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ohne das Spiel zu kennen...

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  1. ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: Bouncy 09.12.08 - 15:14

    ...finde ich es verblüffend, was für denen einen "toll einfach" und für den anderen "nervig langweilig" ist. letzteres kann ich aber irgendwie besser nachvollziehen, vor allem da mir - so scheint es - golem nur angetestet, während 4players durchgespielt und die dauernde präsenz eines "god-mode-nebencharakters" erfahren hat:

    Erst freut man sich über die orientalische Bilderbuchkulisse, die mit ihren Ballonen und Windmühlen an die Welten eines Jules Verne erinnert. Dann freut man sich über die elegante Akrobatik zwischen Steilwänden und Schluchten. Und man freut sich auch noch über diese attraktive, intelligente und starke Frau, die das Bild vom 08/15-Babe so anmutig zerstört. Doch aus dem jungfräulichen "Voilà, c'est Elika!" wird irgendwann ein genervtes "Mist, sie ist ja immer noch da!". Denn diese Lady raubt dem Spiel mit ihrer ewigen Hilfe die Spannung und versprüht nach einigen Stunden nur noch den Charme eines sprechenden Sicherheitsgurtes. Wie will man Nervenkitzel erzeugen, wenn man immer in der Hand einer Göttin landet? Warum gibt es nicht wenigstens Konsequenzen, wenn man ihre Hilfe ausnutzt? [...]Aber dieses Abenteuer hätte auch mit dieser Elika ein packendes werden können, wenn man sich auf die Dramaturgie konzentriert und mehr Überraschungen präsentiert hätte. Doch je weiter man im wunderschönen Bilderbuch Persien blättert, desto deutlicher zeichnen sich Wiederholungsroutine im Spielablauf, Leblosigkeit in der Landschaft und schlimmer noch: Langeweile in den finalen Duellen ab. Das Wiederkäuen dieser unspektakulären Bosskämpfe ist für mich die größte Enttäuschung. Wenn die mich gepackt hätten, hätte die Befreiung Persiens trotz der Schwächen noch richtig gut unterhalten. Denn der Reiz dieses ebenso ansehnlichen wie umfangreichen Spiels besteht in seiner akrobatischen Eleganz und der Erhabenheit des Kletterns, das teilweise nahtlos in die Rasanz eines Jump'n Runs übergeht - es gibt einige ausgezeichnete Momente, die andeuten, was möglich gewesen wäre. Hinzu kommt die wohltuende Ausrichtung auf Erkundung und wenige Duelle statt Massengemetzel. All das geht theoretisch in eine lobenswerte Richtung, aber Ubisoft verpasst die Chance, diese Abenteuer zu mehr als einer interaktiven Leinwand zu machen: Es hätte ein sehr gutes Drama werden können. Aber dafür brauche ich deutlich weniger Routine, dafür mehr Höhepunkte, die Konsequenz des Scheiterns und vor allem Nervenkitzel.

  2. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: meph_13 09.12.08 - 15:17

    Mhm ja 4P ... das konnte man vor ihrem GTA IV PC Test sogar noch ernst nehmen.

    Den Prince of Persia Teil haben sie aber auch erstmal etwas madig gemacht. Aber er scheint ja wirklich zu einfach zu sein, wenn man ständig gerettet wird. Da kommt dann doch keine Spannung auf.

  3. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: Bouncy 09.12.08 - 15:37

    so ernst zu nehmen sind die nicht, auch nach dem vernichtenden tomb raider test letztlich traue ich denen nicht mehr über den weg. egal, darauf wollte ich gar nicht hinaus, sondern viel mehr darauf, dass die die extreme einfachheit des spiels deutlich mehr betonen bzw. darauf aufmerksam machen, was ich aber im gegensatz zu golem's test durchaus glaube (das man nicht sterben, fallen, verlieren kann sind ja fakten, nicht meinungen.)

  4. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: 2Players 09.12.08 - 15:57

    Wie Panne ist das denn, hier andere Tests reinzukopieren?

