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Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

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  1. Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: P2P profi Filesharer 22.01.09 - 17:20

    Mit dem Ebook reader wird das Verlagswesen das gleiche Schicksal erleiden wie die Musikindustrie durch die mp3 Player.
    Denn jetzt lohnt es sich endlich ebooks aus dem Internet runterzuladen.

    Durch die Buchpreisbindung sind legale ebooks jedoch genauso teuer wie das Gedruckt Original. Ich denke das viele Leute nich bereit sein werden für ein Ebooks so viel zu zahlen,hinzukommt das die verschiedenen online Portale für legalen Ebook kauf alle auf DRM setzen das zueinander inkompatibel ist.
    Also sind auch hier wie früher bei der Musik die idealen vorausetzungen ggeben um die Konsumenten zu den verschiedenen P2P Programmen zu treiben.

    Zudem werden findige Autoren auf die Idee kommen sich im Internet selbst zu vermarkten anstatt sich durch die Knebelverträge der Verlage einschränken zu lassen.
    Das wird zum Niedergang des Verlagswesens und Prints führen genauso wie sich die Musikindustrie und die CD schon seit einiger Zeit im Sturzflug befinden.

  2. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: Parba 22.01.09 - 17:23

    Ja und dafür kann ich dann in Zukunft einen Brockhaus, technische Literatur, meine Tageszeitung, Romane, Comics, E'Mail alles auf meinem E'book mit mir rumtragen und lesen wann und wo ich will.
    Hauptsache wir fällen keine Bäume mehr die nach einmal lesen im Müll landen.

  3. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: Firedancer 22.01.09 - 17:29

    Du liest Bäume, liest sie dann und schmeisst sie dann weg? Pöser Pube

  4. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: no way, jose 22.01.09 - 17:34

    P2P profi Filesharer schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Mit dem Ebook reader wird das Verlagswesen das
    > gleiche Schicksal erleiden wie die Musikindustrie
    > durch die mp3 Player.

    Na klar, genauso wirds kommen.
    Weil auch jeder lieber son albernes Elektrogadget mit sich rumschleppen will, statt nem richtigen Buch.

  5. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: bockhaus 22.01.09 - 17:36

    Ja, typisch Brockhausleser: Einmal durchlesen und dann wegwerfen.

  6. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: justmy2cents 22.01.09 - 17:38

    seh ich auch so

    Ein richtiges Buch, gleich ob Brockhaus oder Roman, lässt sich durch sowas sicherlich nicht ersetzten. Aber als Ergänzung ist es wohl durchaus geeignet.

    justmy2cents

  7. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: AC 22.01.09 - 17:39

    P2P profi Filesharer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Durch die Buchpreisbindung sind legale ebooks
    > jedoch genauso teuer wie das Gedruckt Original.
    > Ich denke das viele Leute nich bereit sein werden
    > für ein Ebooks so viel zu zahlen,hinzukommt das
    > die verschiedenen online Portale für legalen Ebook
    > kauf alle auf DRM setzen das zueinander
    > inkompatibel ist.

    Nunja, auch wenn Du für Bücher und E-Books dasselbe bezahlst,
    solltest Du bedenken, das Bücher einen verminderten Mehrwertsteuersatz
    von 7% haben. Der gilt derzeit nicht für E-Books. Daher sind E-Books im
    Grunde billiger als ein Buch, du hast nur nichst davon. ;-)

    AC

  8. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: dafire 22.01.09 - 17:40

    justmy2cents schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ein richtiges Buch, gleich ob Brockhaus oder
    > Roman, lässt sich durch sowas sicherlich nicht
    > ersetzten. Aber als Ergänzung ist es wohl durchaus
    > geeignet.

    brockhaus nicht.. ein roman ganz sicher :)

  9. Haptik und co

    Autor: Jack D 22.01.09 - 17:44

    Generell ist es halt auch was Anderes, ein Buch anzufassen als so ein Gerät. Für die Tageszeitung oder andere kurzlebige Literatur sicherlich das Richtige (kurz vor der Bahnfahrt am kiosk noch ne Illustrierte laden und ab gehts, oder per Abo via UMTS sogar direkt empfangen!).
    Moderne Comics und Bücher könnte man auch darauf darstellen, die werden ja im Original digital erstellt, da passt das schon.
    Aber gute alte handgezeichnete Dinge sollten weiterhin auch auf guten altem Papier gehortet werden - da gehts ja aber auch teilweise schon um Sammlerwerte, und nicht nur ums reine Lesen.
    Wär doch mal was: Sonderausgabe von einem Roman/Comic/wasauchimmer: Das Buch als Hardcover fürs Regal damit man literarische Kenntnisse vortäuschen kann und gleichzeitig der Code für den Download, damit man die Seiten nicht abnutzt.

