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  5. › Ubuntu Mobile könnte auf Qt…

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  1. mir scheint...

    Autor: micha6270 20.01.09 - 10:33

    ... es brechen rosige Zeiten für KDE-Liebhaber wie mich an, die Gnome zwar ganz nett finden, aber nicht verstehen, warum es in vielen Bereichen gegenüber KDE bevorzugt wird.

  2. Re: mir scheint...

    Autor: ITler 20.01.09 - 10:41

    Ich will dir nicht deine Träume nehmen, aber es wird sich rein gar nichts ändern.


    GNOME und KDE unterscheiden in erster Linie Ideologien in der Benutzung von Software. Und die wird nicht durch verwendete Lizenzen beeinflusst.

    KDE hat nicht vor wie GNOME zu werden und GNOME will nicht wie KDE werden.


    Und Firmen setzen lieber auf ein FRamework das von Hause aus und offiziell Bindings für mehrere Sprachen anbietet und eben durch den Unterbau problemlos weitere Bindings ermöglicht.

    Beim Qt-C++ das durch seine Erweiterungen nicht mit C++ kompatibel ist ist es schon aufwändiger passende Bindings zu entwickeln.

  3. Re: mir scheint...

    Autor: Wernfdk 20.01.09 - 10:46

    ITler schrieb:

    > Beim Qt-C++ das durch seine Erweiterungen nicht
    > mit C++ kompatibel ist ist es schon aufwändiger
    > passende Bindings zu entwickeln.

    Aber es gibt doch etliche Bindings für Qt.

    Hm?

  4. Re: mir scheint...

    Autor: duundich 20.01.09 - 10:46

    "Qt-C++ das durch seine Erweiterungen nicht mit C++ kompatibel ist "

    welchen punkt hab ich verpasst? bei mir kompiliert ueber einen c++ compiler.
    meinst du den moc oder was ist bei dir qt-c++?

  5. Re: mir scheint...

    Autor: ITler 20.01.09 - 10:52

    Offiziell unterstützt und gefördert wird keine. Vorhanden ist Java. Aber das Problem ist, mit einem Binding für Qt hat man einen Wrapper von C++ auf C und dann zur eigentlichen Sprache. Das ist nicht sonderlich schön oder performant. Bei GTK+ geht es ja direkt von C aus. Das macht es einfach nur leichter. Natürlich könnte man auch für Qt zahlreiche Bindings ermöglichen.

  6. Re: mir scheint...

    Autor: Wernfdk 20.01.09 - 11:04

    ITler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Offiziell unterstützt und gefördert wird keine.

    Ach so. Danke!

  7. Re: mir scheint...

    Autor: HansiHinterseher 20.01.09 - 11:26

    naja, der MOC ist eine Art Blackbox. Man tut da was rein, es passiert etwas... aber man sieht nicht wirklich das Ergebnis. D.h. auch, das ich auf diesen MOC auf Biegen und Brechen angewiesen bin.
    Es ist keine Standard-Erweiterung im Sinne von C++. Eine Erweiterung im C++-Sinne sind z.B. Libraries, die z.B. aus Templates oder (wenn auch nicht schön) Makros bestehen. D.h. ich kann mit einem Standard-C++-Toolset diese Erweiterungen nutzen. Das kann ich beim MOC nicht.

  8. Re: mir scheint...

    Autor: 214841 20.01.09 - 11:29

    Darauf hoffe ich auch. Besonders Portierungen von Firefox und OpenOffice wäre nicht schlecht.

  9. Re: mir scheint...

    Autor: brat 20.01.09 - 11:29

    Ich halte das Argument für völlig falsch.
    1. Ist die Entwicklung des eigentlichen Frameworks dadurch viel komplizierter al nötig

    2. Wiel bei allen Bindings kommt man nicht an alle Sachen ran und bei neuerungen muß man immer erst darauf warten das die Bindings das auch umsetzen z.B. zusätzliche parameter usw.