  5. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: cperrin88 09.12.08 - 16:09

    Naja, wie ist das denn sonst? Man stirbt und kommt zu nem bestimmten punkt zurück. Hier ist das nicht anders, fühlt sich nur nicht so ... tot an :)

  6. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: Hotohori 09.12.08 - 16:40

    Und ständig Game Over lesen ist natürlich auch tierisch spannend und zerstört rein überhaupt nicht den Spielfluss und die Atmosphäre... Vor lauter rumnörgeln am "Hilfssystem" Elika vergisst man die klaren Nachteile eines Game Over Screens.

  7. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: fghprince 09.12.08 - 17:12

    ich finde das Spiel ganz und gar nicht gelungen.
    All die Elemente, die meiner Meinung nach Spannung und Nervenkitzel in die ersten 3 Teile der Prince of Persia Saga gebracht haben, fehlen jetzt.
    Das wäre zum einen der Kampf gegen mehrere Gegner, in denen man tatsächlich STERBEN kann (wer jetzt dummes Geschnetzel sagt dem ist nicht zu helfen) und die Tatsache das die vorherigen Teile alle eine wirkliche Story hatten

    wenn ich 5 Stunden lang bunte Kugeln fangen will schau ich auf miniclip.com

    Was die Fortsetzung trotzdem besser macht als die anderen Teile ist die Animation der Charaktere und die Kammeraführung (Slow motion usw.)

  8. ... kannst Du dir gar kein Urteil erlauben.

    Autor: JanZmus 09.12.08 - 17:15

    Ist doch so, lass zwei Nappels hier aus dem Forum das Spiel reviewen und Du kriegst zwei total unterschiedliche Meinungen.

  9. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: Bouncy 09.12.08 - 18:11

    nun ja, wenigstens ist die motivation da nicht game over zu gehen, weil man dann viel weiter vorne anfangen muß. klar nervt es, hat es schon bei super mario, wenn man grundsätzlich das komplette level neu machen mußte. aber man wurde besser, und der erfolg war am ende da.
    aber so? man drückt sich durch, die steuerung verzeiht sowieso gröbere fehler, und wenn man es dann doch übertreibt und eigentlich sterben sollte - naja, kann man fast schon autopilot nennen...

  10. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: Melfice 09.12.08 - 18:58

    Das Spiel ist halt nicht für den HC-Zocker gedacht. Ich besitze an die 80 Next-Gen Spiele und muss sagen dass mir das Spiel recht gut gefällt. Klar hätte man es härter machen können, klar hätte man mehr Drama in die Geschichte packen können aber ich finde das Game trotzdem von der Atmosphäre her recht packend. Ist halt wie ein Film gemacht, stylisch von A-Z.

    Wenn man nicht das Übergame erwartet und wieder einmal relaxed einfach ein Spiel zocken möchte, dem kann ich dieses Game empfehlen.

    Und falls jemand wirklich ein ein HC Game sucht, sollte er es mal mit Schach gegegn Profis versuchen. Mehr HC geht nicht.

  11. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: fghprince 09.12.08 - 21:27

    mir gefällt es nicht!
    ein Freund von mir ist ganz hin und weg!

    die Geschmäcker sind halt verschieden - gott sei dank!

  12. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: fghprince 09.12.08 - 21:28

    btw. schach find ich super :)

  13. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: masda 09.12.08 - 23:13

    So wie ich es gelesen (woanders) hab, "rettet" einen Elika immer zum letzten Checkpoint.
    Also macht man dort weiter, wo man auch bei den vorigen PoPs wietergemacht hätte. Bloss dass statt Game-Over-Screen die tolle Rettungs-Sequenz kommt.

    Also das alte Prinzip neu verpackt. Wüsste nicht, was daran jetzt schlechter sein soll.

    Naja, obs so ist, werd ich bald rausfinden.

  14. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: ames | Handy | Internet | Mobil | OSS 09.12.08 - 23:18

    Bouncy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...finde ich es verblüffend, was für denen einen
    > "toll einfach" und für den anderen "nervig
    > langweilig" ist. letzteres kann ich aber irgendwie
    > besser nachvollziehen, vor allem da mir - so
    > scheint es - golem nur angetestet, während
    > 4players durchgespielt und die dauernde präsenz
    > eines "god-mode-nebencharakters" erfahren hat:

    Textwand trifft mich kritisch....

