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Kein Problem von OpenOffice, sondern von OpenSource
Autor: Unplugged 30.12.08 - 10:29
Denn ein OpenSource-Projekt läuft nur solange gut, wie es auch Entwickler dafür gibt. Und da geht es OpenOffice eigentlich mit gesponsorten Festanstellungen noch gut im Vergleich zu anderen Projekten die letztlich ohne Geld auskommen müssen.
Am Ende ist es ein altes Leid, denn allzuhäufig verlieren Entwickler nach längerer Zeit das Interesse an einem Projekt - irgendwo auch verständlich. Wie will man OpenSource-Entwickler auch dauerhaft zur Arbeit an einem Projekt motivieren, wenn es nicht gerade ein Projekt ist, welches man von Grund auf selbst entworfen hat. -
Re: Kein Problem von OpenOffice, sondern von OpenSource
Autor: Michael41a 30.12.08 - 17:43
Sehe ich genauso. Ein gutes Beispiel ist Linux. Etliche Programme werden gar nicht mehr weiterentwickelt. Würde mich nicht wundern, wenn OpenSource irgendwann einschläft. Wenn die heute alten Fanatiker, die den Kram programmieren, aussterben, wer weiß, ob sich dann Nachfolger finden.
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Re: Kein Problem von OpenOffice, sondern von OpenSource
Autor: qwertzuiop 02.01.09 - 09:50
Wie groß die Unterstützung durch Firmen - und damit vollzeitbeschöftigte F/OSS-Entwickler - ist wird sich in der herannahmenden Wirtschaftskriese zeigen.
Nur ein Beispiel: Aufgrund der flauen Wirtschaftszahlen wurde allen 20.000 Google-Mitarbeitern das Weihnachtsgeld komplett gestrichen und sie haben "nur" ein G1-Handy geschenkt bekommen. Hätten sie statt dessen die Spende an die Mozilla/Firefox-Foundation als Weihnachtsgeld verteilt, so hätte jeder Mitarbeiter rund $4.000 Weihnachtsgeld bekommen. Bei anderen Firmen, die u.U. bereits Verluste erwirtschaften, wird das sicher noch gravierender sein. Und gerade SUN trifft es hierbei ja ganz besonders hart.



