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DRM macht mehr Probleme als "nur" als Kopierschutz

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  1. DRM macht mehr Probleme als "nur" als Kopierschutz

    Autor: Schrödinger 05.12.08 - 19:12

    Die meisten werden ja ohnehin gegen DRM sein, aber solange es DRM gibt, haben es eben noch nicht alle kapiert.

    1. Klar, Probleme mit dem Kopieren.

    Wem ist den noch nie eine CD oder DVD kaputt gegangen? Wäre doch schöner, wenn das "Orginal" sicher aufbewahrt wird, wärend man die billige sicherheitskopie nutzt, oder umgekehrt.

    2. Gerätebindung

    Im Prinzip wie bei erstens. Was wenn das Gerät kaputt ist? Da kauft man sich tolle Musik, Filme oder Bücher und dann kann man es nicht mehr verwenden, weil das Gerät kaputt ist, oder so alt, das nicht mal mehr Lautsprecher ran zu machen sind. Außerdem kann es gut sein, das z.B. ein Buch (oder Sonst.) nicht mehr verkauft wird, aus welchen Gründen auch immer und dann ist es einfach weg.

    3. Onlineprüfung

    Mal von den Datenschutzgründen ganz abgesehen, kann man mit seinem DRM-Player nicht immer und überall Online sein, um zu prüfen, ob dieses Musikstück wirklich auch teuer gekauft wurde.

    4. Microsoft DRM

    Ich schau da auch gleich zu Apple, die mit DRM ja auch bestimmen was auf den teurem DingsPod für Programme laufen dürfen und welche nicht. Bei Microsoft könnte es in Zukunft vielleicht OpenSource sein, um Konkurrenz (OpenOffice) unschädlich zu machen.

    5. Verfall

    Das es einfach Schwachsinn ist, wenn eine Datei nur 3-mal ab spielbar ist und dann kaputt geht, das brauche ich hoffentlich niemanden erklären.

    6. Fingerprint

    Da heutzutage alle möglichen Programme nach Hause telefonieren, obwohl sie es nicht sollten, ist es sehr bedenklich, wenn in der gekauften Datei Name, Kundennummer, Kaufdatum usw. beeinhaltet. Man kann ja schon zeigen, das man "seine" Band gerne hat, aber es könnte problematisch werden wenn der zukünftige Chef die dann nicht mag, aber im "OnlineResüme" welches von dritten erstellt wurde (Partner von DRM-Musikhändler) dann sowas drin steht über einem und man den job aus so einen Grund nicht bekommt.

    7. Hab ich was vergessen?

    Ah! Es ist einen Anmaßung ohne gleichen, wenn einem jemand verschreiben will wann, wo, womit ich was und wieoft sehen oder hören kann. Ich geh ja auch nicht zum Chef von SonyBMG und zieh im den Stecker aus seiner HIFI-Anlage mit der Begründung - drei mal im Monat ist doch genug. Kunden-Chef-HIFI-Management -


  2. Übertreibungen

    Autor: Popofeder 05.12.08 - 20:50

    Schrödinger schrieb:

    > 1. Klar, Probleme mit dem Kopieren.
    >
    > Wem ist den noch nie eine CD oder DVD kaputt
    > gegangen? Wäre doch schöner, wenn das "Orginal"
    > sicher aufbewahrt wird, wärend man die billige
    > sicherheitskopie nutzt, oder umgekehrt.

    Schöner wäre das. Man kann das Problem aber
    ganz leicht vermeiden, indem man die CD oder
    DVD einigermaßen sachgerecht behandelt. Die
    berühmte Katze, die die CD verkratzt hat,
    ist ein Märchen.

    > 2. Gerätebindung
    >
    > Im Prinzip wie bei erstens. Was wenn das Gerät
    > kaputt ist? Da kauft man sich tolle Musik, Filme
    > oder Bücher und dann kann man es nicht mehr
    > verwenden, weil das Gerät kaputt ist,

    Ist ja beim Auto genauso. Dann muß man es
    reparieren oder ein neues besorgen. Das ist
    kein generelles Manko von DRM, weil fast
    alle DRM-Methoden es erlauben, die Datei
    mehrmals auf sein Gerät kopieren zu können.

