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Moment: Die PIN
Autor: Fincut 12.12.08 - 23:57
kennt doch angeblich niemand, selbst kein Mensch bei meiner Bank - außer ein Computer. Wie kann dann ein externer Servicedienstleister überhaupt den PIN von mir haben?!
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Re: Moment: Die PIN
Autor: janoschi 13.12.08 - 00:10
warscheinlich ist die prüfziffer auf der rückseite der karte gemeint. die wenigsten kreditkarten haben pins im gegensatz zu den herkömmlichen ec karten
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Re: Moment: Die PIN
Autor: Fincut 13.12.08 - 00:34
Quatsch, wer auch Bargeld aus dem Automaten ziehen will, bekommt eine PIN zu seiner Kreditkarte. Das dürfte die Mehrheit haben. Und wenn man die PZiffer meinen würde, würde man nicht PIN schreiben.
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Re: Moment: Die PIN
Autor: Tritop 13.12.08 - 09:13
Das ist wirklich unglaublich.
Wozu braucht ein externer Dienstleister die Geheimnummer?
Wieso haben die die Daten auf Microfiches? Ich kann mir keinen Anwendungsfall dafür vorstellen, zumal man die Abrechnung online bekommt. Tippen die das alles irgendwo ab oder wie?
Diese Firma sollte sofort geschlossen werden und für alle Ewigkeiten verboten bekommen überhaupt irgendein Datum zu verarbeiten. -
Re: Moment: Die PIN
Autor: Avalanche 13.12.08 - 09:53
Der externe Dienstleister könnte ja z.B. auch der Datenvernichter sein, der die Mikrofilme schreddern sollte. Oder die Bank hat ein Umzugsunternehmen bestellt. Oder externe Arbeitskräfte eingekauft, die die Kisten von Schrank A in Schrank B räumen sollten.
Spekulieren kann man viel, erfahren wird man wenig. -
Der "Kreditkarten-Prozessor"
Autor: So Nie 13.12.08 - 10:20
Fincut schrieb:
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> kennt doch angeblich niemand, selbst kein Mensch
> bei meiner Bank - außer ein Computer. Wie kann
> dann ein externer Servicedienstleister überhaupt
> den PIN von mir haben?!
Der "Kreditkarten-Prozessor"
ist der Dienstleister für die Bank, der real und tatsächlich den ganzen Zahlungsverkehr zur Kreditkarte realisiert und bearbeitet.
Der weiß eigentlich mehr als die Bank - der erzeugt auch die PIN :-) .
Mir wurde im März 2002 meine VISA-Card in einem CD+DVD-Musik-Shop in KL unterhalb der TwinTower kopiert. Im September 2002 hat mich dann der zuständige "Kreditkarten-Prozessor" infolge auffälliger Buchungen kontaktiert: ich hätte nämlich gleichzeitig in Malaysia, in Dubai und auf Mauritius sein müssen. Und seitdem kenne ich ein bisschen den Einblicksumfang dieser "externen Dienstleister". -
Re: Moment: Die PIN
Autor: Kristallregen 13.12.08 - 14:45
Denke mal auch das dort der Fisch begraben liegt. Immer mehr Firmen geben Ihre Daten wiederum in Hände anderer Firmen zwecks Sicherung, Bearbeitung usw. - oder eben auch zur Vernichtung.
Erinnert mich gut an den damaligen Fall über die Kundendaten von Payback, Real und auch einer Krankenkasse die man auf dem Asiatischen Schwarzmarkt für wenige Euros auf CDs erwerben konnte - incl digitalisierter Unterschriften. Und warum? Weil die besagten Firmen Ihre Daten zur Bearbeitung wiederum in die Hände anderer Firmen gehen die dann aus Gründen der Kostenersparnis in Asien bearbeitet und "gesichert" werden. -
Re: Der "Kreditkarten-Prozessor"
Autor: :-) 13.12.08 - 15:45
Aber nach dem neuen Gesetz, dass Herr Schäuble für unsere Seelenruhe geschaffen hat, muss jetzt jede Bank vorher fragen, ob sie die Daten auch an einen Datenvernichter, Datenaufbewahrer, oder einer Datensicherheitsfirma weitergeben darf. Ob auch der mir unbekannte Bankangestellte Herr Meier meine Daten am Terminal aufrufen darf, ist offen, ebenso die Frage, ob auch der Admin einer externen Software- Firma eine neue Programmvariante an echten Daten testen darf. Und, und, und...
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Re: Moment: Die PIN
Autor: Avalanche 14.12.08 - 00:46
Ich lag gar nicht so weit daneben: https://www.golem.de/0812/64119.html
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Re: Moment: Die PIN
Autor: :-) 14.12.08 - 11:35
Wie lange brauchen die Jungs und Mädels hier, bis der Groschen endlich gefallen ist?
Die Daten werden verarbeitet, ja da stimmt. Aber man zahlt nicht dafür, sondern bekommt Geld.
Und wie nennt sich so ein geschäftlicher Vorgang?
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Re: Moment: Die PIN
Autor: Kai Pirinia 14.12.08 - 21:39
Ja da muss ganz gewaltig etwas falsch gelaufen sein.
