-
Philips will nicht...
Autor: Phil Lips 12.12.08 - 17:47
Energie sparen sondern Gewinn machen. Und da kommt es gut wenn man bei der anstehenden Modellpflege groß herausposaunt daß man diese wegen dem hohen Stromverbauch gekickt hat.
Hinzu kommt daß diese tollen Energiepsarlampen schön teuer sind und zudem schön schnell kaputtgehen. Ein ätzendes Licht machen sie auch, aber das dürfte Philips ausnahmsweise mal egal sein, damit läßt sich kein Gewinn machen.
Ich glaub ich investiere mein Geld in Optiker-Aktien. -
Re: Philips will nicht...
Autor: Martin F. 12.12.08 - 18:06
Phil Lips schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hinzu kommt daß diese tollen Energiepsarlampen
> schön teuer sind und zudem schön schnell
> kaputtgehen.
Ähm, schon mal die Gesamtkosten inklusive Strom betrachtet?
> Ein ätzendes Licht machen sie auch
Lampen mit 4000 Kelvin sind doch richtig angenehm.
--
Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen! -
Re: Philips will nicht...
Autor: Phil Lips 12.12.08 - 18:16
> Ähm, schon mal die Gesamtkosten inklusive Strom betrachtet?
Es ist meine Sache was ich wofür bereit bin zu zahlen oder nicht. Wenn mir das Licht aus einer Birne besser gefällt so sollte ich in einem freien Land das verdammte Recht haben eine Birne zu nutzen anstatt zu Augenkrebs-Industriemuntermacher Leuchten gezwungen zu werden.
> Freiheit stirbt mit Sicherheit.
Schöner Spruch, du weisst auch was er bedeutet?
-
Re: Philips will nicht...
Autor: alice123 12.12.08 - 18:53
und ob die Dinger (also die Engergiespar...) wirkrlich sparen bleibt ja wohl erstmal nur ein Werbeversprechen...
Teurer ($ bzw. € und in der Herstellung, also auch z.B. (und das nur!) CO2), der Spareffekt durch den niedrigeren Verbrauch muss ja erstmal erreicht werden -> wann passiert das?
Unterschiedlich.
Viele Sparleutchen machen erst nach längerer Zeit (> 5 Minuten) akzeptables Licht, und Farbe und evtl. Flimmern lasse ich jetzt sowieso mal außen vor.
Überall dort, wo man ab und zu nur Licht benötigt, machen Energiesparlampen keinen sinn, nicht mit der aktuellen Technik.
Die gehen da einfach so schnell kaputt, und machen im Moment in dem man Licht benötigt, kein gutes.
LED braucht noch ein bisschen Zeit.
Mal wieder eine Schnappsidee (in der Umsetzung bzw. Argumentation) -
Re: Philips will nicht...
Autor: Keimax 12.12.08 - 18:56
Phillips bringt just Energiesparlampen mit angenehmeren Licht raus.
Entspricht dem Color Rendering und subjektiven Licht-Empfinden einer
normalen Glühbirne mit Wolfram Draht. Ich weiss leider nicht wie sie
heisst, oder ob sie überhaupt schon einen Namen hat. Ich konnte sie
im Vorführraum von Louis Poulsen in Kopenhagen betrachten.
Ich gehe mal davon aus, dass sie nicht ganz billig wird.
-
Re: Philips will nicht...
Autor: Phil Lips 12.12.08 - 19:12
Das "bald" eine Leuchte rauskommen wird die ebenso angenehmes Licht erzeugt wie eine normale Birne erzählen die uns schon seit 10 Jahren. Wo ist sie denn jetzt endlich?
Vielleicht ist es diesmal wirklich so weit, mag sein. Doch wo sparen wir denn da was? Super-teure Anschaffung (jetzt schon), der Energiespareffekt ergibt sich erst bei längere Leuchtdauer und Schadstoffe wie Quecksilber hätte ich dann auch noch im Haushalt. Die verbauchten Leuchten darf ich dann extra im Schadstoffmobil entsorgen.