    > oder so alt,
    > das nicht mal mehr Lautsprecher ran zu machen
    > sind.

    Hä?

    > Außerdem kann es gut sein, das z.B. ein Buch
    > (oder Sonst.) nicht mehr verkauft wird, aus
    > welchen Gründen auch immer und dann ist es einfach
    > weg.

    Das Beispiel ist ziemlich konstruiert. Willst
    Du das nicht selbst zugeben? Es ist ziemlich
    unwahrscheinlich, dass Du ein Buch von einer
    DRM-Plattform runterlädst und es dann nie
    mehr verfügbar ist.

    > 3. Onlineprüfung
    >
    > Mal von den Datenschutzgründen ganz abgesehen,
    > kann man mit seinem DRM-Player nicht immer und
    > überall Online sein, um zu prüfen, ob dieses
    > Musikstück wirklich auch teuer gekauft wurde.

    Das ist Nonsens, weil DRM nicht bedeutet, dass
    man zum Abspielen immer online gehen muss.

    > 4. Microsoft DRM
    >
    > Ich schau da auch gleich zu Apple, die mit DRM ja
    > auch bestimmen was auf den teurem DingsPod für
    > Programme laufen dürfen und welche nicht. Bei
    > Microsoft könnte es in Zukunft vielleicht
    > OpenSource sein, um Konkurrenz (OpenOffice)
    > unschädlich zu machen.

    Was hat das jetzt mit "Microsoft DRM" zu tun?

    > 5. Verfall
    >
    > Das es einfach Schwachsinn ist, wenn eine Datei
    > nur 3-mal ab spielbar ist und dann kaputt geht,
    > das brauche ich hoffentlich niemanden erklären.

    Doch. Mir. Denn nur mit diesem Prinzip sind
    Online-Videotheken möglich, ohne dass das File
    gleich auf zig Piratebay-Servern rumfliegt.

    > 6. Fingerprint
    >
    > Da heutzutage alle möglichen Programme nach Hause
    > telefonieren, obwohl sie es nicht sollten, ist es
    > sehr bedenklich, wenn in der gekauften Datei Name,
    > Kundennummer, Kaufdatum usw. beeinhaltet.

    Auch das ist nicht spezifisch für DRM.

    > 7. Hab ich was vergessen?
    >
    > Ah! Es ist einen Anmaßung ohne gleichen, wenn
    > einem jemand verschreiben will wann, wo, womit ich
    > was und wieoft sehen oder hören kann. Ich geh ja
    > auch nicht zum Chef von SonyBMG und zieh im den
    > Stecker aus seiner HIFI-Anlage mit der Begründung
    > - drei mal im Monat ist doch genug.
    > Kunden-Chef-HIFI-Management -

    Das ist das selbe wie Punkt 5.

  3. Re: Übertreibungen

    Autor: John Wayne 05.12.08 - 22:16

    > Doch. Mir. Denn nur mit diesem Prinzip sind
    > Online-Videotheken möglich, ohne dass das File
    > gleich auf zig Piratebay-Servern rumfliegt.

    Tolles Argument. Glaubst du tatsächlich, dass Leute, die Piraterie betreiben, ihre Files von einem online Downloaddienst beziehen? Wohl kaum.

    Ich will Piraterie überhaupt nicht gutheissen, aber man muss der Tatsache ins Auge sehen, dass das illegale Angebot eindeutig besser ist: Man kommt ohne Probleme an Dateien mit guter Qualität (mp3 ab 320 kbit), auch gute Formate wie OGG oder FLAC sind vorhanden und das ganze ohne DRM oder ähnliches.

    Wieso versucht die Musikindustrie also nicht, ihr Angebot zu verbessern, oder sogar das illegale zu übertreffen? Mir kommt es so vor, als ob ihr die ganze Downloadbranche am A**** vorbei geht. Keine Spur von neuen Entwicklungen oder Innovationen... Deshalb kaufe ich persönlich auch nur CDs, da bekommt man wenigstens etwas fürs Geld und man ist auch Besitzer, nicht wie bei DRM wo die Datei nach ein paar mal kopieren verfällt. Ich würde aus Bequemlichkeit gerne Musik online kaufen, aber das Angebot ist mir definitiv zu schlecht.

