Das Geld von der Gema hat die Nena und die Britney Spears
Autor: 99MC's 07.06.05 - 10:23
Die Gema selbst entscheidet, ob es sich bei einem Musikstück um Gema-freie Musik handelt. Damit will sie sich sichern, dass niemand die Gema unterwandert. Das würde nämlich zwangsläufig passieren, würde von dieser Regelung abgewichen.
Junge, aufstrebende Bands würden sich nicht eintragen lassen, bis sie 'groß' genug sind, um richtig abzugreifen bei der Gema. Die Radiostationen würden mehr neue Mucke spielen, um Gema zu sparen, der Endanwender würde günstiger davonkommen, denn natürlich müsste für weniger Leistung weniger bezahlt werden (auf dem freien Markt zumindest wäre das so). Und Britney Spears etc. würden ganz dolle in die Röhre gucken, denn es gäbe dann nur noch wenige Milliarden Dollars pro Nummer 1.
Um es mal so zusagen: Die Gema ist in meinen Augen ein Verein, der riesige Geldbeträge auf den größten Haufen kippt, ist Musikfeindlich, da sie 1. den Endanwender undifferenziert belastet, und 2. die Musikindustrie in unangenehmer Weise beeinflusst. Und versucht mal, für ein Medienprojekt, wie z. B. eine Präsentation Gema-freie Hintergrundmusik zu finden. Ausser politischen Reden und sinnlosem Synthizyzer-Geschrammel gibt's da nicht viel.
Eine Neugestaltung wäre notwendig, klar ist aber: Musiker müssen Geld für ihre Werke erhalten.
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99MC's | 07.06.05 - 10:23 |