  10. Ereader = Besser als Buch

    Autor: P2P profi Filesharer 22.01.09 - 17:52

    Na dann schlepp mal einen kompletten Brookhaus mit in den urlaub, viel spass dabei ;)

    Da ist mir so ein Gerät am liebsten, auf ein 16 GB Gerät passen sicher 20.000 Ebooks drauf, soviele Bücher haben selbst in meiner Wohnung keinen Platz und die ist groß ;)



    Außerdem schont man mit dem Gerät die Umwelt, kein Bäume fällen mehr notwendig, nur die ganzen Holzfäller werden arbeitslos aber das it halt der Preis des Fortschritts.

  11. Re: Haptik und co

    Autor: yxsfhgb 22.01.09 - 17:54

    Hauptsache das elektonische Papier ässt sich genausogut lesen wie Papier, dann ist es mir egal.

    Das wichtigste ist halt kein DRM, wäre schließlich traurig wenn die Buchsammlung futsch ist nur weil der DRM anbieter Pleite und die DRM Server down sind.

  12. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: Preisrätsel 22.01.09 - 18:08

    Die Buchpreisbindung dürfte nicht so problematisch sein. Im Moment kosten die einzelnen Ausgaben ja auch nicht dasselbe: ein Paperback kostet weniger als ein Hardcover, und ein PDF wird weniger kosten als ein Paperback. Und die Tauschbörsen werden dafür sorgen, dass die Preise für eBooks sich relativ weit unten einpendeln.
    Wenn das einzelne PDF dann auf niedrigem Niveau buchpreisgebunden ist - super. Dann unterbieten sich die Onlineshops nicht gegenseitig, und für die Autoren bleibt mehr Marge.

    Gut ist die Entwicklung sowieso für Autoren: Im Moment kriegen die pro Buch je nach Ausgabe irgendwas zwischen 20 und 120 Cent. In Zukunft wird es wahrscheinlich einige reine Online-Verlage geben, die sich die ganzen Produktionskosten für parallel erscheinene Papierbücher sparen können. Wenn Autoren sich zu so einem Onlineverlag zusammenschließen, können sie bei EBook-Preisen von 3-5 Euro immer noch 2-4 Euro für sich zurückbehalten. In Zukunft können also mehr Autoren von weniger verkauften Exemplaren leben = mehr Vielfalt.

    Das Buchpreisargument kommt m.E. vor allem von verängstigen Verlagsvertretern. Für die Verlage brechen vermutlich härtere Zeiten an.

  13. Nachteil: DRM-isierung

    Autor: so-isses 22.01.09 - 18:22

    Auch wenn ein E-Reader einige Vorteile hat, macht mir die kommende flächendeckende DRM-isierung des Wissens Sorgen. Am Anfang werden die Leute mit Billigabos und kostenlosen eBooks gelockt. Wenn sich die Geräte massenhaft verbreitet haben, werden immer mehr Verlage auf Mietgebühren umstellen. Dann heißt es regelmäßig zahlen oder verzichten. Dass man DRM auch sehr gut als Contentfilter (sprich Zensur) einsetzen kann, sollte man auch nicht vergessen.

  14. Re: Nachteil: DRM-isierung

    Autor: Torrent Uploader/Publisher 22.01.09 - 20:17

    Ich gehe eher davon aus das es das ganze Zeugs dann per P2P zum Download gibt und ie Verlage trotz Klagen nicht dagegen ankommen.
    Ach auf externen platten gut tauschbar, auf eine 500 GB Platte passen dann schonmal 1 Millionen ebooks, dann hat man mehr Bücher als ie meisten Bibliotheken bei sich rumiegen. Dank freier Kopierbarkeit kein Problem.

    Irgendwannmal werden die Urheberrechtsfanatiker aufgeben und die Kulturflatrate wird von allen Parteien aktzeptiert.

  15. Warum Kulturflatrate nicht funktioniert

    Autor: justmy2cents 22.01.09 - 21:31

    Nach dieser Quelle http://www.buecher.at/show_content.php?sid=126&detail_id=718 werden in Deutschland etwa 9,42 Milliarden Euro mit Büchern umgesetzt. Um den selben Umsatz zu erzielen, müsste bei etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland jeder Haushalt 235 € allein für eine Bücherflatrate!(keine Musik-,Film-, geschweige denn das Gesamtpacket "Kulturflatrate" ) bezahlen. Das wären im Monat etwa 20 €. Ich wäre in jedem Fall bereit, soviel Geld zu bezahlen, denn ich lese viel und vor allem Fachbücher sind sehr teuer. Aber wie zwingt man alle Haushalte diese Gebühr zu entrichten. Die GEZ ist nicht gerade der Verein mit der höchsten Reputation und Bücher sind auch nicht gerade das beliebteste Medium. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute sich weigern würden, so eine Zwangsgebühr zu entrichten.

    Ein anderer Grund, der dagegen spricht, ist die gerechte Verteilung von den Geldern. Angenommn es kommen die oben beschriebene Summe zusammen. Wie soll sie verteilt werden. Die Auflage(bzw.Downloads) als Maßstab kann hier nicht herhalten. Es ist selbstverständlich, dass Harry Potter eine größere Auflage als das Fachbuch "Sicherheit in eingebetteten Systemen". So würde einfach kein Verlag mehr ein Fachbuch veröffentlichen. Es rentiert sich einfach nicht.

