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Strategischer Fehler

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Strategischer Fehler

    Autor: Sepps Rache 20.01.09 - 10:40

    Es war von Anfang Canonicals strategischer Fehler, auf GTK zu setzen. Auch dem Ubuntu Desktop würde Qt besser zu Gesicht stehen. KDE würde als Standard-DE einfach die in jeder Hinsicht (sowohl optisch als auch technisch) attraktivere Plattform darstellen.

  2. Re: Strategischer Fehler

    Autor: Sepps Hirn 20.01.09 - 10:45

    Ach Seppl...

    du glaubst doch nicht selber was du da brabbelst. Qt hat keine nennenswerten Vorteile gegenüber GTK+ und KDE auch nicht gegenüber GNOME.


    Gefördert wird von Canonical beides, großflächig adaptiert wird jedoch GTK+ und GNOME. Was nicht bedeutet, dass Qt oder KDE schlecht sind... sie erreichen einfach weniger Nutzer.

  3. Religionskrieg

    Autor: Flake 20.01.09 - 10:45

    nichts weiter ;) ...

    sowohl das eine, als wie auch das andere haben jeweils so ihre Vorteile :)

  4. Re: Strategischer Fehler

    Autor: georgm 20.01.09 - 10:45

    Zur Zeit leider nicht (sage ich als langjähriger KDE User).
    Der Wechsel auf KDE4 ist noch nicht vollendet, es fehlen immer noch Programme und die Sache ist noch nicht richtig abgerundet.
    Aber die Entscheidung der meisten Distros vor ein paar Jahren, auf Gnome zu setzen, konnte ich auch nicht verstehen.

  5. Re: Strategischer Fehler

    Autor: uBuntix 20.01.09 - 11:33

    Sepps Rache schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es war von Anfang Canonicals strategischer Fehler,
    > auf GTK zu setzen. Auch dem Ubuntu Desktop würde
    > Qt besser zu Gesicht stehen. KDE würde als
    > Standard-DE einfach die in jeder Hinsicht (sowohl
    > optisch als auch technisch) attraktivere Plattform
    > darstellen.
    >

    Deine persönliche Vorliebe für KDE in allen Ehren aber bevor man von einem strategischen Fehler spricht sollte man doch noch ein paar andere User fragen. Das ist sogar recht einfach, denn es gibt schon jetzt Ubuntu mit GNOME als Oberfläche und Kubuntu mit KDE4.
    Also schaun mer mal was Distrowatch sagt:

    Ubuntu/GNOME steht auf Rang 1 mit mehr als 2200 Hits/Unit
    Kubuntu/KDE steht auf Rang 18 mit gerage mal 461 Hits

    Also nutzen wohl 83% der User GNOME und gerade mal 17% KDE.
    Noch Fragen?

  6. Re: Strategischer Fehler

    Autor: 214841 20.01.09 - 11:33

    > Aber die Entscheidung der meisten Distros vor ein paar Jahren,
    > auf Gnome zu setzen, konnte ich auch nicht verstehen.

    Funktionsarme Benutzeroberflächen scheinen halt momentan hip zu sein. Möglicherweise sollen damit die PISA Kiddies angesprochen werden. Damit würde sich auch der Erfolg von OS X erklären lassen.

  7. Re: Strategischer Fehler

    Autor: 214841 20.01.09 - 11:36

    Was wollen wir wetten, dass die meisten Ubuntu User gar nicht wissen das es Kubuntu oder gar eine andere Oberfläche als GNOME gibt.

    Jedem Ubuntu User dem ich einmal KDE gezeigt habe, ist auch bei KDE geblieben.

  8. Re: Strategischer Fehler

    Autor: mirane 20.01.09 - 11:39

    Super Argument,

    würde MS-Windows in der Liste stehen,dann hätten alle Buntu-Versionen zusammen keinen nennenswerten Anteil.

    Mirane

  9. Re: Strategischer Fehler

    Autor: Der braune Lurch 20.01.09 - 11:43

    Nein, du hast gezeigt, dass du dich da nicht wirklich auskennst. Wer Kubuntu kennt, weiß, dass das immer noch das Stiefkind da ist. Halbausgereifte Übersetzungen, da Canonical irgenndwie alles selbst übersetzen will, die Gnomeprogramme da allerdings Priorität haben, kaum eine eigene Anpassung... das ganze wirkt sehr halbherzig, frei nach dem Motto "Paketiert mal die KDE-Releases, wenn ihr kurz Zeit habt", so kam es mir immer vor. Ob jetzt Distrowatch ein Anhaltspunkt für die tatsächliche Verteilung der Distributionen auf dem Desktop ist oder nur widerspiegelt, worüber am meisten berichtet wird, lasse ich außen vor. Oder was ich sagen will: Die meisten Leute lesen über Ubuntu und probieren das aus, die erfahren in der Regel nichts von KDE. Und wer KDE kennt, wird wahrscheinlich nicht lange Kubuntu nutzen.