  4. Re: Übertreibungen

    Autor: 7bit 05.12.08 - 22:24

    Popofeder schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Doch. Mir. Denn nur mit diesem Prinzip sind
    > Online-Videotheken möglich, ohne dass das File
    > gleich auf zig Piratebay-Servern rumfliegt.

    Das sind alles ganz normale DVD- oder BluRay-Rips. Die Existenz oder Nichtexistenz von Online-Videotheken oder deren Dateiformate haben/hätten darauf nicht den allergeringsten Einfluß.

    Das Material ist *immer* in DRM-freier Form in allen einschlägigen Quellen verfügbar, das ist einfach Fakt. Ich hab noch von *keiner* *einzigen* Datei gehört bei der ein DRM die oben erwähnte obligatorische Freikopie verhindert hätte.

    Dazu müßte man alle Löcher gleichzeitig stopfen und nicht nur eins von hunderten. Da das aber prinzipiell nicht möglich ist, sollte man es solcherlei tunlichst ganz bleibenlassen und sich stattdessen an die de-facto-Marktsituation anpassen. Man kann nur dann die Preise und die Bedingungen diktieren wenn man den Markt selbst vollständig kontrolliert, ansonsten schießt man sich in den eigenen Fuß und bleibt drauf sitzen. Klingt hart, ist aber so.

    --
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  5. Re: DRM macht mehr Probleme als "nur" als Kopierschutz

    Autor: DocOc 05.12.08 - 22:56

    Ein Punkt wurde vergessen:
    Weil es der Kunde nicht möchte!
    Wenn ein Hersteller ein Produkt anbietet, was nur sehr selten gekauft wird, sollte der Anbieter das Produkt ändern und nicht versuchen den Kunden zu ändern! Aber da kommen die MI/FI/SI auch noch drauf ...

  6. Dann warens die "Raubkopierer".

    Autor: Schrödinger 06.12.08 - 00:05

    Das der Verkauf zurück gehen könnte weil, weil sie mit dem DRM die Kunden vergrauelen und die qualität hörbar abnimmt, daran könnte es ja nach Meinung der Produzenten nicht liegen. Es sind ja NUR die bösen, bösen Piraten, die alles kaputt machen.

  7. Re: Übertreibungen

    Autor: spanther 06.12.08 - 01:43

    John Wayne schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Doch. Mir. Denn nur mit diesem Prinzip
    > sind
    > Online-Videotheken möglich, ohne dass
    > das File
    > gleich auf zig Piratebay-Servern
    > rumfliegt.
    >
    > Tolles Argument. Glaubst du tatsächlich, dass
    > Leute, die Piraterie betreiben, ihre Files von
    > einem online Downloaddienst beziehen? Wohl kaum.
    >
    > Ich will Piraterie überhaupt nicht gutheissen,
    > aber man muss der Tatsache ins Auge sehen, dass
    > das illegale Angebot eindeutig besser ist: Man
    > kommt ohne Probleme an Dateien mit guter Qualität
    > (mp3 ab 320 kbit), auch gute Formate wie OGG oder
    > FLAC sind vorhanden und das ganze ohne DRM oder
    > ähnliches.
    >
    > Wieso versucht die Musikindustrie also nicht, ihr
    > Angebot zu verbessern, oder sogar das illegale zu
    > übertreffen? Mir kommt es so vor, als ob ihr die
    > ganze Downloadbranche am A**** vorbei geht. Keine
    > Spur von neuen Entwicklungen oder Innovationen...
    > Deshalb kaufe ich persönlich auch nur CDs, da
    > bekommt man wenigstens etwas fürs Geld und man ist
    > auch Besitzer, nicht wie bei DRM wo die Datei nach
    > ein paar mal kopieren verfällt. Ich würde aus
    > Bequemlichkeit gerne Musik online kaufen, aber das
    > Angebot ist mir definitiv zu schlecht.


