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Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

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  1. Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Windowsneuling 28.12.08 - 18:30

    Ich glaube, ich rüste meinen Router auf Windows um. Linux ist wohl doch zu unsicher, obwohl Gentoo seit einem Jahr auf meinem Router problemlos läuft. Allerdings gibt mir Folgendes zu denken:

    I talk to people in the LAMP community who are quite proud that they release patches very quickly, sometimes the same day an issue is discovered. You're saying, for your business, Microsoft does a better job?
    In my career, I have not once had to roll back a server patch from Microsoft on a Web site. Never. Patches have always worked and I think that's pretty typical for most companies that use Windows. Years ago, Microsoft did not have a good reputation for extensively testing its server patches, but that was fixed as part of a quality initiative probably five years ago.

    Since that quality initiative, I have the ultimate confidence in Microsoft's patches. We test patches on our QA servers first because I just can't conceive putting something straight into production, but there's never been an issue.

    On the LAMP side, we have hacked versions of most of the products. Let's take Squid, for example, which we have to use across the board in our LAMP environment because PHP can't support the load of generating pages dynamically. There was a bug in the latest stable version of Squid, so we had to hire the person who wrote it to fix the bug and add a piece of functionality. Now, whenever there's an update for Squid, we either have to pay for that person to roll our custom functionality forward, or we have to put someone with C skills on it, and we generally have very little need for C skills.

    Squid is a port-80 proxy, so it's on the outer edge of our network. When there's a patch available, we have to do a lot of analysis to make sure applying it is worth the effort and risk. Sometimes we don't need a certain patch because the problem it addresses only happens on different distribution of Linux, or otherwise doesn't affect us. This is so time consuming to stay on top of, and we just don't have these kinds of problems with Windows. On Windows, if there's a patch, you just install the patch. With Squid, we could never do that.

    With LAMP, sure, you have access to the source, and that sounds like a great advantage. But if you change the source, you instantly have your own personal branch of that project. Getting your changes into the main branch is very difficult. The open source community is very reputation-based, and if you show up one day with a patch and no one knows who you are, it's unlikely they're just going to take your patch and roll it in. We were successful at getting a patch into MediaWiki, but, by and large, we're stuck maintaining a custom Squid, Apache, and thinking about a custom memcached. We're not making our own custom forks for fun, but because we have to in order to get those products to meet our needs. It's definitely not the situation I'd prefer.

    Wisst ihr, wie teuer ungefähr eine Windowslizenz ist, die auf Servern verwendet werden darf? Dass ich Windows genutzt habe, liegt schon lange Zeit zurück. Wie sieht es mittlerweile mit HTTP, SSH, SFTP, IMAP, SMTP und SIP-Servern aus? Wichtig ist mir auch, dass ich mit einem Befehl das ganze System auf den aktuellsten Stand bringen kann.

    Auf den Clients möchte ich aber trotzdem weiterhin Linux verwenden, weil ich mich schon an VIM und mutt gewöhnt habe und Windows bei mir früher immer so langsam war (Vielleicht hat sich ja was bei Vista bzgl. Geschwindigkeit getan?). Wie würde Vista oder bald Windows 7 auf dieser Hardware laufen:

    $ cat /proc/cpuinfo
    processor : 0
    vendor_id : GenuineIntel
    cpu family : 6
    model : 15
    model name : Intel(R) Celeron(R) M CPU 520 @ 1.60GHz
    stepping : 6
    cpu MHz : 1599.996
    cache size : 1024 KB
    fdiv_bug : no
    hlt_bug : no
    f00f_bug : no
    coma_bug : no
    fpu : yes
    fpu_exception : yes
    cpuid level : 10
    wp : yes
    flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss tm pbe nx lm constant_tsc up arch_perfmon pebs bts pni dtes64 monitor ds_cpl tm2 ssse3 cx16 xtpr pdcm lahf_lm
    bogomips : 3200.43
    clflush size : 64
    power management:

    Ich habe 2 GB RAM und ca. 1.5 GB freien Festplattenspeicher. Ich würde Vista erstmal parallel zu Linux installieren. Kann man eigentlich auch die Swap-Partition von Linux benutzen?

