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Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

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  1. Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

    Autor: Golem.de 22.10.04 - 10:59

    In der Linux Kernel Mailing List (lkml) wird gerade diskutiert, ob sich die Entwicklung einer Grafikkarte mit komplett offen gelegter und programmierbarer Architektur lohnen würde oder ob ein derartiges Produkt nur für eine Hand voll Linux-Freaks interessant wäre. Ausgelöst wurde die Diskussion von einem Entwickler, der seinen Arbeitgeber für ein derartiges Projekt zu begeistern versucht.

    https://www.golem.de/0410/34327.html

  2. ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: lala 22.10.04 - 12:30

    zumal auf jedenfall windowstreiber mitgeliefert werden muessten denn nur auf opensource - betriebssystemnutzer zu setzen macht sehr wenig sinn.
    und ohne 3d macht es sowieso wenig sinn. 3d kann man aber schlecht mit besserer leistung als nvidia/ati sie bring liefern was wiederum heisst das wenn es denn so eine karte geben sollte diese aufgrund ihrer nicht so dollen leistung weniger gekauft wird.

    so cool ich die idee finde, wirtschaftlich glaube ich nicht das sich das jemals rechnen wuerde.
    lala

  3. Re: Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

    Autor: /dev/null 22.10.04 - 12:48

    Hat nicht mal AOpen eine Grafikkarte rausbrachte die ein OpenSource BIOS hat?

  4. Re: ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: Dissem Faé 22.10.04 - 12:59

    Vielleicht hätten sie mit dieser Art 3D bessere Chancen:
    http://graphics.cs.uni-sb.de/RTRT/
    Das ganze ist allerdings noch nicht ausgereift. Unter Linux sähe ich jedenfalls die besten Chancen für diese Technologie.

    Ganz allgemein stimme ich dir 100% zu. Ohne gute 3D-Leistung hat das Projekt kommerziell kaum Zukunft, zumal 2D-Funktionen auf herkömmlichen karten gut laufen und GUIs immer mehr dazu übergehen, auch 3D-Funktionen für die Darstellung zu nutzen.

  5. Re: ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: Bibabuzzelman 22.10.04 - 13:06

    Ich wäre mir da nicht so sicher. Wenn die 3D Funktionen nicht für grundsätzliche Features des Betriebssystems genutzt werden wäre sie für mich absolut verzichtbar, da ich überhaupt keine Spiele verwende, mich aber nach einer passiv gekühlten Dual-DVI Grafikkarte mit guter Linux Unterstützung sehne. Die neuere Matrox Karten haben hier leider sehr wenig zu bieten. Ich würde das Projekt aber sicher ehr im Geschäftseinsatz, Mehr-Monitor Programmier-IDE und ähnlichem sehen.

  6. Re: ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: NoQuarter 22.10.04 - 13:20

    Also ich finde das die 3D Funktionen nicht unbedingt nötig sind. Ich kann mir die Karte gut für aufwendige Linux Terminals vorstellen. Man könnte den kompletten X-Server beschleunigen und richtig schnelle Terminal Anwendungen schreiben. Für den ersten Step auf jedenfall ausreichend, in der nächsten Generation kann man ja immer noch Open GL unterstützen. Allerdings darf die Karte nicht allzuviel kosten, da sehe ich mein Bedenken...

  7. Re: ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: HK 22.10.04 - 13:20

    hallo,
    macht Sinn im Bereich prof.
    Workstation + neuer Grafik im
    Bereich Real Time Simulation..z.B. Industrie,
    Forschung und Entwicklung.
    Ein kommender Markt(siehe auch Bericht Golem Sept/Okt04
    über Superpower-Rechner im Desktopformat)
    Nach meiner Recherche haben zwar diese neuen
    Cluster Workstation bis zu hundert Prozis aber leider 'noch'
    die gängigen Grafikchips auf OpenGL Basis.

    Im Entertainment Geschäft wäre natürlich DirectX angesagt...

  8. Linux Derivat 2D/3D GraKa

    Autor: TerrorTroll 22.10.04 - 14:26

    Ich denke, dass es durch aus Sinn macht solche eine Karte zu entwickeln.

    Zunächst sollte der Hauptaugenmerk auf den Wintendo Bereich gelegt werden. Eine 2D/3D Karte, mit offenem Bios, absolut offengelegt, also in allen Belangen frei programmierbar, dann noch mit Vertex- und Pixelshader, die auch frei zugänglich sind.
    Warum sollte es nicht Projekte im Wintendo Bereich geben, wo solche Karten gefragt sind.

    Wenn hier eine Renditemöglichkeite bestehen würde, könnte man den Linuxmarkt sekundär mit einer solchen Lösung bedienen und das Ziel erreichen.

    Ich fände das genial !

  9. Re: ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: c00ldud3 22.10.04 - 14:43

    >Im Entertainment Geschäft wäre natürlich DirectX angesagt...

    Stimmt doch gar nicht, schau dir DOOM 3 an....

  10. Re: Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

    Autor: comes 22.10.04 - 14:49

    oft diskutiert und doch abgelehnt!

