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Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Kaisers Schneider 09.01.09 - 16:06
Das erinnert mich doch an das Märchen von des Kaisers neuen ....
Die Leute sind doch so blöd wie eh. -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Mr Megaman 09.01.09 - 16:09
Fuer manche Leute ist nichts falsches an virtuellen Realititaeten.
Soll doch jeder machen was er will.
Immerhin druecken sie dann nicht am Bahnhof Heroin. -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: mdkmf 09.01.09 - 16:14
wer ist schon so blöd für
Schallwellen (Konzert, CD)
Strom (meines erachtens auch unsichtbar)
Computerspiele (virtuelle Abbildung von was weiss ich)
usw.
zu bezahlen
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Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Angst 09.01.09 - 16:15
Mr Megaman schrieb:
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> Fuer manche Leute ist nichts falsches an
> virtuellen Realititaeten.
> Soll doch jeder machen was er will.
>
> Immerhin druecken sie dann nicht am Bahnhof
> Heroin.
Sehe ich eigentlich genau so. "Home" ist doch eigentlich nichts anderes als "Second Life". Und das ist wiederum nichts anderes als ein "World of Warcraft" ohne Spielinhalt. Wenn's Spaß bringt, sollen die Leute doch machen. Alles freut sich! :-)
In Liebe,
Angst -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: GROP 09.01.09 - 16:22
ich ich ich!!! oder war die Frage rethorisch?
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Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: WinamperTheSecond 09.01.09 - 16:25
Nunja, eigentlich zahlst du nicht für die Kleider sondern für die Arbeitsstunden des entspr. Designers, da die eigentlichen Kleider "nichts" kosten (anders als in der realen Welt in der Stoffe und Verarbeitung Kosten erzeugen).
Ich finde es dann nur sehr schäbig wenn man ein digital gekauftes Sofa nur einmal aufstellen kann und nicht beliebig kopieren darf, wie zB. in Club Cooee (oder ähnlich).
Gibt es eigentlich Studien wie virutelle Güter die Weltwirtschaft beeinflussen? Da hierfür ja keine Rohstoffe mehr von Nöten sind. -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: d2 09.01.09 - 16:25
Die Frage war wohl eher, warum zahlt man für etwas, was es vielerorts umsonst gibt.
Virtuelle Güter existiert in den Köpfen der Leute noch nicht so, daher ist es für viele unverständlich. -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Papof 09.01.09 - 16:27
mdkmf schrieb:
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> wer ist schon so blöd für
>
> Schallwellen (Konzert, CD)
Raubkopierer
> Strom (meines erachtens auch unsichtbar)
Wohnt bei Mama...
> Computerspiele (virtuelle Abbildung von was weiss
> ich)
...und zwar im Keller
> usw.
>
> zu bezahlen
> -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: De_Mischüüü 09.01.09 - 16:45
Papof schrieb:
-------------------------------------------------------
> mdkmf schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > wer ist schon so blöd für
>
> > Schallwellen (Konzert, CD)
> Raubkopierer
Wohl eher ein Mordkopierer.
> > Strom (meines erachtens auch unsichtbar)
> Wohnt bei Mama...
> > Computerspiele (virtuelle Abbildung von was
> > weiss ich)
> ...und zwar im Keller
> > usw. zu bezahlen -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Fur 09.01.09 - 16:54
Angst schrieb:
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> Und
> das ist wiederum nichts anderes als ein "World of
> Warcraft" ohne Spielinhalt.
Nur mal so interessehalber: Was ist der Spielinhalt von WoW? -
wieso virtuell?
Autor: fiacyberz 09.01.09 - 16:54
Wo ist denn in diesem Falle die Definition von virtuell?
Gut, ich kann es nicht anfassen.. oder doch? Ich kann mich mit meinem Charakter darauf niederlassen und es wird sicherlich die nächsten Jahre günstige Handschuhe und 3D-Brillen geben, so dass man sowas dann durchaus anfassen kann. Ist es dann immer nich virtuell?
Ok, ich kann verstehen das manche Leute für sowas kein Geld ausgeben wollen. Ist ihr gutes Recht. Aber sollen dann niemanden als dumm darstellen nur weil er es tut.
Ich sage ja auch nicht das Tennisspieler dumm sind nur weil sie Geld ausgeben für Schläger und Klammotten um dann am Ende einen ball hin und her zuspielen. Oder die (dummen) Golfspieler die dem Golfball immer hinterherlaufen, nur um ihn wieder weiter wegzuschlagen... tsts
Oder nehmen wir das größte/dümmste Hobby der Menschen: Saufen
Man gibt Unmengen an Geld aus, nur um die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren und den nächsten Tag sich wie ein Stück Scheisse zu fühlen. -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: fiacyberz 09.01.09 - 16:55
Der Selbe wie in jedem anderen Rollenspiel.
