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Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: Golem.de 16.08.04 - 11:23

    Nach ersten Presseberichten der vergangenen Woche hat Lucas Arts nun offiziell Entlassungen im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Die Restrukturierung von Lucas Arts soll die erste große Veränderung beim Spielestudio sein, seit Jim Ward im Mai 2004 den Präsidenten-Posten des Unternehmens übernommen hat.

    https://www.golem.de/0408/32996.html

  2. Markt vernichten...

    Autor: Johnny Cache 16.08.04 - 11:42

    Es ist doch immer wieder klasse wenn man Adventures einstampft und sich anschließend beschwert daß keine gekauft werden... klar, wenn sie vorher immer vernichtet werden.
    Wer einen Klassiker nach dem anderen platt macht, hat es nicht besser verdient als einzugehen...

  3. Re: Markt vernichten...

    Autor: Darkthrone 16.08.04 - 12:18

    @!#$ off Lucas Arts

  4. Re: Markt vernichten...

    Autor: Captain COde 16.08.04 - 14:49

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Firmen selbst in den Ruin treiben ...

  5. Re: Markt vernichten...

    Autor: Dummschwätzer 16.08.04 - 16:57

    na ihr scheint ja wirklich Ahnung vom Geschäft zu haben...

    wo lebt Ihr eigentlich ?!?!

    Vielleicht hat es sich noch nicht zu euch durchgesprochen, aber vielleicht stellt Ihr mal euren Amiga inne Ecke und guckt euch mal den PC-Spielemarkt an.... wenn Ihr die Charts der letzten 3-5 Jahre durchgeht, wie hoch ist da der prozentuale Anteil von Bestsellern im High-Budget Adventure-Bereich ?!?!!?

    Die einzigen Adventures im klassischen Sinn, die sich für die jeweiligen Entwickler bewährt haben, sind (im Vergleich zu den momentan erfolgreichen Genres: (Ego-/Taktik-)Shooter, RTS, (MMO)RPGs, Sport/Racing) Low-Budget bis Med-Budget Produktionen kleinerer Studios, die das Glück hatten entweder einen risikofreudigen großen Publisher gefunden zu haben (der sich dabei aber natürlich besser absichert, als das kleine Entwicklerstudio) oder deren Produkt in irgendeiner Disney-Kleinkind-Veröffentlichung landet und einfach daher ein bischen Kohle abwirft... aber reich und berühmt wird man heute weder mehr mit Larry noch mit dem fortschrittlicheren Produktionen mehr... die erfolgversprechenden Elemente, die einst in Zelda entstanden, haben heute einfach zu sehr Einzug in zukräftigere Genres gefunden und so dem klassischen Adventure seine Existenzberechtigung entzogen...

    Ich möchte da nicht falsch verstanden werden... Ich selber habe auch gern mal ein klassisches Adventure vor mir, aber mir ist schon klar, dass ich da einer immer kleiner werdenden Gemeinde angehöre, denn a) gibt es viel zu viele Doofköppe, die einfach nix anderes können als Compi hochfahren, Doppelklick auf's VC-, BF-, Q-, D3-, UT- oder CS-Icon und dann BAMM BAMM BAMM - BLUT SPRITZ - TÖTUNGSWAHN!
    Das ist die heutige Generation der Gamer-Community... und da kann ich als Entwickler auch recht wenig dran machen!
    ... so traurig es auch ist, aber das klassische Comic-Adventure ohne Ballerei verkauft sich nicht mehr so gut.... da nimmt der User lieber die RPG-Variante, wo er idR zu den Adventure-Elementen auch noch Ballerei und ein bischen Strategie dazubekommt - und im MMO sogar noch tausende anderer Leute, die in der selben Welt umher-adventuren... Zack Mc'Kracken, Maniac Mansion, Monkey Island und Konsorten sind leider Schnee von gestern...

  6. Re: Markt vernichten...

    Autor: Johnny Cache 16.08.04 - 17:33

    Wie sollte es auch bestseller geben, wenn keines mehr auf den Markt kommt?!
    Ich für meinen Teil habe aufgehört adventures zu kaufen, als die Idioten anfinden einer guten Idee eine schlechte 3D-GUI zu verpassen. Die Proteste haben die natürlich nicht aufgehalten weiterhin solch einen Mist zu verzapfen.

    Es ist ganz einfach. Wenn man mir etwas verkaufen will, muß man auch das produzieren was ich gerne hätte. Für einen zeitgemäßen flightsim wie Falcon 4 oder Longbow würde ich inzwischen fast jeden Preis bezahlen. Und damit meine ich auch noch Preise jenseits der 200€!
    Aber so wie es aussieht, will niemand mehr mein Geld haben. ;)

  7. Re: Markt vernichten...

    Autor: Hotohori 16.08.04 - 18:08

    Also ich fand Syberia 1 + 2 ziemlich gut und hätte mir, wenn es noch andere gute Adventures gäbe, auch noch andere gekauft. Ein Adventure macht noch lange kein Adventure Fan, da müssen schon mehrere gute her.