  10. Re: Strategischer Fehler

    Autor: Logik 20.01.09 - 11:43

    Na das nenn ich einen Vergleich, lol.
    Ich habe öfter mal mit Kubuntu zutun. Eines kann ich sagen: KDE ist in Kubuntu mangelhaft integriert. Da ist es kein Wunder das Kubuntu so wenig genutzt wird.

    Lächerlicher Ansatz. Zudem lässt sich über die Vorzüge KDE/Gnome streiten.

  11. Re: Strategischer Fehler

    Autor: brat 20.01.09 - 11:48

    > Also schaun mer mal was Distrowatch sagt:
    >
    > Ubuntu/GNOME steht auf Rang 1 mit mehr als 2200
    > Hits/Unit
    > Kubuntu/KDE steht auf Rang 18 mit gerage mal 461
    > Hits
    >
    > Also nutzen wohl 83% der User GNOME und gerade mal
    > 17% KDE.
    > Noch Fragen?
    >

    Schlechter Vergleich.

    1. kubuntu ist , wenn sich in den letzten Monaten nicht dramatisch etwas an kubuntu getan hat, absolut nicht einsetzbar.
    2. und der bekanntheitsgrad von kubuntu ist viel geringer als ubuntu.
    3. der beliebheitgrad von ubuntu liegt kaum daran das Gnome da mit dabei ist, sondern eher das es endlich ein debian derivat mit etwas komfort gibt





  12. Re: Strategischer Fehler

    Autor: Renton 20.01.09 - 12:03

    Und der einzige Mansch dem Du das gezeigt hast ist Deine Mutter.
    Du bist nichts weiter als ein Troll.

    MFG Rico

  13. @all: Re. Strategischer Fehler

    Autor: uBuntix 20.01.09 - 12:05

    Hey jetzt hab ich aber jede Menge Gegenargumente bekommen. Nur die meisten davon möchte ich nicht gelten lassen. Meine Meinung:

    a.) Scheinbar macht es wenig Sinn in Deutschland über KDE vs. GNOME zu diskutieren da die meisten User irgendwann von Suse Linux kamen welches von je her KDE gepuscht hat. Darüber hinaus kamen viele von WIN95/98 und das ist auch die Optik die KDE zu liefern versucht.

    b.) KDE4 droht nun mit seinen diversen Gadgets und Gimmicks ganz in Richtung eines XBOX-OS der Marke Klickibunti abzurutschen.

    c.) Gnome dagegen lässt wesentlich klarere Linien erkennen und orientiert sich optisch an der Funktion statt am sinnfreien Eyecandy.



  14. Re: Strategischer Fehler

    Autor: kalleknallt 20.01.09 - 12:07

    hm... so viel quark in der mittagszeit. nunja, gnome hat das rennen gemacht und wird es auch zukünftig tun, weil die unternehmenswelt sich für gnome entschieden hat! beispiel: sun, hp, redhat, novell, ubuntu etc. sind alle auf gnome. warum? dank der lgpl. kde hat, was sich ja nun etwas ändert, neben der lizenz noch ganz andere probleme. beispiel: wieso werden immernoch zig editoren ins system geprügelt, obwohl kate diese aufgabe mehr als gut macht? die abhängigkeiten in kde ein graus. die menüs, ein ekel. UND DIE STABILITÄT!!! OH OH! wie kann man z.b. kde 4 als stabil bezeichnen wenn ständig irgend etwas abstürtzt? das ist übel. kde ist leider trotz sehr guter funktionen eine müllhalde wie ms windows. die leute von ibm sagen es richtig. wir brauchen kein zweites windows mit all seinen fehlern, wir sollten endlich mal anfangen was anderes, was besseres zu machen.

  15. Re: Strategischer Fehler

    Autor: raureif 20.01.09 - 12:10

    kalleknallt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hm... so viel quark in der mittagszeit. nunja,
    > gnome hat das rennen gemacht und wird es auch
    > zukünftig tun, weil die unternehmenswelt sich für
    > gnome entschieden hat! beispiel: sun, hp, redhat,
    > novell, ubuntu etc. sind alle auf gnome. warum?
    > dank der lgpl.

    Ich glaub, es liegt eher an der Stabilität und Kontinuität.

