Sinnvolle Überwachung?
Autor: Gast 18.04.05 - 16:05
Auch wenn ich dem Thema Überwachung ansonsten sehr kritisch gegenüberstehe, so sehe ich hier vielleicht doch einen der wenigen sinnvollen und vertretbaren Ansätze.
Generell muss man erst einmal eingestehen, dass zu schnelles Fahren ein potenzielles Spielen mit dem eigenen Leben und vor allem dem Leben anderer darstellt. So etwas zu beschränken ist also erst einmal ein unterstützenswertes Vorhaben.
Der hier vorgestellte Ansatz ist zudem nicht mit Orwellscher Vollüberwachung zu vergleichen. Die Box muss im Normalfall keine ausgehende Verbindung aufbauen. Der einzige Grund, warum sie das tun sollte, ist, eine Geschwindigkeitsübertretung zu melden. Wird das System unter diesem Gesichtspunkt gebaut, ist es auch leicht zu kontrollieren, ob es denn nur für diesen Zweck eingesetzt wird. Das System dürfte bei Fahrern, die sich an die Regeln halten, nie eine Verbindung aufbauen, und das sollte vergleichsweise einfach von unabhängigen Datenschützern zu überprüfen sein.
Mithin kann man allerdings streiten, ob es nicht sinnvoller wäre, statt Geschwindigkeitsüberschreitungen zu erfassen und zu melden, diese schlichtweg zu unterbinden. Wenn das System ohnehin in der Lage ist, die zulässige Höchstgeschwindigkeit an einem bestimmten Ort zu erkennen, dann sollte es auch möglich sein, das Fahrzeug auf eben diese zu beschränken. Damit bestünde dann gar keine Notwendigkeit mehr, dass System überhaupt zum Verschicken von Daten zu befähigen.
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Gast | 18.04.05 - 16:05 |



