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Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

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  1. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: linux-macht-glücklich 27.12.08 - 21:54

    Wie jemand anders schon erwähnte, kann man das beim booten der Live CD umstellen (F Tasten).
    Ist schon wieder einige Monate her das ich bei jemandem Sidux installiert habe, hatte ich daher nicht dran gedacht.

  2. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: linux-macht-glücklich 27.12.08 - 22:06

    translatora schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > smxi gibt es doch aber auch nur Englisch, oder?

    Das hatte ich glaube ich in einer anderen Antwort zum Sprache Thema schon selbst erwähnt.

    > geht mir rein darum, dass mir OpenSuse von der
    > Vollständigkeit der Übersetzung her den besten
    > Eindruck macht.

    Nun Sidux gibt es seit 2 Jahren und SuSE insgesamt seit ca. 18 Jahren.

    Ich hab mit SuSE Linux angefangen und werde persönlich dahin nie wieder zurück wechseln.

    Wenn es für einen persönlich lebenswichtig ist das wirklich alles garantiert in Deutsch ist, dann ist Sidux wohl raus.

  3. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: Belhazar 28.12.08 - 02:14

    Ging mir nicht darum das ALLES in deutsch gehalten sein muss, aber der alltägliche "Mainframe" sollte erstmal in deutsch sein, d.h. dass wenn ich etwa pakete nachinstallieren will dort nicht schon mit den ersten kryptischen Befehlen bombardiert werde ;)
    Ich behaupte mal das mein englisch nicht das schlechteste ist aber bei solche sachen stoße selbst ich schnell an grenzen wenn es um fachenglisch in der edv geht.

  4. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: translatora 28.12.08 - 03:05

    sidux user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wenn du beim grub auf deutsch stellst ist das live
    > system und auch der installer auf deutsch.

    Nein. Der Dialog war doch auch "Deutsch" (Abbrechen/Weiter).
    Ich hab gerade mal in einer VirtualBox eine installation angeworfen.
    Die Hälfte ist auf Englisch (Bei Start mit F4 auf Deutsch gestellt).

    Das GParted Menü etwa "GParted, *Edit*, Ansicht->*Device Information*, Gerät, Partition, Hilfe".

    Im Wilkommen-Reiter des sidux "HD-Installation" auf "live-usbsick installer" -> "No USB device found [Schliessen]"

    Im Benutzer-Reiter des sidux "HD-Installation": Benutzername: only a-z0-9,-

    Beim Reiter "Installation" -> Root-Partition "error".

    Und das ist NUR der Installer (und GParted der ja offiziell Teil des Installers ist).

    Der eigentliche "Installer" der die Sachen kopiert, ist dann komplett in englisch.

    > sidux rocks! auch wenn's nur auf englisch wäre ;-)

    Naja, wie gesagt, auf technischer Seite hab ich ja nichts gegen Sidux gesagt. Ich persönlich habe eh alles auf Englisch gestellt aber für Familie und so ist es dann doch eher blöde. Dazu wirkt es einfach unprofessionell und schlampig und OpenSuse ist da wesentlich konsistenter.

    P.S.:
    Ich werde die Installation von Sidux trotzdem mal weiter machen ;-).
    Von der Grundsache her macht die Distri ja einen ganz guten Eindruck solange man Englisch verwendet.

  5. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: translatora 28.12.08 - 03:28

    Jetzt habe ich es installiert (xfce) und dann:

    Der Browser-Button unten sagt "Generic Web Browser relying on x-www-browser", Grafik -> "XSane Image scanning program", Multimedia -> "TVtime Television Viewer", "Aqualung", "gxine" Netzwerk -> "ELinks Webbrowser", "Iceweasel Web Browser", "sidux-browser", "sidux-irc", "pppoe-config", "configure-ndiswrapper", System -> "sidux manual", .......

    Das sind natürlich alles nur Kleinigkeiten, trotzdem SEHR unschön und offensichtlich nicht wirklich sauber getestet in Bezug auf die deutsche Lokalisierung.

  6. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: sn4fu 28.12.08 - 08:53

    Gnomefresser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Shell kann das Arbeiten erleichtern, aber man braucht sie heute nicht mehr.