    Aber auch nur solange die CD das CDDA (Compact Disc Digital Audio) trägt und somit einem Standard folgt ohne kaputte oder verdrehte Bits...
    Kopiergeschützte verkrüppelte Scheiben kannst du nämlich auch nicht überall auslesen, selbige dürfen aber gottseidank nicht das Normlogo CDDA tragen da sie nicht dem Standard entsprechen (Daten anders angeordnet) :-)

  8. Re: Dann warens die "Raubkopierer".

    Autor: spanther 06.12.08 - 01:46

    Schrödinger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das der Verkauf zurück gehen könnte weil, weil sie
    > mit dem DRM die Kunden vergrauelen und die
    > qualität hörbar abnimmt, daran könnte es ja nach
    > Meinung der Produzenten nicht liegen. Es sind ja
    > NUR die bösen, bösen Piraten, die alles kaputt
    > machen.
    >


    Ach es lohnt doch garnicht darüber zu streiten da sie sich doch sowieso ihre eigene Wahrheit zusammenbacken. Scheinbar in einer Parallelwelt lebend ganz an der Kundenmeinung von abermillionen vorbeigedacht und noch dreist dazu scheinheilig gelächelt...

  9. Re: Übertreibungen

    Autor: 36 bit 06.12.08 - 04:13

    7bit schrieb:

    > Das sind alles ganz normale DVD- oder BluRay-Rips.
    > Die Existenz oder Nichtexistenz von
    > Online-Videotheken oder deren Dateiformate
    > haben/hätten darauf nicht den allergeringsten
    > Einfluß.

    Zudem konnte man ja schon immer in die Videothek gehen und sich eine DVD (oder damals noch VHS) ausleihen und dann eine Kopie davon anfertigen. Das kostet dann 1 Euro.
    Nur, warum bekommt man (legal) für 1 Euro Online keinen Film?!
    Selbst mit DRM ja nicht - und ohne DRM wäre es so wie jetzt mit den Videotheken.....


    > Das Material ist *immer* in DRM-freier Form in
    > allen einschlägigen Quellen verfügbar, das ist
    > einfach Fakt. Ich hab noch von *keiner* *einzigen*
    > Datei gehört bei der ein DRM die oben erwähnte
    > obligatorische Freikopie verhindert hätte.

    PlayStation 3? ;-)


  10. Re: Übertreibungen

    Autor: Tom Dick 06.12.08 - 08:52

    John Wayne schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > [...]
    > Wieso versucht die Musikindustrie also nicht, ihr
    > Angebot zu verbessern, oder sogar das illegale zu
    > übertreffen? Mir kommt es so vor, als ob ihr die
    > ganze Downloadbranche am A**** vorbei geht. Keine
    > Spur von neuen Entwicklungen oder Innovationen...
    > [...]

    Naja, ich glaub nicht, dass es der MI am Allerwertesten vorbei geht, sondern eher, dass es Ihnen ganz recht ist.

    Bis heute gibt es keine vergleichbare Distributionsform zu den Raubmordkopien.

    Warum ist das wohl so? Ich vermute einfach, so eine Plattform ist zu teuer. Hohe Qualität verursacht viel Traffic. Da ist es doch ganz praktisch den Distributionsweg auf die "Kundschaft" zu verteilen und das Geld wieder via Klagen einzuholen.

    DRM war ja quasi schon immer quatsch, da die Leute ihre Kopien immer noch über die bekannten Portale ohne besorgen konnte und daran konnte DRM einfach nix verhindern.

    Freundlichen Grüße
    Tom Dick

  11. DRM Server abschalten

    Autor: Piratebay 06.12.08 - 11:28

    Und wenn der Hersteller pleite geht und die DRM Server abchaltet dann kann man seine Spiele, Musik, Filme etc nicht mehr starten weil sie nun nur noch verschlüsselter Datenmüll sind.

    Von daher habe ich auch nicht die geringsten Hemmungen mehr mir die DRM freie version von wo anders her zu besorgen.
    Übrigens hab ich immer für DRM freie Medien bezahlt, für DRM Mist tue ich das eben nicht mehr ;)

  12. Re: Übertreibungen

    Autor: Rübe 06.12.08 - 11:41

    John Wayne schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Doch. Mir. Denn nur mit diesem Prinzip
    > sind
    > Online-Videotheken möglich, ohne dass
    > das File
    > gleich auf zig Piratebay-Servern
    > rumfliegt.
    >
    > Tolles Argument. Glaubst du tatsächlich, dass
    > Leute, die Piraterie betreiben, ihre Files von
    > einem online Downloaddienst beziehen? Wohl kaum.

