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@Golem: FALSCH

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  1. @Golem: FALSCH

    Autor: @ 14.04.05 - 14:30

    >Zwar erlaubt die GPL die Nutzung des Codes, ohne dass Lizenzabgaben >fällig werden, die fordert aber, bei Verwendung von GPL-Code auch >Erweiterungen und Änderungen offen- und eine Kopie der GPL beizulegen.

    Wer auch immer das geschrieben hat, hat offensichtlich den Unterschied zwischen LGPL und GPL nicht verstanden. Die GPL verlangt noch mehr als obiges, nämlich die Offenlegung des gesamten Quellcodes der jew. Anwendung (Infektionseffekt). Und zwar keineswegs automatisch, sondern auf Anfrage, ggf. gegen nominellen Unkostenbeitrag. Bei der LGPL wiederum muss gar nichts offengelegt werden, wenn die jeweilige Library (von L in LGPL) nicht modifiziert wurde.

  2. a la Suse

    Autor: tachauch 14.04.05 - 16:33

    > Die GPL verlangt noch mehr
    > als obiges, nämlich die Offenlegung des gesamten
    > Quellcodes der jew. Anwendung (Infektionseffekt).
    Ich glaube die Formulierung war so gemeint, dass eben nur die veränderten Programme bzw. gelinkte Bibliotheken der GPL unterliegen, eigenständige Anwendungen die mitgeliefert werden aber proprietär bleiben dürfen, wie eben bei Suse (IIRC). Solange die "fremden" Programme nicht eingelinkt sind, müsste das ja gehen.

  3. Re: @Golem: FALSCH

    Autor: Otto d.O. 14.04.05 - 17:05

    Wenn du mit "Anwendung" ein Executable meinst, hast du sicher recht. Wenn man den Begriff "Anwendung" weiter auffasst, also z.B. "X-Terminal = Kernel+Basissystem+X" dann stimmt es so nicht mehr.

  4. Re: a la Suse

    Autor: @ 14.04.05 - 17:39

    Wenn sie nicht eingelinkt sind, dann sind sie dennoch eingelinkt: und zwar in in den Kernel (u.a. über .so Files), für den wiederum die LGPL- bzw. einige GPL-Ausnahmen gelten - und zwar spezifische, die durch die GPL so a) nicht gedeckt und b) hier nicht von Belang sind.

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Die GPL verlangt noch mehr
    > als obiges,
    > nämlich die Offenlegung des gesamten
    >
    > Quellcodes der jew. Anwendung (Infektionseffekt).
    > Ich glaube die Formulierung war so gemeint, dass
    > eben nur die veränderten Programme bzw. gelinkte
    > Bibliotheken der GPL unterliegen, eigenständige
    > Anwendungen die mitgeliefert werden aber
    > proprietär bleiben dürfen, wie eben bei Suse
    > (IIRC). Solange die "fremden" Programme nicht
    > eingelinkt sind, müsste das ja gehen.


  5. Re: @Golem: FALSCH

    Autor: @ 14.04.05 - 17:41

    Dann stimmt was nicht mehr?

    Entscheidend ist, was womit gelinkt wurde (statisch oder dynamisch) und welcher Lizenz (GPL oder LGPL) die Teile unterliegen, mit denen gelinkt wurde. Der Linux-Kernel unterliegt weiterhin einigen GPL-Ausnahmen (die jedoch nur die Treiberentwicklung betreffen, z.B. für proprietäre Grafiktreiber).

    Otto d.O. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn du mit "Anwendung" ein Executable meinst,
    > hast du sicher recht. Wenn man den Begriff
    > "Anwendung" weiter auffasst, also z.B. "X-Terminal
    > = Kernel+Basissystem+X" dann stimmt es so nicht
    > mehr.


  6. Re: @Golem: FALSCH

    Autor: CE 14.04.05 - 18:21

    LGPL steht mittlerweile nicht mehr für Library GPL, sondern für Lesser GPL (seit 1999).

  7. IANAL, aber

    Autor: tachauch 14.04.05 - 18:29

    > Wenn sie nicht eingelinkt sind, dann sind sie
    > dennoch eingelinkt: und zwar in in den Kernel
    Das mag ja für Kernelmodule gelten, aber für reine Applikationen(können auch deamon sein) gilt es nicht. Sonst könntest du keine proprietäre Software auf Linux laufen lassen, irgendwo nutzen die immer eine unter der GPL stehende Funktionen.
    Dass eine Firewallfunktion mindestens als Modul läuft, ist wahrscheinlich, dass etwaige Verwaltungsprogramme aber als reine Applikation laufen alerdings auch (und somit proprietär bleiben dürfen).
    Also muss man durchaus differenzieren welche Softwareteile Fortinet überhaupt hätte offenlegen müssen, und das hat Golem meiner Ansicht nach getan.

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