    Vorsicht, die Aussage ist so zu allgemein. Ich sprach ausdruecklich nur von Systemadministration und dabei braucht man einfach die tiefen Einblicke in die Unix-aehnlichen Eigenheiten des Systems. Sich diese anzueignen ohne mit der Console umzugehen mag moeglich sein, ist aber grober Unsinn, denn die Shell und viele der dort verborgen liegenden Tools (vim, less, grep, tail, man etc.) sind einfach viel zu gut, als dass man versucht das Rad in Form von GUI-Adminwerkzeugen neu zu erfinden.
    Sicherlich gibt es in den versch. Distributionen auch das eine oder andere wirklich gelungene GUI-Tool zum Administrieren bestimmte Bereiche, aber diese Tools sind meist distributionsabhaengig, was den nutzen sie zu erlernen massiv einschraenkt.
    Mit Shell und zugeh. Tools umgehen zu koennen hilft dagegen ueber Linux hinaus, auch auf BSD, unter MacOS und auf vielen Unixen.

    > Du hast die typische Sicht eines Fachmanns. Ich jene des Laien.

    Ich habe nur die Sicht eines langjaehrigen Linux-Nutzers, bei dem es privat Windows zur Zeit nichtmal in einer VM gibt.

    Ich moechte nochmal ausdruecklich betonen, es geht ausschliesslich um System- und Netzwerkadministration. Arbeiten und kleinere Systemeinstellungen gehen mit aktuellen Distributionen ohne die Shell, gar keine Frage.

    snafu

  7. Re: Das "Nur Gentoo ist anpassbar"-Märchen

    Autor: sn4fu 28.12.08 - 09:16

    Ichsuper schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sie benötigen bei der installation einen 2. rechner (um im Handbuch zu lesen) und wollen ernsthaft über Gentoo urteilen ?

    Die ueberlegene Gentoo-Poweruser-Attituede mal bitte eben nehmen und dahin stecken wo die Sonne nicht scheint.

    Wenn man neben der Systeminstallation (die grade bei Gentoo erheblich laenger dauert als bei jedem anderen System) noch etwas anderes machen will, als den scrollenden Compilermeldungen zuzugucken, braucht man spaetestens wenn man das erstemal in die Installation bootet, einen 2. Rechner, denn egal was man tun will, die Software dazu fehlt und muesste erst durch den Compiler gedreht werden.
    Davor laeuft auf dem zu installierenden Rechner auch nur eine Live-CD/DVD, bei der man je nach Hardware und Image nicht zu Verfuegung hat, was man moechte.
    Im Handbuch kann man selbstverstaendlich mit links/lynx lesen, sobald man mit diesen Browsern andere Seiten besuchen will, bekommt man allerdings ganz schnell das kotzen, es nehmen heutzutage einfach die Wenigsetn Ruecksicht auf textorientierte Darstellung und Navigation.

    snafu

  8. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: linux-macht-glücklich 28.12.08 - 12:07

    Belhazar schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ging mir nicht darum das ALLES in deutsch gehalten
    > sein muss, aber der alltägliche "Mainframe" sollte
    > erstmal in deutsch sein, d.h. dass wenn ich etwa
    > pakete nachinstallieren will dort nicht schon mit
    > den ersten kryptischen Befehlen bombardiert werde
    > ;)

    Also ich persönlich mache nur dist-upgrades mit dem smxi script das in englisch ist, einzelne Pakete nachinstallieren tu ich mit Kpackage in KDE und das ist in deutsch bei meinem Sidux.
    Das hat jetzt 2 Jahre gut geklappt ohne das System zu brechen. Allerdings mache ich auch etwa alle 2 Wochen ein dist-upgrade.

    Es gibt noch andere GUI Programme zum installieren einzelner Pakete (kappinstaller z.B..), ich hab aber vor Sidux schon KPackage genutzt und bin daher dabei geblieben.

    > Ich behaupte mal das mein englisch nicht das
    > schlechteste ist aber bei solche sachen stoße
    > selbst ich schnell an grenzen wenn es um
    > fachenglisch in der edv geht.

    Nach meinem Verständnis, hab nur uraltes Schulenglisch drauf, das nur durch lesen im Internet etwas aufgefrischt ist, wird man bei Sidux in der Hinsicht nicht überfordert.