Und wenn mir so ein Ding runterfällt und kaputt geht? Dann renn ich zum Arzt weil ich das verdampfte Quecksilber eingeatmet habe und grün anlaufe?
Und das alles läuft unter dem Label Umweltschutz! Ökodikatur ist das, nicht anderes. Ohne Ziel und ohne Sinn, nur die Taschen einiger weniger werden dadurch gefüllt. Meinen grünen Freunde haben sich sicherlich schon im Vorfeld dieser Entscheidung mit Osram und Philips Aktien eingedeckt. Konnte man ja schon bei der Milliardenschweren Subenvtionierung von Biosprit, Windrädern und Solaranlagen beobachtung. Insiderhandel nennt man das. Aber gegen die Politiker darf ja nicht ermittlet werden, die geniessen ja Immunität. Die haben sie auch bitter nötig! -
Re: Philips will nicht...
Autor: McLight 12.12.08 - 19:12
Wie jede andere Firma will Philips erstmal Geld verdienen und sein Image pflegen. Und Leute, die bei Philips arbeiten, wollen (wie andere Arbeitnehmer) auch Geld verdienen, um es u.a. (wie es ihr gutes Recht ist) für weitaus sinnloseres Zeugs auszugeben.
Davon abgesehen halten Energiesparlampen sehr lange. Ich habe in meiner aktuellen Wohnung seit knapp 4 Jahren ausschließlich Energiesparlampen und es ist noch keine kaputt gegangen, auch nicht in den Räumen, in denen ich das Licht zT weniger als 10 Minuten (mehrmals am Tag) brennen lasse. Ich habe auch kein Problem mit der Lichtqualität. Meine Lampen sind zwar nicht so gelb wie Glühbirnen, aber auch nicht kalt (blau-)weiß. Allerdings habe ich auch keine Billiglampen für 2 Euro gekauft. -
Re: Philips will nicht...
Autor: McLight 12.12.08 - 19:16
Die Gesamt-Ökobilanz bei Energiesparlampen ist definitiv besser, "Quecksilberproblematik" inklusive. Bei der Energieerzeugung (Kohlekraft) wird ebenfalls Quecksilber freigesetzt.
Die Preise werden sich auch ändern, wenn erst einmal große Stückzahlen verkauft werden. Oder wie war das mit DVD-Playern, Flachbildschirmen, usw...??? -
Re: Philips will nicht...
Autor: Phil Lips 12.12.08 - 19:32
Bessere Umweltbilanz? So wie man uns beim Biosprit jahrelang erzählt hat?
Und als es dann ernst wurde mit dem Ölpreis (knappes Jahr her) hat man diese tolle öko Innovation still & heimlich beerdigt.
Aber was solls, dafür haben wir Steuerzahler ja jahrelang den Raps-Anbau subventioniert, der Umwelt wegen! Und nicht etwa um der Agrarlobby Steuergeld zuzuschustern und der Chemo- und Gen-Landwirtschaft ein grünes Image zu verpassen.
Wie soll das denn mit der Ökobilanz stimmen? Eine Birne besteht aus Metall, Glas, Gips und ein paar Gram Wolfram. Das kann man mit einem Magneten locker aus dem Hausmüll filtern, einschmelzen und gut ist. Die tollen Lampen müssen dann erst wieder seperat gesammelt werden um dann mit hohem Aufwand zerlegt und wiederverwertet zu werden. Bezahlen darf ich den Spaß, das Geld stecken sich die Industrie und die Politker ein.
Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber! So sagten wir früher immer in der Antifa. Lang ist's her und die Ideale schon mehrfach verraten. -
Re: Philips will nicht...
