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@golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

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  1. @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: Puh 18.01.09 - 02:00

    Es ist nicht wahr, dass eine festplatte die einmal den Barracuda-Bug hat, wieder per Firmware-Update "repariert" werden kann, denn ohne funktionierende Firmware kann man keine neue Firmware auf die Platte spielen und die Firmware ist bei Seagate-Festplatten nicht auf einen EEPROM auf der Platine wie sonst üblich, sondern auf der Platte selbst gespeichert.

    Deshalb ist doch das ganze so ein riesen Problem, habt ihr das denn noch nicht verstanden?

    Wenn eine Festplatte ausfällt, können die Daten nur durch eine professionelle Datenrettungsfirma wieder hergestellt werden, deren Kosten ab ca. 500 US-Dollar betragen. Wenn Seagate diese Kosten bereit ist zu tragen, dann toll.

    Woher bitte habt ihr die Seagate Stellungsnahme? Im offiziellen Pressearchiv ist nichts davon zu finden.

    Auch von euch kein Wort dazu dass Seagate weiterhin das Problem versucht totzuschweigen und auf der eigenen Internetseite keinerlei Warnung oder Information zu diesem Problem veröffentlicht.

    Ich werde mal am Montag ganz gespannt den Aktienkurs von Seagate beobachten und schauen wie weit der in den Keller geht.

  2. Kein Firmware-Update nach auftreten möglich

    Autor: Poldy 18.01.09 - 11:23

    Auch wenn die Überschrift der vorigen Post etwas komisch rüberkommt, Leider ist sie korrekt.

    Fällt die Platte aus, ist KEIN Firmware update mehr möglich. Die Platte lässt sich nämlich GAR NICHT mehr ansprechen. Das ist ja das schlimme, sonst wäre es ja einfach nur lästig, so aber ist es eine Katastrophe.

    Schöne Grüße

  3. Re: Sehr wohl Firmware-Update nach auftreten möglich

    Autor: Nachdenken 18.01.09 - 12:48

    Richtig, die Firmeware ist auf der Platte, aber was passiert beim Anschalten? Eine Elektronik fährt die Köpfe auf eine vorher definierte Postition, an der die Firmware stehen muss und beginnt Daten zu lesen, vermutlich wird ein bestimmter Track komplett ausgelesen und ein bestimmter Header gesucht, der dann den Beginn der Firmwaresoftware kennzeichnet. Was genau hindert Seagate nun daran diesen Track, der ja immer noch von der Laufwerkselektronik angesteuert wird (sonst würde das ganze ja von vorneherein nicht funktionieren) neu zu beschreiben? Das haben die ja bei der Herstellung genauso machen müssen. Die Firmware kommt ja nicht bei der Herstellung der Magnetplatten drauf, sondern auch erst danach.

  4. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: nie (Golem.de) 18.01.09 - 13:14

    Die Stellungnahme von Seagate wurde in einer englischsprachigen Mail verschickt, dass solche Schreiben nicht sofort auf den Webseiten der Firmen auftauchen, ist nicht ungewöhnlich.

    Der auch im Artikel verlinkte Beitrag in der Support-Datenbank beschreibt zudem das Problem auch "offiziell", falls das die Frage war.

    Und es ist nicht richtig, dass Festplatten, die vom BIOS nicht mehr erkannt werden, überhaupt nicht mehr anzusprechen sind. Über die richtigen ATA-Befehle, die ein Programm quasi "blind" an einen Port schickt, lassen sich die Geräte steuern und auch eine Firmware einspielen.

    Im ersten Artikel zu dem Thema hatten wir das beschrieben:

    https://www.golem.de/0901/64664.html



    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  5. OWNED

    Autor: jarod1701 18.01.09 - 14:41

    s.o.

  6. Nein, ist es nicht.

    Autor: Poldy 18.01.09 - 15:08

    Es ist nicht so, wie sie sagen: Seagate benutzt bei der Herstellung NICHT die SATA-Schnittstelle zum programmieren der Firmware, sondern eine proprietäre Schnittstelle die sich auf der Platine befindet. Die Firmware enthält erst den Code zur Kommunikation über die SATA-Schnittstelle.