  2. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: nf1n1ty 28.12.08 - 19:21

    Geil, danke. You just made my day.

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  3. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: dersichdenwolftanzte 28.12.08 - 19:49

    nf1n1ty schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Geil, danke. You just made my day.

    Jo, der war echt gut. Zitiert ohne Quellenangabe aus ner MS-Werbekampagne und glaubt im Ernst, ihn würde hier jemand ernstnehmen. Dass MS zu solchen Mitteln greifen muss *kopfschüttel*

  4. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Linguist 28.12.08 - 21:05


    wer sich sowas andrehen laesst:
    "model name : Intel(R) Celeron(R) M CPU 520 @ 1.60GHz"

    sollte sich zunaechst die einfachsten Grundlagen aneignen. Kuer kommt spaeter.

  5. Linux ist wie Emmentaler

    Autor: kmeci 28.12.08 - 21:12

    Meine Erfahrung: Linux ist wie Emmentaler. Es stinkt und hat Löcher!

  6. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Windowsneuling 28.12.08 - 22:19

    Ich gebe zu, dass ich von Hardware nicht viel verstehe, aber dass Intel Celerons nicht gerade durch ihre Leistung überragen, war mir schon bewusst. Leider hatte ich kein Geld für bessere Hardware und dieser Laptop (Acer Extensa 5210) war zu der Zeit (2007) der günstigste auf dem Markt und zudem noch ohne teure Windowslizenz erhältlich - da musste man einfach zugreifen. Dennoch muss ich sagen, dass Linux auf meinem Laptop performanter als so manche Windowsinstallation läuft. Dies liegt vielleicht auch daran, dass meine Anforderungen sehr bescheiden sind. Ich verwende hauptsächlich die Programme screen, URxvt, mutt, w3m (aus mutt heraus), VIM (verwende ich gerade, um diesen Kommentar über w3m zu verfassen), der MPD-Client ncmpcpp und die Versionsverwaltung Git. Ich habe keine direkte Abneigung gegenüber grafischen Programme. Ich benutze das, womit ich am schnellsten zum Ziel komme. Zum Beispiel habe ich fünf Browser installiert; w3m, Mozilla Firefox, Opera, Arora und Dillo. Jeder wird für unterschiedliche Arbeiten verwendet. So benutze ich w3m, wenn ich gerade kein X.org zur Verfügung habe oder ich eine Dokumentation oder einen längeren Text lesen muss, weil ich im URxvt die Schriftart einstellen kann und keine Werbung, etc. angezeigt wird. Man kann sich also voll und ganz auf das Lesen konzentrieren, ohne von irgend etwas gestört zu werden. Wenn man im dwm noch mit Alt-B die Leisten ausstellt und URxvt in den Fullscreenmodus setzt, macht einem das Lesen mehr Spaß, als würde ich dies auf weißem Hintergrund im Mozilla Firefox tun (obwohl ich auch h,j,k,l dank VIMperator verwenden kann). Und genau das genieße ich auch an mutt. So kann ich problemlos vom Bett aus Newsfeeds lesen (die Schrift im URxvt habe ich dazu auf DejaVu Sans Mono:pixelsize=32 gestellt. Ich benutze Linux erst seit einem Jahr, aber ich kann nicht sagen, dass Windows so viel Spaß gemacht hatte und diese Flexibilität verfügte. Der ursprüngliche Beitrag war eine indirekte Kritik an den abstrusen Begründungen, weshalb Windows besser sein soll. Anfangs war Linux für mich nur eine Alternative. Eigentlich bin ich erst zu Linux gekommen, weil ich keine Lust mehr auf diese ständigen Neuinstallationen hatte, wenn Windows mal wieder so unerträglich langsam wurde. Inzwischen ist es aber eine Lebensüberzeugung geworden. Ich setze nur noch ungern proprietäre Software ein. Auch, wenn man bei den meisten Programmen nicht den Quellcode verändert, könnte ich mir trotzdem nicht mehr das Benutzen closed-source Betriebssysteme vorstellen. Microsoft stellt immer höhere Anforderungen an die Hardware (siehe Vista). Meiner Meinung nach reicht die derzeitige Performance völlig aus, um mit dem Computer arbeiten zu können, aber durch Marketing wollen diese Hersteller versuchen, von ihren Features zu überzeugen, die in Wirklichkeit nichts zur Produktivität beitragen und dem Hersteller nur zu noch mehr Geld verhelfen. Bei Linux sollte man stark aufpassen, dass man nicht in die selbe Sparte rutscht. Ich denke, dass es bei KDE4 in die richtige Richtung geht (mehr Usability), allerdings wird meiner Meinung nach bzgl. Konzepten zu viel von Microsoft abgeschaut: Überladene Programme, unnötige Effekte und unübersichtliche Menüs. Ich habe sehr viele Versuche getätigt, ohne Maus eine Oberfläche zu bedienen, weil ich aus eigener Erfahrung mit der Tastatur schneller arbeiten kann (eine gute Shell reicht mir bereits als Dateiverwaltung). Ich möchte mich nicht gegen den Fortschritt stellen. Neue Konzepte, die die Produktivität erhöhen sind durchaus wünschenswert, egal aus welchem Lager, aber wenn diese nicht genaustens durchdacht sind, muss man eben bei dem bleiben, womit man am besten arbeiten kann und das ist in meinem Fall die Konsole. Wie seht ihr das?

