es wird Effektiv auch zu einem Hindernis von Gebrauchthandel und dazu soll es auch dienen.
Vielleicht auch ein Plan des Heimatschutzes, Putin-SicherheitsDienst, BND, Iran-SchwarzeMännerAufpassDienst um Linke, Rechte, Moslems, Christen, Chinesen, Taiwanesen, Kleine, Große, Schwule, Lesben, Republikaner, "Demokraten",... zu erkennen und benennen und ... und verbrennen.
Damals hiess es, wenn es keine Raubkopien gäbe, wären die Preise niedriger. Als noch keiner einen CD/DVD-Brenner hatte, glaube ich kaum, das die Spiele,... billiger waren. Ach so, wegen des vielen Contents und mehr Aufwand waren die Sachen dann teurer. Es gibt keinen Grund, warum eine BD teurer sein sollte. Der Aufwand ist quasi derselbe und das Material auch. 3D-Filme sind etwas aufwendiger. Schau halt, wo Du bleibst, wenn Du sowas produzierst. Markt nennt man das.
Das Individuum sucht seinen Nutzen zu mehren[1]. Anständige Politiker die keine Lobbyisten sind, würden das ausgewogen zwischen Urhebern, Kunden und vielleicht noch den Preis-Erhöhenden Verwertern/Zwischenhändlern/"RechteInhabern"... regeln. Stattdessen wird man aber erst kontrolliert und dann drangsaliert. Die Kunden zahlen teurer, die Urheber sehen nix davon. Nur Bertelmann/... wird fetter.
[1] D.h. die Manager greifen sich, was sie greifen können und setzen die Preise so hoch sie nur können. Monopolpreiskurve wie im Lehrbuch. Die Bücher sind schon für was gut, man muss es nur anzuwenden wissen. SCNR.
Warum werden eigentlich nicht Landkarten und Stadtpläne (an der Tankstelle geklaut) und Bücher aktivierungsprlfichtig ? Bücher werden vielleicht viel mehr geklaut. Oder Musik-CDs ?
Nein. teure Filme sollen geschützt werden. Hmm.
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Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: throgh 03.12.08 - 10:21
Du wirst von mir nichts Gegenteiliges hören: Vernetzung über WLAN oder Blue-Tooth hört sich wirklich super an, wenn man z.B. neue Wiedergabegeräte in den Händen hält. Aber wenn man verstanden hat, was sich so alles mit RFID-Chips anstellen lässt und welche Informationen ich alleine nur über das Handy eines Menschen erhalten kann, wird einem wirklich bange. Es müssen einfach noch mehr Menschen "wach" werden und merken, dass wir schon lange dort angekommen sind, wo Dystopien wie 1984 seicht hinweisen. Nur ist das nicht immer so offensichtlich wie in den Filmen oder Büchern. (Man verzeihe mir den gewollt überspitzt formulierten Vergleich an dieser Stelle. ;P)
Wenn man versucht gegen biometrische Ausweise, Onlineaktivierungen und Zwangsregistrierungen (Liste beliebig erweiterbar) zu protestieren oder nur zu argumentieren, erhält man bisweilen nur die lapidare Antwort: "Ich habe doch nichts zu verbergen." Arme Welt, sage ich da nur. -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: Avalanche 03.12.08 - 10:25
Vermutlich wird es so sein, dass man als ehrlicher Kunde wieder alle Nachteile davon hat:
- neue Hardware
- billiger wird es eh nicht
- mehr Bonusmaterial? Das ist doch lächerlich!
- weniger Rechte
Was soll denn sein, wenn die versehentlich den Schutz wieder anmachen (und rein statistisch gesehen muss das ja Kunden passieren)? Kriege ich dann eine angemessen Entschädigung oder darf ich dann studenlang mit irgendwelchen Hotlines rumtelefonieren und kriege das nur wieder aktiviert, wenn ich den Originalkassenzettel an dubiose Adressen in Irland schicke*? Was ist, wenn die die Aktivierungsserver abschalten? Bekomme ich dann automatisch eine Entschädigung?