  7. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: Robmaster 18.01.09 - 15:19

    absolut korrekt. Die festplatte kann unter umständen trotzdem angesprochen werden, auch wenn Sie im Bios nicht mehr erscheint.
    Ich erinnere nur an die XBOX 1 Platte.
    Außerdem ist es möglich mit einer Linux CD die Firmware wieder auf die Platte zu bügeln. Die Firmware wird aus dem Verzeichnis (lib/modules/firmware gelesen und wieder auf die Festplatte geschrieben.

  8. Re: Nein, ist es nicht.

    Autor: tester-123 18.01.09 - 17:56

    Und wer soll Seagate daran hindern, genau über so eine Schnittstelle die neue, korrigierte Firmware auf die Platte zu spielen.

    Die werden als Hersteller vermutlich noch ganz andere Möglichkeiten haben, über Schnittstellen und fix vorhandene Diagnose-Programme auf der Platte auf die Daten darauf zuzugreifen ...

  9. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: Klaus1971 18.01.09 - 18:24

    nie (Golem.de) schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Und es ist nicht richtig, dass Festplatten, die
    > vom BIOS nicht mehr erkannt werden, überhaupt
    > nicht mehr anzusprechen sind. Über die richtigen
    > ATA-Befehle, die ein Programm quasi "blind" an
    > einen Port schickt, lassen sich die Geräte steuern
    > und auch eine Firmware einspielen.

    Das klingt aber sehr unverbindlich. Natürlich kann man blind Befehle absetzen. Trotzdem bleibt die Frage, ob Seagate das für die defekten Platten macht. Und wenn es so sein sollte, hätte ich die Befürchtung, dass dort blind eine Firmware auf Nicht-Seagate-Platten geschrieben wird.

    Klaus

  10. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: suki11 18.01.09 - 18:34

    Klaus1971 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das klingt aber sehr unverbindlich. Natürlich kann
    > man blind Befehle absetzen. Trotzdem bleibt die
    > Frage, ob Seagate das für die defekten Platten
    > macht. Und wenn es so sein sollte, hätte ich die
    > Befürchtung, dass dort blind eine Firmware auf
    > Nicht-Seagate-Platten geschrieben wird.

    Die werden sicher ne ausführliche Anleitung rausbringen, in der steht, dass man alle andern Platten vor dem Firmwareupdate abhängen muss.

    Am besten ne Live-CD mit dicken Warnungen und Schritt für Schritt-Anleitung.
    Und/Oder - wenn mögich - ein idiotensicheres Programm.

  11. Und er schäme sich bitte .....

    Autor: TjaDummGelaufen 18.01.09 - 18:40

    siehe: https://forum.golem.de/read.php?30040,1602123,1602258#msg-1602258

    was wir vorher wußten, aber der Poster in seiner Überheblichkeit nicht zuglauber vermag...

    vlt ist die Erde ja doch rund...

  12. Re: Nein, ist es nicht.

    Autor: Poldy 18.01.09 - 20:01

    Genau. Das werden die auch so machen. Dazu muss man aber eben die Festplatte einschicken. Vorbei kommen werden die wohl nicht.

  13. Abwarten!

    Autor: asdasd 18.01.09 - 21:08

    Nur weil das BIOS die HDD nicht mehr erkennt, heißt das noch lange nicht, das die HDD keine SATA-Befehle mehr annimmt und alles 100% irgnoriert. Vllt. ist sind auch nur 1, 2 Antworten hinüber...

    Ergo: Abwarten. Ich schätze die Chancen gut ein, das Seagate ein Tool rausbringen kann, welches (sofern alle anderen HDDs abgehängt wurden) einfach jeden SATA-Kanal mit den entwsprechenden Firmware-Write Befehlen im Blindflug zuklatscht und man nach einen Rebbot wieder ne ansprechbare HDD hat.