  7. Re: Linux ist wie Emmentaler

    Autor: Windowsneuling 28.12.08 - 22:26

    Ich vermute, dass du mit Löcher auf Fehler, also Bugs, anspielen möchtest. Da stimme ich dir zu. Aber das ist bei keinem größeren Betriebssytem dieser Liga anders. Fehler sind nunmal menschlich und lassen sich nicht vollständig vermeiden. Insofern kann ich deine Aussagen nicht ganz verstehen und vermute, dass das einfach nur ein schlecht gemachter Trollversuch war. Dass Linux stinke interpretiere interpretiere ich als Metapher, da es sich bei Linux um eine Software und nichts 'Anfassbares' handelt. Folglich möchtest du deine Abneigung gegenüber Linux ausdrücken. Dies sollte man akzeptieren - wir leben schließlich in einem freien Land und jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dennoch hätte ich es für angebracht gehalten, wenn du deine Aussagen belegen bzw. begründen würdest.

  8. Re: Linux ist wie Emmentaler

    Autor: Belegegeber 28.12.08 - 22:41

    Beleg https://forum.golem.de/read.php?98,534199

  9. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Der Kaiser 28.12.08 - 22:45

    > Der ursprüngliche Beitrag war eine indirekte Kritik an den abstrusen Begründungen, weshalb Windows besser sein soll.
    Und ich hab gedacht du wärst ein Troll. XD

    > Inzwischen ist [Linux] aber eine Lebensüberzeugung geworden. Ich setze nur noch ungern proprietäre Software ein. Auch, wenn man bei den meisten Programmen nicht den Quellcode verändert, könnte ich mir trotzdem nicht mehr das Benutzen closed-source Betriebssysteme vorstellen.
    Da ich kein Programmierer bin hab ich davon keinen nutzen. Um einiges faszinierender finde ich an Linux die Philosophie und Community dahinter. Mich hat die reine Neugierde zu Linux getrieben.

    > Microsoft stellt immer höhere Anforderungen an die Hardware (siehe Vista). Meiner Meinung nach reicht die derzeitige Performance völlig aus, um mit dem Computer arbeiten zu können, aber durch Marketing wollen diese Hersteller versuchen, von ihren Features zu überzeugen, die in Wirklichkeit nichts zur Produktivität beitragen und dem Hersteller nur zu noch mehr Geld verhelfen.
    FULLACK!

    > Bei Linux sollte man stark aufpassen, dass man nicht in die selbe Sparte rutscht. Ich denke, dass es bei KDE4 in die richtige Richtung geht (mehr Usability), allerdings wird meiner Meinung nach bzgl. Konzepten zu viel von Microsoft abgeschaut: Überladene Programme, unnötige Effekte und unübersichtliche Menüs.
    Seh ich genauso. Allerdings bin ich der Meinung das es noch keinen effizienten Desktop gibt (Windows/Mac/Linux).