  9. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: linux-macht-glücklich 28.12.08 - 12:25

    translatora schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jetzt habe ich es installiert (xfce) und dann:
    >
    > Der Browser-Button unten sagt "Generic Web Browser
    > relying on x-www-browser", Grafik -> "XSane
    > Image scanning program", .......

    Stimmt, ich hab grad mal geschaut bei KDE hier, wenn ich da auf das X-Scane Icon gehe poppt auch eine Englische Erklärung auf.
    Ist mir bisher noch gar nicht so aufgefallen, bewusst geworden, bin wohl zu sehr gewöhnt von englisch umgeben zu sein.

    > Das sind natürlich alles nur Kleinigkeiten,
    > trotzdem SEHR unschön und offensichtlich nicht
    > wirklich sauber getestet in Bezug auf die deutsche
    > Lokalisierung.

    Dazu muss man noch wissen das Sidux 1zu1 Debian SID ist, "nur" mit Feintuning (eigener Kernel z.B..) und sonstigen Zugaben.

    Das KDE Menü haben die Siduxer z.B. gar nicht angerührt aus quasi technisch begründetem Arbeitsaufwand, das ist so wie bei Debian, also auch doppelte Einträge usw..
    Weil wenn sie es Ausmisten würden, müsste bei SID wo sich ja ständig was ändert wohl dauernd wieder ausgemistet werden, so wie ich es verstanden habe.
    Daher kann ich mir vorstellen das es es an anderen Stellen aus ähnlichen Gründen auch so ist, einfach gelassen wie es in Debian ist.

    Dann muss man noch wissen im Vergleich zu Suse ist Sidux nicht nur ausgesprochen jung sondern auch ein kleines Team, dafür leisten sie sehr viel, finde ich.

    Ich denke, da ein SuSE und ein Sidux ohnehin ziemlich unterschiedlich sind, ist es leicht sich zu entscheiden.

    Will man Rolling Release oder ca. alle 6 Monate von DVD auf die neue Version upgraden? Ist Geschwindigkeit wichtig? usw...

  10. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: translatora 28.12.08 - 13:33

    linux-macht-glücklich schrieb:

    > Dazu muss man noch wissen das Sidux 1zu1 Debian
    > SID ist, "nur" mit Feintuning (eigener Kernel
    > z.B..) und sonstigen Zugaben.

    Tja, bei Debian und Ubuntu gibts (wie oben von mir geschrieben) die selben "Probleme" :-).

    > Das KDE Menü haben die Siduxer z.B. gar nicht
    > angerührt aus quasi technisch begründetem
    > Arbeitsaufwand, das ist so wie bei Debian, also
    > auch doppelte Einträge usw..

    Ja, das macht die Distribution aber gerade für Einsteiger ungeeigneter.

    > Dann muss man noch wissen im Vergleich zu Suse ist
    > Sidux nicht nur ausgesprochen jung sondern auch
    > ein kleines Team, dafür leisten sie sehr viel,
    > finde ich.

    Naja, Debian hat ja ein ähnliches Alter. Aber es ist ja auch verständlich, dass eben die Man-Power fehlt um "Fine-Tuning" zu betreiben. Auf der einen Seite ist Debian dabei natürlich auch "schuld", da sie möglichst viele Vanilla/Original Pakete übernehemen ohne solche Anpassungen zu machen und dann eben Sidux weil denen mit Sicherheit die Leute fehlen.

    > Ich denke, da ein SuSE und ein Sidux ohnehin
    > ziemlich unterschiedlich sind, ist es leicht sich
    > zu entscheiden.

    Naja, für den (deutschsprachigen) Einsteiger ist dann wohl OpenSuse die bessere Wahl. Das wollte ich nur nochmal hervorheben.

    > Will man Rolling Release oder ca. alle 6 Monate
    > von DVD auf die neue Version upgraden? Ist
    > Geschwindigkeit wichtig? usw...

    Natürlich hat Sidux mit Sicherheit auch Vorteile. Ich wehre mich halt nur gegen die Aussage (wie bei Debian und Ubuntu), dass es gut lokalisiert sei - wobei hier wohl Ubuntu noch am weitesten ist.

    Auf rein technischer Seite muss man natürlich ganz anders abwägen.

  11. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: linux-macht-glücklich 28.12.08 - 15:56

    translatora schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ja, das macht die Distribution aber gerade für
    > Einsteiger ungeeigneter.

