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Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

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  1. Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: blub 13.01.09 - 08:25

    Wie sieht es eigentlich mit der Beteiligung seitens Canonical an der Entwicklung von Linux aus?

    Hat sich da mal was getan? Ich kann mich dies bezüglich noch an den Vortrag bei den Linux Plumbers Conference errinern den Greg Kroah Hartman gehalten hat. Da sah Canonical ja nicht so gut aus.

    Quellen:
    http://www.kroah.com/log/linux/lpc_2008_keynote.html

    http://video.google.com/videoplay?docid=3385088017824733336

  2. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: JFC 13.01.09 - 08:48

    Soweit ich weiß hat er Teile wieder relativiert.
    War der Vortrag war auch etwas einseitig gesehen, wobei er vermutlich recht damit hat, dass canonical sich etwas aktiver an der Entwicklung des Kernels beteiligen könnte.
    Man muss natürlich sehen, dass Ubuntu keine Distributionen verkauft und noch sehr neu am Markt ist. Ein paar Dinge haben sie auch schon entwickelt, die in der Statistik von kroah nicht auftauchen (z.B. usplash).

    Gruß

    JFC

    --
    programmers don't die, they just gosub without return

  3. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: f 13.01.09 - 09:00

    usplash ist ein haufen s...

    hardcode²

  4. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: JFC 13.01.09 - 09:04

    f schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > usplash ist ein haufen s...

    Ich liebe qualifizierte Aussagen

    > hardcode²

    Psst: Wenn man anonym posten will, sollte man nicht seinen normalen Nick druntersetzen.


    --
    programmers don't die, they just gosub without return

  5. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: blub 13.01.09 - 09:04

    JFC schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man muss natürlich sehen, dass Ubuntu keine
    > Distributionen verkauft

    Was meinst du mit verkauf von Distributionen? Den verkauf von Boxen mit dem Betriebssystem im Handel?

    Denn Serviceverträge machen sie mit Sicherheit genug. Und das bringt schließlich das Geld und die "Supporterfahrung". Mal abgesehen davon, stehen sie so weit ich weiß finanziell auch nicht gerade schlecht da. ;)

    > und noch sehr neu am Markt ist.

    So neu sind sie nun auch nicht mehr am Markt. Ich glaube seit Ende 2004 gibt es Ubuntu.

  6. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: hb 13.01.09 - 09:18

    Greg (der für Novell arbeitet) ist auch nicht wirklich daran interessiert, Canonical gut aussehen zu lassen. Einer der Ubuntu-Gründerväter kommentiert das so:
    http://mdzlog.wordpress.com/2008/09/17/greg-kh-linux-ecosystem/

  7. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: hb 13.01.09 - 09:35

    blub schrieb:

    > Denn Serviceverträge machen sie mit Sicherheit
    > genug. Und das bringt schließlich das Geld und die
    > "Supporterfahrung". Mal abgesehen davon, stehen
    > sie so weit ich weiß finanziell auch nicht gerade
    > schlecht da. ;)

    Falsch. Canonical arbeitet nicht profitabel.

    Und genau deshalb werden sie übrigends auch angefeindet, siehe http://www.happyassassin.net/2008/10/28/why-i-dont-like-canonical/

    Da spricht der blanke Neid.

  8. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: blub 13.01.09 - 09:41

    Und er arbeitet für Canonical. Also wird die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen, was für so ein großes Projekt wie Ubuntu in meinen Augen auch nicht gerade ruhmreich ist.

  9. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: hb 13.01.09 - 10:02

    Welche Mitte? Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Es wird nicht behauptet, dass Canonical ein gigantischer Kernel-Entwickler wäre.

    Die Frage ist vielmehr: Muß Canonical das sein? Oder ist es nicht vielmehr legitim, sich mehr auf das Userland zu konzentrieren?

    Oder anders herum: Wenn ich mich über lizenzgetreue Nutzung meines veröffentlichten Codes beschwere, sollte ich vielleicht besser darüber nachdenken, ob ich nicht vielleicht die falsche Lizenz gewählt habe, bevor ich Nutzer beschuldige.

    Als Linux-Entwickler sollte er sich eigentlich über die Medienpräsenz und den Popularitätszuwachs freuen, den Ubuntu Linux beschert hat. Aber klar -- ein Novell Mitarbeiter sieht natürlich eher seine Felle davonschwimmen.

  10. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: blub 13.01.09 - 10:04

    hb schrieb:

    > Falsch. Canonical arbeitet nicht profitabel.

    Also da ich es jetzt nicht genau wusste hab ich mal Wiki befragt.

    >Canonical versucht eine Serverversion von Ubuntu mit mehreren Jahren >„Long Term Support“ am Markt zu platzieren. Der Kunde zahlt für den >Support, nicht für die Software. Bei dem Verwaltungsprogramm >„Landscape“ muss man jedoch bereits den kostenpflichtigen Support von >Canonical abonniert haben um Zugriff zu erhalten.