    > Ich habe sehr viele Versuche getätigt, ohne Maus eine Oberfläche zu bedienen, weil ich aus eigener Erfahrung mit der Tastatur schneller arbeiten kann (eine gute Shell reicht mir bereits als Dateiverwaltung).
    Sehe nicht das das momentan möglich ist. Meiner Meinung nach müsste man eine Studie machen in der man gezwungen ist den Rechner nur mit der Tastatur zu bedienen und wo es hakt, neue Konzepte entwickeln und umsetzen.

    PS: Absätze helfen beim lesen. ;)

    -------------------------------------------------------------------------
    In Zukunft: Grundeinkommen http://www.unternimm-die-zukunft.de/

  10. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: EgoTroubler 28.12.08 - 23:19

    ja und der ist auch klasse:

    ... ca. 1.5 GB freien Festplattenspeicher. Ich würde Vista erstmal parallel zu Linux installieren. Kann man eigentlich auch die Swap-Partition von Linux benutzen?
    ...

    HALLO??? Meinst Du nicht, das sich die Leute hier verar... fühlen?

  11. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Windowsneuling 28.12.08 - 23:23

    Ich bin da mit dir einer Meinung. Linux fehlt eine richtige Oberfläce. Fangen wir aber mal von vorne an. Erst haben wir die Shell. Das ist auch gut so und sollte weiterhin existieren. Diese ist allerdings nicht für alles bestens geeignet, z.B. grafischen Inhalten, wie Videos, Bilder und Webseiten. Deshalb wurde Xfree86 ins Leben gerufen, was später von X.org abgelöst wurde. X.org trägt viele Altlasten mit sich und hat Features, wie X-Forwarding, die zwar die Arbeit vieler Systemadministratoren erleichtern und die Flexiblität erhöhen, aber nicht dem UNIX-Prinzip folgen: Ein Tool, eine Aufgabe. Und genau das ist die Schwachstelle. X.org macht einen sehr monolithischen und schwer zu wartbaren Eindruck, eben aufgrund dieser Tatsachen.

    Abhilfe soll Wayland schaffen. Es läuft im Kernelspace, sodass man eine bessere Performance erhält. Außerdem konzentriert es sich nur darauf, Oberflächen darzustellen. Der Entwickler hat es sogar geschafft, zwei X.org-Server mit besserer Performance unter Wayland zu "emulieren" (indem er Treiber für X.org geschrieben hat, die Wayland als Backend verwenden). Das soll aber nur als Übergangslösung gesehen werden, bis die großen Toolkits nach Wayland portiert wurden und direkt unter Wayland laufen und eine noch bessere Performance erreichen. Die Performance wird auch Spiele positiv beeinflussen. Dazu muss aber erst OpenGL nach Wayland portiert werden, solange müssen die Spiele noch unter X.org laufen.

    Ich denke, hierauf sollte man aufbauen. Die derzeitigen Toolkits sind nicht flexibel genug. Jedes Toolkit hat ein anderes Interface und das ist eines der größten Probleme. Alte Computer können nicht neuere Programme verwenden, nur weil das Toolkit, welches verwendet wird, zu hohe Anforderungen hat (z.B. für Effekte). Deshalb wäre es sinnvoll, eine einheitliche Schnittstelle zu schrieben (basierend auf dem "Adapter" Design Pattern), womit man beim Kompilieren direkt auswählen kann, welches Toolkit man für das jeweilige Programm will. Zum Beispiel bei alten Computern FLTK, wo das Design keine Rolle spielt und bei schnelleren Qt. Wenn man z.B. GNOME verwendet, kann man alle Programme mit GTK kompilieren und bei KDE alle mit Qt. So integriert sich alles besser in die Oberfläche und Programme müssen nicht doppelt geschrieben werden (einige GNOME-Programme wurden nach KDE portiert und umgekehrt).