Es ist echt lächerlich, wie wenig die Politik auf Seiten der ehrlichen Verbraucher steht. Hier wäre echter Klärungs- und Handlungsbedarf. Aber statt dessen wird lieber über irgendwelche Internetsperren diskutiert, bei denen man sich fragen muss, wie weit die schon von vorneherein gegen das Grundgesetz verstoßen...
*) Anspielungen an das Canon Cashback Verfahren sind rein zufällig. -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: throgh 03.12.08 - 10:26
Schon klar soweit. Der Plan war ja auch nicht zum kompletten Verzicht aufzurufen (funktioniert so oder so nicht). Aber zum Nachdenken sollte es schon anregen. Und hier reicht ein simples: "Lieber Kunde, du wirst veralbert!" leider nicht aus. Insofern muss man schon überspitzt argumentieren.
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Das ist das Ende ...
Autor: ~jaja~ 03.12.08 - 10:27
..., äh ... ich meine das Revival des Buches!!!!111einseinself
"Let us hear the suspicions. I will look after the proofs." Sherlock Holmes - The Adventure of the Three Students -
Re: Das ist das Ende ...
Autor: throgh 03.12.08 - 10:28
Wegen mir gern. Ein richtig gutes Buch kann mich aber nicht lange halten (zu schnell durchgelesen ;P).
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Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: mwr87 03.12.08 - 10:29
In dem Artikel hört sich des mehr nach einem Deaktivieren vom Chip an der Kasse an. Ist ja bisher nicht viel anderst bei den Dicken Plastikhüllen mit ihren RFID-Chip. Wieos soll also das Ganze den Weiterverkauf behindern ?
Dies ist ein Diebstalschutz und keine Behinderung. Sicher ist es ärgerlich wenn dieser "Chip" nicht deaktiviert ist. Aber das Problem kennt man ja schon vom Textilien deren RFID nicht richtig deaktiviert wurde und man jedesmal Piept beim durchschreiten der Pforten.
PS: Ich bin kein Fan von DRM,SecuROM und BKA-Gesetz. Ich mag nicht mal Steam und bin gegen die Bevormundung. Aber Leute hier handelst es sich legiglich um einen Diebstahlschutz. Mehr nicht .... das hatt nix mit Onlineaktivierung oder so zu tun ...
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Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: OOOOOoooOOO 03.12.08 - 10:37
hm sag ma was schreibst Ihr hier eigentlich alles für komisches zeug? Oo
Ihr leidet echt brutal an paranoia ... lest euch nochmal den artikel durch, dann versuchts zu verstehen u dann darüber nachdenken, vielleicht geht euch dann ein licht auf, nun ja, vielleicht :)
hier gehts einfach um nen diebstahlschutz, nicht mehr und nicht weniger, sobald du die dvd/bluray oder was auch immer gekauft hast, läßte den chip an der kasse deaktivieren und aus die maus, sowas gibts doch auch bei klamotten usw, oder regt ihr euch da etwa auch auf so auf und läuft nur noch nackig rum? ;D
also lasst ma die katze im sack, ist alles halb so schlimm :) hier gehts nicht um online aktivierung und sonstigem müll :) -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: throgh 03.12.08 - 10:38
Dann stell dir mal bitte die Frage warum sich auf einmal die Industrie mit einem "Diebstahlschutz" beschäftigt, wo doch eigentlich Kaufhäuser oder Fachmärkte sich bisher um Diebstahlsicherung gekümmert haben. Besteht hier auf einmal Handlungsbedarf, weil im letzten Monat ein Umsatzeinbruch beim Konsum von Unterhaltungsmedien zu verzeichnen ist? Und das haben dann wieviele Diebstähle verursacht? Ich denke hier ist mal wieder mehr im Busch. Lieber ein "ungesundes" Misstrauen (weil zuviel) als eine nahezu "blinde" Akzeptanz, weil die Hersteller ja schon wissen was sie tun.