    Die Selbsteinstufung von Sidux ist auch nicht Anfänger oder Einsteiger Distri.
    Einige begeisterte User meinen und propagieren aber das sie es eigentlich doch sei. Ich hänge irgendwie dazwischen mit meiner Ansicht.

    Verglichen mit meinem ersten SuSE Linux womit ich angefangen habe ist Sidux einfacher.
    Aber die Maßstäbe haben sich natürlich verändert die letzten Jahre.

    > Naja, Debian hat ja ein ähnliches Alter.

    Wobei das ja nie eine Anfänger Desktop Distri war wie ich meine.

    > Auf rein technischer Seite muss man natürlich ganz
    > anders abwägen.

    Das ist eben der Punkt wo man seine Prioritäten hat und ob ein paar englische Fetzen hier und da dann den Ausschlag geben.

    Wenn bei den Punkten wo OpenSuSE und Sidux sich deutlich unterscheiden, ohnehin die Waage in Richtung SuSE gehen würde, wär es egal.

    Übrigens die Sache mit dem Menü, kann sein das dann mit KDE 4 sich da was verbessern könnte, wie ich im Sidux Forum aufgeschnappt habe.

  12. Re: Das "Gentoo ist kompliziert"-Märchen

    Autor: Hello_World 28.12.08 - 16:52

    Gentoo, jawoll! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > In deinem Fall bist du schon am
    > Grafiktreiber
    > gescheitert. Gentoo und Arch
    > ist nichts für dich.
    >
    > Jo, weil Gentoo ja so unglaublich kompliziert
    > ist.
    > Statt von Hand den Treiber zu installieren oder
    > extra irgendwelche exotischen Repositories
    > einzubinden,
    Das ist überhaupt nicht nötig. Ubuntu liefert die nvidia-Treiber ebenfalls über die offiziellen Repos aus.
    > Gentoo ist _nicht_ kompliziert, man muss nur
    > bereit sein das Handbuch zu lesen. Die
    > Selbstkompiliererei kostet zwar Zeit, aber mein
    > Gott, auf einem Desktoprechner schiebt die CPU eh
    > zu 99% der Zeit pure Langeweile.
    Diese Argumentation ist völlig sinnlos. Erstens trifft die Prämisse nicht zu (meine CPU läuft permanent unter Volllast, und das aus gutem Grund), zweitens macht das die Installation eines Pakets auch nicht schneller. Man muss bei großen Paketen (gcc u. ä.) trotzdem noch ewig warten, bis man die Software, die man installiert, auch benutzen kann. Und da man die Software auch aktuell hält, fällt diese Zeitverschwendung *regelmäßig* an.
    > Für diesen Preis erkauft man sich aber zwei
    > entscheidende Vorteile, die Gentoo jeder
    > Binärdistribution voraus hat:
    > 1. Viele rechtliche Einschränkungen gelten nur bei
    > der Verbreitung von Binärpaketen. Beliebtes
    > Beispiel: Das patentierte "volle" Hinting bei
    > kantengeglätteten Schriften lässt sich in Freetype
    > nur selbst einkompilieren. Bei kostenlosen
    > Binärdistributionen (wie's bei kommerziellen
    > aussieht weiß ich nicht, die könnten das ja
    > theoretisch lizenzieren) kriegst du immer nur das
    > Arme-Leute-Hinting, das Linux allgemein den Ruf
    > der vermatschten Schriftarten verpasst hat.
    > MP3-Support ist bei einigen Distris auch
    > einsteigerfeindlichstes Gebastel.
    Eine Binärdistribution verbietet es einem doch nicht, sich die Pakete selbst zu bauen (dazu später mehr).
    > 2. Die Paketauswahl ist enorm, weil ein Ebuild für
    > den Distributor eben schneller erstellt ist als
    > ein vorkompiliertes Paket.
    Beweis durch Behauptung oder was?
    > Kein umständliches
    > Einbinden externer Repositories,
    Es ist wohl kaum besser, wenn man dauernd irgendwelche ebuilds demaskieren muss, weil die "stabilen" Versionen mal wieder völlig veraltet sind.
    > Dazu kommen die fließenden Updates. Ich muss nicht
    > jedes halbe Jahr meine Daten killen und eine
    > komplett neue Version meiner Distri aufspielen,
    Das musst Du auch mit keiner vernünftigen Binärdistri. Ich habe erst vor ein paar Wochen eine Kiste von Kubuntu 7.10 auf 8.04 hochgezogen, das ging völlig problemlos. Und das ach so tolle Gentoo nervt permanent mit seinem dämlichen etc-update.
    > Die Installation ist mit dem Handbuch ein
    > Kinderspiel, und nein, man muss am Anfang
    > ÜBERHAUPT NICHT wissen, was all die Flags und
    > Pakete und Optionen bedeuten.
    Wenn man das nicht weiß, dann kann man sich den ganzen Aufwand auch gleich sparen. Zumal die Installation ewig dauert, da alles kompiliert werden muss. Wenn ich ein OS installiere, dann will ich *spätestens* nach einer Stunde losarbeiten.
    > Hält man sich an die
    > Defaults kriegt man ein sehr ausgewogenes
    > Desktop-System, das Ubuntu & Co in absolut
    > nichts nachsteht.
    Das habe ich aber anders in Erinnerung. Beispielsweise war in dem kopete-Paket zumindest vor ein, zwei Jahren noch defaultmäßig das TeX-Plugin deaktiviert. Und das ist bei weitem nicht das einzige gewesen, was genervt hat. Die USE-Flags sind sehr oft völlig unbrauchbar.
    > Will man dann aber doch mal
    > irgendwas mehr an seine Bedürfnisse anpassen:
    > a) Ubuntu: Essig. Friss oder stirb.
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. apt-build und Co. machen es absolut trivial, die Pakete an die eigenen Bedürfnisse anzupassen - was übrigens in 99% der Fälle überflüssig und Zeitverschwendung ist.
    > 3. Gentoo: Installation dank sehr guter Doku ein
    > Kinderspiel. Permanente AHA!-Erlebnisse die Lust
    > auf mehr machten. Portage ist _genial_, sorry aber
    > da kommt keine andere Paketverwaltung ran.
    In Punkto Nervigkeit stimmt das wohl.
    > Klar, Gentoo schmeißt dir wie jede andere
    > Distribution auch mal ganz gerne ein paar Steine
    > in den Weg.
    > Aber der Unterschied ist: Bei Gentoo kannst du die
    > Steine mit Forum, Doku und ein bisschen
    > Lesebereitschaft selbst aus dem Weg räumen. Bei
    > Ubuntu & Co kannst du dich nur auf die nächste
    > Version vertrösten und Frust schieben.
    Quatsch. Es ist trivial, die Source-Pakete der aktuellen unstable-Version von Ubuntu auf der aktuellen stable-Version zu kompilieren.
    > Und genau deshalb kotzt mich dieses pauschale
    > "Gentoo ist nix für Anfänger!" extrem an.
    Und mich kotzen Trolle an, die offenbar keine Ahnung haben, worüber sie eigentlich lästern.