    Tolles Argument. Glaubst Du tatsächlich, dass
    sämtliche gängigen Schlösser plötzlich sinnlos
    werden, nur weil man sie knacken kann?

    > Ich will Piraterie überhaupt nicht gutheissen,
    > aber man muss der Tatsache ins Auge sehen, dass
    > das illegale Angebot eindeutig besser ist:

    Tolles Argument. Das illegale Angebot ist fast
    immer besser als das legale. Ein Einbruch,
    Raubüberfall oder Diebstahl lohnt sich unter
    Umständen viel mehr als ehrlich Arbeit. So ist
    das nun mal. Du solltest Dich dafür bei den
    Menschen bedanken, die Illegales tun, wenn Du
    Dich ungerecht behandelt fühlst und nicht bei
    denen, die sich vor ihnen schützen und nur den
    Lohn für ihre Ware oder Dienstleistung bekommen
    wollen.

  13. Re: Übertreibungen

    Autor: Rübe 06.12.08 - 11:45

    7bit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Popofeder schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Doch. Mir. Denn nur mit diesem Prinzip
    > sind
    > Online-Videotheken möglich, ohne dass
    > das File
    > gleich auf zig Piratebay-Servern
    > rumfliegt.
    >
    > Das sind alles ganz normale DVD- oder BluRay-Rips.
    > Die Existenz oder Nichtexistenz von
    > Online-Videotheken oder deren Dateiformate
    > haben/hätten darauf nicht den allergeringsten
    > Einfluß.

    Das ist ein Irrtum. Die Quelle für ein File
    ist SCHEISSEGAL, wenn jemand es online stellen
    will. D.h. die Möglichkeit einer Download-
    plattform ohne DRM bietet, landet das File
    ganz normal auf der Platte. Und schwupps ist
    es auch in der Tauschbörse. Das ist genauso
    leicht wie bei DVDs oder Blu-Ray-Rips.

    > Das Material ist *immer* in DRM-freier Form in
    > allen einschlägigen Quellen verfügbar, das ist
    > einfach Fakt.

    Genau so ist es.

    > Ich hab noch von *keiner* *einzigen*
    > Datei gehört bei der ein DRM die oben erwähnte
    > obligatorische Freikopie verhindert hätte.

    Wovon *Du* nicht *gehört* hast, ist ziemlich
    irrelevant.

    > Dazu müßte man alle Löcher gleichzeitig stopfen
    > und nicht nur eins von hunderten.

    Es ist besser eins zu stopfen als gar keins.

  14. Re: DRM macht mehr Probleme als "nur" als Kopierschutz

    Autor: Rübe 06.12.08 - 11:49

    DocOc schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein Punkt wurde vergessen:
    > Weil es der Kunde nicht möchte!

    Kommt darauf an.

    Es wird mit Sicherheit keine Online-Plattform
    für AKTUELLE Filme geben, bei der die Filme
    ungeschützt einfach so beim Kunden auf der
    Platte landen.

    D.h. entweder hat man also kein Angebot oder
    eines mit DRM.

    Und in diesem Punkt bin ich mir ziemlich
    sicher, dass der Kunde das Angebot mit DRM
    dem Nullangebot vorziehen würde.

    > Wenn ein Hersteller ein Produkt anbietet, was nur
    > sehr selten gekauft wird, sollte der Anbieter das
    > Produkt ändern

    Wer sagt denn, daß DRM-Musik selten gekauft
    wird? Schon mal den Umsatz von iTunes angesehen?

  15. Re: DRM Server abschalten

    Autor: Rübe 06.12.08 - 11:51

    Piratebay schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und wenn der Hersteller pleite geht und die DRM
    > Server abchaltet dann kann man seine Spiele,
    > Musik, Filme etc nicht mehr starten weil sie nun
    > nur noch verschlüsselter Datenmüll sind.

    Nicht unbedingt. Bei besonders restriktivem DRM
    mag das vielleicht so sein, zugegeben. Aber so
    etwas muß es bei DRM nicht geben. Man kann DRM
    nicht über einen Kamm scheren.