Autor: Martin F. 12.12.08 - 20:03
Phil Lips schrieb:
-------------------------------------------------------
> Super-teure
> Anschaffung (jetzt schon),
Hm, so eine Röhre für meine Schreibtischlampe kostet von Osram ca. 2,40 €. Für den üblichen Sockel E27 kosten Osram-Sparlampen ca. 3-4 €. Find ich jetzt nicht teuer.
> der Energiespareffekt
> ergibt sich erst bei längere Leuchtdauer
Geht so. Zum einen kommt man früher oder später ja meistens doch auf die nötige Leuchtdauer. Zum anderen dauert es auch gar nicht so lange, wie man es vielleicht vermutet: Bei 0,20 € pro kWh (1000 Wh), 4 € Mehrpreis für die Lampe und einem Wechsel von 60 auf 11 Watt hat man das Geld für die Anschaffung nach
4 € / ((60 W - 11 W) * 0,20 € / 1000 Wh)
= 4 € / (49 W * 0,20 € / 1000 Wh)
= 4 € / (9,8 € / 1000 h)
= 4 € * 1000 h / 9,8 €
= 408,16326530612244897959183673469 h
wieder raus.
> Und wenn mir so ein Ding runterfällt und kaputt
> geht? Dann renn ich zum Arzt weil ich das
> verdampfte Quecksilber eingeatmet habe und grün
> anlaufe?
Nö, einfach lüften.
Aus http://www.duh.de/uploads/media/DUH-Infoblatt_Energiesparlampen_02.pdf:
> Im Fall des Falles sollten die Bruchstücke
> der Lampe am besten mit einem
> Staubsauger entfernt und das
> Zimmer gut durchgelüftet werden.
> Im Vergleich zu einem Fieberthermometer
> ist die Quecksilbermenge
> in Energiesparlampen minimal. Wer
> ganz sicher gehen möchte, zum Beispiel
> im Kinderzimmer, kann Produkte
> einsetzen, deren Glas mit einem
> Splitterschutz versehen ist.
--
Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen! -
Re: Philips will nicht...
Autor: McLight 12.12.08 - 20:26
Nein, der (auf Raps basierende) Biosprit war in der Tat nie das, was man daraus gemacht hat.
Wolfram ist nicht magetisch wie Eisen. Außerdem ist die Verarbeitung auch nicht trivial, da das Metall einen sehr hohen Schmelzpunkt hat und auch relative spröde ist (für ein Metall). Trotzdem ist die Technologie heute gut beherrscht.
Die Entsorgung der Energiesparlampen ist aber bei weitem nicht so kritisch, wie von dir beschrieben. Die Lampen werden aufgesägt, der Leuchtstoff ausgeblasen und das Quecksilber durch Verdampfen entfernt und aufgefangen. Das Glas wird wie bei den Birnen natürlich auch recyclet. Dieser teilautomatische Prozess wird natürlich weiterentwickelt, was im Hinblick auf die in Zukunft anfallenden Lampen auch sinnvoll und nötig ist.
Ich bleibe bei meiner Behauptung, dass die Gesamtbilanz für (gute) Leuchtstofflampen deutlich besser ist, aber ich werde nicht versuchen dich zu überzeugen. Es gibt genügend (wissenschaftliche) Informationsquellen. -
Re: Philips will nicht...
Autor: McLight 12.12.08 - 20:38
Kleine Korrektur: das zurückgewonnene Glas wird zurzeit (noch) nicht für neue Lampen verwendet. Das wird sich ändern, wenn mehr Lampen zum Recyclen gehen und die eingesetzten Glastypen ähnlichere Zusammensetzungen haben werden.
-
und ... - Re: Philips will nicht...
Autor: Insider 12.12.08 - 20:49
Und in Polen werden zwei Produktionsstandorte für Lampen geschlossen. Das Betrifft rund 10.000 Arbeitsplätze. Insgesamt werden rund 1.000 Lampentypen eingestellt und zukünftig wird nur noch aus China importiert.
-
Re: und ... - Re: Philips will nicht...
