Durchleitung, bzw. das Stromnetz als Puffer
Autor: Trapper, Fritz 14.04.05 - 19:13
Ich bin Betreiber 3er BHKWe und möchte meinen überschüssigen Strom nicht ins Netz einspeisen, sondern
im Niederspannungsnetz, bzw, im selben Ortsteil oder gleicher Trafostation, an mich selbst oder
an Freunde oder Nachbarn liefern.
Die Durchleitungsgebühren von ca. 9 Ct. inkl. Konzessionsabgabe und Mwst. sind dafür wesentlich zu
hoch, im Energieversorgungsgebiet der Erlanger Stadtwerke.
Die Stromanschlussnehmer haben mit den Baukostenzuschüssen schon 70 % der Institionskosten
bezahlt, sind also zu 70 % selbst Eigentümer des Stromnetzes.
Trotzdem sollen immer noch 9 Ct. Durchlietungsgebühren anfallen.
Verwaltungstechnisch wesentlich einfacher wäre es, wenn der Einspeisezähler zugleich Verbrauchszähler
wäre, also ein vorwärts und rückwärts drehender Zähler.
Nur die Differenz würde dann zur Abrechnung kommen.
Beim Betrieb eines BHKWes, würde dann entnommener Nachtstrom (Billigtarif), am Tag (teuer) wieder
zurück gegeben, bzw. entnommener Strom im Sommer (billigerer Stromeinkauf), würde dann im Winter
(höhere Stromeinkaufspreise für die EVO´s) zurück gegeben.
Die EStWe erlauben dies nicht.
Damit ist jedes kleine BHKW zum Scheitern verurteilt, aber dies wollen ja die EVO´s.
Dafür sollte sich die neue Bundesnetzagentur einsetzen, wenn Sie mir hierbei weiterhelfen könnten,
wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Fritz Trapper, Ein Energiepionier
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Trapper, Fritz | 14.04.05 - 19:13 |