  13. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: Gentoo-User 28.12.08 - 18:30

    > (ausser man löscht Sachen, die eigentlich als
    > "installiert" markiert sind wie Dokumentationen
    > und Header-Dateien).

    Was meinst du mit "als installiert markiert"??
    Dokumentation ist ein USE-Flag: "-doc" und aus die Maus.
    Header zu entfernen dürfte bei einer sourcebasierten Distribution so ungefähr das törichteste sein was ich mir vorstellen kann. ;-)

  14. Re: Aufgepaßt: Der übliche Unsinn

    Autor: gentoologie 28.12.08 - 19:26

    Gentoo-User schrieb:

    > Was meinst du mit "als installiert markiert"??

    Das es als in der Paketdatenbank eingetragen wurde als eine zum Paket zugehörige Datei.

    > Dokumentation ist ein USE-Flag: "-doc" und aus die
    > Maus.

    Es werden so trotzdem eine Reihe Dokumentationen installiert.

    > Header zu entfernen dürfte bei einer
    > sourcebasierten Distribution so ungefähr das
    > törichteste sein was ich mir vorstellen kann.
    > ;-)

    Damit ist Gentoo aber wie ich meine nicht "SCHLANK", was ja die Behauptung war.
    Wie gesagt, Gentoo dürfte unter normalen Umständen eine der am wenigsten "schlanken" Distributionen sein.