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Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Blöd Zinn 09.01.09 - 16:58
So ein Quatsch!!
Strom ist nicht unsichtbar sondern GELB!
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Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Harry Haarig 09.01.09 - 17:05
> Die Leute sind doch so blöd wie eh.
Das machen die extra um dich armen Kerl zu ärgern. Ganz bestimmt! -
Re: wieso virtuell?
Autor: Coldzero 09.01.09 - 17:06
mh oder fußball spieler... 20 leute renn einem ball wie dumm brot hitnerher ;) 2 stehen ja so zu sagen ^^
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Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: Coldzero 09.01.09 - 17:07
falsch. strom ist sichtbar! sogar verdamm gut sichtbar.
bsp:
Blitz, elektroschocker, so nen minischocker vom feierzeug, elektrobahnen (da blitzt das ab und zu amn den leitungen)
strom ist alles andere als unsichtbar ;) -
Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: blabla 09.01.09 - 17:45
Das sind nur die Auswirkungen von Strom, nicht aber der Strom ansich!
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also ehrlich
Autor: Blair 10.01.09 - 04:03
Kaisers Schneider schrieb:
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> Das erinnert mich doch an das Märchen von des
> Kaisers neuen ....
>
> Die Leute sind doch so blöd wie eh.
wieso blöd? die kleider sind zwar nur virtuell, aber dafür auch günstiger. computerspiele sind auch "nur" virtuell, aber sogar teurer als echte brettspiele. selbst golem.de ist nur virtuell - aber wärs auf papier besser?
ewige-virtualitäts-miesmacher, echt... -
Re: Digitale Güter
Autor: Finch 10.01.09 - 10:58
WinamperTheSecond schrieb:
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> Nunja, eigentlich zahlst du nicht für die Kleider
> sondern für die Arbeitsstunden des entspr.
> Designers, da die eigentlichen Kleider "nichts"
> kosten (anders als in der realen Welt in der
> Stoffe und Verarbeitung Kosten erzeugen).
Genau. Und letzten Endes nicht nur für den, sondern auch für die "Erstellung der Welt"...
> Ich finde es dann nur sehr schäbig wenn man ein
> digital gekauftes Sofa nur einmal aufstellen kann
> und nicht beliebig kopieren darf,
Na ja - damit kommen wir aber in eine "sehr alte" Diskussion hinein, denn das Argument gilt ja nicht nur für "virtuelle" Güter, sondern z.B. auch für Musik und Filme.
Wenn man die Güter nach dem Kauf frei kopieren "dürfte", dann könnte der erste Hersteller im Grenzfall nur eine einzige Kopie verkaufen - und die müßte dann so teuer sein, daß sie niemand kauft. Also werden die Entwicklungskosten auf die verkauften Einheiten umgelegt und die Kunden schreien rum, daß die Herstellung des einzelnen Stücks doch gar nicht so teuer ist und sie abgezockt werden (siehe die "eine (Musik-)CD dürfte nur 2 Euro kosten"-Diskussion).
Eigentlich ist das Thema (hohe Anfangsinvestition, niedrige Herstellungskosten) in der BWL schon ausreichend erörtert, aber was will man von einem Forum schon erwarten :-D
> Gibt es eigentlich Studien wie virutelle Güter die
> Weltwirtschaft beeinflussen? Da hierfür ja keine
> Rohstoffe mehr von Nöten sind.
Ich hab' leider gerade keine zur Hand, aber solche Studien gibt es natürlich zu Hauf. Allerdings weniger über "Güter in einer virtuellen Welt", denn die werden wohl auf absehbare Zeit "relativ geringe Umsätze" generieren (verglichen mit der Weltwirtschaft als solcher).
Wesentlich "interessanter" sind da die sogenannten "digitalen Güter", für deren Vervielfältigung auch keine Rohstoffe benötigt werden. Um nur mal ein paar zu nennen: Musik(-CDs), Filme, (e-)Bücher, Kartenmaterial (darunter Satellitenbilder, Routenplaner), Computerspiele, Software im allgemeinen, "Informationen" im allgemeinen
Wie Du siehst hängen da ganze "reale" Industriezweige dran (die etwas größer sind als die virtuellen Welten) und z.B. die Erörterung der Frage, was denn der optimale Preis für solche Güter ist, füllt ganze Bücher... - und ist auch "sozialpolitisch" nicht uninteressant, denn "mit welchem Recht" kann man solche Güter denen vorenthalten, die sie sich nicht leisten können? Na gut, das geht jetzt endgültig etwas über das Golem-Forum hinaus... :-)
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Re: Echtes Geld für falsche Kleider
Autor: DN 10.01.09 - 15:42
Das ist 1. Lehrjahr!