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Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: Tantalus 03.12.08 - 10:42
Also, mochmal in aller Kürze für Kurzdenker wie Dich:
- Diebstalschutz, der an der Kasse entfernt wird, gibts schon längst (ohne dass neue Hardware gebraucht wird). Also wozu?
- Im Text ist von "beliebig vielen" Aktivierungen und Deaktivierungen die Rede. Wozu, wenn es Deiner Aussage zufolge ein einmaliger Vorgang sein soll?
Ich hoffe, der Groschen fällt.
Gruß
Tantalus -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: adlerweb2 03.12.08 - 10:43
> hier gehts nicht um online aktivierung und sonstigem müll
Ich wüsste nicht, dass da eine genaue Beschreibung der technischen Umsetzung im Artikel war... Als "Schutz" kann man viel verkaufen. -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: mwr87 03.12.08 - 11:01
1.
Ich halte Leute für Blind die nicht mal schauen was die EMA ist. Dazu gehöhren auch Größen wie Amazon und Toys'R'us sowie andere "Händler".
2.
Ist diese Organisation nicht Profit-Orientiert
und 3. Habe ich nix dagegen wenn sich diese "Sicherungsmaßnahme" genauso verhält wie die bisherigen. Hier vergessen wohl Einige, dass der Datenträger nicht solange ihr Eigentum ist, bis er bezahlt ist und die Reihenfolge an der Kasse sieht wie folgt aus . Spiel aufs Band legen, Chip Deaktivieren oder Plastikhülle entfernen, Spiel bezahlen und Schlussendlich das Spiel auch ausgehändigt bekommen bzw an der Info abhohlen. Erst dann ist man im Besitz des Datenträgers. Und wenn man das ist sollte dieser Chip bereits deaktiviert sein. Ende.
Und nicht alle Datenträgern werden in Dicken Plastikhüllen verkauft oder an der Info ausgegeben. Ich habe schon öfteres eine Leere CD-Hülle an der Roten Pyramide oder in den Krustelkisten gesehen mal von den vielen "Heftchen" ohne CD. Welche mal schnell ohne Hülle eingesteckt werden.
Summiert man das, dürfte ein dickes Sümmchen zusammenkommen.
Ich bin nicht für übertrieben harte Schutzmaßnahmen, die Regelrecht den Käufer bevormunden. Aber man soll nicht jede neue Sicherungstechnik gleich verteufeln bevor man sie richtig vorgestellt hatt ... -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: Kakashi 03.12.08 - 11:01
Davon abgesehen, dauert es auch nur Monate (wenn der Schutz gut ist) bis es geknackt wurde, und das Medium direkt im Abspielgerät aktiviert werden kann, dann ist es auch wieder gut...Kann mir momentan auch nicht vorstellen dass so viel geklaut wird, das sich so ein Schutz überhaupt auf "Gewinn" auswirken kann...wenn geklaut, dann aus dem INET, und da gibt e halt den Chip wieder nicht...alles quatsch :/
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Performing an accidental wipe on your CEO smartphone could achieve a career limiting reaction.
“Andrew Bettany” -
Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: Tantalus 03.12.08 - 11:17
mwr87 schrieb:
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> Ich bin nicht für übertrieben harte
> Schutzmaßnahmen, die Regelrecht den Käufer
> bevormunden. Aber man soll nicht jede neue
> Sicherungstechnik gleich verteufeln bevor man sie
> richtig vorgestellt hatt ...
Ein gesundes Misstrauen ist angesichts der jüngsten Vergangenheit aber durchaus angebracht (Sony-Rootkit, Aussagen von EA hinsichtlich Gebrauchtmarkt, limitierte Onlineaktivierung von Spielen etc). Und Misstrauen ist genau das, was dieser Vorstoß mehr als genügend erweckt (u.A. "beliebig oft aktivier- und wieder deaktivierbar").
Gruß
Tantalus
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merkbefreit oder was?
Autor: dgsdg 03.12.08 - 11:31
rfid ist schon seit jahren im einsatz. das soll mit sicherheit nicht neuerfunden werden.