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Re: Moment: Die PIN
Autor: ja 15.12.08 - 08:04
Laut Nachrichten waren das die standard versandbriefchen, mit den PINs, die jeder sepparat zur ex karte zugeschickt bekommnt, mit falscher adresse, also rückläufer.
drum ist das rel. gefahrlos, da die PINs nicht aktiviert werden können und auch keiner Karte zugeordnet werden können. (laut Nachrichten ...) -
Re: Moment: Die PIN
Autor: Suki11 15.12.08 - 09:20
Ne Kreditkarte hat eigentlich gar keine PIN. Die braucht man nur fürn Bankautomaten.
Ansonsten kann man nur mit der Kreditkarten-Nr. und der Sicherh.-Nr. auf der Rückseite munter im Web einkaufen gehen. -
Rechtigstellung: PIN + Kreditkarten
Autor: Petzi S. 15.12.08 - 13:50
Hallo ihr Lieben,
Kreditkarten haben sehr wohl PIN Nummern! Nur ist komischerweise ein so grosses europäisches Land wie Deutschland technologisch derart im Rückstand (locker 15 Jahre !), dass die meisten Lesegerät damit nix anfangen können (Chipkartenleser sind erforderlich, aber zumeist sind's nur Magnetstreifenleser) und daher die Unterschrift als Beweis herhalten muss. Wer aber zb. in den Beneluxländern (aha ;-) oder in Frankreich zahlen will, muss mit der Pin die Abbuchung bestätigen (hab sie auch bereits in Spanien und Portugal benutzt). In Deutschland ist es sogar eher lästig mit Kreditkarte zu zahlen da, mit Pin gewohnt, unsere Karten nie unterschrieben werden (und somit kein Vergleich vom Verkäufter gemacht werden kann) und dann geht die Suche los nach Pass, Identitätskarte, usw. Und wo diese Leser vertreten sind, gehn auch zumeist die Maestro-Karten (der europäische Nachfolger der ersten EC-Karte) NICHT, trotz Pin... Die einzige Erklärung die ich haben könnte ist, dass Deutschland derart gross ist, dass die Umsetzung sehr lange dauert, aber 15 Jahre ... ?
Mfg,
Patrick -
Re: Rechtigstellung: PIN + Kreditkarten
Autor: :-) 15.12.08 - 14:05
Eine Credit-Card ist etwas anderes, als eine EC-Karte.
Bei der Bezahlung wird ein mechanisches Gerät benutzt, das die Nummer der Karte abdrückt. Der Beleg wird dann vom Karteninhaber unterschrieben. Im Internet tippt man diese Nummer selber ein. Als Sicherung dient eine nicht abdrückbare Nummer auf der Rückseite.
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Re: Rechtigstellung: PIN + Kreditkarten
Autor: Flying Circus 15.12.08 - 14:09
Meine Kreditkarte hat eine PIN, damit man damit am Geldautomaten Bargeld abheben kann. Nutze ich wegen der bankenfreundlichen Gebühren nicht, ist aber möglich.
Du siehst: PIN stimmt schon. -
Re: Rechtigstellung: PIN + Kreditkarten
Autor: :-) 15.12.08 - 14:59
Ja, aber nur, weil eine solche Karte eine Doppelfunktion hat. Die reine Credit-Card hat keine PIN.
Ich hab auch schon mal versehentlich meine CC in ein Lesegerät gesteckt und die PIN eingegeben..., hat einwandfrei geklappt. -
mein PIN lautet
Autor: Suk13 16.12.08 - 08:38
Meine PIN lautet ist 9188.
Das kann sich eh keiner merken. :) -
Re: Rechtigstellung: PIN + Kreditkarten
Autor: Petzi S. 16.12.08 - 09:41
:-) schrieb:
> Eine Credit-Card ist etwas anderes, als eine
> EC-Karte.
Schon klar ;-)
> Bei der Bezahlung wird ein mechanisches Gerät
> benutzt, das die Nummer der Karte abdrückt.
Hallo??? Ich schrieb von 15 Jahren zurück, du gehst jetzt schon 25 Jahre zurück!! Sogar in Deutschland sind die meisten mittlerweile auf elektronische Lesegeräte umgestiegen. Aber unterschreiben muss ich immer noch :-(
Ich muss den deutschen Händlern allerdings ein grosses Lob aussprechen. Immer wurde die Unterschrift kontrolliert und der Ausweis verlangt!
> Der Beleg wird dann vom Karteninhaber unterschrieben.
Das war mal, aber ja, stimmt.
> Im Internet tippt man diese Nummer selber ein. Als
> Sicherung dient eine nicht abdrückbare Nummer auf
> der Rückseite.
Die CV9, jipp.
Und bei einigen Tankstellen (24/24) brauchs du nicht mal Pin oder so. Einfach Visa oder MasterCard einstecken und tanken, so krass ist das System! Darum niemals die Nummer aus den Händen geben, weder Plastik noch die virtuellen Internet-Visa !
Liebe Grüsse,
Patrick