Autor: Outsider 12.12.08 - 21:03
Soll das ein Argument für die Glühbirne sein oder eine Unmutsäußerung über einen Prozess, der sich Globalisierung nennt?
-
noch schlimmer! - Re: Philips will nicht...
Autor: Insider 12.12.08 - 21:04
Genau!
Gerade vor wenigen Tagen hat ein "Umweltschützer" in einem Interview bei den Tagesthemen (bei Tagesschau.de zu sehen) kleinlaut zugeben müssen, daß Energiesparlampen aufgrund ihres sehr hohen Quecksilberanteils alles andere als Umweltfreundlich sind. :D
Die Energiebilanz geht nach meinem Verständnis auch nicht auf. Eine Energiesparlampe altert schon nach einem Jahr so stark, daß sie mehrere Minuten benötigt um dann überhaupt noch die volle Lichtstärke zu erreichen. hinzu kommt, daß das Altern der Elektronik bei häufigem An- und Ausschalten sehr stark beschleunigt wird. Damit erreicht eine Energiesparlampe nur selten die gewünschte Lebensdauer von fünf Jahren, die mindestens für eine Rentabilität nötig wären (Im Rahmen der Gesamtenergiebilanz während Produktion und Nutzung). Bei Beleuchtungssituationen, wie sie in Treppenhäusern, Fluren, Badezimmern benötigt werden, ist eine Glühlampe von großem Vorteil. Sie erreicht sofort die volle Leuchtstärke und kann sehr häufig ohne Nutzungsnachteilen geschaltet werden. Hinzu kommt, eine Glühlampe besteht aus Glas und Metall. Eine "Energiesparlampe" enthält/ist Sondermüll dank der Elektronik (Plastik, Glas, Metal, Quecksilber, etc.) und darf nicht in den Hausmüll geworfen werden, sondern muß teuer entsorgt werden.
Was die LEDs betrifft: Weiße LED sind extrem teuer und erreich heute noch lange nicht vergleichbare Lichtstärken wie Glühlampen. Vielleicht in 5-10 Jahren, aber aktuell nicht.
Es ist sogar so weit, daß Osram und Philips Halogen-Herzen in die Glühlampenform pressen, denn die sind heute noch immer die bessere Wahl als LED oder "Energiesparlampen".
alice123 schrieb:
-------------------------------------------------------
> und ob die Dinger (also die Engergiespar...)
> wirkrlich sparen bleibt ja wohl erstmal nur ein
> Werbeversprechen...
>
> Teurer ($ bzw. € und in der Herstellung, also auch
> z.B. (und das nur!) CO2), der Spareffekt durch den
> niedrigeren Verbrauch muss ja erstmal erreicht
> werden -> wann passiert das?
>
> Unterschiedlich.
>
> Viele Sparleutchen machen erst nach längerer Zeit
> (> 5 Minuten) akzeptables Licht, und Farbe und
> evtl. Flimmern lasse ich jetzt sowieso mal außen
> vor.
>
> Überall dort, wo man ab und zu nur Licht benötigt,
> machen Energiesparlampen keinen sinn, nicht mit
> der aktuellen Technik.
>
> Die gehen da einfach so schnell kaputt, und machen
> im Moment in dem man Licht benötigt, kein gutes.
>
> LED braucht noch ein bisschen Zeit.
>
> Mal wieder eine Schnappsidee (in der Umsetzung
> bzw. Argumentation)
-
Re: Philips will nicht...
Autor: Insider 12.12.08 - 21:07
Wunderbar! Ich habe/hatte Glühlampen, die locker 8-10 Jahre als geworden sind und die sind heute noch sofort auf voller Lichtstärke. Ich habe dann noch super tolle teure Energiesparlampen, die nach einem Jahr ca. 10 Minuten brauchen, um annähernd die maximale Lichtstärke zu erreichen.