  16. Re: Übertreibungen

    Autor: 7bit 06.12.08 - 12:20

    Rübe schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das ist ein Irrtum. Die Quelle für ein File
    > ist SCHEISSEGAL, wenn jemand es online stellen
    > will. D.h. die Möglichkeit einer Download-
    > plattform ohne DRM bietet, landet das File
    > ganz normal auf der Platte. Und schwupps ist
    > es auch in der Tauschbörse.

    Und genau da war es schon lange vorher als DVDRIP, also wird sich überhaupt niemand mehr großartig für die Version aus der Onlinevideothek interessieren. EINE Kopie reicht.

    > Datei gehört bei der ein DRM die oben
    > erwähnte
    > obligatorische Freikopie verhindert
    > hätte.
    >
    > Wovon *Du* nicht *gehört* hast, ist ziemlich
    > irrelevant.

    Nein, ich erzähle den Traumtänzern einen Schwank aus der Realität.

    > Es ist besser eins zu stopfen als gar keins.

    Nein, und warum das so ist hab ich auch erklärt. DRM ist eine qualitative Verschlechterung und wenn ich in einer Welt in der Wasser überall kostenlos verfügbar ist Wasser in Flaschen verkaufen will, dann sollte es zumindest nicht nach faulen Eiern stinken wenn es schon überteurert ist. Das ginge erst wenn *alle* anderen Brunnen auch vergiftet wären, vorher wäre es ein Schuß in den eigenen Fuß. Das einzige was in dieser Welt ginge wäre sauberes wohlschmeckendes Wasser mit Kohlensäure und gesunden Mineralien zu einem vernünftigen Preis.

    --
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  17. Re: DRM Server abschalten

    Autor: pl 06.12.08 - 12:34

    >Man kann DRM
    nicht über einen Kamm scheren.

    doch, kann man.

  18. Re: Übertreibungen

    Autor: pl 06.12.08 - 12:40

    >Du solltest Dich dafür bei den
    >Menschen bedanken, die Illegales tun...

    Danke! Für das tolle Angebot und die große Auswahl, auch der Service ist klasse.

  19. Re: DRM macht mehr Probleme als "nur" als Kopierschutz

    Autor: 7bit 06.12.08 - 13:01

    Rübe schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und in diesem Punkt bin ich mir ziemlich
    > sicher, dass der Kunde das Angebot mit DRM
    > dem Nullangebot vorziehen würde.

    Es gibt kein Nullangebot. Es gibt frei erhältliche und DRM-freie hochqualitative Kopien des Materials in jeder Tauschbörse, im Usenet, im www und im Freundeskreis.

    Solange das der Fall ist muß sich die Onlinevideothek diesen Fakten beugen und mindestens dieselbe Qualität (also ebenfalls DRM-frei) anbieten, vorher macht sie keinen Umsatz. Wenn ich nen Film auf dem *guten* alten Panasonic und über die Anlage schauen will und der Film aus der Onlinevideothek nur auf den kleinen Notebookbildschirm läuft mit dem ich ihn runtergeladen habe und sich auch sonst nicht vernünftig handhaben läßt dann hol ich beim nächsten Mal lieber wieder die DVD aus der Videothek oder wenns Benzin zu teuer / der Weg zu weit für den Film ist schmeiss ich hellanzb oder jdownloader an und eine Stunde später sitz ich gemütlich auf der Couch und schaue den Film, ohne Stress, ohne Inkompatibilitäten, ohne geschmacklose Zwangswerbung, Einfach Datenträger rein, Play drücken, Film fängt an.

    Dann hat es die Onlinevideothek einfach mal wieder komplett vergeigt weil sie sich mit ihrem Angebt nicht mal ansatzweise an der Nachfrage orientiert hat.


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  20. Re: DRM Server abschalten

    Autor: dfgdx 06.12.08 - 13:18

    Doch, da alle DRM Systeme über ein Onlinesystem aktiviert werden müssen, wenn da der Server plötzlich nicht mehr da ist dann ist das Medium kaputt weil nicht mehr benutzbar.

    Ich kaufe kein DRM Mist, Niemals !!!

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