    Wäre dies getan, müsste man sich um eine usabilityfreundliche Desktopoberfläche kümmern. Am besten wird dafür eine komplett neue geschrieben, die bisherige Erkenntnisse aus KDE, GNOME, E17, aber auch aus Betriebssystemen wie Mac OS X oder Windows berücksichtigt. Wichtige Anforderung ist, dass man diese vollständig ohne Maus bedienen kann, aber sollte auch grafisch ansprechend sein. Man sollte auch beachten, dass die Oberfläche auf älterer Hardware läuft, schnell ist und für "Anfänger" (Linuxneulingen) wie auch "Fortgeschrittenen" geeignet ist. Um dies zu erreichen, sollte es Möglichkeiten geben, Effekte (Schatten, Transparenz, etc.) vollständig zu deaktivieren, Toolkits frei zu wählen und Programme ohne bestimmte Features zu bauen.

    Ich denke, dass wir nur so eine bessere Oberfläche unter Linux erreichen können, wenn diese drei Ebenen (Grafische Ausgabe -> Toolkit -> Desktopoberfläche und Programme) wie hier beschrieben realisiert werden, sonst werden nur die gleichen Probleme wie bei Microsoft gemacht, dass künftige Versionen nicht mehr auf alter Hardware laufen und man gezwungen ist, neue zu kaufen. Die Basis von Linux ist bereits gut, aber jetzt sind wir an der Zeit des Wandelns (KDE 3.5 -> KDE 4; komplette Überarbeitung von Paradigmen finden derzeit statt). Das sollten wir zum Anlass nehmen, die Basis zu überarbeiten und gewisse Komponenten von Grund auf neu zu schreiben unter Berücksichtigung deer Fehlern, die bei Linux und bei anderen Betriebssystemen während der Entwicklung gemacht wurden ehe es zu spät ist und überall nur noch Chaos herrscht.

    Sehe ich das zu naiv? Was haltet ihr von den Vorschlägen?

    PS: Ich habe jetzt fünf Absätze gesetzt, zufrieden? :)

  12. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Der Kaiser 28.12.08 - 23:23

    >> ca. 1.5 GB freien Festplattenspeicher. Ich würde Vista erstmal parallel zu Linux installieren. Kann man eigentlich auch die Swap-Partition von Linux benutzen?

    > HALLO??? Meinst Du nicht, das sich die Leute hier verar... fühlen?
    Lies mehr Beiträge* von ihm, dann Urteile.

    *https://forum.golem.de/read.php?29675,1576402,1576511#msg-1576511

    -------------------------------------------------------------------------
    In Zukunft: Grundeinkommen http://www.unternimm-die-zukunft.de/

  13. Re: Linux ist wie Emmentaler

    Autor: Windowsneuling 28.12.08 - 23:29

    Naja, da drückt jemand einfach nur seine persönliche Empfindung und Diffamierungen aus ohne jegliche Begründung und Belegen der getätigten Aussagen. Da der von dir verwiesene Text in dem Unterforum "Trollwiese" gepostet wurde, sollte man diesen auch nicht ernst nehmen. Somit kann dieser Link in meinen Augen nicht als Begründung herhalten und ist sollte kritisch hinterfragt werden.

  14. Hinweis

    Autor: Windowsneuling 28.12.08 - 23:36

    Gehört die Webseite in deiner Signatur dir? Anscheinend gibt es auf deinem Server keinen Platz mehr. Bei mir wird am Ende der Seite eine PHP-Fehlermeldung angezeigt, dass die Sessiondaten nicht abgespeichert werden konnten. Es wäre besser, wenn solche Informationen nicht dem Benutzer angezeigt würden, da böswillige Hacker sicherlich mit den angezeigten Informationen etwas anfangen könnten (eingesetzte Software und Versionen, Pfade, Betriebssystem, etc.), um anschließend gezielt nach Exploits zu suchen.

  15. Re: Linux ist wie Emmentaler

    Autor: hmmm 28.12.08 - 23:44

    kmeci schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es stinkt und hat Löcher!

    wie ne nutte also? ;)


  16. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Karesas 28.12.08 - 23:56

    Ich habe auch lange vornehmlich mit Linux gearbeitet, sowohl als Server als auch auf dem Desktop. Interessanterweise mag gerade ich Vista als Desktop ganz gerne.

