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Industriepraktika im Studium

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  1. Industriepraktika im Studium

    Autor: Der braune Lurch 17.12.08 - 09:11

    Bei uns im Studium haben auch einige richtig Pech gehabt mit ihrem Praktikumsplatz bzw. mussten da nur die billigsten Hilfsarbeiten übernehmen und in der Schule gab es solche Fälle auch. In vielen Fällen sehen die Firmen die Praktikanten eben nur als Aushilfen. Über den mangelnden Nachwuchs wird dann später gejammert.

  2. Re: Industriepraktika im Studium

    Autor: Thomasino 17.12.08 - 10:27

    Bei uns sind über 50% der Belegschaft Praktikanten. Die sind billig uns lassen alles mit sich machen. 14 Stunden und mehr arbeiten sind da kein Problem solange sie Hoffnung auf eine Festanstellung haben.
    Firmen wir vermeindlich hoher Atraktivität wie Werbeagenturen, ... haben keine Probleme damit viele Praktikanten zu bekommen die sich auch noch freiwillig ausbeuten lassen.
    In vermeindlich "unatraktiven" Branchen ist das Risiko ausgebeutet zu werden viel geringer aber da will kaum jemand hin. Somit sind die Studenten selber schuld. Sie haben selbst die Wahl.

  3. Re: Industriepraktika im Studium

    Autor: Llamatron 17.12.08 - 10:41

    Thomasino schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei uns sind über 50% der Belegschaft
    > Praktikanten. Die sind billig uns lassen alles mit
    > sich machen. 14 Stunden und mehr arbeiten sind da
    > kein Problem solange sie Hoffnung auf eine
    > Festanstellung haben.
    > Firmen wir vermeindlich hoher Atraktivität wie
    > Werbeagenturen, ... haben keine Probleme damit
    > viele Praktikanten zu bekommen die sich auch noch
    > freiwillig ausbeuten lassen.
    > In vermeindlich "unatraktiven" Branchen ist das
    > Risiko ausgebeutet zu werden viel geringer aber da
    > will kaum jemand hin. Somit sind die Studenten
    > selber schuld. Sie haben selbst die Wahl.

    Manche Industrien vor allem die aus Werbung, TV, Film, usw. werden geradezu überrannt von Anfragen. Wer wird es denen verübeln wenn sie das auch ausnutzen. Unbezahlte Hilfskräfte kann man immer gebrauchen und sei es nur um das Archif aufzuräumen. Die Studenten sind daran selber schuld wenn sie sich so billig verkaufen. Es sollte jedem klar sein dass viele zu Werbung, Film oder TV wollen. Dort ist man nur einer unter vielen und wird dementsprechend behandelt.
    Ein Mittelständler z.B. im Maschinenbau ist da viel unattraktiver. Da will kaum jemand hin. Aber dort wird man oft vernünftig behandelt und hat Chancen auf eine Übernahme. Aber das ist für viele zu unsexy.

  4. Re: Industriepraktika im Studium

    Autor: Reality 17.12.08 - 11:39

    Man muss auch bedenken dass Praktika in den Lebenslauf kommen. Da will man eine möglichst bekannte Firma bzw. einen namhaften Arbeitgeber.
    Dafür ist man zu so gut wie allem bereit. Firma "XY" aus "Hintertupfing" kommt im Lebenslauf nicht so gut wie Agentur "Supertoll" aus Hamburg.
    Dafür ist man dann auch bereit 1/2 oder 1 Jahr ohne Bezahlung zu arbeiten.

  5. Re: Industriepraktika im Studium

    Autor: Doma Chusis 17.12.08 - 11:49

    Reality schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man muss auch bedenken dass Praktika in den
    > Lebenslauf kommen. Da will man eine möglichst
    > bekannte Firma bzw. einen namhaften Arbeitgeber.
    > Dafür ist man zu so gut wie allem bereit. Firma
    > "XY" aus "Hintertupfing" kommt im Lebenslauf nicht
    > so gut wie Agentur "Supertoll" aus Hamburg.
    > Dafür ist man dann auch bereit 1/2 oder 1 Jahr
    > ohne Bezahlung zu arbeiten.

    Genau das predigen doch auch viele Profs. Mit so etwas im Lebenslauf bewirbt man sich sein Leben lang. Bei einem Jobwechsel ca. alle 2 Jahre (wegen Karriere) kommt da ganz schön was zusammen. Also ich will sicher keine drittklassige oder unbekannte Firma im Lebenslauf haben. Das verbaut viele zukünftige Chancen.

  6. Re: Industriepraktika im Studium

    Autor: Bouncy 17.12.08 - 11:54

    Doma Chusis schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Genau das predigen doch auch viele Profs. Mit so
    > etwas im Lebenslauf bewirbt man sich sein Leben
    > lang. Bei einem Jobwechsel ca. alle 2 Jahre (wegen
    > Karriere) kommt da ganz schön was zusammen. Also
    > ich will sicher keine drittklassige oder
    > unbekannte Firma im Lebenslauf haben. Das verbaut
    > viele zukünftige Chancen.

    sein leben lang alle 2 jahre von topfirma zu topfirma zu springen wird dir aber aber a) sowieso kaum gelingen und b) vermutlich mehr schlecht als recht angesehen.

  7. Was zählt

    Autor: PeteB 17.12.08 - 15:01

    .. sind die Arbeiten in der Mappe.

    Wenn ich Agenturchef wäre, und da kommt jemand von Scholz und Blöd oder Jung von Dumm und hat aber nichts auf der Pelle außer vielleicht ein bißchen Pixelschieber zu spielen, dann nehme ich lieber den selbsständigen Prakti aus Hintertupfingen, der seine Leistung nicht hinter Schall und Rauch verstecken muss.

  8. Re: Was zählt

    Autor: Der Kaiser 18.12.08 - 07:29

    > Wenn ich Agenturchef wäre, und da kommt jemand von Scholz und Blöd oder Jung von Dumm und hat aber nichts auf der Pelle außer vielleicht ein bißchen Pixelschieber zu spielen, dann nehme ich lieber den selbsständigen Prakti aus Hintertupfingen, der seine Leistung nicht hinter Schall und Rauch verstecken muss.
    Ich würde beide testen und den nehmen der es drauf hat. :)

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