    >Umsatz 10.000.000 US-$/Jahr

    Wenn Sie nicht profitabel arbeiten, was machen sie dann mit dem Geld?
    Gleich wieder in OpenSource-Projekte stecken?

  11. Re: Beteiligung an der Entwicklung seitens Ubuntu bzw. Canonical

    Autor: hb 13.01.09 - 10:23

    blub schrieb:

    >Umsatz 10.000.000 US-$/Jahr
    >
    > Wenn Sie nicht profitabel arbeiten, was machen sie
    > dann mit dem Geld?
    > Gleich wieder in OpenSource-Projekte stecken?

    Machst du dich über mich lustig, oder meinst du das Ernst?

    Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Glaub es oder nicht, aber die müssen für das Geld, dass die reinbekommen, auch etwas leisten. In der Zeile darüber steht z.B. "Mitarbeiter: Mehr als 200". Nun mach mal eine Milchmädchenrechnung und Teile Umsatz durch die Mitarbeiterzahl, und du kommst bei einem Umsatz pro Mitarbeiter und Jahr von unter 50.000 US-$ raus. Damit kannst du kaum deine Leute bezahlen. Ziehe noch die Infrastruktur- und PR-Kosten ab, und du bist bei einem dicken Minus.

    Alernativ kannst du auch einfach Shuttleworth glauben, wenn er zugibt, dass Canonical unprofitabel ist, und zumindest noch die nächsten Jahre bleiben wird. Kürzlich z.B.

    http://news.cnet.com/8301-1001_3-10075890-92.html
    http://www.linuxworld.com/news/2008/102708-shuttleworth-canonical-may-need-3-5.html

  12. Unsinnige Diskussion -- Re: Canonical und der Kernel

    Autor: Suomynona 13.01.09 - 16:04

    blub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie sieht es eigentlich mit der Beteiligung seitens Canonical an der Entwicklung von Linux aus?

    Wie soll es damit aussehen, hat man als Linux-Distributor irgendeine Verpflichtung sich an der Kernelentwicklung zu Beteiligen?

    > Hat sich da mal was getan? Ich kann mich dies bezüglich noch an den Vortrag bei den Linux Plumbers Conference errinern den Greg Kroah Hartman gehalten hat. Da sah Canonical ja nicht so gut aus.

    Um meine Aussagen mal in Perspektive zu setzen, ich bin langjaehriger Debian-Nutzer und hab in Ubuntu nur hin und wieder mal kurz reingeschaut.
    Von diesem Standpunkt aus sehe ich nichts verwerfliches wenn Ubuntu keine Kernel-Entwickler anstellt oder sich sonstwie in der Entwicklung einmischt.
    Im Linux-Kernel mischen Intel, IBM, AMD (Ati), Redhat, Novell und andere IT- und Linux-Groessen mit, was fuer einen wesentlichen Beitrag koennte denn Canonical hier noch leisten?

    > Quellen:
    > www.kroah.com
    > video.google.com

    Ich versteh echt nicht was hier fuer ein Fass aufgemacht wird; Falls die Firma dann mal profitabel arbeiten sollte, stellt Canonical vielleicht auch ein paar Kernel-Entwickler ein, aber auch wenn nicht, ist das nichts Verwerfliches.
    Zum einen ist die Nutzung des Linux-Kernels durch Canonical absolut rechtens, in der Lizenz steht nirgends dass mal als komerzieller Nutzer zum Teilhaber an der Entwicklung wird/werden muss, zum anderen hat Ubuntu seine Staerken definitiv nicht im Infrastrukturbereich sondern eben in Sachen Endanwender/GUI, wie anderswo geschrieben wurde: Im Userland.
    Keine andere Distribution kann fuer sich verbuchen derart weitlaeufig als Einsteiger-Distribution zu gelten und das durchaus zurecht. Mit Markteintritt war Ubuntu ein regelrechter Weckruf fuer Linux- wie (generell) PC-Nutzer und ebenso fuer alle anderen Distributoren die zu diesem Zeitpunkt alle mehr oder weniger deutlich vernehmen liessen, dass sie sich nicht im Bereich Desktop-Linux engagieren wollen.
    Ubuntu hat gezeigt, dass eine einsteigerfreundliche Distribution mit gut zusammengestellter und vorkonfigurierter GUI kein Hexenwerk ist und damit dem Segment Desktop-Linux einen zum damaligen Zeitpunkt bitter notwendigen Impuls gegeben.
    Sollte Ubuntu in ein paar Jahren als "nicht profitabel" untergehen, hat es trotzdem eine Menge Gutes fuer die Sache "Open Source" bewirkt.

    snafu,
    Suomynona

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