    3. Kann man Qt kaum mit Gtk vergleichen, weil Qt viel umfangreicher ist.

    >Und Firmen setzen lieber auf ein FRamework das von Hause aus und offiziell >Bindings für mehrere Sprachen anbietet und eben durch den Unterbau problemlos >weitere Bindings ermöglicht.

    Distributionshersteller vielleicht weil sie viel mit python,perl-scripten machen. ansonsten spielt spielen nur Java,C# eine Rolle.
    Und als entscheidend würde die Bindings nun auch nicht bezeichnen.
    Bei Firmen spielen nach meine Erfahrung andere Sachen eine Rolle.

    welche sprache beherschen die Entwickler,
    in welche Sparache ist das vorsystem
    möglichst wenig externe abhängigkeiten
    zuigriff auf externe Libs
    der Preis (pro Entwickler 3000 Euro pro Jahr ist nicht ohne, da denken viele darüber nach ob nicht mit kostenlosen Framworks geht).




  10. Re: mir scheint...

    Autor: brat 20.01.09 - 11:33

    >Darauf hoffe ich auch. Besonders Portierungen von Firefox und OpenOffice wäre >nicht schlecht.

    Die haben doch jeweils ihr eigenes Framework.
    Und den ganzen Code auf eine anderes Framework umstellen wir warscheinlich nie passieren...

  11. Re: mir scheint...

    Autor: 214841 20.01.09 - 11:37

    Zumindest bei OpenOffice wurde schon mal ein Frameworkw-Wechsel diskutiert.

  12. Re: mir scheint...

    Autor: raureif 20.01.09 - 11:39

    brat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 2. Wiel bei allen Bindings kommt man nicht an alle
    > Sachen ran und bei neuerungen muß man immer erst
    > darauf warten das die Bindings das auch umsetzen
    > z.B. zusätzliche parameter usw.

    Das erstellen von Bindings vereinfacht ja GObjectIntrospection. Da sind dann Neuerungen automatisch verfügbar:
    http://blogs.gnome.org/johan/2007/11/30/future-of-gnome-language-bindings/

    > 3. Kann man Qt kaum mit Gtk vergleichen, weil Qt
    > viel umfangreicher ist.

    Qt muss man mit dem GObject-Library-Stack vergleichen:

    QtCore - GLib/GIO, libgee
    QtGui - GTK+
    QtNetwork - GNIO
    QtOpenGL - GtkGLExt
    QtSql - GDA
    QtScript - Gjs
    WebKit - WebKitGtk
    Phonon - GStreamer

  13. Re: mir scheint...

    Autor: Auslacher 20.01.09 - 11:51

    Du sabbelst auch überall den selben Müll. Frustriertes Qt/KDE Kiddie?

  14. Re: mir scheint...

    Autor: 214841 20.01.09 - 11:58

    Du scheinst ja garnichts zu sagen zu haben. Frustrieter GNOME Fanboy?

  15. Re: mir scheint...

    Autor: brat 20.01.09 - 12:06

    raureif schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > brat schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > 2. Wiel bei allen Bindings kommt man nicht an
    > alle
    > Sachen ran und bei neuerungen muß man
    > immer erst
    > darauf warten das die Bindings das
    > auch umsetzen
    > z.B. zusätzliche parameter
    > usw.
    >
    > Das erstellen von Bindings vereinfacht ja
    > GObjectIntrospection. Da sind dann Neuerungen
    > automatisch verfügbar:
    > blogs.gnome.org
    >
    > > 3. Kann man Qt kaum mit Gtk vergleichen, weil
    > Qt
    > viel umfangreicher ist.
    >
    > Qt muss man mit dem GObject-Library-Stack
    > vergleichen:
    >
    > QtCore - GLib/GIO, libgee
    > QtGui - GTK+
    > QtNetwork - GNIO
    > QtOpenGL - GtkGLExt
    > QtSql - GDA
    > QtScript - Gjs
    > WebKit - WebKitGtk
    > Phonon - GStreamer
    >
    Da sieht man genau ein riesen Problem, ein Mischmasch aus Gnomelibs, Gtk, Gtkerweiterungen und externen Projekten unm die Funktionalität von Qt abzubilden. Von den Bindings mal ganz zu schweigen. Unter linux geht das noch weil die Distrie die installation übernimmt, unter windows ein graus.
    Wie siehts aus OLE.WindowsServices,dbus,Direktx,Scripting,Gui Desinger und zur laufzeit ladbare Guis, und und und...