  16. Re: Strategischer Fehler

    Autor: Th1703 20.01.09 - 12:14

    Hallo,

    ich arbeitete seit ungefähr 2001 auch beruflich fast nur mit KDE und war immer sehr zufrieden. Der vollkommen chaotische Wechsel zu KDE4 hat mich ein bißchen rumschnuppern lassen (XFCE, Blackice, Gnome).

    Sowohl als Admin als auch als Entwickler habe ich festgestellt, dass es unter Windows einige Programme schlicht und ergreifend nicht gibt, die einen echten Mehrwert bilden (konsole/gnome-terminal, basket/tomboy, ...).

    Und ich muß sagen: Gnome ist wirklich toll. Ich bin sehr positiv überrascht, obwohl ich als langjähriger KDEler durchaus mit Vorurteilen drangegangen bin. Ich bin da einfach hängengeblieben. Es geht alles, einfach so. Ich kann alles einstellen was ich brauche und die Programme fördern eine hohe Effektivität. Auf meinem S10e und meinem T61p lief mit Intrepid alles direkt ohne Probleme (naja, die WLAN Karte von S10e brauchte etwas Überredungskunst).

    Natürlich werde ich mir 4.2 nächste Woche (toitoitoi) anschauen aber da ich vorallem Firefox, OpenOffice und zum Mailen mittlerweile Thunderbird (kmail war mit IMAP nicht immer so gut, wie es heute ist) benutze, sind es hauptsächlich ein Terminal-Programm, der Instant-Messanger, ein Texteditor und eine Notizverwaltung.

    Respekt vor Gnome, ich habe dieses Projekt deutlich unterschätzt.

    Thomas

  17. Re: @all: Re. Strategischer Fehler

    Autor: micha6270 20.01.09 - 12:15

    Win95 und KDE4 - da liegen Welten und Gnome dazwischen.

  18. Re: Strategischer Fehler

    Autor: debianer 20.01.09 - 12:21

    Recht hat er(?) trotzdem. Ich hab für meine Damalige Ausbildung ein Projekt mit dem Schwerpunkt Linux machen "müssen" und natürlich auch nen ganzen Stapel liveCD mitgenommen zum rumprobieren (oder klauen *gg*) und war am Ende doch recht verwundert das die GnomeCDs alle wieder zurück gekommen sind. KDE aber nur etwa 2/3.
    Meiner Meinung nach liegt das am kompliziertem Aufbau von Gnome. 'Jedes Programm für einen bestimmten Zweck' ist zwar für die Entwicklung toll, jedoch für den Enduser nicht. Die wollen dann doch Komplettpackete.

    Naja ^^ nun gebt mir nen Fisch oder glaubt es mir :). Ich hab nix mehr gegen Gnome

  19. Re: Strategischer Fehler

    Autor: Polli 20.01.09 - 12:35

    Besser Quark als deinen Schmalz.

    Ob Gnome das rennen für die Zukunft gemacht hat, wird sich zeigen. Dank eines modernen, plattformübergreifenden Unterbau besteht durchaus die Möglichkeit das KDE sich durchsetzten wird.

    Jetzt die Editoren als Argument zu bringen ist sehr fraglich.
    KDE3.5.x ist sehr stabil. KDE4.0 wurde als Entwicklerversion heraus gegeben.

    Ich sehe da genau wie Logik eine gute Möglichkeit das KDE in Zukunft eine gute Chance hat. Zumal eine Anwendung, dank Qt, auf allen wichtigen Plattformen läuft.

    Persönlich ist es mir recht egal wer was nutzt.

    Meine Meinung

    Gruß

  20. Re: @all: Re. Strategischer Fehler

    Autor: autor 20.01.09 - 12:40

    micha6270 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Win95 und KDE4

    Also ich finde Windows und KDE ziemlich ähnlich: Tief verschachtelte Dialoge, immer 'Anwenden' klicken um ein Setting zu ändern, Toolbars überfüllt mit hunderten kleinen Icons, exzessiver Gebrauch von Tray-Icons, Anwendungen mit MDI, und der Open-Dialog war bisher deutlich Windows nachempfunden mit seinem horizontal-scroll Tabellenlayout.

    Mit KDE4 wird zumindest der Dateimanager besser (Dolphin statt Konqueror), da dem Nautilus nachempfunden.

    Jetzt konzentriert man sich bei KDE, seitdem man gesehen hat, dass Vista ein Uhr-Gadget hat, auf das Erstellen von Uhr-Desktop-Widgets und erhebt rotierbare Desktop-Gadgets zum Hauptprinzip, sodass jetzt alles nur noch Gadget ist, egal ob sinnvoll oder nicht.

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