  15. Du hast keine Ahnung!

    Autor: Anderer Gentooler 28.12.08 - 20:22

    gentoologie schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gentoo, jawoll! schrieb:
    >
    > > Und das händische Nachkompilieren dürfte
    > einiges
    > frickeliger sein als "emerge x".
    >
    > Nein.

    Doch.

    Du kannst z.B. ganz leicht einen emacs ohne X-Support (ich mag diese aufgezwungenen X-Menüs nicht) compilieren, indem Du

    USE="-X" emerge X

    eingibst. Wenn Du das per Hand unter Debian machst,
    ist das definitiv frickeliger als das.

    Dementsprechend hat Gentoo etliche USE-Flags, mit
    denen man die Attribute von Paketen ändern kann.
    Man kann entfernen, was man nicht braucht und
    hinzufügen, was man nicht braucht. Das wird alles
    nach Wunsch brav eincompiliert.

  16. Re: Das "Gentoo ist kompliziert"-Märchen

    Autor: Anderer Gentooler 28.12.08 - 20:29

    Hello_World schrieb:

    > Man muss bei großen
    > Paketen (gcc u. ä.) trotzdem noch ewig warten, bis
    > man die Software, die man installiert, auch
    > benutzen kann. Und da man die Software auch
    > aktuell hält, fällt diese Zeitverschwendung
    > *regelmäßig* an.

    Das ist übertrieben.

    Wenn man regelmäßig updatet, verwendet man
    erfahrungsgemäß am Tag im Schnitt 5 Minuten
    dafür.

    Das ist lächerlich wenig. Manchmal finde ich
    es sogar schade, daß es so schnell zu Ende
    ist, weil es Spaß macht, dem Compiliervorgang
    zuzusehen. :)

  17. Re: Du hast keine Ahnung!

    Autor: gentoologie 28.12.08 - 22:18

    > > Nein.
    >
    > Doch.

    Das hängt wohl von deiner Definition von "fricklig" ab.
    Zumal das *Neukompilieren* ganz sicher nicht schwerer ist.
    Wie es nun mit speziell angepassten Paketen aussieht ist eine andere Frage.

    > Du kannst z.B. ganz leicht einen emacs ohne
    > X-Support (ich mag diese aufgezwungenen X-Menüs
    > nicht) compilieren, indem Du
    >
    > USE="-X" emerge X
    >
    > eingibst. Wenn Du das per Hand unter Debian
    > machst,
    > ist das definitiv frickeliger als das.

    Nö, einfach "apt-get install emacs22-nox" ...

    > Dementsprechend hat Gentoo etliche USE-Flags, mit
    > denen man die Attribute von Paketen ändern kann.
    > Man kann entfernen, was man nicht braucht und
    > hinzufügen, was man nicht braucht. Das wird alles
    > nach Wunsch brav eincompiliert.

    Da erzählst du keinem hier was neues....
    Ich hab ja auch schon gesagt, dass Gentoo etwas für Leute ist, die ständig bis ins kleinste Detail gefragt werden wollen und einen Verlangen nach Mikromanagement haben.
    In den 1-2 Fällen wo es im *allgemeinen* wirklich nötig ist, bieten die anderen Distributoren dann entweder verschiedene Binärpakete (emacs, vim, ...) oder man muss kurz selbst was bauen und vielleicht etwas anpassen. Vermutlich geht diese Anpassung dann oft soweit, dass du auch das ebuild anfassen müsstest und damit läuft es wieder auf das Gleiche hinaus.






  18. Re: Gentoo (warum ich die distro gewechselt habe)

    Autor: Dodga 29.12.08 - 02:38

    Zuerst möchte ich mal sagen, ich habe durch gentoo viel gelernt (2006er Version)... Also wenn man es als Lerndistro benutzen will findet mal viel info, eine ganz gute installationsanleitung und das forum war auch klasse.

    Was wirklich nervig an gentoo war, das wenn man nicht laufend am ball geblieben ist, und du mal "nach längerer zeit - sprich nicht täglich" ein Update gemacht hast, dann konntest du mit fast 100% Sichherheit ausgehen, das nachher irgendetwas nicht mehr funktioniert hat. Der Grund lag einfach daran das irgendjemand Konfigurationsdateien so abgeändert hat, das sie nicht mehr kompatibel waren mit älteren Versionen. Einzige Möglichkeit war, die Foren zu durchkämen um das System wieder uim laufen zu bekommen. Wenn man Glück hatte betraf das nur eine config datei. Da ich Gentoo hauptsächlich im Serverbereich eingesetzt habe, war das mit der Zeit ziemlich frustrierend....