    - klare aussage aber stimmt das so?

    ich denke nein! Ganz klar, eine Graka auf OpenSource basis muss her, aber muss sie 3D Unterstützung mitbringen? Definitiv nicht, als spiele system ist MS einfach zu stark am markt vertreten. es wird noch eine lange zeit brauchen, bis linux auf dem spiele sektor leicht mitreden kann. es ist einfach zu "unbekannt". wenn man bedenkt das MS zweifelsfrei marktführer ist.
    eine opensource graka für ein opensource system macht durchaus sinn. schließlich verwendet man linux nicht, ohne es zu verstehen. (ich zumindest nicht) wer einen pc bedienen will, gut der kaufe sich ne maus und klicke die bunten symbole an. wer aber lernen möchte, programmieren will, seine und die grenzen des pcs austesten will, der will wissen wie alles funktioniert.
    der gedanke eines jeden pc benutzers oder sagen wir programmieres ist es doch, ein völlig unkompliziertes system zu haben, das genau das macht was ich will. freie programmierung und konfiguration bis ins letzte bit des pc ist ein traum.
    ABER, ich denke mit einer solchen karte mach wir für einen kleinen teil der computerzeitalter-fan gemeinde eine große freude.

    ich würde eine solche karte kaufen, egal was sie kosten würde, solange ich die freiheit habe, die karte so zuverwenden wie ich es will. solange ich jedes einzelne bit selbst verändern kann und darf.

  11. Re: ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: JTR - der alte 22.10.04 - 15:05

    Wieso DirectX? Selbst MS geht bei Longhorn mit WGL zurück zu OpenGL Basis!

  12. Re: Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

    Autor: JTR - der alte 22.10.04 - 15:09

    Und was danach? Ich bin kein Programmierer sondern nur so ein dummer Klicker, daher die Frage: Kann in Zeiten von MMX, SSE(1bis3) und anderen Hochsprachen beim CPU auch noch von einem offenen System geredet werden? Und das käme sicher nach der Forderung des OpenSource GPU. Und beim Sound? Die Frage kann man endlos weiterstellen. Das aber technisches Knowhow geschützt werden will, versteht sich von selbst.

  13. Re: ohne 3d macht das wenig sinn

    Autor: k 22.10.04 - 15:10

    Bestimmt würde sich AT&T freuen, wenn man auf allem 70.000 Arbeitplätzen auch noch Doom spielen könnte...

    http://linux.slashdot.org/article.pl?sid=04/10/06/1216239&tid=163&tid=201&tid=109&tid=1

  14. Blödsinn

    Autor: MiBx 22.10.04 - 15:26

    Brauch ich dann für jedes Programm einen eigenen Treiber oder ein eigenes BIOS, was dynamisch geflashed wird? Was soll den der Blödsinn. Stadardisierung ist doch hie das Stichwort. Man schaue sich mal die Bemühungen zu OpenGL 2.0 und HLSL an.
    Und Texturen in Software zu lösen ist doch auch unsinnig. Programmierbare Pixel-Shader können schon ab Version 2.0 ne ganze Menge Textur-Befehle und zwar rasend schnell.

  15. Re: Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

    Autor: Igor 22.10.04 - 15:46

    Bei CPUs ist das doch kein Problem, die Befehlssätze sind doch alle offengelegt, so dass z.B. auch ein GCC für MMX und der gleichen optimieren kann. Bei Grafikkarten ist das doch eine völlig andere Sache. Ohne genaue Kenntnis über die Grafikkarte und deren Register, ist es praktisch unmöglich einen Treiber zu schreiben.

  16. Re: Blödsinn

    Autor: Igor 22.10.04 - 15:47

    Ich glaube du hast da irgendwas komplett falsch verstanden. Natürlich brauchst du nicht für jedes Programm einen eigenen Treiber. Braucht man bei aktuell gängigen Grafikkarten doch auch nicht.

  17. Wo kann man vorbestellen?

    Autor: Ernie 22.10.04 - 15:53

    Ehrlich, so ein Ding würde ich gerne haben. Im Moment ist es nämlich äußerst mühsam, die syscalls der verschiedenen Treiberzu untersuchen, um wenigstens für 2D-X freie Treiber in X.org zu haben. Wer schonmal einen Treiber, der als Linuxmodul läuft debuggt hat, weiß, was ich meine. Ist keine Freude, egal wie gut man dafür bezahlt wird (und ich werde zum Glück gut dafür bezahlt, aber manche machen das in ihrer Freizeit - Hut ab!).

  18. Re: Wo kann man vorbestellen?

    Autor: comes 22.10.04 - 16:01

    wie ich mit einem kollegen sehr angeregt diskutiert habe, geht es hier nicht um den finanziellen aspekt. es geht einfach darum eine freie, unabhängige plattform zu haben und an dieser frei entwicklen zu können. wer damit geld verdienen will, der verdient es über den support, nicht über die programmierung - opensource ist die zukunft

  19. der preis

    Autor: johnbecker 22.10.04 - 16:19

    hi,

    wieviel ich für eine offene 2d/3d karte bezahlen würde?
    ganz einfach: genau so viel, wie für äquivalente nvidia/ati karten!

    wobei, es wäre vllt besser, eine reine 2d-karte für geeks und (später) eine 3d-karte für x und zock-freaks zu entwickeln, dann hätte jeder was davon und man könnte den preis bezahlen, der angemessen wäre. hätte jedenfalls großes interesse und würde auch, als zocker, bei den benchmarks ein auge zu drücken...

  20. Re: Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

    Autor: HK 22.10.04 - 16:42

    Hallo,
    die Zukunft ist auch hier bei den 3D Monitoren und Plugins

    z.B. Open GL..3DMax ...
    Link:
    http://www.x3dworld.de/cgi-bin/change_l.pl?lang=de&count=1

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