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Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: throgh 03.12.08 - 15:00
Diebstahl gibt es schon solange es die Menschheit gibt. Das soll jetzt natürlich keinen Grund für dessen Daseinsberechtigung sein, aber es soll auch nicht das Gegenteil sein. Wenn ein Mensch etwas unbedingt möchte, dann wird er auch Mittel und Wege finden sein Ziel zu erreichen. Es muss ja noch nicht einmal aus bösen Motiven geschehen. Aber diese sog. Diebstahlsicherung ist vergleichsweise etwas überdimensioniert und lässt mehr vermuten als es zunächst den Anschein hat. Meine Kernaussage bleibt bestehen: Konsum? Kein Problem, ohne das bewegt sich heutzutage nicht mehr allzu viel. Aber ich möchte mir immer noch selbst aussuchen, was ich wann und vor allem wie "konsumiere". Und die Medien, die ich als Kunde konsumiere möchte ich auch möglichst barrierefrei "konsumieren". In diesem Fall kann man nun wirklich nicht von "barrierefrei" sprechen.
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Re: Wieviel "Schutz" vertragen digitale Medien?
Autor: Siga 03.12.08 - 16:25
Aus dem Artikel:
"So sollen alle optischen Datenträger mit einer "Händler-ID" sowie einer "eindeutigen Datenträger-ID" versehen werden, die in mehreren Datenbanken – beim Händler und beim Hersteller – erfasst werden."
Bei RFID hat jedes Produkt eine eindeutige ID. Jeder Schokoriegel hat eine Identität. Damit kann man geliehene Bohrmaschinen oder Ersatztteile in Autos unterscheiden. EANs/Barcodes hingegen sind für jedes der Produkte gleich. Zugriff auf die RFID-Datenbanken natürlich nur Hersteller und nicht etwa ich als Kunde das ich sehen kann, wann der Autoreifen produziert wurde.
Bei RFIDs kann man punktgenau sehen, welcher SchokoRiegel verkauft wurde und gleich nachliefern. Man kann und wird damit Grauimporte verhindern.
D.h. unter dem Diebstahlschutz soll hier die totale Überwachung wer welches Medium gekauft hat eingeführt werden. Und warum/wie soll ein Medium deaktiviert werden ? Das klingt extrem suspekt. Und wieso muss auf mein Medium eine Händler-ID ? Geht keinen an, wo ich meine DVDs kaufe.
Am besten gleich beim Zoll automatisiert Fremd-Filme/Billige SerienBoxen herausfischen.
Wäre es offline, hätte ich auch nichts dagegen. Diebstahl ist doof und müssen die ehrlichen Käufer mitbezahlen. Aber die Suspektheit der Beschreibung lässt nur das mieseste und fieseste vermuten. Allerdings ist EMA keine Produzentenvereinigung. Evtl. sind Amis doof und haben seit Jahrzehnten schon keine Warensicherung. Deren EAN12 ist ja auch kürzer als die Weltweite EAN(13). SCNR.
OT: Teilweise gabs bei heise da gelegentlich Infos zu. z.b. Hüllen in denen Stifte/Pfähle stecken, die dann an der Kasse mit zwei Magneten irgendwie "geöffnet" werden und man dann rauszieht damit es am Ausgang nicht piepst. Im Gegensatz zu einfachen Warensicherungen die aussen kleben oder mit Magneten deaktivierbar sind, muss hier mit zwei Magneten punktgenau gemeinsam der Verschluss geöffnet werden. Evtl sind die Stifte/Pfähle die man dann rauszieht auch nicht deaktivierbar.
Optische Datenträger vertragen ja beliebig Magnetismus.
Wiederverwendbar wäre nett. Dann kann man die wieder reinstecken. So eine Warensicherung kostet den Händler auch ein paar Cent. Bei MediaMarkt egal, bei ZeitschriftenJohnny/Supermarkt blöd. Warensicherung könnte in der Fabrik extrem viel billiger eingebaut werden.