    Und wenn man die Gnomelibs dazu nimmt, dann müsste man auch die kdelibs für Qt dazuzälen.

  16. Re: mir scheint...

    Autor: brat 20.01.09 - 12:08

    Gerade bei OO kann ich mir das nicht vorstellen, in OO ist ein halbes BS mit drin....

  17. Re: mir scheint...

    Autor: micha6270 20.01.09 - 12:10

    Hä?
    1) wer spricht davon, dass beide Systeme gleich werden sollen?
    2) Wir befinden uns im Kommentarforum zu einer Meldung, dass eine Firma aufgrund der Lizenz überlegt, Qt einzusetzen...

  18. Re: mir scheint...

    Autor: raureif 20.01.09 - 12:19

    brat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da sieht man genau ein riesen Problem, ein
    > Mischmasch aus Gnomelibs, Gtk, Gtkerweiterungen
    > und externen Projekten unm die Funktionalität von
    > Qt abzubilden.

    Die Bibliotheken verwenden alle das selbe Objektsystem und arbeiten Hand in Hand. So kannst du etwa ein Signal einer Komponente der einen Bibliothek mit einem Handler einer anderen verbinden. Und was genau ist an Modularität schlecht? Qt4 besteht doch auch aus vielen Einzelbibliotheken.

  19. Re: mir scheint...

    Autor: Alternativ: kostenlos registrieren 20.01.09 - 12:53

    ITler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mit einem Binding für Qt hat man einen Wrapper von C++
    > auf C und dann zur eigentlichen Sprache. Das ist
    > nicht sonderlich schön oder performant.
    Das mit der Schönheit ist kann ist ja eine Sache, aber mit der Performance?

    Das was Du C/C++-Wrapper nennst ist ein wechsel der Hochsprache, davon siehst Du im generierten Assembler nicht mehr viel.
    Das Mapping bei einem Binding von einer Interpretierten Sprache (j.b. Java od. Python) zur nativen Lib ist der Aufwand von ein oder zwei zustätlichen Lookups nicht erwähnenswert

    > Bei GTK+ geht es ja direkt von C aus.
    Ich weiß nicht ob Du Dich noch erinnerst, die ersten C++ Compiler hatten C++ zunächst in C übersetzt um schließlich Assembler draus zu machen. Auch wenn dieser Schritt heute übersprungen wird sollte einem klar werden, dass da kein konzeptioneller Unterschied ist.

    > Das macht es einfach nur leichter.
    Diese Arbeit hat übrigens Qt für Dich abgenommen, ist dort demnach auch einfach.

    > Natürlich könnte man auch für Qt
    > zahlreiche Bindings ermöglichen.

    Man könnte nicht nur, es geschieht auch.

    Tschüss Jo

  20. Re: mir scheint...

    Autor: brat 20.01.09 - 12:56

    > Die Bibliotheken verwenden alle das selbe
    > Objektsystem und arbeiten Hand in Hand. So kannst
    > du etwa ein Signal einer Komponente der einen
    > Bibliothek mit einem Handler einer anderen
    > verbinden. Und was genau ist an Modularität
    > schlecht? Qt4 besteht doch auch aus vielen
    > Einzelbibliotheken.

    Weil du unter Windows nicht alles aus einer Hand bekommst und dich selber drum kümmern must das du die richtigen libs hast, und dann bekommst du die noch nicht mal von GNOME selber und sondern von mysys & co. Du must quasi eine halbe distribution installieren damit du damit entwickeln kannst. Und wenn dann noch mit VS entwickelt wird werden die Probleme nicht weniger...



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