Wunderbar! :D
McLight schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wie jede andere Firma will Philips erstmal Geld
> verdienen und sein Image pflegen. Und Leute, die
> bei Philips arbeiten, wollen (wie andere
> Arbeitnehmer) auch Geld verdienen, um es u.a. (wie
> es ihr gutes Recht ist) für weitaus sinnloseres
> Zeugs auszugeben.
>
> Davon abgesehen halten Energiesparlampen sehr
> lange. Ich habe in meiner aktuellen Wohnung seit
> knapp 4 Jahren ausschließlich Energiesparlampen
> und es ist noch keine kaputt gegangen, auch nicht
> in den Räumen, in denen ich das Licht zT weniger
> als 10 Minuten (mehrmals am Tag) brennen lasse.
> Ich habe auch kein Problem mit der Lichtqualität.
> Meine Lampen sind zwar nicht so gelb wie
> Glühbirnen, aber auch nicht kalt (blau-)weiß.
> Allerdings habe ich auch keine Billiglampen für 2
> Euro gekauft.
-
Re: Philips will nicht...
Autor: Phil Lips 12.12.08 - 21:08
Ich muß gestehen es ist sehr schwer beim Googlen zu diesen Lmapen die Propaganda von den Fakten zu trennen, aber aus eigentlich unerwarteter Richtung kommt Kritik aus berufenem Mund, nämlich der Stiftung Öko-Test. Hier der Teaser:
> Kritik an Energiesparlampen
>
> Energiesparlampen sparen viel weniger Energie, als die
> Hersteller behaupten. Sie erzeugen ein schlechteres und
> ungesünderes Licht als Glühbirnen, verursachen Elektrosmog
> und gehen viel zu schnell kaputt. Zu diesem vernichtenden Urteil
> kommt eine Untersuchung von 16 verschiedenen warmweißen
> Energiesparlampen, die das Frankfurter Verbrauchermagazin
> ÖKO-TEST in seiner Oktober-Ausgabe veröffentlicht.
zu finden unter:
http://www.elektrofachkraft.de/fachwissen/fachnews/kritik-an-energiesparlampen/
Weiter wird im Text gesagt daß:
> Energiesparlampen sind kein wirklicher Fortschritt und keine
> echte Alternative zu Glühbirnen. So schlicht lassen sich
> die verheerenden Ergebnisse der ÖKO-TEST-Untersuchung
> zusammenfassen. Selbst die Hersteller sollen hinter
> vorgehaltener Hand zugegeben haben, dass es sich lediglich
> um eine Übergangstechnologie handle.
> Statt 80 Prozent gegenüber einer Glühlampe würden die
> meisten untersuchten Modelle lediglich 50 bis 70 Prozent
> Energie sparen.
> Die Swiss Lights Classic 68 verbrauche sogar mehr Strom
> als die klassische Glühbirne.
> Besonders bedenklich seien die Ergebnisse für die Lichtqualität.
> Die Lichtfarbe sei - anders als bei Glühbirnen - weit entfernt
> von natürlichem Licht. Zudem würden Energiesparlampen im
> bewusst nicht mehr wahrnehmbaren Bereich flackern wie ein
> Blitzlichtgewitter. ÖKO-TEST macht solch schlechtes Licht
> zum Beispiel für Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein,
> neurologische Störungen bis hin zu Hormonproblemen
> verantwortlich.
Ebenfalls überraschend fand ich diese Information unter
http://www.dellekom.de/info/energiesparlampen-faq
> Obwohl das Quecksilber wegen seiner leichten Flüchtigkeit und
> hohen Giftigkeit der Hauptgrund für die Entsorgung als
> Sondermüll ist, enthalten Leuchtstoffröhren auch andere
> “umweltrelevan-ten Inhaltsstoffe”6 Diese Stoffe werden
> wie das Quecksilber beim Recycling vom Glas und den Metallen
> der Elektroden getrennt, zum Teil wiederverwendet und zum
> kleineren Teil in Sondermülldeponien untertage gelagert.
