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Wie funktioniert das genau?

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  1. Wie funktioniert das genau?

    Autor: Ender 09.12.08 - 01:02

    Leider finde ich nur sehr schwammige Beschreibungen, wie das ganze funktionieren soll. Mich interessiert vor allem, wie abgerechnet wird, und wie die elektronischen tickets aufgebaut sind, da dies die datenschutzrelevanten Details sind.
    Das einzige was einen Hinweis liefert ist die Aufzählung von Ausführungsmöglichkeiten für Vertrag und Ticket auf www.eticket-deutschland.de :

    Eine Kontobindung
    • Guthaben anonym voraus bezahlt (prepaid, PEB)
    • Guthaben vorausbezahlt mit Vertragsbindung (prepaid – PEB autoload)
    • Lastschriftabrechnung (postpaid, POB).

    Ein Werteinheitenspeicher
    (WES/WEB) als „elektronische Streifenkarte“.

    Guthaben anonym vorausbezahlt hört sich gut an, aber wo wird das Guthaben gespeichert, auf der Karte? Wär cool, wenn die "Kundenschnittstelle" nicht die Zugriffe von Karten mitloggt, und die Karte nicht von Mifare ist.
    Wenn das Guthaben auf einem Konto liegt, ist es schwierig die Reduzierung des Guthabens nach der Inanspruchnahme von Verkehrsdienstleistungen so zu gestalten, dass aus der Transaktion kein Rückschluss auf die getätigte Fahrt gezogen werden kann.

    Der Werteinheitenspeicher könnte auch anonym sein, wenn die "Kundenschnittstelle" keine eindeutige Identifikationsnummer des eTickets mitloggt. Aber irgendwie hört es sich so an, als wenn man dafür nur Einzelfahrten kaufen kann, und die sind normalerweise teurer als irgendwelche Pauschaltickets.

    Wichtig finde ich auch, dass das (wahrscheinlich auf RFID-Technik basierende Ticket) nicht von Passanten mit einem Lese- bzw Schreibgerät beim Vorbeigehen (oder beim Gedränge in der U-Bahn) ausgelesen oder manipuliert werden kann.

    Hat da jemand Informationen?

    Gruß Ender

  2. Re: Wie funktioniert das genau?

    Autor: Mifarehacker 09.12.08 - 01:23

    Es wird wahrscheinlich auch nur ein der RFID-Dinger werden, die man schon seit Jahren in London, Paris oder Holland findet. Ich hoffe nicht, dass die den Fehler machen, das Guthaben auf der Karte zu speichern. wenn doch, freue ich mich jetzt schon auf »extrem günstige« Fahrpreise ;-)
    Sollte das ganze ein vernetztes System sein, dann kann man sich jetzt schon auf hohe Ausfallzeiten freuen. Die können niemals sicherstellen, dass jeder popelige Portalautomat zu jeder Zeit Verbindung hat. Dass müssten mehrere Millionen sein und wird darauf hinauslaufen, dass man sich entweder darüber ärgert, dass man an einer bestimmten Haltestelle gerade nicht reinkommt, weil der Automat spinnt (der mit WindowsCE läuft) oder die Betreiber in diesem Fall die Tore öffnen, um dem Volkszorn zu entgehen (wie das in London mind. einmal wöchentlich passiert).

  3. Re: Wie funktioniert das genau?

    Autor: Testerix 09.12.08 - 06:42

    Na ich weiß zumindest wie das mit dem Handy hier in Dresden und Umgebung (Verkehrsverbund Oberelbe) funktioniert. Man muss sich einmalig anmelden und kann dann verschiedenste Tickets per SMS oder kostenlosem Anruf bestellen, Favoriten zusammenstellen etc. und alles per Lastschrift bezahlen.
    Natürlich müsste es für eine Allgemeine Version auch Prepaid, per Handyrechnung oder am Automaten gehen.
    Das Blöde sind halt immer Grenzraum übergreifende Tarifzonen wie bspw. zwischen dem VVO und dem ZVON - da gibt es immer wieder Reibereien beim Bus- und Zugfahren und jede Menge Sonderlösungen (Bus A fährt in den ZVON Raum aber VVO Karte gilt - Bus B macht es an anderer Stelle genauso, hier gilt die VVO Karte nicht) - eigentlich blöd soetwas.

  4. Re: Wie funktioniert das genau?

    Autor: TnT 09.12.08 - 13:43

    Siehe :
    http://www.touchandtravel.de

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