    Also Bücherflatrate ist eine coole Idee und ich wäre der erste, der bei geeigenenten Geräten wie dem txtr Reader auch bei 20 € mir eine holen. Allerdings ist sie wegen den oben erwähnten Gründen leider nicht umsetzbar.

    ------------------------------------------------------------------
    justmy2cents
    Der Ton macht die Musik

  16. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: zomg 22.01.09 - 22:04

    türlich, ich schlepp ja auch lieber > 800 cds mit mir rum statt nem mp3player

  17. Re: Warum Kulturflatrate nicht funktioniert

    Autor: Siga 22.01.09 - 22:32

    Elektronische Bücher müssen nicht gedruckt und teuer gelagert und zurückgenommen!(Remission) und vernichtet/umgelabelt("Preisreduziertes MängelExemplar" aber seit kurzen verboten laut BGH oder sonstwem wenn nicht wirklich echte Fehler) und wieder rausgeramscht werden. Der Händler will auch was verdienen. Zieh also 30%-45% von den 9 Mrd ab. Das ist was die Verlage heraushauen (brutto mehr und dann zurücknehmen und dann haste 100%-(30%..45%) deiner 9 Mrd wo Du vorher die 19% von 119% abgezogen hast). Druckkosten, Papier, Transport, Lager, Zwischenhändler. Und schwuppi wuppi hast Du nur noch 1/4 oder weniger damit abzudecken. Für ein Sachbuch im IT-ProletenBereich (PHP, MySQL,...) kriegte man früher iirc als Autor 800-1000 DM. Eine Seite in der ct iirc 140-180 DM. Halt Ruhm+Ehre=AuftragsMöglichkeiten. Märkte "funktionieren" bei Freiberuflern teilweise.

    Vieles sind auch "billig"sachbücher, modernes Antiquariat, Kochbücher, Lebensberatung, Reiseführer,... .

    bei hitflip/tauschticket (letzteres ist kostenlos aber etwas aufwendiger) schauen obs Deine bücher auch dort gibt. Amazon Marketplace und Ebay sind auch ok.

    Eine Kulturflatrate klappt besser wenn möglichst nur die Urheber und nicht die Music.And.Films.Industry.Associations Geld abgreifen würden.
    DRM u.ä. müsste auch geklärt werden. Ihc hab nichts dagegen wenn mein Name im Buch steht damit andere auch kaufen statt kopieren. Aber wenn mein handy/kindle/reader/mp3player,... geklaut werden, kann der Dieb die zwar nutzen, sollte die Titel aber nicht herunterkopieren können. Es muss einfacher für ihn sein, das Handy zu resetten/formatieren. Oder das Handy macht das selber indem es den masterkey wiped und der rest verschlüsselt ist. Kopie am laptop oder online irgendwo. Aber sowas übersteigt das Niveau vieler hier.

  18. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: micha6270 22.01.09 - 23:16

    Gerade der Brockhaus lässt sich dadurch wunderbar ersetzen. Wer will sich denn heutzutage für viel Geld eine 20bändige Enzyklopädie zulegen, die schon veraltet ist, bevor sie ihren Platz im Regal eingenommen hat. Hier bietet ein Ebook-Gerät mit Suchfunktion und Update-Möglichkeit einfach viel mehr Möglichkeiten.

  19. Re: Gleiches Schicksal wie Mp3 Player

    Autor: Neinneinnein... 22.01.09 - 23:19

    > Durch die Buchpreisbindung sind legale ebooks
    > jedoch genauso teuer wie das Gedruckt Original.

    Das ist Unsinn.
    Es ist zwar ein feuchter Traum der Industrie, dass die Ebooks genauso teuer sein sollen, ABER: Die Buchpreisbindung bezieht sich auf eine konkrete Ausgabe eines Buches. Genauso wie es billige Taschenbuchausgaben gibt, kann es auch günstige Ebook-Varianten geben. Die Buchpreisbindung würde dann nur vorschreiben, dass das Ebook überall zum gleichen Preis angeboten werden muss.

  20. eher wie Schallplatte zur digitalen Aufnahme

    Autor: Keda 22.01.09 - 23:36

    Ich denke es wird sich eher so verhalten, wie bei der Vinyl Scheibe. Es gibt immer noch viele Liebhaber, weil sie das Knacksen und das Analoge mögen, aber praktisch sind die nicht. Auch wenn man Minischeiben schonmal in den Urlaub nehmen konnte, sind doch CD und Mp3-player einfach komfortabler. Aussterben werden deshalb Bücher bestimmt nicht.
    Die Leute, die sich nicht vorstellen können, dass ein e-book Bücher ersetzt sollen erstmal abwarten, bis sie ein gutes Gerät in der Hand haben und nicht vorher mutmasen.
    Übrigens hat man schon vor 10 Jahren das Papierlose/-arme Büro vorhergesagt und es ist nichts daraus geworden...ganz im Gegenteil. Man druckt ja alles nochmal extra aus (oft sogar Emails). Aber mit epapers, könnte es endlich mal voran gehen.

    Viele Grüße,
    Keda

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