    Die vielen Berechtigungsrückfragen, über die andere bei Vista lästern bin ich von Linux Berechtigungen sowieso gewöhnt. Sie verdeutlichen, daß Microsoft an der Sicherheit gearbeitet hat. Ich mag Vista aber vor allem wegen der durchscheinenden Fensterramen und der rauchigen Farben, die ich einstellen kann.

    Das sind rein optisch-geschmackliche Gesichtspunkte und hat nichts mit der Sicherheit zu tun. Vielleicht entdecke ich demnächst eine Linux Distro, die mir optisch besser gefällt. Dann werde ich Linux wieder mehr als Desktop nehmen. Von der Bedienung komme ich mit beiden Systemen gleich gut zurecht.

    Vista ist auf jeden Fall sicherer geworden, aber als Server würde ich es glaube ich nicht einsetzen. Früher was Linux sicherer. Ich kann nicht beurteilen, ob Windows inzwischen aufgeschlossen hat, aber Botnetze sind wohl immer noch Windows-Rechner, oder? Das Problem der Monokultur hat sicherlich noch Gültigkeit.

    Ob ein Rechner sicher ist, hängt wohl am meisten von den Fähigkeiten des Admin ab. Wer sich da mit Windows gut auskennt, wird eine Windows-Recher besser dicht machen. Wir sich mit Linux besser auskennt, wird den Linux-Rechner sicherer betreiben.

    Wer mit beidem unsicher ist, sollte im Prinzip die Finger davon lassen. In der Praxis gibt´s de fakto mehr Rechner als sichere Admins. Daher misstraue ich sowieso jeder EDV. Ich würde dann wohl immer noch Linux bevorzugen, um zumindest dem Monokulturproblem zu entwischen.

  17. Re: Hinweis

    Autor: Karesas 29.12.08 - 00:02

    Ja, sowas nennt man den wirklich Frickelei.

    Auf einem Entwicklungsserver sind Warnungen angebracht, aber auf einem Liveserver gehören sie in jedem Fall ausgeschaltet.

  18. Re: Eure Erfahrungen mit Windows und Linux im Server und Client-Bereich

    Autor: Der Kaiser 29.12.08 - 00:20

    > Erst haben wir die Shell. Das ist auch gut so und sollte weiterhin existieren.
    Wird sie auch, dafür ist sie einfach flexibel und ressourcenfreundlich genug. Wenn ich programmieren könnte würde ich mir einen Dateimanager programmieren in dem ich die Adresszeile als Kommandozeile (shell) benutzen kann. Dann in der Adressleiste 'mkdir foo' eingeben und du siehst wie dieses Verzeichnis auf magische Weise erscheint oder 'ls *.sh' und ich sehe nur noch diese Dateien. :)

    > X.org macht einen sehr monolithischen und schwer zu wartbaren Eindruck
    Ich denke Xorg ist flexibel genug. Klar, mehr Modularisierung würde es noch flexibler machen (zum Beipiel den Composite-Manager als Modul).

    > Abhilfe soll Wayland schaffen. Es läuft im Kernelspace, sodass man eine bessere Performance erhält. Außerdem konzentriert es sich nur darauf, Oberflächen darzustellen.
    Das Xorg vom Userspace in den Kernelspace wandert, da bin ich etwas zwiegespalten. Meistens ist das gut für die Performance, schlecht für die Stabilität, aber warten wir es ab. (Hab hier schon einen Beitrag* gelesen bei der ein Benutzer gar nicht mehr die grafische Oberfläche zum starten bringen konnte. O.O) Positiver Nebeneffekt ist, das es dann keine Trennung mehr des Codes von Linux und Xorg gibt (git). Meiner Meinung nach sollte sämtlicher Code der Linux und Treiber betrifft in git wandern.