    Man kann über Ubuntu meckern was man will, aber Ubuntu Server war schnell aufgestezt und ich hatte hier noch nie das Probleme das in einem Release Konfigdateien so abgeändert wurden das die pakete nicht mehr funktionierten

    Dodga

  19. Du hast immer noch keine Ahnung!

    Autor: Anderer Gentooler 29.12.08 - 11:04

    gentoologie schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > Nein.
    >
    > Doch.
    >
    > Das hängt wohl von deiner Definition von
    > "fricklig" ab.

    Nennen wir es einfach "umständlicher".

    > Zumal das *Neukompilieren* ganz sicher nicht
    > schwerer ist.

    Es ist umständlicher.

    > > Du kannst z.B. ganz leicht einen emacs
    > ohne
    > X-Support (ich mag diese aufgezwungenen
    > X-Menüs
    > nicht) compilieren, indem Du
    >
    > USE="-X" emerge X
    >
    > eingibst. Wenn
    > Du das per Hand unter Debian
    > machst,
    > ist
    > das definitiv frickeliger als das.
    >
    > Nö, einfach "apt-get install emacs22-nox" ...

    Hahaha! Es mag in diesem speziellem Fall
    bei Debian ein spezielles Paket geben.
    In anderen Fällen mußt Du bei Debian
    am Sourcecode frickeln.

    > Ich hab ja auch schon gesagt, dass Gentoo etwas
    > für Leute ist, die ständig bis ins kleinste Detail
    > gefragt werden wollen und einen Verlangen nach
    > Mikromanagement haben.

    Das ist falsch. Du hast anscheinend immer
    noch nicht begriffen, daß das keine Pflicht
    ist, sondern eine Möglichkeit.

  20. Blödsinn

    Autor: Anderer Gentooler 29.12.08 - 11:08

    Dodga schrieb:

    > Was wirklich nervig an gentoo war, das wenn man
    > nicht laufend am ball geblieben ist, und du mal
    > "nach längerer zeit - sprich nicht täglich" ein
    > Update gemacht hast, dann konntest du mit fast
    > 100% Sichherheit ausgehen, das nachher irgendetwas
    > nicht mehr funktioniert hat. Der Grund lag einfach
    > daran das irgendjemand Konfigurationsdateien so
    > abgeändert hat

    Auch das ist Blödsinn.

    Die Konfigurationsdateien mußt Du nur dann ändern,
    wenn Du ein Update gemacht hast ***** UND *****
    wenn sich etwas an deren Syntax geändert hat.

    Sprich: Wenn Du das System einfach laufen läßt und
    gerade ***** NICHT ***** "laufend am Ball bleibst",
    mußt Du gar nichts machen. Das ist bei jeder anderen
    Distro auch so.

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Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Google Fotos Pixel 4 kommt ohne unbegrenzten unkomprimierten Fotospeicher

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

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  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
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  1. Kongress-Anhörung: Zuckerberg will Zustimmung der USA zu Libra abwarten
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    Zuckerberg will Zustimmung der USA zu Libra abwarten

    Mark Zuckerberg muss den US-Abgeordneten Rede und Antwort zur Digitalwährung Libra stehen. Der Facebook-Chef warnt vor einem Bedeutungsverlust der US-Finanzwirtschaft bei einer Blockade des Projekts.

  2. Mikrowellen: Verizons 5G Netz kann kein Stadion ausleuchten
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    Verizons 5G Netz kann kein Stadion ausleuchten

    Verizon kündigt sein 5G Ultra Wideband für Stadien an. Doch nur ein Teil der Besucher kann das Netz auch nutzen, da der Betreiber ein Problem mit der Ausleuchtung hat.

  3. Bayern: Fernsehen über 5G funktioniert gut
    Bayern
    Fernsehen über 5G funktioniert gut

    Der Testlauf zur TV-Verbreitung über 5G war erfolgreich und geht wohl sogar nach dem offiziellen Ende weiter. Der mobile TV-Empfang war gut. Erreicht wurden eine hohe Videoqualität, niedrige Latenzzeiten und eine hohe Abdeckung.


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