  14. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: Zweistein 19.01.09 - 01:35

    >> Und/Oder - wenn mögich - ein idiotensicheres Programm.

    Idiotensichere programme sind leider eine Utopie. Es ist ein Wettlauf mit dem Universum. Wann immer man ein Programm schreibt, welches von allen real existierenden Idioten bedient werden kann, erschafft das Universum neue, bessere Idioten.
    Laut Einstein sind zwei Dinge unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Bei ersterem war er sich allerdings nicht ganz sicher.

  15. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: cyrog 19.01.09 - 02:55

    > Das klingt aber sehr unverbindlich. Natürlich kann
    > man blind Befehle absetzen. Trotzdem bleibt die
    > Frage, ob Seagate das für die defekten Platten
    > macht. Und wenn es so sein sollte, hätte ich die
    > Befürchtung, dass dort blind eine Firmware auf
    > Nicht-Seagate-Platten geschrieben wird.

    wieso das den? Die Nicht-Seagate-Platten werden ja korrekt erkannt. Das Rettungsprogramm muss also nur auf den Schnittstellen einen Schreibvorgang ausführen, an denen keine Platte erkannt wird.

    Zudem ist ja auch nicht bekannt, welche Informationen Seagate trotz der fehlerhaften Firmware auslesen kann. Vielleicht reagiert die Firmware nach wie vor, macht aber lediglich Fehler in der Handshake Sequenz und wird deshalb nicht vom BIOS erkannt.

  16. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: Der Kaiser! 19.01.09 - 03:12

    > Die Firmware wird aus dem Verzeichnis (lib/modules/firmware gelesen und wieder auf die Festplatte geschrieben.
    Wie macht man das? :P


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  17. kann man dann auch ...

    Autor: BernBerg 19.01.09 - 04:39

    kurz mal ein Frage ...
    kann man mit dem BIOS auf der Platte - aus einer 300 GB eine 750 GB machen? Ich meine die Bit's werden ja nicht einzeln auf die Platte geklebt. ---- Oder kommt beim BIOS-Tuning zwangsläufig eine NULL GB raus?

  18. Re: @golem FALSCH, FALSCH und nochmal FALSCH

    Autor: suki11 19.01.09 - 08:23

    Zweistein schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >> Und/Oder - wenn mögich - ein
    > idiotensicheres Programm.
    >
    > Idiotensichere programme sind leider eine Utopie.

    Nicht, wenn man vorher einen Idioten-Test einbaut mit ein paar Fragen wie z. B.:

    Was ist besser, Windows oder Linux?
    Was ist besser, Opera oder Firefox?

    Wer die falsch beantwortet ist ein Idiot und dann blockiert das Programm. Im Grunde ganz einfach. :)

  19. Idiotensicheres Update

    Autor: Werni 19.01.09 - 09:12

    Selbst wenn andere Platten auf diese Update-ATA-befehle ansprechen - rein praktisch gedacht muss man im Updatebefehl nur den plattentyp codieren. Platten anderer Typen lassen das Update dann einfach links liegen.

    Dem Plattenhersteller ist es wahrscheinlich piep, wenn sein update Platten anderer hersteller schrottet. Wenn Seagates Update für Seagate Platte Typ A aber dann Seagate Platte Typ B schrottet, wird der Kunde zu recht sagen: Dein Update, deine Platten - nu mach mal wieder ganz :-)

    Gruss,

    Werner

  20. Re: Idiotensicheres Update

    Autor: suki11 19.01.09 - 09:19

    Das wird halt so ähnlich sein, wie bei Firware-Updates von DVD-Laufwerken. Man muss alle Platten abklemmen, um ganz sicher zu sein, dass wirklich die richtige angesprochen wird.

    Wenn Seagate bei Verstand ist, dann machen die ne vernünfitige Anleitung in der das ganz dick in rot steht.

    Und am Besten machen die ne Live-CD mit vorhergehender Prüfung, ob noch weitere Festplatten angeschlossen sind und anschließendem halbautomatischen Update.
    Das müsste man bei Seagate ja eigentlich hin bekommen.

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