    Die heutigen Kiddies kennen Adventures ja gar nicht wirklich, da die wirklich guten vor ihrer Zeit waren. Wenn man ein Genre auf lange Sicht vernachlässigt ist es klar, das es schwierig wird in dem Genre was verkaufen zu können. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht... genauso ist es mit den Spielern. Adventures wurden einfach zu lange vernachlässigt und dazu kommt das die Firmen lieber den 1000sten Egoshooter auf den Markt schmeissen, als ein Spiel in einem unsicheren Genre. Ist ja auch klar wieso, bei ersterem ist das Risiko viel niedriger mit dem Titel auf der Nase zu landen.

    Solange Egoshooter von den Kiddies so gefragt sind, werden wir uns damit abfinden müssen das 3/4 der Tophits Egoshooter sein werden. Ehrlich gesagt find ich das schon irgendwo auch beängstigend, das ein Game in dem es nur ums töten geht sich so gut verkauft. Andererseits, war das nicht schon immer so? Selbst bei Space Invaders schoss man schon Aliens ab.

  8. Re: Markt vernichten...

    Autor: GanYmeD 16.08.04 - 19:11

    Welche anderen Möglichkeiten haben Kiddies denn noch zum spielen ?
    Ausser Ego-Shootern (die es ja in Massen gibt) hat man höchstens noch die Möglichkeit den X-ten Aufguß von Sportspielen - ohne Grundlegende Neuerungen zu kaufen.
    Fifa Fußball bietet z.B. bis heute keinen Hallenmodus. Es gibt nur neue Manschaftsaufstellungen. Sicher, die Grafik wird meistens etwas besser aber das war es dann schon.

    Keine Jump-n-Runs, keine Adventures, keine Logikpuzzles mehr.

    nur noch bumm, bumm, bumm ...

  9. Re: Markt vernichten...

    Autor: Thomas Nickl 17.08.04 - 00:24

    an dem tag an dem die grafik wie die wirklichkeit aussieht, werdet ihr feststellen....
    dass ihr fuer eine minute spiel hundert mann braucht und man NULL risiko mehr eingeht, um finanziell nicht unterzugehen.

    das ganze wenn man im zeitlichen verlauf rueckwaerts sieht, versteht man auch, wieso das damals so war:
    richtig, die 2,3, leute, die z.b. space quest gemacht haben, ham sich einen scheissdreck darum geschert, ob ihr spiel der grosse brueller wird und sie damit reich werden. sie hab des einfach nur zum spass gemacht. so war dann auch das spiel. und mal ernsthaft: wieviel leute hatten zu 8086er zeiten computer?

    hmmm.. wenns euch beruhigt, dieser bereich ist der einzige, in dem ich so weise bin :)

  10. Re: Markt vernichten...

    Autor: Bibabuzzelmann 17.08.04 - 00:54

    Indiana Jones war geil *g Man konnte sogar kämpfen in manchen Teilen, sowas fehlt glaub ich bei den neuen Adventures...also net nur click und mach, sondern auch mal umstellen auf Kampf und Tastaturmodus...gibts sowas noch..also was neues !?

  11. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: horus 17.08.04 - 01:22

    wer von euch hat denn Grim Fandango gespielt UND gekauft ?

    Soviel zum Thema....wenn sogar gute Spiele auf dem Markt untergehn weil sie nicht im Trend sind.

    PS: für mich gilt beides

  12. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: Johnny Cache 17.08.04 - 08:10

    Ich habe Grim Fandango damals kopiert und lange Zeit um die verschwendung eines damals noch recht teuren Leerlings getrauert... nach nicht mal 10min is das Zeug wieder von meiner Platte, und der Leerling in die Tonne, geflogen.
    Genau dieses Spiel ist für mich ein Beispiel wie man es nicht machen sollte!

  13. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: Blar 17.08.04 - 08:11

    ScummVM ein Emulator um die alten LucasArts Adventures auch unter aktuellen Betriebsystemen zu spielen hat "nur" 850.000 downloads

    http://sourceforge.net/project/stats/index.php?
    report=months&group_id=37116

    soviel zu keiner mag Adventures

  14. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: <Sparkplug> 17.08.04 - 12:19

    dito, sogar mehrmals (naja, zumindest mehrmals durchgespielt ;))

  15. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: <Sparkplug> 17.08.04 - 12:23

    Wenn man bedenkt, wieviele gestrichene Adventures es gibt und gab (aktuell SAM& MAX 2 und Full Throttle 2, vor ein paar Jahren Lord of the CLans) wunderts mich nicht, dass die Leute ihre alten Adventures auf ihren aktuellen PCs spielen wollen.

  16. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: Blar 17.08.04 - 16:31

    auch unterwegs, weil es scummvm auch für pda gibt.

  17. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: Elvis 18.08.04 - 14:41

    meld!

    (und ich will wieder textadventueres ;)

  18. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: <Sparkplug> 18.08.04 - 14:41

    Stimmt, und auch auf MAC, XBOX und Linux und vielleicht auch noch ein paar anderen Geräten und Betriebssystemen. (Kühlschränke?)

  19. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: episode_00nix_kapitel18 18.08.04 - 16:12


    kein verlust, der letzte gute titel
    war monkey island (oder so ähnlich)

  20. Re: Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

    Autor: Bibabuzzelmann 19.08.04 - 21:51

    weniger Arbeitsplätze..mehr Freizeit ^^

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