Ich fasse zusammen:
-Der Einpsareffekt ist geringer als angeben
Anstatt 80% sind es nur 50%-70%, wobei die 70%igen nat. die teuersten sind.
-Ein Ausreisser verbauch sogar mehr als eine vergleichbare Glühbirne
-Licht ist mies. Besonders im nicht direkt wahrnehmbaren Bereich. Gesundheitsschäden sind die Folge (von Kopschmerzen bis hin zu neurologische Störungen und Hormonproblemen)
-Keine 100% Recycling, der Rest auf Sondermülldeponien vergraben
Desweiteren wundere ich mich darüber daß das Quecksilber auf einmal so harmlos dargestellt wird wo man doch hier:
http://www2.uni-jena.de/journal/unijan01/grenze.pdf
und hier:
http://www.toxcenter.de/artikel/WHO-Quecksilber-Grenzwerte-zu-hoch.php
nachlesen kann daß dem eben nicht so ist.
In letzeren Artikel wird von einer Gefahr für Schangere ab ca. 180 Mikrogramm ausgegangen. Eine Leuchte enthält das 11x dieses Wertes - und das Zeug verdampft bei Luftberührung sofort.
Alles in Allem wohl noch so ganz das Gelbe vom Ei.
Trotzdem Dank für den engagierten Meinungsausstausch.
-
Re: Philips will nicht...
Autor: Phil Lips 12.12.08 - 21:11
Geht die Rechnung damit immer noch auf:
https://forum.golem.de/read.php?29485,1561212,1561366#msg-1561366 -
Re: Philips will nicht...
Autor: McLight 12.12.08 - 22:11
Deine Zusammenfassung ist (meiner Meinung nach) teilweise berechtigt, teilweise aber auch nicht, da sie für meinen Geschmack zu sehr verallgemeinert. Ich würde nicht behaupten, dass Energiesparlampen generell toll sind. Es gibt genügend Schrott auf dem Markt. Ich gehe von guten Modellen aus und kaufe auch keine Billigprodukte, wobei der Preis nicht immer von der Leistung gerechtfertigt wird.
Jedenfalls habe ich in fast 4 Jahren noch keine wechseln müssen, auch dort nicht, wo ich täglich öfter an- und ausschalte. Mit der Farbe habe ich keine Probleme. Glühbirnen sind auch hübsch, aber ich habe/brauche halt keine.
Bei Stiftung-Warentest gibt es auch eine Reihe von Tests, wobei natürlich nur die aktuellen Sinn machen. Habe im Ökotest leider keine Tabelle mit den getesteten Modellen und Marken gefunden (übersehen?) und will keine 1,20 Euro ausgeben. ;-)
Last but not least, der Gesetzgeber hat sich ja vor kurzem geäußert und ich bin zuversichtlich, dass sich Qualität (unter den Leuchtstofflampen) durchsetzen wird. Außerdem müssen wir ja nur ein paar Jahre warten bis LED-Lampen und OLED-Lampen kommen. Von ersteren gibt es zurzeit (fast) nur Schrott zu kaufen, aber ich weiß ("rein zufällig") was möglich ist und kommen wird. Allerdings werden die meisten Firmen auch zuerst Geld mit Energiesparlampen machen wollen, bevor sie was neues im großen Stil auf den Markt bringen.
Wahrscheinlich werden wir das Thema hier ohnehin nicht ausdiskutieren und den jeweils anderen nicht überzeugen können. Das muss ja auch nicht unbedingt sein. Schönes Wochenende. -
Re: Philips will nicht...
Autor: McLight 12.12.08 - 22:14
Mag sein. Dann sind meine halt besser. ;-) Nein, im Ernst. Es gibt genug schrottige Energiesparlampen. Allerdings dürfen wir beide nicht von unseren eigenen Erfahrungen ausgehen, da das statistisch nicht relevant ist. Ich bleibe auf jeden Fall bei meinen "guten, etwas teureren" Energiesparlampen.



