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Eine Füllung acht Stunden

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  1. Eine Füllung acht Stunden

    Autor: Ladekabelweg 09.12.08 - 18:01

    Ja, ein Akku braucht nun mal zum Laden. Das Auto für acht Stunden an einem Öffentlichen Parkplatz mit diesem windigen Kabel stehen lassen? Manche Frauen brauch ja lange beim Einkaufen, aber das wäre dann doch übertrieben. Gegen Stromkabelklau hilft auch nur die Totale-Videoüberwachung und GPS-RFID-BIOMETRISCHes-Kabel...

    Interessanter wäre wohl ein Induktionsfeld, ähnlich wie bei Herdplatten, wäre auch nur problematisch bei trägeren von Schmuck und Herzimplantaten bzw. elektronischen Fußfesseln.

    -----------------------------------------------------------------------------

    Das mit dem Batterietausch ist wohl eher die Idee, aber wenn man bedenkt, wie viel Besuchter so eine durchschnittliche Tankstelle am Tag hat, dann habe ich irgendwie so das Gefühl, das die wohl nicht genug Batterien zum tauschen anbieten können.

    Ich bin ja fürs E-Auto, aber da muss noch an manchem gefeilt werden. Das könnten die besser hingekommen.

    Die Idee einen Sterlingmotor noch dazu zu nehmen finde ich persönlich auch nicht schlecht, wenns praktisch was taugt.

  2. Re: Eine Füllung acht Stunden

    Autor: Uhrmacher 09.12.08 - 18:48

    Auch Akkus entwickeln sich weiter. Es gibt mittlerweile schon sehr hochstromfeste Power-Akkus, die mit 10C (10facher Kapazität) geladen werden. So ein Akku ist in 10 Minuten voll. Neue Akku-Techniken werden folgen. Siehe LiPo-Revolution vor einigen Jahren, jetzt kommen die LiFe-Akkus (geringere Brandgefahr und nicht so empfindlich bei Fehlbehandlung). Auch Akkus, die sich kaum noch selbst entladen, sind gut entwickelt. (Klassischer Akku 30% per Monat)
    Das größte Problem dürfte Kälte sein, da machen fast alle Akkus schlapp ausser der guten alten Bleiakkus.

  3. Warum Induktionsfeld?

    Autor: 1st1 10.12.08 - 09:03

    Ein Auto hat vier Räder. Das sind mehr als genug Kontaktstellen.

  4. Re: Eine Füllung acht Stunden

    Autor: Akkupfleger 10.12.08 - 09:57

    Uhrmacher schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das größte Problem dürfte Kälte sein, da machen
    > fast alle Akkus schlapp ausser der guten alten
    > Bleiakkus.

    Eigentlich ists genau umgekehrt - die Bleiakkus sind besonders kälteempfindlich. Drum fallen ohnehin schon defekte Akkus am Auto meist im Winter erst komplett aus. LiIon lässt erst so ab -20°C deutlich in der Kapazität nach. Die werde weder in Israel noch bei uns allzuhäufig erreicht und man könnte ja immer noch den Akku isolieren oder heizen. Bei LiFePo ists glaube ähnlich.

  5. Re: Eine Füllung acht Stunden

    Autor: ich finde... 10.12.08 - 10:58

    ich find den ansatz von Opel/Gm nicht schlecht.

    Normalbetrieb elektroauto, man kann vieleicht 100km damit fahren (würde für mich reichen zur Arbeit für 3 Tage). Bei Bedarf kann man einen kleinen aufgeladenen 1L generator reinsetzen der irgendwie 2L die Stunde verbraucht und Lädt die Battery. Damit kommt man dann 600-700km am Stück. Währe zur zeit bis es bessere Akkus und E-Motoren gibt meiner meinung nach die genialste Lösung. Vor allem soll man den kleinen Motor auch ausbauen können wenn man ihn nicht benötigt -> Weniger Gewicht.

  6. Re: Eine Füllung acht Stunden

    Autor: noname0815 10.12.08 - 12:48

    Was für Kapazitäten haben denn die Akkus?

    Nehmen wir mal eine 30kWh Akku. Wenn der in 10 Minuten geladen werden sollte (von 0% auf 100%) dann bräuchten wir eine Leistung von 180kW.

    Nehmen wir jetzt mal einen Wirkungsgrad von 80% an, dann benötigen wir 225kW. Ok, nun von der Leistung zum Strom, nehmen wir die 400V Netzspannung, dann bräuchten wir einen Strom von 325A. Bei drei Phasen Wechselspannung 400V zwischen den Außenleitern. Solche Steckverbindungen sind sehr teuer und schwer zu händeln.

    Was also tun?

  7. Re: Warum Induktionsfeld?

    Autor: :-) 10.12.08 - 19:16

    Rechnen wir doch einmal...

    40 Millionen Autos in Deutschland. Jeder Wagen soll 50kW haben. Das macht: 2 Mrd. kW, oder 2 Terawatt. Wenn nur jeder 2. Wagen unterwegs ist, braucht man 1 Terawatt.

    Wie sollte die Stromversorgung aussehen? Stromschienen mit 10.000 Volt und 100 Megaampere?

    Einen Vorteil gäbe es. Sollte das Magnetfeld der Erde schwächer werden, so könnten wir uns damit erfolgreich gegen Weltraumstrahlung schützen.

  8. Re: Eine Füllung acht Stunden

    Autor: :-) 10.12.08 - 19:20

    Angenommen, dein Motor hat 50kW. Der Akku liefert den Strom für 2 Stunden. Dann wird ein kleiner 5 kW-Motor 10 Stunden brauchen, um den Akku zu füllen.


  9. Re: Warum Induktionsfeld?

    Autor: *ubuntuuser 11.12.08 - 12:19

    Naja, würde ja so gesehen "nur" ein AKW mehr benötigen, und den Strom kann man auch gut verteilen. ;)

  10. Re: Eine Füllung acht Stunden

    Autor: *ubuntuuser 11.12.08 - 12:21

    Der "kleine" Verbrennungsmotor müsste dann natürlich auch die gleiche Leistung bringen wie der Antriebsmotor, vorteil hierbei ist das man den Verbrenner ständig mit optimaler Drehzal betreiben kann was den Wirkungsgrad etwas verbessert.

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