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Arbeitgeber haben inzwischen Sodnerrechte
Autor: tenne 20.12.08 - 01:21
Wenn man das Urteil ließt, dauert es nicht lange udn die Wahlstimmen der Mitarbeitr gehen automatisch auf den Arbeitgeber über
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Schnell noch einen Führer wählen!
Autor: trollingerlemberger 20.12.08 - 01:37
kt
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Re: Arbeitgeber haben inzwischen Sodnerrechte
Autor: LordPinhead 20.12.08 - 10:51
Dir ist schon klar das eine Firma nichts mit den Staat zu tun hat ausser die Steuern und Sozialversichungen zu bezahlen oder?
Richter ist das selbe, die sind nicht die Leute die Gesetze machen sondern sie nur umsetzen. Und das Gesetz hätte eigentlich dazu führen müssen das die Arbeitnehmer Ihr Geld bekommen. Aber schonmal versucht einem Nackten in die Tasche zu greifen?
Richter sind auch nur Menschen die versuchen ein Konsenz zwischen zwei Parteien zu finden. Und wenn ich mir durchlese das 10 Monate kein Gehalt bezahlt wurde lache ich über die Deppen die nicht schon früher reagiert haben. Wer so blauäugig ist und ewig auf sein Geld wartet, Kredite aufnimmt für die Miete obwohl er Arbeitet, der ist selbst schuld. Für soetwas gibt es Kurzarbeit und wenn Arbeitgeber diese nicht einleiten kann man nachhelfen indem man zum Arbeitsamt geht und das zur Anzeige bringt, dann wird der Arbeitgeber gezwungen kurzarbeit zu machen und ein Teil der Gehälter und der Firma sind sicher. Wer aber nicht so weit denkt und dummtreu immer in die Arbeit geht und denkt "Ach, 9 Monate kein Geld bekommen, das wird schon", tja selbst schuld.
Es gibt in der Gesetzgebung genug Mittel solche Krisen einer Firma aufzufangen: Insolvenzberater, Staatliche Zuschüsse, Vergünstigungen bei den Sozialversicherungen um nur mal ein paar zu nennen. Das diese nicht zu Hilfe gezogen wurden ist zwar schade, aber jetzt kann auch ein Richter nicht zaubern und sagen "120 000 Euro auf den Tisch HEX HEX" ;)
Btw.: Wenn du gesagt hättest das viele Firmen Aufträge zurückhalten bis die CDU wieder das sagen hat, dann würde ich dir Zustimmen. Ich war selbst schonmal in einer solchen Firma beschäftigt. Was den Arbeitgeber aber keine Sonderrechte einräumte. -
Re: Arbeitgeber haben inzwischen Sodnerrechte
Autor: Juergenk 28.12.08 - 17:20
Hallo,
das Problem mit der aktuellen Gesetzgebung ist die, dass Arbeitnehmer die keinen Lohn bekommen, keine _wirksamen_ Gegenmaßnahmen ergreifen können.
Man kann sein Gehalt einklagen und bekommt nach einiger Zeit ein vollstreckbares Urteil. Woraufhin man einen Gerichtsvollzieher beauftragen und bezahlen darf.
Nach einiger Zeit bekommt man dann mitgeteilt, dass die Zwangsvollstreckung fruchtlos war.
In der Zwischenzeit wurden dann weitere Gehälter fällig, die man ebenfalls einklagen muss.
Da man als Arbeitnehmer dem Arbeitsamt, der Agentur für Arbeit, dem Arbeitslosenverwaltungsamt oder wie es gerade heißen mag, beweisen muss, dass die Stelle die man gerade kündigt unzumutbar ist, kann man eben nicht nach dem 1. ausgebliebenen Gehalt kündigen.
Immerhin wird aber der Bescheid über die fruchtlose Zwangsvollstreckung als Beweis akzeptiert.
Somit bekommt man für die folgende Zeit immerhin Arbeitslosengeld. Aber für die geleistete Arbeit bekommt man erstmal gar nix!
Erst wenn jemand einen Insolvenzantrag stellt, bekommen die Arbeitnehmer im Nachhinein für die letzten 3 Monate Gehalt vom Arbeitsamt. Durch die langen Prozeßzeiten und Zwangsvollsteckungen sind dann aber schon mehr als nur 3 Monatsgehälter fällig.
Im übrigen ist das was Du zur Kurzarbeit geschrieben hast, schlichtweg falsch!
Wenn man zum Arbeitsamt geht, bekommt man dort zunächst zu hören, dass es gar nich sein könne, dass man kein Gehalt bekommt und keine Insolvenz angemeldet wird. "Der Arbeitgeber würde sich ja strafbar machen".
Wie abschreckend die Strafvorschriften sind, haben wir ja nun gesehen.
Jürgen



