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GNU soll der Blitz beim Sch*ßen treffen!
Autor: Die wirklich echte Freiheit 04.12.08 - 13:17
Wenn Euer Bäcker Multimillionär ist (wie z.B.
der Gründer von Ubuntu, Mark Shuttleworth)
und für alle Bürger Eurer Kleinstadt Backwaren
backt und sie Euch nach Hause liefert, können
alle dortigen Bäcker zu machen. Es wird auch
nie jemanden geben, der dort mit Backwaren
Konkurrenz machen kann.
Deshalb ist es so gefährlich, was Richard
Stallman will: Dass alle Software frei sein
soll.
Man stelle sich also vor: Da arbeiten viele
Softwareentwickler unentgeltlich an angeblich
"freier" Software. Damit verbauen sie ihrer
Zunft (also quasi sich selbst) die Möglichkeit,
jemals eine Software mit diesem Funktionsumfang
programmieren und von der Programmierleistung
leben zu können. (Der Einwand "Dann sollen sie
halt Support dafür geben" zieht nicht, denn
wenn jemand gut programmieren kann, bedeutet
das nicht gleichzeitig, dass er ebenso gut für
Support geeignet ist bzw. das überhaupt machen
will.) Denn das Copyleft (wer nicht weiß, was
das ist, sehe bei der Wikipedia nach) verhindert,
dass Softwareentwickler auf der freien Leistung
ihrer Zunft aufbauen können, wenn sie ihren
ZUSATZ, der auf der Leistung der anderen AUFBAUT,
sie aber nicht eliminiert, vermarkten wollen.
Eine Zwickmühle.
Deshalb plädiere ich für WIRKLICH freie Software.
Das sind alle Softwareprodukte ohne Lizenzen
mit Copyleft, also z.B. die BSD-Lizenz.
Zum Schluss liegt mir eines noch besonders am
Herzen:
GNU und alle, die GNU nachlaufen, soll der
Blitz beim Scheißen treffen! -
Re: GNU soll der Blitz beim Sch*ßen treffen!
Autor: kontent 04.12.08 - 19:29
Das Geld wird nicht mit Standardkomponenten verdient, sondern mit Customization.
Zudem gibt es viele Dienste, die nicht verkauft, sondern vermietet werden, z.B. WoW.
Auf deren Servern können sie massenweise OpenSource einsetzen und sind bestimmt froh drum.