    *https://forum.golem.de/read.php?29658,1575419,1575419#headline_body

    In Windows ist kurrioserweise der rückläufige Trend erkennbar, das Grafik-/Soundsystem wandert Stück für Stück in den Userspace. ^^

    > Der Entwickler hat es sogar geschafft, zwei X.org-Server mit besserer Performance unter Wayland zu "emulieren" (indem er Treiber für X.org geschrieben hat, die Wayland als Backend verwenden).
    :D

    > Das soll aber nur als Übergangslösung gesehen werden, bis die großen Toolkits nach Wayland portiert wurden und direkt unter Wayland laufen und eine noch bessere Performance erreichen.
    Die Toolkits will ich im Userspace sehen, ich will nicht das wegen einem fehlerhaftem Fenster mein System absemmelt.

    > Die Performance wird auch Spiele positiv beeinflussen. Dazu muss aber erst OpenGL nach Wayland portiert werden, solange müssen die Spiele noch unter X.org laufen.
    Wenn OpenGL im Kernelspace ist, macht es Windows richtig Konkurrenz. :D

    > Alte Computer können nicht neuere Programme verwenden, nur weil das Toolkit, welches verwendet wird, zu hohe Anforderungen hat (z.B. für Effekte). Deshalb wäre es sinnvoll, eine einheitliche Schnittstelle zu schrieben (basierend auf dem "Adapter" Design Pattern), womit man beim Kompilieren direkt auswählen kann, welches Toolkit man für das jeweilige Programm will.
    Ich versteh das nur teilweise.. ("Adapter" Design Pattern o.O, das wäre dann doch das gleiche wie die Grundformen "Primitive" die dir Xorg liefert, oder?) Ich fände es besser wenn man das Toolkit auswechseln kann während das Programm läuft (kompilieren fand ich schon immer lästig).

    Ich wünsche mir eine grafische Oberfläche auf der Basis von SVG, schnell, schlank und skriptbar (somit wäre so etwas wie ein "Browser" ideal). Wo ich mit einem Klick nach Herzenslust die Oberfläche (Buttons verschieben/hinzufügen/löschen, Label umbennen, ...), und einem anderem Klick die dahinterliegenden Funktionen verändern kann.

    > Die Basis von Linux ist bereits gut, aber jetzt sind wir an der Zeit des Wandelns (KDE 3.5 -> KDE 4; komplette Überarbeitung von Paradigmen finden derzeit statt). Das sollten wir zum Anlass nehmen, die Basis zu überarbeiten und gewisse Komponenten von Grund auf neu zu schreiben unter Berücksichtigung deer Fehlern, die bei Linux und bei anderen Betriebssystemen während der Entwicklung gemacht wurden ehe es zu spät ist und überall nur noch Chaos herrscht.
    Ich bin kein Programmierer, nur ein schlauer Kopf mit guten Ideen. Ich hätte gerne Kontakt zu Programmierern die mit mir ein paar Ideen umsetzen. :P

    > PS: Ich habe jetzt fünf Absätze gesetzt, zufrieden? :)
    Schon besser. Noch besser ist es wenn du Absätze machst wo sie thematisch hingehören (Pro Themenblock einen Absatz, aber dafür muss man erstmal ein Gespür entwickeln. :P)

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  19. Re: Linux ist wie Emmentaler

    Autor: Der Kaiser 29.12.08 - 00:25

    > Naja, da drückt jemand einfach nur seine persönliche Empfindung und Diffamierungen aus ohne jegliche Begründung und Belegen der getätigten Aussagen. Da der von dir verwiesene Text in dem Unterforum "Trollwiese" gepostet wurde, sollte man diesen auch nicht ernst nehmen. Somit kann dieser Link in meinen Augen nicht als Begründung herhalten und ist sollte kritisch hinterfragt werden.
    Das war glaube ich auch nicht die Absicht des Autors. ;)

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  20. Danke für den Hinweis. :)

    Autor: Der Kaiser 29.12.08 - 00:28

    > Gehört die Webseite in deiner Signatur dir?
    Tut sie nicht. ^^ Ich will nur eine gute Idee ein bischen pushen. :P Wegen dem Sicherheitsrisiko werde ich dem Betreiber mal eine Email schicken. :)

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