    >
    > Erst freut man sich über die orientalische
    > Bilderbuchkulisse, die mit ihren Ballonen und
    > Windmühlen an die Welten eines Jules Verne
    > erinnert. Dann freut man sich über die elegante
    > Akrobatik zwischen Steilwänden und Schluchten. Und
    > man freut sich auch noch über diese attraktive,
    > intelligente und starke Frau, die das Bild vom
    > 08/15-Babe so anmutig zerstört. Doch aus dem
    > jungfräulichen "Voilà, c'est Elika!" wird
    > irgendwann ein genervtes "Mist, sie ist ja immer
    > noch da!". Denn diese Lady raubt dem Spiel mit
    > ihrer ewigen Hilfe die Spannung und versprüht nach
    > einigen Stunden nur noch den Charme eines
    > sprechenden Sicherheitsgurtes. Wie will man
    > Nervenkitzel erzeugen, wenn man immer in der Hand
    > einer Göttin landet? Warum gibt es nicht
    > wenigstens Konsequenzen, wenn man ihre Hilfe
    > ausnutzt? [...]Aber dieses Abenteuer hätte auch
    > mit dieser Elika ein packendes werden können, wenn
    > man sich auf die Dramaturgie konzentriert und mehr
    > Überraschungen präsentiert hätte. Doch je weiter
    > man im wunderschönen Bilderbuch Persien blättert,
    > desto deutlicher zeichnen sich
    > Wiederholungsroutine im Spielablauf, Leblosigkeit
    > in der Landschaft und schlimmer noch: Langeweile
    > in den finalen Duellen ab. Das Wiederkäuen dieser
    > unspektakulären Bosskämpfe ist für mich die größte
    > Enttäuschung. Wenn die mich gepackt hätten, hätte
    > die Befreiung Persiens trotz der Schwächen noch
    > richtig gut unterhalten. Denn der Reiz dieses
    > ebenso ansehnlichen wie umfangreichen Spiels
    > besteht in seiner akrobatischen Eleganz und der
    > Erhabenheit des Kletterns, das teilweise nahtlos
    > in die Rasanz eines Jump'n Runs übergeht - es gibt
    > einige ausgezeichnete Momente, die andeuten, was
    > möglich gewesen wäre. Hinzu kommt die wohltuende
    > Ausrichtung auf Erkundung und wenige Duelle statt
    > Massengemetzel. All das geht theoretisch in eine
    > lobenswerte Richtung, aber Ubisoft verpasst die
    > Chance, diese Abenteuer zu mehr als einer
    > interaktiven Leinwand zu machen: Es hätte ein sehr
    > gutes Drama werden können. Aber dafür brauche ich
    > deutlich weniger Routine, dafür mehr Höhepunkte,
    > die Konsequenz des Scheiterns und vor allem
    > Nervenkitzel.


  15. Re: ohne das Spiel zu kennen...

    Autor: Hotohori 10.12.08 - 20:05

    Nicht ganz, sie rettet einen immer bis zur letzten Plattform auf der man war. Wenn man also viel klettern, springen usw. hintereinander muss, kann das schon ein ganzes Stück zurück sein. Gibt schon durchaus ein paar Stellen, die man nicht unbedingt auf Anhieb schafft.

    Mir ist es so jedenfalls lieber und bei jeder Kletterei spüre ich selbst beim zweiten durchspielen immer noch die Angst im Nacken gleich wieder irgendwie abstürzen zu können, vor allem weil man so richtig schnell durch die Level fegen kann, wenn man möchte und das macht echt Laune. Besser als Game Over, weil Game Over ist Game Over und dann zu einem letzten Speicherstand zurück zu springen wirkt einfach wie ein Bruch im Spiel, weil es nun mal das unrealistischste überhaupt ist, Tot ist tot. Da ist die Lösung doch weiter besser für die Atmosphäre und es nervt genauso, wenn man ständig abstürzt, nur dass es eben nicht so den Spielfluss und die Atmosphäre zerstört. ;)

    Man sollte sich bei dem Spiel halt klar machen, dass der Spielspaß nicht durch große Herausforderungen kommt, sondern durch die gut designte Spielwelt, das schnelle Gameplay, wenn man springt, klettert, rutscht oder gar ein kurzes Stück zwischen Pfeilern an der Decke entlang hangelt und unter einem ein riesen Abgrund herrscht. Wenn man also richtig an das Spiel ran geht, ist es wirklich super.

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